Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • In sehnsüchtiger Erwartung meiner Boxen stimme ich mich schonmal ein :D



      Small Band Aufnahmen vornehmlich von 1937/38 (mit Ausgriffen auf spätere Jahre bis 1940), alles recht gut remastered also bequem hörbar wenn man nicht Unmögliches erwartet.

      Die Musik selbst ist eben Lionel - verläßlich locker, transparent, sehr virtuos aber swingt wie Sau, nichts ist Selbstzweck, alles ist Herz, es läßt einen grinsen, da brauchst du keine Sonne mehr, sie scheint sowieso :)

      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Ich ließ mich von Garcia anregen:

      Dave Holland Quintet: Extended Play - Live at Birdland

      Chris Potter - Sax
      Robin Eubanks - Posaune
      Steve Nelson - Vibraphon
      Dave Holland - Bass
      Billy Kelson - Drums



      garcia schrieb:

      Wer immer noch glaubt ECM produziere nur atmosphärisch anheimelnde Hintergrundmusik für Naturdokus möge sich warm anziehen... Dies ist fantastisch, dicht und extrem intensiv :D

      ... und alles andere als easy listening.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • garcia schrieb:

      Aber genial! Oder? Gott da wär ich gerne dabei gewesen...
      Alleine das Duett zwischen Sax und Posaune ... kaum zu glauben, dass das nur zwei waren ... :clap:

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Freut mich immer sehr, dich begeistern zu können, lieber MB, freut mich immer sehr - - - ob bei Schnittke oder hier, das sind gute Momente hier.

      Genieß es :cincinsekt:
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Begeisterung wäre übertrieben, aber gelegentlich höre ich das Album "Filles de Kilimanjaro" mit dem in elektrische Sphären hineinschnuppernden Miles Davis Quintet ganz gerne. Aktuell hat es mir das Stück "Mademoiselle Mabry" angetan. Ich höre es rauf und runter.

      Miles Davis (tp), Wayne Shorter (ts), Chick Corea / Herbie Hancock (p), Ron Carter / Dave Holland (b), Tony Williams (dr)



      Uwe
      Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.

      (Franz von Assisi)
    • Uwe Schoof schrieb:

      Begeisterung wäre übertrieben, aber gelegentlich höre ich das Album "Filles de Kilimanjaro" mit dem in elektrische Sphären hineinschnuppernden Miles Davis Quintet ganz gerne. Aktuell hat es mir das Stück "Mademoiselle Mabry" angetan. Ich höre es rauf und runter.

      Miles Davis (tp), Wayne Shorter (ts), Chick Corea / Herbie Hancock (p), Ron Carter / Dave Holland (b), Tony Williams (dr)



      Uwe
      Oh ja, die "Mabry" hat es mir auf diesem Album auch vor allen anderen Tracks angetan. Spannende Phase vom Miles!
      ...schreibt Christoph :wink:


    • Das Original-Bild geht mal wieder nicht einzustellen...... :neenee1:

      Ich höre zumindest aus der CD oben "Opus de Blues". AD: 08.Dezember 1959

      Thad Jones (Trompete) - Curtis Fuller (Posaune) - Frank Wess (flöte, Alt & Tenorsax) - Charlie Fowlkes (Baritonsax) - Hank Jones (Klavier) - Gus Johnson (Drums)

      Eine sehr relaxed eingespielte LP damals noch. Wobei man merkt, dass Curtis Fuller normal in einem weitaus modernerem Umfeld "zuhause" war. Für mich nicht die ideale Wahl, er passt mMn nicht wirklich in die Band hinein, die doch ein - welch ein Wunder - starken Basie-Touch hat. Doch das ist meine persönliche Meinung nur.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Milt Jackson . Roll'em Bags AD: Titel 1-6 : 25.01.1949 Titel 6-9 : 05.01.1956

      Besetzung , Titel 1-6 : Kenny Dorham (Trompete, Klavier) - Julius Watkins (Waldhorn) - Billy Mitchell (Tenorsax) - Milt Jackson (Klavier, Vibes) - Curly Russell (Bass) - Kenny Clarke (Drums)

      Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich Julius Watkins (1921-1977) schrecklich. Ich werde mich mit dem Waldhorn als Solo-Instrument im Jazz niemals anfreunden können. Bei Lester Bowie's Brass Fantasy fand ich allerdings weitaus weniger "störend" als hier. Ohne Watkins hätte das eine weitaus bessere Session werden können. Sorry, das mag jeder für sich selbst entscheiden. 1949 war das vermutlich eine Sensation, und Watkins zählte ja auch zu den an sich hervorragenden Waldhornisten, die damals alle eigentlich in der Klassik "zuhause" waren noch.

      Er studierte von 1946-1949 an der bekannten Manhattan School of Music. 1949 dann Mitglied in der kurzlebigen Milt Buckner-Bigband (die aber sehr gut besetzt war, und einige tolle Einspielungen machte), 1958 Mitwirkung bei der legendären Miles Davis/Gil Evans-Einspielung von "Porgy and Bess", 1959-1951 Mitglied der Quincy Jones-Bigband (dort u.a. solistisch in "Caravan" zu hören). Er spielte u.a. mit Kenny Carke, Gigy Gryce, John Coltrane, Oscar Pettiford, Charlie Rouse, Thelonious Monk, Sonny Rollins, Art Farmer und Milt Jackson.

      Die drei letzten Titel gehören zur weiter Oben bereits gehörten CD, damals als LP-Set im Handel.

      Hier die Besetzung dazu: Titel 7-9 : Lucky Thompson (Tenorsax) - Milt Jackson (Vibes) - Wade Legge (Klavier) - Wendell Marshall (Bass) - Kenn Clarke (Drums)

      Der Pianist Wade Legge sollte nur ein viel zu kurzes Leben haben. 1934 in Huntington/West-Virginia geboren, verstarb bereits 1963 in Buffalo/New York. Er war ein "Wunderkind", der bereits mit 14 Jahren Berufsmusiker wurde und ein Duo mit dem Bassisten Lou Hackney bildete. 1952-1955 spielte er mit Dizzy Gillespie, Mit diesem besuchte er 1953 Europa, wo er auch Aufnahmen machte unter seinem Namen. Nach seiner Zeit bei Gillespie war er Freelancer, spielte da mit u.a. Jerome Richardson, Lionel Hampton, Charlies Minus, Johnny Richards, Jimmy Cleveland und Sonny Rollins.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Zoot Sims/Bob Brookmeyer : Morning Fun AD: August 1956, NYC

      Bob Brookmeyer (Ventil-Posaune) - Zoot Sims (Tenorsax, Gesang) - Hank Jones (Klavier) - Bill Crow (Bass) - Jo Jones (Drums)

      Eine tolle CD !! Der Übertitel "Morning Fun" trifft absolut zu. Gleich im ersten Stück, "The King", einem Stück der Basie Band, was 1946 mit den Solisten J.J.Johnson (Posaune) und Illinois Jacquet (Tenorsax) eingespielt wurde, geht die Post so richtig ab. Dazu Standards wie "Lullabye of the Leaves", "My Old Flame" und "Somebody to watch over Me", aber auch eigene Stücke von Sims und Brookmeyer, sowie zwei Originals von Al Cohn.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Unterhaltung zweier Freunde.

      Charlie Haden & Brad Mehldau: Long Ago and Far Away
      Live Christuskirche Mannheim, Nov 2007

      Charlie Haden, Bass
      Brad Mehldau, Klavier



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Kaum fällt der Name , schon läuft er bei mir . Seit Maurice ihn erwähnte ( ich unterstelle keine Absicht - oder ? ) , höre ich querbeet durch diese Box des Saxofonisten , dessen Leben und Sterben Stoff für Bücher , Filme und Legenden ist . Aber das Wichtigste bleibt seine Musik , die mich auch nach Jahrzehnten immer wieder begeistert . Unsung Hero - dies ist wahrlich einer .




      Mehr über ihn ? Bitte : wardellgray.org/
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller)
    • b-major schrieb:

      Kaum fällt der Name , schon läuft er bei mir . Seit Maurice ihn erwähnte ( ich unterstelle keine Absicht - oder ? ) , höre ich querbeet durch diese Box des Saxofonisten
      Ähm, welche Absicht denn? ?( Sorry, verstehe ich gerade nicht.

      youtube.com/watch?v=CoPKvZGLOGY

      Hier mal ein Mitschnitt des Count Basie-Septetts mit Wardell Gray, Clark Terry, Buddy de Franco, Basie, Freddie Green, Jimmy Lewis und Gus Johnson. So modern spielte Basie wohl nie wieder. Die Band hätte wohl auch als Septett die Häuser zum kochen gebracht.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Nun Ahmad Jamal


      Live auf dem Montreux Jazz Festival '71 (' Outertimeinnerspace", die zweite LP auf diesem Twoofer)

      Jamal selbst, Piano und (manchmal, leider) Electric Piano... Frank Grant, Drums, und ein teils unglaublich inspirierter und entfesselter Jamil Sulieman Nasser am Baß.

      Klasse Scheibe.

      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      und ein teils unglaublich inspirierter und entfesselter Jamil Sulieman Nasser am Baß.
      alias George Joyner (1932-2010). Das war sein ursprünglicher Name, bevor er zum Islam konvertierte. Ganz interessant vielleicht: Als er 1955/56 mit B.B.King spielte, nutzte er einen Elektro-Bass, damals noch eine Seltenheit. 1988 spielte er mit George Coleman eine Platte mit Titeln von Richard Rodgers ein :

      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Louis Bellson : J"ust Jazz All Stars" AD: Februar 1952, Los Angeles

      Aus der Doppel-CD die Oben erwähnte LP. Ich möchte niemanden beeinflussen, aber auch hier wirkt Wardell Gray mit. :D

      Besetzung : Clark Terry (Trompete) - Juan Tizol (Ventil-Posaune) - John Graas (Waldhorn) - Willie Smith (Altsax) - Wardell Gray (Tenorsax) - Harry Carney (Baritonsax) - Billy Strayhorn (Klavier) - Wendell Marshall (Bass) - Louis Bellson (Drums)

      Diese Scheibe ist fast sowas wie die Quintessenz aus dem, was einige User gehört haben. Ungewöhnliche Besetzung mit dem Waldhorn und der Ventil-Posaune, ein im Grunde reines Ellington-Programm, dazu auch die Musiker der Ellington-Band, der Cousin Jimmy Blantons am Bass, den er auch um 1955/56 herum sehr oft bei den Einspielungen der Firma Savoy spielte, und mit Louis Bellson einer der besten Bigband-Drummer überhaupt, der in den Bands von Tommy Dorsey, Benny Goodman, Harry James, Duke Ellington und - 1962 auf einer Europa-Tournee - auch mit Count Basie , spielte.

      Warum man hier auf Wardell Gray zurück gegriffen hat, wäre interessant zu wissen. Denn eigentlich hätte sich ja Paul Gonsalves angeboten.

      Weiter geht es dann mit der LP "Concerto for Drums" AD: Juni 1954, New York

      Charlie Shavers (Trompete) - Zoot Sims (Tenorsax) - Don Abney (Klavier) - George Duvivier (Bass) - Louis Bellson (Drums)

      Mir hat besonders hier "Love For Sale" gefallen, mit dem großartigen Zoot Sims und einer fantastisch swingenden Rhythmusgruppe hintenan.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Während ich auf mein fettes Paket voller Lionel Hampton Sachen warte muß ich auf vorhandene Bestände zurückgreifen. Die habens aber auch in sich :D


      CD1 (von 1966) ist n Oktett, CD2 (1961) Bigband. Vor allem zweitere Scheibe kann ich sehr empfehlen... Neu für unter 3 Euronen, gebraucht für Cents, das ist ein Hammerangebot und garantiert 2 Stunden beste Laune...
      In der 61er Aufnahme gibt's Phasen (ein mir bis dato unbekannter Pinocchio James singt), die sind purer Rock'n'Roll, das Konzert artet in eine Party aus. Klasse

      Aber ich will meine Hamptonboxen :tee1: ich bin extrem schlecht in Warten, merk ich gerade...


      LG X/
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)