Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lionel schrieb:

      @Maurice: Sind das die betreffenden CDs?
      Links zu 100% Ja, super !! Rechts hast Du gut erkannt, es ist die Box, und daraus wären es dann die beiden CDs Nr.11 und 12. Herzlichen Dank.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Humphrey Lyttelton : "Jazz Concert" AD: 1950-1952 - "Jazz Session with Humph" AD: 25.08.1955 - "Humph Swings Out" AD: 27./29.08.1956 - alles CD1

      Wechselnde Besetzungen. Mit dabei neben Humphrey Lyttelton (Kornett, Trompete) u.a. Wally Fawkes (Klarinette), Keith Christie (Posaune) und George Webb (Klavier) bei den Aufnahmen bis 1955. Bei den Aufnahmen von 1956 waren John Picard (Posaune), Bruce Turner (Altsax, Klarinette), Johnny Parker (Klavier), Freddy Legon (Gitarre), Jim Bray (Bass), Eddie Taylor & Stan Greig (Drums) dabei.

      "Humph in Perspective" AD: 28.04. - 11.06.1958 - "Here's Humph" AD: 26.04. - 27.06.1957 - alles CD2

      Hier waren u.a. John Picard (Posaune), Tony Coe (Altsax, Klarinette), Johnny Skidmore (Tenorsax), Joe Temperley (Baritonsax), Ian Amit (Klavier), John Bray & Brian Brocklehurst (Bass), Feddy Legon (Gitarre) und Eddie Taylor (Drums) mit von der Partie.

      Lyttelton gefällt mir sehr gut. Er hat kluge Arrangements geschrieben, spielt eine gute Mischung aus bekannten und wenig bekannten Stücken, schreibt auch schöne eigene Stücke, hat sich vom Dixieland zum Swing hin weiter entwickelt und hat ausgezeichnete Musiker zur Hand, die zum Besten gehören, die die Insel zu bieten hat, ohne in den Kitsch eines Chris Barber oder Mr.Acker Bilk zu verfallen. Barber macht immerhin immer mal wieder ebenfalls wohlüberlegte Alben, aber an Auftritten bleibt er leider zu oft immer an den gleichen Stücken kleben.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Alles was hier neu kommt von Charles Lloyd finde ich dahinschmelzend fantastisch :D

      Diese auch, mit Brad Mehltau am Piano, dazu sein damaliges Abercrombie (g) Larry Grenadiner (b) und Billy Higgins (dr) Quartett... Dies ist große Musik für mich :)


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Mehltau
      Ein hübscher Verschreiber :cincinbier:

      Bei mir läuft ein bemerkenswertes Duo-Album eines der größten Tenorsaxofonisten überhaupt - Stan Getz - mit Albert Dailey: Poetry (rec. N.Y.C. 12.1.1983):
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • Jaja die freudschen Verschreiber macht mein Handy ganz ohne mein Zutun :D


      Die Anregung nehme ich auf


      Viel schöner kann ein Abend nicht ausklingen :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Viel schöner kann ein Abend nicht ausklingen
      Ein Abend, an dem Du Stan Getz hörst, ist ein guter Abend. Ich bewundere diesen Tenorsaxofonisten, den ich leider nur ein einziges Mal live erlebt habe, grenzenlos.

      Jetzt läuft gerade
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • Ich ebenso. Sein weicher, wie ein Bach in den Bergen fließender Ton ist einzigartig.

      Für einen Sammler wie Dich ist das jetzt egal, aber wenn wer mitliest, der nicht gleich sein halbes Urlaubsgeld reinstecken will:

      Dies ist mehr als nur ein Einstieg :)



      Auch wenn ich heute viel vom Stan Getz habe, diese Sammlung dreht sich immer noch häufig hier :D


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Für einen Sammler wie Dich ist das jetzt egal,
      :kaffee1:
      Bei Getz bin ich in der Tat diskografisch vollständig, abgesehen von ein paar kommerziellen Bossa Nova-Sachen, die er in den 60ern gemacht hat und auf welche ich bewusst verzichtet habe. Aber auch diese Musik hat er mit vollem Herzblut gemacht (dass sie nicht mein Ding ist, ist meine Sache, nicht seine)!

      Der Spruch der Schwarzen-Bewegung über Stan Getz ("What Prez deserves, Stan gets"), ist so etwas von ungerechtfertigt. Wenn sich irgendjemand für schwarze Jazzmusiker während der Rassentrennung in den USA eingesetzt hat, dann war das Stan Getz. Selbst in seinen letzten Lebensjahren, also lange nach der Rassentrennung, hat er seinen Produzenten das Leben schwer gemacht, weil er darauf bestand, dass der Name seines Pianisten Kenny Barron auf ihrem gemeinsamen Duo-Album gleich groß auf dem CD-Cover gedruckt werden musste wie seiner. Ein Thema, das man sehr viel ausführlicher diskutieren könnte (vielleicht in Newbies schönem neuen Thread Jazz-Talk?). Aber ich höre heute Abend einfach nur diesen wunderbaren Tenorsaxofonisten, der zu meinen Lieblingsmusikern schlechthin zählt:
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • Der Versuch, Lester Young und Stan Getz gegeneinander ausspielen zu wollen, und dann noch auf so durchsichtige Weise, fällt natürlich auf die Versucher zurück :D

      Alles Weitere gern im Nachbarthread... Aber über solchen Blödsinn müssen wir ja garnicht weiter reden

      Stan Getz war ein absolutes Genie, auch wenn ich (da sind wir uns nah) seine Bossasachen nicht so mag, wenn er zu seinem Instrument griff kam da Bewunderungswürdiges raus, immer.

      Immer. Und das können nur wenige von sich sagen.

      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Beauty and the Beat! - Peggy Lee and George Shearing

      (AD: 29. April 1959, Americana Hotel, Florida, live - während der Disc Jockey Convention in Miami, Florida aufgenommen)

      Peggy Lee, vocals
      George Shearing, p / Ray Alexander, vb / Toots Thielemans, g / Jimmy Bond, b / Roy Haynes, dr / Armando Peraza, Conga


      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

    • (AD: 1974, MPS Studios, Villingen)

      George Shearing, p / Heribert Thusek, vb / Sigi Schwab, g / Andy Simpkins, b / Rusty Jones, dr / Carmelo Garcia & Chino Valdes, perc


      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Hier heute abend


      Yusef Lateef: "Eastern Sounds"

      Lateef - ts, oboe, fl
      Barry Harris - piano
      Ernie Farrow - bass
      Lex Humphries - drums


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Hier


      Das Art Ensemble of Chicago 2003 lediglich in Trioformation nach dem Tode Lester Bowies und vor der Rückkehr Joseph Jarmans.


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Inspiriert mich zu dieser,



      ebenfalls immer wieder gut :cincinsekt:

      Irgendwann, vermutlich nach dem nächsten Lottogewinn :D , muß ich dieses unvergleichliche Trio mal komplettieren. Erster Schritt wäre anzufangen Lotto zu spielen :whistling:


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Wenn ich mich mal mit Freejazz befasse (was in letzter Zeit häufiger vorkommt :D er läßt mich doch nie ganz los, dieser faszinierende Lärm), dann geht mir Ornette Coleman oft durch die Lappen. Keine Ahnung wieso. An seiner Musik kann es nicht liegen... Naja oder auch doch, er bedient eben nicht die (Free) Schubladen, die es natürlich selbst in diesem Genre gibt sondern macht höchst eigensinnig sein Ding...

      Gestern und heute seine Stockholmer Trioaufnahmen von 61 (wenn er anfängt auf der Violine weißglühend zu dilletieren werden Risse in Klassikforen sichtbar :D ) , die ich zum Schönsten seiner Sachen zähle, sowie eine spätere, sinnenverwirrende Aufnahme mit Prime Time (Nein, ich mag die nicht weil Jerry Garcia auf drei Titeln etwas mitklimpern darf, anderslautende Gerüchte werden hiermit aufs Schärfste zurückgewiesen :D
      )





      Ziemlich eigene Sprache hatte der Mann, bei mir was für sehr besondere Momente, sonst geht es schief...


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)


    • Hier gab es gestern Abend Henry "Red" Allen (Trompete, Gesang), den sogar die "Modernisten" anerkannten. Er galt als der "modernste" Trompeter aus New Orleans seiner Zeit. Auch galt er als einer der ersten Trompeter, der nicht mehr auf dem Schlag spielte, sondern diesen versetzte, und damit das moderne Trompetenspiel mit anbahnte.

      Leider wird das immer wieder gerne vergessen. Die Schiene lautet bei den Trompetern aber Bunk Johnson - Louis Armstrong - Henry "Red" Allen - Roy Eldridge - Charlie Shavers - Harry Edison - Freddie Webster - Benny Harris - Dizzy Gillespie - Miles Davis. Jeder dieser Trompeter tat etwas für die Entwicklung der Trompete.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Hier gerade beim finalen Hymnus:

      Keith Jarrett: Hymns / Spheres

      Keith Jarrett
      Dreifaltigkeitsorgel der Benediktinerabtei von Ottobeuren




      Gruß

      MB


      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.


    • Count Basie : Breakfast Dance and Barbecue AD: 31.Mai 1959, Miami Live

      EIne tolle Live-CD mit dem Basie-Orchester in Miami. Für gerade mal 0,62 € auf dem A-Marketplace zu erwerben. Wer diese Art von Bigband-Musik liebt, bekommt hier ein erstklassiges Album zu hören.

      Snooky Young, Thad Jones, Joe Newman, Wendell Culley (Trompeten)
      Henry Coker, Benny Powell, Al Grey (Posaunen)
      Marshall Royal, Frank Wess, Frank Foster, Billy Mitchell, Charlie Fowlkes (Saxes)
      Count Basie (Klavier)
      Freddie Green (Bass)
      Eddie Jones (Bass)
      Sonny Payne (Drums)

      Harry Edison (Trompete) Track 18 als Gastmusiker
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Duke Ellington: The Far East-Suite AD: 19.21.12.1966

      Solisten sind: Cootie Williams & Cat Anderson (Trompeten) - Lawrence Brown (Posaune)
      Jimmy Hamilton (Klarinette)
      Paul Gonsalves (Tenorsax)
      Johnny Hodges (Altsax)
      Harry Carney (Baritonsax)
      Duke Ellington (Klavier)
      John Lamb (Bass)
      Rufus Jones (Drums)

      Großartig ist das ganze Album, aber die Rhythmusgruppe hat unter Rufus "Speedy" Jones gerade bei Latin-Stücken superb geklungen. Hier mit dem neuen Bassisten John Lamb eine Bank.

      Die linke Einspielung beinhaltet VIER Bonus-Tracks, die beiden anderen Einspielungen SIEBEN. Es sind "Alternate Takes", aber vollständig. Besonders die Soli sind dann interessant zu hören.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)