Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen



    • Buck Clayton : Buck meets Ruby AD: 01.Juli 1954, New York

      Buck Clayton (Trompete) - Ruby Braff (Kornett) - Benny Morton (Posaune) - Buddy Tate (Tenorsax) - Jimmy Jones (Klavier) - Steve Jordan (Gitarre) - Aaron Bell (Bass) - Bobby Donaldson (Drums)

      Auch diese Session ist musikalisch jenen der von Norman Granz in Sachen Homogenität und Zusammenspiel weit überlegen. Hier klingt alles wohl durchdacht, die Arrangements sind gut geschrieben, dadurch bekommt jeder Solist einen idealen Background geliefert. Ein "Schneller, Höher, Lauter" entfällt total, auch dann, wenn die sich oftmals täuschend ähnlich klingenden Clayton und Braff abwechseln. Wer gut Ohren hat, kann den etwas derberen Klang des Kornetts erkennen.

      Die Rhythmus-Gruppe spielt exzellent zusammen, was man auch dem "weißen Freddie Green", dem Gitarristen Steve Jordan, aber auch dem druckvollen, doch immer fein abgestuften Spiel des heute völlig unbekannten Bobby Donaldson zugestehen kann. Donaldson, der damals mit Braff und Jordan zum Benny Goodman-Sextett/Septett gehörte, hatte kein langes Leben. Er wurde 1922 geboren und verstarb 1971 weitgehend vergessen. In den 1950-er Jahren war er ein vielgesuchter Session-Musiker. Er spielte u.a. mit Cat Andersons Bigband (1946/47), Edmond Hall, Andy Kirk, Red Norvo udn Sy Oliver. Später dann mit Frank Wess, Herbie Mann, Kenny Burrell oder Johnny Hodges.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Harry Edison/Buck Clayton : Harry Edison swings Buck Clayton AD: 16.19.1958

      Harry Edison & Buck Clayton (Trompeten) - Jimmy Forrest (Tenorsax) - Jimmy Jones (Klavier) - Freddie Green (Gitarre) - Joe Benjamin (Bass) - Charlie Persip (Drums)

      Wenn zwei der ganz großen Stilisten des Jazz zusammen eine Aufnahme machen, dazu viele Jahre gemeinsam (mit Freddie Green) in der Band zusammen spielten, muss einfach was Wunderbares herauskommen. So ist es auch hier geschehen. Dazu das harmonisch fantastische Spiel von Jimmy Jones, der einen Hauch von Ellington in seinem Spiel mit feinen Harmonien würzt, der großartige Freddie Green und zwei Begleiter, die sich perfekt in das Geschehen integriert haben. Dazu noch Jimmy Forrest, der erst in den 1970-er Jahren mit Basie spielen sollte.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Arvell Shaw : Arvell Shaw and the Swing Legacy All Stars AD: 15.,17.,19.Oktober 1956, New York

      Taft Jordan (Trompete) - Vic Dickenson (Posaune) - Budd Johnson (Tenorsax) - George Berg (Baritonsax) - André Persiany (Klavier) - Arvell Shaw (Bass) - Gus Johnson (Drums)

      Bereits 1956 kam man auf die Idee, eine Studio-Band mit dem Namen "Swing Lagacy All Stars" zu taufen. Eine Bezeichnung, der ich nicht so ganz folgen kann. Nur Vic Dickenson und Budd Johnson werden diesem Namen zu dem damaligen Zeitpunkt auch wirklich gerecht.

      Taft Jordan war sicher einer der besseren Trompeter der Swing-Zeit, aber keinesfalls ein Trompeter der ersten oder gar zweiten Reihe. wenn man bedenkt. Seine beste Zeit hatte er in der Band von Chick Webb, der zwar ausgezeichnete Leute in seiner Band hatte, aber selten die absoluten Topp-Musiker. Die konnte er sich dann doch nicht leisten. Shaw und Persiany spielten in der Swing-Ära noch nicht mal in bekannten Bands, Shaw bekanntermaßen erst in der letzten Bigband nach dem Kriege bei Louis Armstrongs letzter Bigband, und eben dann viele Jahre in dessen All Stars. Diese hatte er zu dem Zeitpunkt der Aufnahmen gerade verlassen.

      Gus Johnson spielte mit u.a. Jay McShann und dann einige Jahre bei Count Basie (1949-1954). Ein wunderbar swingender Drummer, der bei Basie ein würdiger Nachfolger Jo Jones' wurde. Noch im hohen Alter sollte er mit Bands um Ex-Basie-Kollegen auf Tournee gehen. DAS wäre ein Drummer für die All Stars von Louis Armstrong gewesen, und nicht Leute wie Barrett Deems oder Danny Barcelona.

      George Berg kennt heute im Grunde kein Mensch mehr. Er spielte mit u.a. Benny Goodman, Buddy Rich oder auch Red Norvo. Er ging dann in die Studios als Klarinettist, Tenorist und Baritonsaxophonist. Kein Jazz-Lexikon, wovon ich doch mehrere besitze, geben etwas über ihn preis, doch Dank meiner in vielen Jahren Kleinstarbeit zusammengetragenen Informationen lassen 1937-1938 wohl seine erste bekanntere Station erkennen, als er bei Red Norvo spielte. 1945/46 spielte er in der Buddy Rich-Bigband. Dort war er auch als Solist am Tenorsax zu hören. Das weiß ich, da ich einen Radio-Mitschnitt besitze jener Band, der durch einen Ansager auch die Solisten der Band bekannt gab. Berg muss wohl Nachfolger von Allen Eager gewesen sein als Hauptsolist auf dem Tenorsax.

      Die CD wurde wohl direkt von den alten Matrizen überspielt, denn es knistert noch sehr nach Schallplatte. Musikalisch sind ein paar schöne Momente dabei, die Arrangements stammen mit Sicherheit von Budd Johnson, einem exzellenten Mulit-Instrumentalisten und auch hervorragenden Arrangeur, der viele Jahre für Earl Hnes, aber auch in den Bigbands von Boyd Raeburn, Woody Herman, Dizzy Gillespie und 1961/62 für Count Basie gearbeitet hat.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Lee Morgan : Lee Morgan, Vol.3 : AD: 24.03.1957, Hackensack

      Lee Morgan (Trompete) - Gigi Gryce (Altsax, Flöte) - Benny Golson (Tenorsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Charlie Persip (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Lee Morgan : Standards AD: ?? Laut de nur sehr wenigen Angaben bei diesen Boxen, soll die Einspielung 1957 gemacht worden sein, doch das glaube ich nicht. In Amazon schrieb jemand was von Januar 1967. Dafür klingt mir die CD aber zu sehr nach Hard Bop, aber leider mit nicht gerade den besten Arrangements von Duke Pearson.

      Lee Morgan (Trompete) - James Spaulding (Altsax, Flöte) - Wayne Shorter (Tenorsax) - Pepper Adams (Baritonsax) - Herbie Hancock (Klavier) - Ron Carter (Bass) - Mickey Roker (Drums) Arrangements: Duke Pearson
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Nat Adderley : Naturally !! AD: 20.Juni 1961 (Titel 1-4) und 19.Juli 1961 Rest

      Nat Adderley (Kornett) - Joe Zawinul (Klavier) - Sam Jones (Bass) - Louis Hayes (Drums) - Tracks 1-4
      Nat Adderley (Kornett) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Philly Joe Jones (Drums) - Rest

      Das Album gefällt mir um Einiges besser als Lee Morgans Album "Standards". Sicher, man kann die beiden Alben nicht miteinander vergleichen, alleine von der Besetzung her nicht, aber immerhin hatten beide mit Herbie Hancock (Morgan) und Adderley (Zawinul) zwei der erfolgreichsten "Newcomer"-Pianisten in ihren Reihen. Adderleys Rhythmusgruppe agiert dabei wesentlich filigraner als jene bei Morgan. Ohne Frage das Verdienst des exzellenten Louis Hayes an den Drums.

      Adderley, den man gerne unter den ganz großen Trompetern (er blieb Zeit nach der Ausbildung auf der Trompete aber beim Kornett) des modernen Jazz mal einfach weglässt, spielt hier eine sehr schöne, intime "Trompete". Er sollte, genau wie der Trompeter Kenny Dorham, der Nachwelt vor allem durch seine Stücke erhalten bleiben, die er immer wieder schrieb (darunter heutige Klassiker wie "Work Song", "Jive Samba" oder auch "Sermonette".
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Nat Adderley : In the Bag AD: 1962

      Nat Adderley (Kornett) - Cannonball Adderley (Altsax) - Nat Perrilliat (Tenorsax) - Ellis Marsalis (Klavier) - Sam Jones (Bass) - James Black (Drums)

      Diese LP wurde damals in New Orleans aufgenommen, daher auch die Beteiligung von Ellis Marsalis und Nat Perrilliat, beide sind Ur-New Orleanser Bürger gewesen. Man kennt Ellis Marsalis inzwischen nicht nur als Vater der berühmten Marsalis-Familie, sondern auch als Pädagoge und Pianisten. Dagegen ist Nat Perrilliat (1936-1971) heute kaum noch bekannt. Ich gebe zu, noch nie von ihm gehört zu haben. Er hat wohl mit Professor Longhair und für Allan Toussaint, und Harold Battiste gearbeitet, musste aber als Taxifahrer arbeiten, um seine Familie durchzubringen. 1965 kam er in die Band von Fats Domino. Er verstarb 1971 an einem Hirntumor tragisch.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Bob Brookmeyer : Kansas City Sounds AD: 23.10.1958 & 27.12.1958 , jeweils New York City

      Septett : Bob Brookmeyer (Ventil-Posaune) - Al Cohn & Paul Quinichette (Tenorsax) - Nat Pierce (Klavier) - Jim Hall (Gitarre) - Addidson Farmer (Bass) - Gus Johnson (Drums) + "Big"Miller (Vocal, 2&5)

      Octett : Harry Edison (Trompete) - Bob Brookmeyer (Ventil-Posaune) - Zoot Sims (Tenorsax) - Al Cohn (Tenor/Baritonsax) - Hank Jones (Klavier) - Freddie Green (Gitarre) - Eddie Jones (Bass) - Charlie Persip
      (Drums)

      Eine einfach wunderbar gemachte und gespielte CD. Sehr stimmig und swingend, trotz des eher "unterkühlten" Grundtenors nicht "kalt", sondern brillant umgesetzt, die alten Swing-Stücke ins moderne Gewand zu packen. Dabei gibt es tolle Soli von Brookmeyer, Hall oder auch Al Cohn zu hören.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Anläßlich des Todes des Trompeters Roy Hargrove:



      Dieses Big-Band-Programm hatte ich vor Jahren beim Festival Jazz à Vienne live gehört (und hier berichtet) - das Spektrum reicht von Standard-Klassikern wie Ev'ry Time We Say Goodbye bis nahe an den Free Jazz (im Verlauf von Requiem). Die Band ist vom allerfeinsten, Roberta Gamberini im Studio etwas zu cool (live habe ich sie großartig in Erinnerung!). Unvergessen die extrem sparsam gespielte Version von My Funny Valentine (auf dem Flügelhorn) - mit der Live-Version aus Vienne werde ich Roy Hargrove wohl am meisten in Erinnerung behalten.

      Der Set aus Vienne ist auf youtube zu sehen und zu hören: youtube.com/watch?v=70g85lr79cY. My Funny Valentine als Ausschnitt daraus: youtube.com/watch?v=RfUcuqXKu-Q
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Quasimodo schrieb:

      der mir bisher unbekannte Trompeter Flavio Boltro.
      Das passt leider aus aktuellem Anlass jetzt gut rein. Der 1961 geborene Trompeter Flavio Boltro gehört stilistisch in die Nachbarschaft von eben Roy Hargrove und auch Till Brönner. Man findet ihn bereits im von Günter Huesemann weiter geschriebenen Buch "Das Jazzbuch" von ursprünglich Joachim Ernst Berendt.

      Er hatte bei einem Trompeter des Sinfonieorchesters von Turin studiert, und spielte auch am Anfang in den beiden Turiner Sinfonieorchestern mit, bevor er in den Bands von Cedar Walton und Billy Higgins mitwirkte, um mal zwei Namen zu nennen. Das lief teilweise bereits parallel ab, was gewisse Verbindungen mit Wynton Marsalis herleiten lässt, der ja auch beide Stile gleichzeitig spielte am Anfang seiner Karriere.

      Er spielte weiterhin mit Freddie Hubbard, Clifford Jordan, Jimmy Cobb, aber auch mit Don Cherry oder John Lovano.

      1994 ging er für einige Jahre nach Frankreich. Dort spielte er rund vier Jahre im Sextett von Michel Petrucciani (1996-2000), aber auch im "Orchestre National de Jazz". 2000-2005 dann im Quintett von Michel Portal.

      Das mal als Anhaltspunkte seiner Laufbahn.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Immer wieder gut.

      Keith Jarrett: Standards Vol. 2

      Keith Jarrett, Piano
      Gary Peacock, Bass
      Jack DeJohnette, Drums



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Mauerblümchen schrieb:

      Neues von Tore Gustavsen, nun mit neuem Bass wieder in Trio-Besetzung, intim und eindringlich.

      Tore Gustavsen Trio: The Other Side

      Tore Gustavsen, Piano
      Sigurd Hole, Bass
      Jarle Vespestad, Drums



      Gruß
      MB

      :wink:

      Der Plattenhändler in unserer neuen Region hat meine Frau für mein Geburtstagsgeschenk beraten. Gut gemacht! Inzwischen habe ich die Scheibe (ja, gibt es als Schallplatte) fünf mal drehen lassen. Große Klasse. Schließe mich ganz MBs Urteil an: Tolle Musik von hervorragenden Musikern. Man sollte aber den ruhigen Stil schon mögen.

      Gruß, Frank


    • Jack Teagarden ; Jack Teagarden & Don Goldie : A Portrait of Mr.T & Mr.G : 1959-1962

      Titel 01-8 & 10 : Don Goldie (Trompete) - Jack Teagarden (Posaune, Gesang) - Don Ewell (Klavier) - Stan Puls (Bass) - Ronnie Greb (Drums) AD: 01.07.1959 & 02.01.1960 & 25.01.1960
      Titel 9 & 11-17 : wie bisher, nur Barrett Deems (Drums) für Greb AD: 05.01.1960 & 18.-22.06.1961

      Titel 18-21 : Don Goldie (Trompete) - Jack Teagarden (Posaune, Gesang) - Bernie Leighton oder Elliot Eberhard (Klavier) - Barry Galbraight (Gitarre) - Art Davis (Bass) + Streicher AD: 18./19.01.1962
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Yank Lawson/Bob Haggart : Yank Lawson (Trompete) - Lou McGarity (Posaune) - Bill Stegmeyer (Klarinette) - Lou Stein (Klavier) - Bob Haggart (Bass) - Cliff Leeman (Drums) + George Barnes (Gitarre - 13,16 & 17 nur) AD: 06.Juni 1951 / 13.Juni 1951 / 29.Juni 1951 / 26.Juni 1951 / 23./24.Februar 1954 / 16.& 23.März 1954

      Exzellente Studio-Einspielungen der beiden Langzeit-Freunde Yank Lawson und Bob Haggart. Ab 1968 dann knüpften die Beiden mit der "The World's Greatest Jazz Band" an die Tradition der Eddie Condon-Dixieland Bands an.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Mike Vax : Trumpets AD: 2001 - leider keine genaueren Angaben im Booklet zu finden

      Mike Vax (Trompete, Flügelhorn, Kornett, Piccolo-Trompete) - Warren Gale, Steve Campos, Bob Doll (Trompete, Flügelhorn) - Larry Dunlap (Klavier, Yamaha DX-7) - Steve Draper (Gitarre) - Bill Langlois (Bass) - Eric Thompson (Drums)

      Das Booklet ist für die heutige Zeit eine Frechheit. Nur Mike Vax wird kurz vorgestellt, sonst leider keiner der anderen Musiker. Kein genaues Aufnahmedatum, aber immerhin Angabe der Solisten.

      Hier kurz das, was ich über die Musiker gefunden habe:

      Steve Campos : 19.06.1948 - 07.12.2015 ; Er spielte u.a. mit Stan Kenton, Woody Herman, Dr.John, der Ray Brown Bigband und Rosemary Clooney

      Warren Gale : spielte mit "Bebop and Beyond", Stan Kenton, Mark Murphy, Mike Vax, Horace Silver, Joe Henderson

      Bob Doll : spielte mit Stan Kenton, Buddy Rich, The Full Faith & Credit Big Band und der Joh Cordoni Bigband

      Larry Dunlap : 13.06.1948* ; Larry King, Leroy Vinnegar, Ralph Towner, Pointer Sisters, Bobbie Norris (seine Frau, eine Sängerin), Johnny Dankworth, Art Farmer, Gerry Mulligan, James Moody

      Eric Thompson ; spielte u.a. mit Joe Lovano, Danilo Perez und Rufus Reid. Mit sechs Jahren trat er in den USA in der Show "Dick Clark's Live Wednesday" zusammen mit Buddy Rich auf. Davon gibt es auch
      ein Youtube-Video

      Es geht gleich die Post ab. Da wird man munter von. Ja, das ist das Richtige für mich heute Morgen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu



      Bill Holman : The Fabulous Bill Holman AD: 25.&29.April 1957, Hollywood & Kenon Presents : Bill Holman AD: 04.Mai & 12.Mai & 02.August 1954

      Bill Holman spielte u.a. bei Charlie Barnet und dann Stan Kenton. Er galt als absolut fähiger Saxophonist, der aber vor allem als Arrangeur und Bigband-Leiter bekannt geworden ist. Er schrieb u.a. für Kenton, Barnet und Harry James.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu

      Hier



      Steht schon ewig kaum gehört und halb vergessen hier herum, dieses Doppelalbum aus dem Billigsegment.

      Heute he rausgekramt und ich habe einen wunderbaren Abend damit... Macht enorm Appetit tiefer einzusteigen. Leider fehlen sämtliche Infos über Besetzungen, Aufnahmedaten etc, dafür ist das Remastering sehr gut. Und die Musik großartig: zu zwei Dritteln Big Band, zu einem kleinere Besetzungen, manches mit Gastsänger/innen (Betty Carter, Dinah Washington, Bing Crosby etc)...

      Werde mich also auf die Socken machen und nach Hampton Orchestra Originals fahnden :D und zwar baldigst.


      :sofa2:
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)