Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • b-major schrieb:

      Hier dudelt Ike Quebec schon den ganzen Morgen . Erst 'Easy Living' mit Sonny Clark , Milt Hinton & Art Blakey , teilweise unterstützt von Bennie Green und Stanley Turrentine . Und nun die 45er . War ein r/w-ichtiger Tenor Man .
      Ike Quebec (1918 - 1963) hatte das Pech, das Andere einfach besser waren als er, bzw. er die ganzen 1950-er Jahre wegen seiner Dorgensucht inaktiv war. So kamen nur wenige eigene Einspielungen zustande. Seine wichtigste und beste Zeit hatt er als Nachfolger von Ben Webster und Chu Berry in der Bigband von Cab Calloway. Doch in dieser Zeit machte Calloway durch den "Recording Ban" kaum Aufnahmen.

      Sein wichtigstes Album in den 1940-er Jahren war "Swing Hi Swing Lo" aus den Jahren 1944-1945. Es spielen vor allem Musiker der Cab Calloway-Band mit, so Bassist Milt Hinton, Drummer J.C.Heard, Pianist Dave Rivera, die Trompeter Jonah Jones und Shad Collins, die Posaunisten Tyree Glenn und Keg Johnson etwa. Es sind Einspielungen diverser Einspielungen.

      Sein Freund, der Gründer des Labels "Blue Note", Alfred Lion, half ihm aus der Krise, so dass er seine Drogensucht langsam in den Begriff bekam. Er wurde z.B. Talentscout bei "Blue Note", später "Artists & Reperoire-Manager" bei "Blue Note".

      Die Soul-Welle brachte ihn wieder als Instrumentalist ins Studio, so das Album "Blue and Sentimental" mit u.a. Grant Green an der Gitarre, Paul Chambers (Bass) und Philly Joe Jones (Drums). aus dem Jahre 1961.Ebenfalls 1961 entstanden noch die Aufnahmen "Heavy Soul" "It might As well be Spring" mit dem Organisten Freddie Roach, Bassist Milt Hinton und Drummer Al Harewood.


      1962 entstand noch "Bossa Nova Soul Samba" mit dem Gitarristen Kenny Burrell, dem Bassisten Wendell Marshall und zweier Percussionisten.

      Quebec erkrankte 1962 an Lungenkrebs, und innerhalb eines halben Jahres war er tot. Er konnte die meisten Veröffentlichungen nicht mehr erleben. Ein tragisches Ende....
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Hier die späten Einspielungen Ike Quebecs zum Schnäppchenpreis.....
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Hier heute wieder meine Lieblinge vom Art Ensemble of Chicago



      Mich würde ja mal stark interessieren, was ein im traditionellen Jazz so beschlagener Fachmann wie Maurice zum ersten Stück, "Charlie M", dieser überaus liebevollen Hommage an alte Zeiten, zu sagen hätte :D Der Rest ist natürlich schon moderner, aber kompromißloses Freespiel findet hier nicht statt. Für mich ein Meilenstein seit Jahrzehnten, die Scheibe.


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Mich würde ja mal stark interessieren, was ein im traditionellen Jazz so beschlagener Fachmann wie Maurice zum ersten Stück, "Charlie M", dieser überaus liebevollen Hommage an alte Zeiten, zu sagen hätte
      Du wirst es nicht glauben, aber ich war ein großer Fan von Lester Bowie's Brass Fantasy gewesen. Außerdem konnte Lester Bowie wirklich spielen, man kann sehr oft erkennen, dass er auf die Musiker der "alten Garde" aufgebaut hat. Hier ähnlich wie Charles Mingus oder Jaki Byard agierend.

      Das erste Stück dieser Scheibe ist überaus human gehalten, auch fürs Ohr problemlos anzuhören. Wenn ich mir da jetzt das eigentlich auch eher konventionell gehatene Stück "Old Time Southside Dance" anhöre, kann ich in dem wilden Saxophonspiel eigentlich nichts mehr raushören. Da erzählt mir jemand keine Geschichte mehr. Es ist, um ehrlic zu sein, für mein Ohr (und den Tinitus) kaum mehr zu ertragen. Wobei das, wenn ich es richtig gehört habe, sogar metrisch gespielt war.

      Das Trompetensolo von Bowie ist wieder eher traditionell gespielt, fast schon beruhigend, Das folgende Sax-Solo musste ich abbrechen, sowas vertrage ich einfach nicht.

      Damit jetzt kein Missverständnis entsteht: Ich bin ein Melodiker und harmoniebezogen. Das kann auch mal ausbrechen, das ist weniger das Problem, aber so völlig "wild" und schrill mag ich nicht. Übrigens auch nicht z.B. bei der High Note-Trompete a la Maynard Ferguson. Das war mir einfach "to much" gewesen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Ohne Bild :

      Vintage Jazz Big Band : "That's My Home" AD: 09./10.03.2002

      Siuggo Eriksson, Rolf Sundby, Lars Folkeman (Trompeten)
      Magnus Bylund (Posaune)
      Peter Hallgren (Altsax,Klarinette), Johnny Korner (Altsax, Klarinette, Sopransax), Lars Elf (Tenorsax, Klarinette)
      Bo Löfgren (Klavier)
      Nisse Hinnerson (Gitarre, Banjo)
      Jörn Svensson (Bass)
      Bert Slättung (Tuba, Sousaphone, Baritonsax, Bass-Sax)
      Anders Winand (Drums)

      01. Gatemouth 09. Jazz Me Blues
      02. Willie the Weeper 10. 1919 March
      03. Snag It 11. I Gungning
      04. That's My Home 12. Pola Dots and Moon Beams
      05. Mule Face Blues 13.. Things, ain't what they used to Be
      06. My Inspiration 14. Cotton Tail
      07. You're just my Type 15. Rent Party Blues
      08. Give me your Telephone Number 16. Rockin' in Rhythm
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Wunderschöne CD mit Kompositionen von Billy Strayhorn, die so nie eingespielt worden sind. Ein Stück stammt von Irving Berlin.

      The Dutch Jazz Orchestra , Jerry van Rooijen AD: 13.-17.10.1997 & 28.10.1999
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Derzeit höre ich wieder verstärkt Klassik, aber ab und zu darf' s auch mal wieder Jazz sein.

      Höre heute mal wieder ... Jeff Goldblum & The Mildred Snitzer Orchestra: "The Capital Studio Sessions".



      Bei der Covergestaltung hätte man sich jedoch etwas mehr Mühe geben können, wie ich finde. ^^ :versteck1: Am besten gefallen mir die beiden Songs mit Haley Reinhart :verbeugung1: (was für eine Stimme ...) und die Stücke, in denen Till Brönner ausgiebiger spielt. :verbeugung1: Klingt zwar oberflächlich, aber dieses Album kann man auch gut mal "nebenbei" hören. Besitzt die dafür nötige Leichtigkeit.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Wer sich am was Gutes tun möchte , sollte sich sein Getränk bereitstellen und unter
      Throwback Thursday From the MI Vault


      auf youtube suchen . Konzerte , Lektionen - wer nichts findet , hat nichts mehr zu suchen . Querbeet , aber immer was interessantes . Ich habe zuletzt die
      Larsen Feiten Band gehört - youtube.com/watch?v=fpkCvXImSNg
      und zuvor Peter Wolf & Jeff Richman youtube.com/watch?v=Omnc4B50NAI

      Eine Schatzkammer ! Und der Beginn der Lektion von Steve Gadd ist sowas von cool .....
      Ich mein nur :
      Yellow Yackets : youtube.com/watch?v=s7TIHkJEyp0

      und mein Liebling :John Jorgenson Quintet youtube.com/watch?v=ZSxYe7N1uZM Die Klarinette zum Schluß !
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller)
    • Greg Osby: Banned in New York (1998)



      Das Zeug, was man in den 90er Jahren so gehört hat, war ja wirklich verdammt gut. Ich habe mir diesen vom Bandleader mit einem Mini-Disc-Recorder selbst aufgenommenen Live-Mitschnitt länger nicht mehr angehört. Gefällt mir auch 20 Jahre später immer noch.

      Greg Osby - as
      Jason Moran - p
      Atsushi Osaba - b
      Rodney Green - dr
      "Er tut so gut."
      (Swjatoslaw Richter über Joseph Haydn)
    • b-major schrieb:

      Bin bei Harold Vicks hängengeblieben . Seinen Erstling aus 1963 mit illustren Begleitern habe ich lange nicht mehr gehört .
      Ich habe mir gerade "Steppin' out!" von einem britischen Marketplace-Anbieter gekauft. Dieses hochgerühmte Album ist entweder überhaupt nicht oder nur für einen dreistelligen Dollar-Betrag zu bekommen. Ich hatte - dank Deiner Erwähnung des Namens Harold Vick, was mir Anlass gab, mal wieder zu stöbern - heute Glück und konnte das von mir schon länger gesuchte Blue Note-Album als CD für GBP 26,00 abstauben :thumbsup:

      Bei mir läuft weiter Greg Osby, und zwar sein Album "Further ado" aus dem Jahr 1997:
      "Er tut so gut."
      (Swjatoslaw Richter über Joseph Haydn)
    • music lover schrieb:

      mach' mir nur den Mund wässrig
      Feudel oder Pumpe , das ist hier die Frage . Aber dieses Album ist für mich so etwas wie ein Blue Note Prototyp - von der Verpackung bis zum Inhalt .
      Gleich noch eine Blue Note LP ( ich habe mal einen Schwung Japan Pressungen in der Plattenrille gekauft , aber noch im Keller ) - The Congregation von Johnny Griffin .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller)
    • Die gibt's sogar in HD ...

      Herbie Hancock: Empyrean Isles

      Herbie Hancock, Piano
      Freddie Hubbard, Trumpet
      Ron Carter, Bass
      Tony Williams, Drums




      Gruß

      MB


      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Dieses Album erscheint zwar erst im März, aber man kann sich heute schon eine mp3-Version des ersten Songs, "Polygon" (Komposition von Michael Wollny), runterladen. :clap: Großartig!!! :verbeugung1: :verbeugung1:

      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)