Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Louis Armstrong All Stars Live in Amsterdam 1959 AD: 07.02.1959 & ein Teil ist live auf der gleichen Tournee vermutlich in Hamburg im gleichen Monat eingespielt worden.

      Louis Armstrong (Tp,Voc) - Trummy Young /Tb, Voc) - Peanuts Hucko (Kl) - Billy Kyle (P) - Mort Herbert (Bass) - Danny Barcelona (Dm)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Ella Fitzergarld/Louis Armstrong : Ella & Louis Again D: 13.-23.08.1957

      Ella Fitzgerald (Voc) - Louis Armstrong (Voc., Tp) - Oscar Peterson (P) - Herb Ellsi (Git) - Ray Brown (Bass) - Buddy Rich (Dm)

      Erneut kamen Ella und Louis mit der exzellenten Rhythmusgruppe zusammen, erneut kamen wunderschöne Einspielungen heraus.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Fein.

      Aziza Mustafa Zadeh: Jazziza



      Damit ist mein 2017 begonnener Walkthrough durch meine bescheidene Jazzsammlung beendet. Am besten fange ich wohl wieder von vorne an: Cannonball Adderley, "Something else".

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Little Jimmy Scott ist nicht mehr so bekannt . Seine Stimme blieb durch das Kallmann - Syndrom immer im Vor-Stimmbruch-Stadium . Bewundernswert sein Phrasing . Sehr gern höre ich 'The Fabulous Songs of Jimmy Scott ' von 1960 . Hat Suchtpotential . Weniger gefallen mir seine letzten Aufnahmen von 2009 , die erst posthum 2017 erschienen . Es war einfach zu spät , die Stimm-Reste rühren manchmal noch an , aber besser wäre , man hätte es gelassen . Aber hier ist er in voller Blüte zu hören :

      Hörprobe : youtube.com/watch?v=T8bjJtRuZuQ
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • b-major schrieb:

      Little Jimmy Scott ist nicht mehr so bekannt
      Stimmt. Doch seine Karriere begann er Ende dier 1940-er Jahre in der Bigband von Lionel Hampton. Das wissen auch nicht so viele Leute. Er war bei er Einspielung von "Everybody's Somebodys Fool" dabei, die damals ein Erfolg wurde für die Band. Er selbst wird aber leider nicht erwähnt dabei.

      youtube.com/watch?v=mvJeMqPY7WA

      Hier mal die Aufnahme dazu. Vielleicht kennt sie zufällig jemand.

      Ihm geschah später noch mal so eine Panne, als er mit Charlie Parker u.a. "Embraceable You" einspielte.

      youtube.com/watch?v=k9KjXu-LgXw

      Auch dazu die Einspielung hier. Die Stimme klingt eindeutig nach einer Frau, so dass hier vermutlich kein Mensch auf die Idee kommen würde, dass es ich tatsächlich um Jimmy Scott handeln könnte. Er WAR es aber gewesen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • The Nichols-Duffee International Jazz Orchestra : One More Time AD : 20.10.2012

      Tolle CD im Stil der 1920-er und frühen 1930-er Jahre, mit internationaler Spitzenbesetzung
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Moin Jazzmenschen!

      Zwei Alben des Jazz haben es mir in der letzten Zeit angetan:

      Zum einen John Coltrane und das Album 'Blue World':



      Die Stücke dieses Albums wurden am 24. Juni 1964 im Studio von Rudy Van Gelder in Englewood Cliffs in New Jersey aufgenommen. John Coltrane spielte dabei mit McCoy Tyner am Piano, Jimmy Garrison am Kontrabass und Elvin Jones am Schlagzeug Varianten zuvor aufgenommener Titel seines Bandrepertoires ein.

      Die Musik war der Soundtrack für den Film Le chat dans le sac (Die Katze in der Tasche) von Gilles Groulx. Die Aufnahmen der Stücke galten lange Zeit als verschollen.

      Nachdem die Bänder der Studiosession 2018 wiederentdeckt worden waren, veröffentlichte ‘Impulse! Records’ zunächst am 16. August 2019 das Titelstück des Albums als Single. Als CD bzw. LP erschienen die Aufnahmen am 27. September 2019.

      Und hier zeigt sich mal wieder, dass John Coltrane immer noch aktuell sein kann. Und obwohl diese Aufnahmen alles andere als neu sind, so sind sie doch immer noch sehr frisch. Macht Spaß!

      Zum anderen möchte ich Jaimie Branch und das Album 'Fly or Die II':



      Jaimie Branch wuchs in Red Hook in Brooklyn auf und begann im Alter von neun Jahren Trompete zu spielen. Mit 14 Jahren zog sie nach Wilmette, einem Vorort von Chicago, bevor sie das New England Conservatory of Music besuchte. Später kehrte sie nach Chicago zurück und arbeitete als Musikerin, Organisatorin und Tontechnikerin in der lokalen Musikszene. Sie trat in Chicago und New York mit ihrem Trio ‘Princess, Princess’ zusammen mit dem Bassisten Toby Summerfield und dem Schlagzeuger Frank Rosaly, sowie in verschiedenen Trios anderer KünstlerInnen auf. Zusammen mit Jason Stein, Jeb Bishop und Jason Roebke gründete sie die Band Block and Tackle. Sie ist eine Avantgarde-Trompeterin mit glasklarem Ton und fundierter Ausbildung. Sie agiert nicht nur im Jazz, sondern auch in Punk, Noise und Hip-Hop.

      Es geht um alles auf diesem Album, und das nicht nur musikalisch. ‘Fly or Die II’ ist ein Album, was für Unbehagen sorgt, aber manchmal auch zum Tanzen anregt. Jazz-Punk-Attitüde, das ist mal eine wilde Mischung. Sie selbst sagt über das aktuelle Album: „Das Abstrakte von instrumenteller Musik trägt so viel Schönheit in sich, aber wir leben nicht in besonders schönen Zeiten, deswegen bin ich diesmal etwas deutlicher geworden. Die Stimme eignet sich sehr gut dafür“. Und so klagt Jaimie Branch „naive Rassisten“ an, während sie mit ihrer Trompete über einen Blues improvisiert. Und sie lacht ihnen mit dem Song ‘Love Song’ ins Gesicht. Eine Mischung aus Wut und Humor ist hier zu hören. Es zeigt mal wieder, dass der Jazz alles andere als tot ist, sondern im Gegenteil, immer noch eines der spannendsten Musikgenres unserer Zeit. In diesem Sinne noch ein Zitat von Jaimie Brench: “Now sound the trumpets and get ready to roll”


      :)
      Elias Canetti: "Warum sind nicht mehr Leute aus Trotz gut?"
    • Hier Zerbrechliches.

      Tord Gustavsen, Simin Tander & Jarle Vespestad: What was said

      Simin Tander, Vocals
      Tord Gustavsen, Keyboards
      Jarle Vespestad, Drums



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Neu

      Entspannte Muisk am späten Nachmittag : Count Basie & Oscar Peterson , " The Timekeepers " . Unterstützt von John Heard am Bass und Louie Bellson am Schlagzeug müssen sie niemanden noch etwas beweisen , sondern nur ganz entspannt zeigen , daß zwei so gegensätzliche Pianisten wunderbar miteinander harmonieren . Von ihren 5 gemeinsamen Alben habe ich dieses behalten , wohl weil es so 'pure & simple' anmutet , reduziert auf Quartettformation , und ohne Orgel oder E-Piano auskommt . 1978 .

      Hörprobe :youtube.com/watch?v=Hf3cBtr-txM
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Neu



      Hier diese immer wieder gern gehörte CD mit der Duke Ellington-Band aus dem Jahre 1960 : "Piano in the Background"

      Neben einigen altbewährten Stücken, die aber hier völlig neu arrangiert wurden, gibt es vor allem zwei Takes von "Lullaby of Birdland" zu hören. Diesen Titel spielte der Duke eigentlich überhaupt nicht. Mir ist nur eine Live-Aufnahme aus Anfang der 1950-er Jahre bekannt, als er im gleichnamigen Lokal spielte mit seiner Band. Ebenfalls fast vergessen war "What am I here for" oder "Midriff".

      Ellington selbst ist auf jedem Titel auch solistisch zu hören. Er spielt teilweise ganz fantastische Einleitungen, ohne dabei wirklich dabei technische Kabinettstückchen zu vollbringen, aber sie passen genau dahin, wo und wie er sie gesetzt hat. Eine Gabe, die man hat, oder eben nicht.

      Seine Band hatte mi Gerald Wilson und Bill Matthieu zwei Arrangeure hier beschäftigt, die nicht unbedingt zu den Ellington-Insidern gehörten. Wilson, der 1939-1942 bereits Trompeter und Arrangeur für die berühmte Jimmie Lunceford-Band war, später dann für u.a. Count Basie und Dizzy Gillespie arbeitete, ehe er lange Jahre eine exzellente eigene Bigband leitete, hatte aber bereits früher mit dem Duke gearbeitet.

      Seine Solisten hier waren Ray Nance (Trompete, Violine), Willie Cook (Trompete) und der High Note-Spezialist "Fats" Ford (den man auch als Andres Meringhito kennt), Lawrence Brown (Posaune), Booty Wood (Plunger-Posaune), Jimmy Hamilton (Klarinette), Johnny Hodges und Russell Procope (Altsax), Paul Gonsalves (Tenorsax), Harry Carney (Baritonsax, Klarinette in "Rockin' in Rhythm) und der Drummer Sam Woodyard. Mit Aaron Bell hatte er den vielleicht besten Bassisten nach Jimmy Woode in seiner Band.

      Eine Scheibe, die man vielleicht noch nie wirklich wahrgenommen hat , die man aber wirklich genießen kann.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)