Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Aber nicht 10 Keyboards, das ist der Unterschied :)

      Ich verabschiede mich für heute vom Jazz da auf Bayern 3 gleich der wunderbare Gerhard Poldt mit "Kehraus" läuft. Für Karbevalhasser eh ein Pflichttermin und der immer unvergessen bleibende Dieter Hildebrand spielt eine fantastische Nebenrolle. Also auf an die Idiotenlaterne, fernsehglotzen galore :D


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Vorhin den Film gesehen und jetzt, weil es so schön ist, gibts als "Zuckerli" den OST:

      (AD: 01. - 03. Juli 1963, RCA Victor's Music Center of the World, Hollywood)

      Henry Mancini and his Orchestra and Chorus
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Da das Wetter sehr, sehr bescheiden ist, versuche ich es noch mal thematisch passendem Fusion-Zeugs:



      Weather Report: Heavy Weather (1978)
      Joe Zawinul (keys), Wayne Shorter (ts, ss), Jaco Pastorius (b), Alex Acuña (dr), Manolo Badrena (perc)

      Das ist doch wirklich totaler Kitsch, oder? Unfassbar ...

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Machst Du selbst Musik lieber Algabal?
      Gelegentliche Jazzrock-Banderfahrungen an Keyboards sind bei mir schon mit tollen Erinnerungen an "Birdland" verbunden. Zumindest diese Nummer (sicher neben "Mercy Mercy Mercy" Zawinuls bekanntester Hit) meine ich hat nachhaltiges vor allen nachschöpferisch kreatives Potential.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Ja, ein bissel - aber nur noch wenig in den letzten Jahren ... Und Jazz oder Jazzrock war nie dabei.

      “Birdland” ist tatsächlich ganz nett, aber schon bei “A Remark You Made” reisst mir der Gedultsfaden. Und, Mensch, was ist Wayne Shorter eigentlich für ein toller Saxophonist! - und was für ein bescheidenes Schmusezeug bläst er bei WR in sein Horn ... Hab die CD ausgemacht und höre jetzt diese:



      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Bitches Brew fegt mich grad mal tatsächlich ziemlich vom Platze! Hab ich heute andere Ohren, als in den letzten 35 Jahren? Jetzt überrennt Miles bereits den Voodoo - und es macht mir mächtig Spaß, ihm dabei zuzuhören... :)

      Vielleicht schiebe ich gleich noch die Live - Evil nach ...

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Aus diesem Dreierpack:



      diese CD:



      Vijay Iyer Trio: Historicity (2009)
      Vijay Iyer (p), Stephan Crump (b), Marcus Gilmore (dr)

      Ziemlich intellektuelles Zeug, das! Sehr gut musiziert, aufmerksamkeitsintensiv, eiskalt fesselnd. Gefällt mir ausnehmend gut!

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • D'accord: Bitches Brew genial & Jack Johnson toll kraftvoll. Dann nichts besonderes bis zu den drei Live-Alben aus Japan. Bei mir ist "Agharta" die große Perle des Jazzrock. Diese Zeit dazwischen war zu verkopft, was ich auch den Keyboardern zuschreibe, die mir beide persönlich noch nie besonders gefallen haben. Chick Corea Acoustic Band 1990 war mal ein tolles Konzert, aber auch da sind für mich Hank Jones und Herbie Hancock eine andere Hausnummer. Herbie im akustischen Trio mit Buster Williams und Al Foster wird ewig einen besonderen Platz in meinem Musikgedächtnis behalten.

      Heute habe ich mal wieder "Kind of Blue" gehört. Wirklich großartig und kein Zufall, dass Miles immer wieder bis zum Schluss etwas wie "All Blues" im Progrmm hatte. Da finde ich die "Somethin' else" mit Miles als Mitspieler von Cannonball Adderly aber auch noch mal eine Klasse besser.
      Gruß, Frank
    • “Birth of the Cool” hab ich kürzlich abgewürgt, weil ich sonst hätte würgen müssen ... :D Kriegt nächstens aber noch ne Chance.
      Wie gefällt sie denn dir?

      Höre grade mal eine sehr relaxte Platte mit Musik, die sich selbst zu genügen scheint und es auch tut:



      Lou Donaldson: The Natural Soul (1962)
      Tommy Turrentine (tp), Lou Donaldson (as), Grant Green (g), John Patton (org), Ben Dixon (dr)

      Schön!

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      “Birth of the Cool” hab ich kürzlich abgewürgt, weil ich sonst hätte würgen müssen ... Kriegt nächstens aber noch ne Chance.
      Wie gefällt sie denn dir?
      Das hätte ich mir auch denken können, lieber Algabal. ^^ Ist dir wohl zu "einfach strukturiert". ;)

      Also, mir gefällt sie ganz gut. Die Live Session hat zwar eine miserable Tonqualität, jedoch, meiner Meinung nach, interessanter als das Studioalbum. :thumbup:
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Heute diese tolle Box erhalten und bin nun (gerade erst) bei CD Nr. 1 (3 CDs + 1 DVD):

      Miles Davis: Bitches Brew - 40th Anniversary Collector's Edition



      Allerdings bei Amazon bestellt.

      Bin jedenfalls schon begeistert. :thumbup:
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)


    • Clark Terry: Out on a Limb AD: 1958

      Clark Terry (Trompete) - Mike Simpson (Tenorsax, Flöte) - Willie Jones (Klavier) - Ray Biondi (Gitarre) - Jimmy Woode (Bass) - Sam Woodyard (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Zur Feier seines Geburts-Tages Dexter Gordon mit ausgezeichneter Band : Go . Nicht von der abgebildeten Ausgabe , sondern von einer dicken jap. Blue Note LP . Schönes Album .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )