Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Überhaupt, Evan Parker, sein Trio mit Barry Guy und Paul Lytton. Auch ganz oben. Ich benötigte eine Gehaltserhöhung um mir mehr schwer erhältlichen strukturieren Krach zulegen zu können :D
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)


    • Paul Desmond : From The hot Afternoon AD: Juni/Juli 1969 , New Jersey

      Das Album hier ist mit Streichern, Harfe, Oboe und diversen Bläsern und diversen Percussionisten besetzt. Das kommen boch hin wieder Sänger/innen Dieses Orchester steht unter der Leitung von Don Sebesky. Mit dabei sind u.a. Ron Carter am Bass, Airto Moreira an dem Drums.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Ella Fitzgerald/Louis Armstrong : Ella & Louis Together AD : 16.08.1956 , Hollywood

      Ella Fitzerald (Voc.) - Louis Armstrong (Trompete, Voc.) - Oscar Peterson (Klavier) - Ray Brown (Bass) - Herb Ellis (Git.) - Buddy Rich (Drums)

      Aus der Doppel-CD die CD-Nr.1
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Der ungleiche Zwilling folgt:

      . Dett mit den nich funktionierenden Grafiken ist allmählich echt richtig nervig...

      The Life of a Trio: Saturday (1989/2001)
      Jimmy Giuffre (ss, cl), Paul Bley (p), Steve Swallow (b)

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      Was soll/müsste ich da denn eingeben?
      War'n Scherz!

      Bei den Versuchen hatte ich offenbar einfach mehr Glück. Noch schlimmer als die Marketplace-Angebote, bei denen es Glückssache ist, ob das Bildchen erscheint, sind die im Status " Derzeit nicht verfügbar", bei denen neuerdings (meist?) nur die grafische Anzeige des niederländischen Textes erscheint, dass "noch [sic!] keine Abbildung verfügbar" sein.
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur


    • Lionel Hampton : Reunion at Newport 1967 AD: 03.Juli 1967 , Live at the Newport Jazz Festival

      All Star-Bigband um Lionel Hampton. Gastmusiker warem : Illinois Jacquett (Tenorsax) , Milt Buckner (Klavier) und Alan Dawson (Drums). Alle drei spielten zuvor mit Lionel Hampton.

      Die Besetzung der All Star-Bigband lautet :

      Snooky Young, Jimmy Nottingham, Joe Newman, Wallace Davenport (Trompeten)
      Britt Woodman, Al Grey, Benny Powell, Garnett Brown (Posaunen)
      Ed Pazant (Altsax, Tenorsax, Flöte) - George Dorsey (Altsax) - Frank Foster, Dave Young (Tenorsax) - Jerome Richardson (Baritonsax)
      John Spruill (Klavier) - Billy Mackel (Gitarre) - George Duvivier (Bass) - Steve Little (Drums)

      Super Bigband-CD, die auch einige Titel beinhaltet, die man von Hampton sonst nicht so kennt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Hier



      Charles Lloyd ts, Zakir Hussain tablas, Eric Harland dr.

      Ich find die irre (hab aber auch eine hohe Affinität zu so worldmusic rhythmpattern-grundierter Mukke mit Saxophon. Und Lloyd wohl auch, er spielt sehr sehr klasse hier, manchmal ist er mir sonst zu sehr... Wie soll ich das nennen? Harmlos? Mittig?

      Aber hier geht er schon an Grenzen, auch wenn es nix mit "Free" zu tun hat. Hussain und Harland bilden aber auch eine erregende Grundlage. Ich liebe diese Scheibe.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
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      Dixk Hyman & Tom Fletcher : If Bix Played Gershwin AD: 02./03.01.2003 & 27.03.2003 (nur Tracks 16 & 18)

      Tom Fletcher (Kornett) - Dave Sager (Posaune) - Dan Levinson (Klarinette, C-Melody-Sax) - Dick Hyman (Klavier) - Bob Leary (Git.,Banjo,Voc.) - Vince Giordano (Bass-Sax) - Ed Metz,jr. (Drums)

      Diese CD entstand zum 100.Geburtstag von Bix Beiderbecke, dem legendären Kornettisten mit deutschen Wurzeln, der bereits 1932 wieder verstarb, da er leider alkoholabhängig war. Beiderbecke war nicht nur ein großartiger Kornettist, der stilistisch den Gegenpart zu Louis Armstrong bildete, sondern auch ein großer Klassikfreund gewesen. Er spielte einige Jahre im Orchester von Paul Whiteman, der auch Gershwns berühmte "Rhapsody in Blue" uraufgeführt hat. Beiderbecke war damals im Orchester gewesen, hat also einen direkten Bezug zu Gershwin.

      Tom Fletcher pflegt als Kornettist dieser musikalische Richtung weiter. Er ist ein großer Anhänger der Musik von Bix aber auch Wild Bill Davison , dem anderen großartigen Kornettisten des Chicago Style Jazz, mit dem er noch zusammen gespielt hat. Dick Hyman gehört zu den Vertretern des Jazz, die sich problemlos in fast allen Stilen zurecht finden. Er spielte bereits blutjung mit Benny Goodman auf dessen Europatournee 1950 (mit Musikern wie Roy Eldridge und Zoot Sims), aber war auch später an der Entwicklung des berühmten Moog Synthesizers beteiligt. Doch seine heimliche Liebe gehört dem alten Jazz, den er sowohl solistisch , als auch im Trio oder eben in All Star-Besetzungen immer wieder spielte und auch aufnahm (er machte Solo-Einspielungen der Musik von Scott Joplin, George Gershwin, Fats Waller und Duke Ellingtons).

      Eine rundherum gelungene CD, die auch Raritäten wie den Verse von "Lady be Good" enthält, der heute nur noch sehr selten gespielt wird (ich habe ihn auch erst kürzlich entdeckt und am 08.März erstmals selbst gespielt).
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Diese:



      Archie Shepp: Things have got to Change / The Cry of my People (1971/1972)
      Zuvielebeteiligteumsiesieabzupinnen

      Naja, sicher nicht Shepps Glanzleistungen, diese beiden Alben. Aber man weiß dann immerhin, woher Leute wie Fela Kuti ihre Inspiration hatten ...

      Kann man mal hören. Muss man aber nicht.

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
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      When Louis met Bix : Andy Schumm & Enrico Tomasso AD: 2015 , North Shields, UK

      Andy Schumm (Kornett) - Enrico Tomasso (Trompete) - Alistair Allan (Posaune) - Matthias Seuffert (Klarinette, Alt/Tenorsax) - Morten Gunnar Larsen (Klavier) - Thomas "Spats" Laugham (Banjo,Gitarre) - Malcolm Sked (Bass) - Nicholas D.Ball (Drums)

      Andy Schumm stammt aus Wisconsin/USA und gehört zu den besten Vertretern des Chicago Stils der späten 1920-er Jahre um Musiker wie Leon "Bix" Beiderbecke und Frankie Trumbauer. Er spielt auch das entsprechende Instrument, ein Kornett der Marke Conn Victor aus dem 1920-er Jahren. Jenes Instrument, was auch Beiderbecke spielte.

      Enrico Tomasso wurde in Yorkshire/Großbritannien im Jahre 1961 geboren. Er studierte Musik am College of Music in Leeds, anschließend an der bekannten Guidhall School of Music. Er spielte 12 Jahre im berühmten Pasadena Roof Orchestra und von 2002-2013 in Mr.Acker Bilks Jazz Band mit, um mal zwei bekanntere Namen zu bieten.

      Matthias Seuffert stammt aus Frankfurt/Main. Zufällig kenne ich seine Eltern persönlich, ihn aber nicht. Er ist kein Berufsmusiker, aber sehr oft international unterwegs, so in England und den USA. Immer wieder wirkt er in Formationen mit, die den Stil der 1920-er Jahre spielen, hier auch immer wieder Konzerte zu Ehren der damaligen Größen extra spielen und vorbereiten.

      Alistair Allan gehört seit vielen Jahren zum Pasadena Roof Orchestra und spielt mit Keith Nichols auch den USA immer wieder die Musik der 1920-er Jahre.

      Auch "Spats" Laugham (*1971) gehört seit Jahren zum Pasadena Roof Orchestra. Er spielte aber auch mit eine großen Zahl an bekannten Jazzmusikern, etwa Mr.Acker Bilk, Monty Sunshine, Kenny Davern, Sammy Remington, dem gerade verstorbenen Bucky Pizzarelli, Howard Alden, Bob Wilber, Marty Grosz und der Band von Chris Barber.

      Malcolm Sked spielt auch Tuba. Er wirkte u.a. in der Bob Kerrs Whopie Band mit.

      Nicholas d.Ball wurde 1983 in Bristol geboren. Er studierte später u.a. am Trinity College of Music in London. Er studierte nicht nur Schlagwerk/Percussion, sondern auch Gesang. Er hat eine sehr schöne Homepage. Er beschäftigt sich außerdem sehr mit der Schlagzeugtechnik und den Instrumenten aus den frühen 1920-er Jahren, also zur Anfangszeit des Drumsets. Er spielt auch auf entsprechenden Instrumentarium.

      Eine wunderbare CD, die auch in der Auswahl der Stücke sehr gut gelungen ist.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Kenny Baker : The Louis Armstrong Conncetion : VOl.2 - The NEW Hot Five & The NEW Hot Seven & The NEW Orchestra AD: 24.4. & 03.05.1989

      Der englische Jazztrompeter Kenny Baker (1921-1999), einer der besten Lead-und Solo-Trompeter des britischen Jazz für viele Jahrzehnte, machte sich in den späten 1980-er Jahren zur Aufgabe, alle Titel, die Louis Armstrong von 1925 bis 1947 noch einmal so Original als möglich in digitaler Aufnahmetechnik neu einzuspielen. Nur der Gesang Armstrongs wurde dazu eingeschnitten. Für dieses riesengroße Projekt wurden alle Stücke nach originalen Aufnahmen nach-arrangiert, was Anthony King besorgte.

      Armstrong war bei vielen Aufnahmen seinen Mitmusikern haushoch überlegen, was vor allem für die Zeit nach den Hot 5 und Hot 7 zutrifft. Ebenso schwierig war es, die alten Arrangements aus den alten Schellack-Platten herauszuhören, da man damals einfach technisch erst am Anfang von Aufnahmen überhaupt stand.

      Als Musiker hier sind etwa Don Lusher (Posaune), George Chisholm (Posaune), Roy Wilox (Klarinette), Ronnie Ross (Baritonsax, Klarinette), Ronnie Camberlain (Altsax,Klarinette), Ray Swinfield (Sopransax), Stephen Wick (Tuba), David Hartley (Klavier), Les Thatcher (Banjo,Gitarre) und Ronnie Verrell (Drums)

      Nicht von ungefähr haben viele dieser Musiker eine lange Zeit für die Bigband von Ted Heath gespielt. Sie waren alle perfekte Notisten gewesen.

      Man kann, für alle, die von so einem Umfang dieses Projektes keinerlei Vorstellungen haben, noch einige Informationen. Im Jazz kann man viel in die Noten schreiben, aber das, was ein Solist in der Größe eines Louis Armstrong zwischen den Noten gespielt hat, die ganzen Zischentöne und Nuancen, die unglaublich viel ausmachen, das konnte man eben nicht übernehmen. Doch Kenny Baker war seit frühester Jugend ein großer Verehrer von Armstrong gewesen, so dass er diese Nuancen vielleicht doch erstaunlich gut hinbekommen hat.

      Ich persönlich halte Rod Mason, einen weiteren Briten, der aber vor allem nur Kornett spielte, vor allem für den frühen Armstrong für weitaus besser geeignet. Er hatte weitaus mehr vom Ton und Phrasierung der Zeit von etwa 1925 bis 1933 anzubieten, was Armstrong so perfekt beherrschte.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)