Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Horace Silver : HS and the Jazz Messengers AD: 13.12.1954, 06.02.1955 , Hackensack, New Jersey Van Gelder Blue Note

      Kenny Dorham (Trompete) - Hank Mobley (Tenorsax) - Horace Silver (Klavier) - Doug Watkins (Bass) - Art Blakey (Drums)

      Eines der wichtigsten, frühen Alben des Hard Bop überhaupt !! Hier mit der ersten Einspielung von "The Preacher" und "Doodlin'", so weit ich das in Erinnerung habe.

      Etwas merkwürdig ist auf der Wikipedia-Seite, dass man als Aufnahmeort New York City, aber den Zusatz Van Gelder-Studio angegeben hat. Rudy Van Gelder hatte sein Studio zu diesem Zeitpunkt in einem Nebenort von Hackensack, unmittelbar im Elternhaus eingebaut. Erst Mitte 1959 zog er in ein neues Studio nach Englewood um, was ebenfalls in der Nähe zu Hackensack lag. Und Hackensack gehörte wiederum zu New Jersey, was etwa 100 KM von New York entfernt liegt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Jimym Smith : Cool Blues AD: 07.04.1958 , NYC , "Small's Paradise" , Live Van Gelder, "Blue Note"

      Lou Donaldson (Altsax) - Tina Brooks (Tenorsax) - Jimym Smith (Hammondorgel) - Eddie McFadden (Gitarre) - Art Blakey (1-3) & Donald Bailey (4-6) (Drums)

      Rudy Van Gelder war schon ein absoluter Topp-Mann am Mischpult damals gewesen. Wie gut, das kann man bei dieser Live-Aufnahme aus dem "Small Paradise" hören. Allerdings hätte ich mir da am Sax eher Johnny Griffin, Red Holloway oder Eddie "Lockjaw" Davis gewünscht als Tina Brooks, der mir da nicht so gut gefällt dabei.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • b-major schrieb:

      Im Gedenken an Hal Singer . 16 Tracks des Labels Savoy aus 1948 - 1956 , alle Infos zu Aufnahmedaten und Besetzung dabei . Nippon Columbia 1994. RIP
      Die Aufnahme konnte ich u.a. nicht posten. Die CD habe ich auch hier stehen. RIP Mr.Singer
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Jackie McLean : Capuchin-Swing AD: 17.04.1960 , Englewood Cliffs,Hackensack, New Jersey Van Gelder-Studio

      Blue Mitchell (Trompete) - Jackie Mclean (Altsax) - Walter Bishop (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Art Taylor (Drums)

      Das mir bisher völlig unbekannte Album wurde bei "Altmusic" als eines der meisten unterschätzten Alben aus dem Blue Note-Katalog beschrieben. Mit Blue Mitchell an der Trompete und der hervorragenden Rhythm Section mit Paul Chambers als "Anker" und Art Taylor als "Fels in der Brandung" konnte auch nicht viel schief gehen.

      Dann weiter mit "Bluesnik" AD: 08.01.1961 , Englewood Cliffs, Hackensack, New Jersey , Van Gelder-Studio

      Freddie Hubbard (Trompete) - Jackie McLean (Altsax) - Kenny Drew (Klavier) - Doug Watkins (Bass) - Pete La Roca (Drums)

      Hier konnte McLean noch eine Steigerung erreichen. Mit der Power des jungen Freddie Hubbard und dem feurigen Spiel des jungen Drummers Pete La Roca kam bereits eine neue Generation von Blue Note-Künstlern zum Zug. Schon im Titel-Stück "Bluesnik" ging die Post ab, das ist Hard Bop auf absolutem Spitzen-Niveau, daran gibt es keinen Zweifel. Da macht das Zuhören richtig Spaß am Morgen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Stan Kenton : Viva Kenton (Tracks 1-10) & Artistry in Bossa Nova (Tracks 11-16) AD: 22./23.09.1959 , Capitol Studios Los Angeles (Tracks 1-10) & 16.04.1963 (Tracks 12,15) , NYC, 17.04.1963 , Capitol Studios Los Angeles (Rest)

      Zwei unterschiedliche Kenton-Bands, aber beide LPs sind Latin-Scheiben gewesen. Zu den Solisten der ersten 10 Stücke gehören Bud Brisbois + Rolf Ericson (Trompeten), Don Sebensky (Posaune), Charlie Mariano (Altsax), John Bonnie (Tenorsax) und Marivn Holladay (Baritonsax).

      Bei den weiteren Stücken sind Conte Candoli + erneut Bud Brisbois (Trompeten) und Bob Fitzpatrick (Posaune) die Solisten.

      Bud Brisbois (1937-1978) war in beiden Fällen der Lead-UND High Note-Trompeter gewesen. Sein Ansatz galt als legendär. Einem breiten Publikum wurde er nicht sehr bekannt, bei den Trompetern genießt er noch heute einen exzellenten Ruf. Leider wurde er nicht alt. Er litt unter schweren Depressionen und beging Selbstmord. Noch kurze Zeit vorher ist er mit der Jazz-Rock-Band "Matrix" im TV aufgetreten. Er wirkte bei Aufnahmen von Duke Ellington, Lionel Hampton, Harry James, Herbie Hancock, Henry Mancini, Lalo Schifrin, Frank Sinatra, Billy May oder auch Neil Diamond mit. Er spielte Lead-Trompete im Titel-Lied der TV-Serie "Hawaii Five-O" und "The Jetsons". Bei Kenton wirkte er von 1958-1963 als Lead-Trompeter mit. Er übernahm auch die ganzen Parts von Maynard Ferguson in dieser Zeit.

      Der Posaunist Bob Fitzpatrick (1921-1995) spielte vor seiner Zeit bei Stan Kenton mit u.a. Gene Krupa. So weit ich es auswendig weiß, spielte Fitzpatrick ab 1950 bis 1953, 1954-1957 und erneut ab 1961 bis 1964 mit Kenton.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Mies Davis : Unissued at Birdland 1952-1959

      Tracks 01-03 : AD: 25.08.1959

      Miles Davis (Trompete) - Cannonball Adderley (Altsax) - John Coltrane (Tenorsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Jimmy Cobb (Drums)

      Tracks 04-07 : AD: 17.-31.10.1957

      Miles Davis (Trompete) - Bobby Jaspar (Tenorsax,Flöte) - Tommy Flanagan (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Philly Joe Jones (Drums)

      Tracks 08-10 : AD: 26.04.1952

      Miles Davis (Trompete) - Don Elliot (Mellophon, Vibraphon) - Chuck Wayne (Gitarre) - Beryl Booker (Klavier) - Clyde Lombardi (Bass) - Connie Kay (Drums)

      Track 11 : 07.08.1959

      Miles Davis (Trompete) - Cannonball Adderley (Altsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Jimmy Cobb (Drums)

      Hier nun bisher nicht veröffentlichte Stücke diverser Formationen, die live im berühmten "Birdland" spielten. Doch das ist so nicht ganz richtig, denn der Bonus-Track wurde in Chicago eingespielt. Auch wurden diverse einzelne Sücke bereits vor vielen Jahren auf mehr oder weniger legalen LPs veröffentlicht. Doch in dieser Gesamt-Zusammenfassung sind sie erstmals auf CD erhältlich. Das zum Grundsätzlichen.

      Die ersten drei Stücke sind mit Miles' damaliger Band tatsächlich nicht veröffentlicht worden. Besonders interessant dabei ist, dass sie an dem Abend gemacht worden sind, an dem Miles nach dem Konzert von der Polizei verhaftet wurde, und es zum Skandal kam.

      Die nächsten vier Stücke stammen von einer "Übergangs-Band", die nur wenige Wochen existierte. Davis feuerte Pianist Red Garland und Drummer Art Taylor, holte sich kurzfristig Tommy Flanagan und Drummer Philly Joe Jones zurück, der den kurz in der Band befindlichen Jimmy Cobb ablöste. Jaspar kam als Nachfolger für Sonny Rollins kurzzeitig in die Band, passte aber Davis nicht ins Konzept. Immerhin spielt er auf einem Stück Flöte, ein Instrument, was es bei Davis nicht bis 1970 gab. Ich glaube, auch dann später nicht mehr wieder. Für ihn kam Cannonball Adderley, dann noch John Coltrane in die Band.

      Die Session von 1952 klingt leider zu dumpf und typisch für damalige Club-Aufnahmen. Es ist das Beryl Booker-Trio mit Gästen, darunter dem Bop-Gitarristen frühester Stunde, Chuck Wayne, der bereits 1945 mit Dizzy Gillespie und Charlie Parker Aufnahmen machte und der mehr dem experimentellen Jazz zugehörige Don Elliot am Vibraphon und Mellophon, einer Art härter klingendem Waldhorn.

      Der Bonus-Track ist wiederum die Working Group von Miles, nur ohne John Coltrane, der gerade mit Thelonious Monk spielte.

      PS: Ich habe auf der Miles Davis-Seite noch die ein oder andere Information zusätzlich erwähnt, und das hier drüben ebenfalls eingestellt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • ge-stell schrieb:

      Vincent Peirani, Emile Parisien - Abrazo
      Wie gefällt sie dir denn?

      Die Hörproben haben mich bislang noch nicht so richtig überzeugt. Aber vielleicht werde ich sie mir ja doch noch anschaffen, nachdem ich sie im nächsten Monat live erlebt habe. Live sind sie eh großartig ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Sonny Side Up (1957)



      Dizzy Gillespie (tp + vocal), Sonny Stitt (ts), Sonny Rollins (ts), Ray Bryant (p), Tommy Bryant (db), Charlie Persip (dr).

      Man kann Sonny Rollins tatsächlich gut heraushören. 8) Ist bislang mein Lieblings-Saxophonist. Muss mir unbedingt mal mehr von ihm zulegen.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Newbie69 schrieb:

      Man kann Sonny Rollins tatsächlich gut heraushören. Ist bislang mein Lieblings-Saxophonist. Muss mir unbedingt mal mehr von ihm zulegen.
      Er ist ein immer wieder auch von mir gern gehörter Musiker.

      smile.amazon.de/gp/product/B01…_asin_image?ie=UTF8&psc=1

      Komisch, die ganze Zeit ging das Bild einzustellen, aber jetzt nicht mehr.

      Hier bekommst Du günstig als Lizenz-Übernahme einige tolle Alben. Und das sehr geldbeutelschonend :D
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Hier mal eine Auswahl, die Du nach eigenem Interesse auswählen kannst. Oder eben die günstige 10 CD-Box, die aber mit den hier geposteten Boxen Überschneidungen haben wirst.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Danke für deine Rückmeldungen, lieber Maurice!

      Maurice schrieb:

      Hier bekommst Du günstig als Lizenz-Übernahme einige tolle Alben. Und das sehr geldbeutelschonend
      Ja, diese Box hattest du schon mal angeboten ...

      Maurice schrieb:

      Oder eben die günstige 10 CD-Box, die aber mit den hier geposteten Boxen Überschneidungen haben wirst.
      ... ja, ja, ich fürchte, bald hast du' s geschafft und ich bestelle mir diese Box noch. ^^ Ach, ich habe halt noch so viel nachzuhören. Es gibt u. a. Alben, die ich nur ein einziges Mal gehört habe (z. B. aus meiner Miles Davis Box), die ich noch nachhören möchte. Zudem hole ich heute eine Beethoven-Box (mit 11 CDs) von der Post ab. Ja, wann soll ich das denn alles hören? :ohnmacht1: Andererseits ist die Rollins-Box wirklich günstig ... viellleicht sollte ich doch mal zuschlagen ... mal sehen.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Heute habe ich in das neuerworbene Album "The Cooker"von 1957 hineingehört und bin sehr erfreut. Das ist "peppige" Musik mit rasanten Soli, einem jungen Lee Morgan mit schönem Ton und viel Lust am flotten Spiel ohne Nachlässigkeiten bei der Kontrolle. Ebenso empfinde ich es bei Pepper Adams am Baritonsax. Die beiden Bläser ergänzen sich vorzüglich. Und es ist erfrischend, mal wieder eine etwas andere Besetzungskoombination zu hören.

      Lee Morgan (tp) - Pepper Adams (bar) - Bobby Timmons (p) - Paul Chambers (b) - Philly Joe Jones (dr)

      Wenn jemand das Coverfoto hier hereinstellen würde, wäre dies prima. Mein PC ist im Eimer und mit dem Handy bin ich überfordert...

      Uwe
      Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.
    • Neu

      Uwe Schoof schrieb:

      Heute habe ich in das neuerworbene Album "The Cooker"von 1957 hineingehört und bin sehr erfreut. Das ist "peppige" Musik mit rasanten Soli, einem jungen Lee Morgan mit schönem Ton und viel Lust am flotten Spiel ohne Nachlässigkeiten bei der Kontrolle. Ebenso empfinde ich es bei Pepper Adams am Baritonsax. Die beiden Bläser ergänzen sich vorzüglich. Und es ist erfrischend, mal wieder eine etwas andere Besetzungskoombination zu hören.

      Lee Morgan (tp) - Pepper Adams (bar) - Bobby Timmons (p) - Paul Chambers (b) - Philly Joe Jones (dr)

      Wenn jemand das Coverfoto hier hereinstellen würde, wäre dies prima. Mein PC ist im Eimer und mit dem Handy bin ich überfordert...

      Uwe

      Bitteschön:



      :wink:

      EDIT: Die Hörproben klingen schon mal vielversprechend ... 8)
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Newbie69 schrieb:

      a, wann soll ich das denn alles hören?
      Ach, das wird schon klappen. Immer der Reihe nach.


      Newbie69 schrieb:

      Andererseits ist die Rollins-Box wirklich günstig ... viellleicht sollte ich doch mal zuschlagen ... mal sehen.
      Zuschlagen, es ist supertolle Musik mit allen Facetten.


      Uwe Schoof schrieb:

      Heute habe ich in das neuerworbene Album "The Cooker"von 1957 hineingehört und bin sehr erfreut.
      Es ist eines der wichtigsten Alben, die Lee Morgan eingespielt hat. Man muss dabei immer bedenken, dass viele Aufnahmen mit einer reinen Hardcore-Junkie-Band getätigt wurden, so auch hier : ALLE Musiker waren drogenabhängig !! Daher auch immer wieder Qualitätsverluste bei diversen Alben, nicht nur bei Lee Morgan.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Johnny Coles : Little Johnny C AD: 18.07.1963 (Tracks 1-3) & 09.08.1963 (Tracks 4-6) Van Gelder Studio , Englewood Cliffs, New Jersey

      Johnny Coles (Trompete) - Leo Wright (Altsax, Flöte) - Joe Henderson (Tenorsax) - Duke Pearson (Klavier) - Bob Cranshaw (Bass) - Walter Perkins (Drums, 1-3) & Pete LaRoca (Drums, 4-6)

      Ein exzellentes Album, dazu mit einer nicht ganz typischen Blue Note-Besetzung um den total unterschätzten Johnny Coles. Fünf der sechs Stücke stammen von Duke Pearson, ein Titel von Joe Henderson. Keine Standards, daher was Frisches, wenn auch im modernen Hard Bop-Umfeld.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Chet Baker : "Complete Studio Sessions with Dick Twardzik AD: 11. & 14.10.1955, Paris (Tracks 01-09) & 15.10.1955 (tracks 10-13), Stuttgart , Villa Berg

      Besetzungen :

      Chet Baker (Trompete) - Richard "Dick" Twardzik (Klavier) - Jimmy Bond (Bass) - Peter Littman (Drums) - Tracks 01-09

      Chet Baker (Trompete) - Lars Gullin (Baritonsax) - Dick Twardzik (Klavier) - Jimmy Bond (Bass) - Peter Littman (Drums) + Catarina Valente (Gesang, 13)

      Chet Baker macht hier auf mich einen hervorragenden Eindruck. Er spielt nicht so schrecklich traurig-deprimierend, wie man es sonst immer wieder von ihm hören kann.

      Diese CD bildet einen traurigen Abschluss im Leben des Pianisten Dick Twardzik, denn er setzte sich den tödlichen Schuss am 21.10.1955 in seinem Hotel in Paris. Dort wurde er dann tot aufgefunden, wie man sagt, noch mit der Nadel im Arm. Er galt als ein aufstrebender, junger Musiker, der gerade mal 24 Jahre jung wurde. Er steht noch heute im "Das Jazzbuch" von J.E.Berendt, und das, obwohl er nur kurz auf der Szene war. Doch sein Spiel hätte eine Wende im West Coast Jazz sein können, doch so weit sollte es nicht mehr kommen. RIP , Mr.Twardzik !!

      Leider gibt es kein Bild, sorry.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)