Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Diese (Vorsicht: Vinyl!):



      Sam Rivers: Contrasts (1980)
      Sam Rivers (ss, ts, fl), George Lewis (tb), Dave Holland (b), Thurman Barker (dr., mar)

      Nicht gar so kontrastreich, wie der Titel verspricht, aber schon eine tolle Platte!

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Sprung durch Zeit und Stile:



      Grant Green: Born to be Blue (1960/61)
      GG (g), Ike Quebec (ts), Sonny Clark (p), Sam Jones (b), Louis Hayes (dr)

      Ach, auch wenn BtbB vielleicht nicht seine beste Platte gewesen sein mag - ich mag Grant Green einfach sehr! Und die "Tone Poet"-Edition von Blue Note macht richtig Spaß - klanglich und optisch und haptisch. Rundum glücklich! :)

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Posaune solo

      Bei mir läuft gerade diese:


      Aufgenommen im Mai 2020. Ich weiß allerdings nicht, ob sich Nils Wogram wegen Corona für ein Soloalbum entschieden hat. Es ist jedenfalls ganz ausgezeichnet gelungen.

      Besonders angetan bin ich von „A humbled man“ mit seiner Mehrstimmigkeit.
    • Die hier entstandene Unterhaltung über Keith Jarrett wurde in diesen Thread verschoben.
      Lionel - Für die Moderation
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Kaum das die CD zu Ende war , begannen draußen die Kirchenglocken ihr geläut , und um mitzuhalten , gab die Standuhr noch 11 x ihren Senf dazu . Hat aber wohl nichts mit der Great Wee Band zu tun , deren 2011er Album 'Light Blue' gerade lief . Feiner insularer Jazz .

      Hörprobe : youtube.com/watch?v=mlsqwVaHdF…ZUMUIQd4NrGzVFcFCjYt9Fxrq
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Algabal schrieb:

      Schon eine sehr gute Platte!
      Gell? :thumbsup:

      Bei mir läuft eins meiner Lieblings-Solokonzerte, nämlich Paris vom 17. Oktober 1988


      Das Paris Concert ist Musik, die - jedenfalls mich - schlichtweg glücklich macht. Nicht umsonst schrob ich im Jarrett-Thread

      music lover schrieb:

      Meine persönliche "Best Five"-Rangliste der Jarrett-Solokonzerte (...)

      1. Kyoto
      2. Hamburg
      3. Bremen
      4. Tokyo
      5. Paris
    • music lover schrieb:

      In meiner eigenen Liste arbeite ich mich jetzt eine Position höher: Das phänomenale, wirklich unglaubliche Solokonzert in Tokyo am 14. November 1976 rotiert nun in meinem Schacht.



      Keith Jarrett - p
      Die 10 LP-Ausgabe davon stand letzthin beim Zweithänder meines Vertrauens zu einem vertretbaren Preis rum. Hab kurz gezuckt, mich dann aber doch dagegen entschieden. Mal sehen, ob die nach dem Lockdown noch da ist. Vielleicht zucke ich dann nochmal und nachhaltiger ...

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Algabal schrieb:

      Die 10 LP-Ausgabe davon stand letzthin beim Zweithänder meines Vertrauens zu einem vertretbaren Preis rum. Hab kurz gezuckt, mich dann aber doch dagegen entschieden. Mal sehen, ob die nach dem Lockdown noch da ist. Vielleicht zucke ich dann nochmal und nachhaltiger ...
      Die Ochsentour der Sun Bear Concerts durch Japan hat natürlich nicht durchweg Glanzlichter hervorgebracht, mit Kyoto und Tokyo aber zwei seiner besten Solokonzerte überhaupt. Über Sapporo scheiden sich die Geister - ich mag dieses über einige Strecken gewiss nicht einfach anzuhörende Konzert vom 18. November 1976 durchaus. Osaka und Nagoya sind für mich noch weitgehend Neuland, ich habe sie bisher jeweils nur 1 x gehört. Diese beiden Konzerte stehen auf meiner to do-list der nächsten Jarrett-Hörsessions.

      Wenn der Preis, wie Du sagst, vertretbar ist, unterstütze den Vinyl-Händler Deines Vertrauens und erwerbe sie :jaja1:
    • Keith Jarrett: Sun Bear Concerts

      Ich lasse mich heute mal wieder auf das Wagnis Sapporo (rec. 18. November 1976) ein:

      Ein teilweise schwierig anzuhörendes, zwischen Sprödigkeit und Komplexität angesiedeltes hochvirtuoses Solokonzert des Meisters mit stellenweise geradezu begnadet guten Passagen. Ich mag es.
    • Neu

      music lover schrieb:

      Algabal schrieb:

      Die 10 LP-Ausgabe davon stand letzthin beim Zweithänder meines Vertrauens zu einem vertretbaren Preis rum. Hab kurz gezuckt, mich dann aber doch dagegen entschieden. Mal sehen, ob die nach dem Lockdown noch da ist. Vielleicht zucke ich dann nochmal und nachhaltiger ...
      Die Ochsentour der Sun Bear Concerts durch Japan hat natürlich nicht durchweg Glanzlichter hervorgebracht, mit Kyoto und Tokyo aber zwei seiner besten Solokonzerte überhaupt. Über Sapporo scheiden sich die Geister - ich mag dieses über einige Strecken gewiss nicht einfach anzuhörende Konzert vom 18. November 1976 durchaus. Osaka und Nagoya sind für mich noch weitgehend Neuland, ich habe sie bisher jeweils nur 1 x gehört. Diese beiden Konzerte stehen auf meiner to do-list der nächsten Jarrett-Hörsessions.
      Wenn der Preis, wie Du sagst, vertretbar ist, unterstütze den Vinyl-Händler Deines Vertrauens und erwerbe sie :jaja1:
      Kaum sprachen wir darüber, sind die Sun Bear Concerts als Vinyl-Paket-Neuauflage für Februar angekündigt:



      Der Preis ist ziemlich stolz...

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Neu

      Och, 239,-- :D

      Ich hab das alles als länglich in Erinnerung, aber a) ist das sehr lange her und b) hab ich mich innerlich von Jarretts Solokonzerten (soweit ich sie kenne, sie sind ja unzählig)* innerlich seit langer Zeit entfernt, so daß meine diesbezüglichen Bemerkungen unfair sein mögen. Also nicht auf mich hören!

      Da aber die Sunbearmammutbox hier steht werd ich mich demnächst mal einem der Konzerte nähern und mehr zu meinem Empfinden in dieser Sache äußern. Wenn music lover Tokyo und Kyoto so lobt wirds wohl eines der beiden sein...


      * ich habe nur gehört: Köln, Bremen, Lausanne und die Japansachen. Bremen mochte ich am liebsten, Lausanne garnicht, Köln ist sehr gut, aber...

      Köln ist ein Sonderfall und ich hab ein wenig das Gefühl hier liegt ein Schwindel vor. Dies Konzert ist wesentlich gebundener als die andren und wirkt nicht frei improvisiert, kein Stück, sondern sich durch vorstrukturierte Themen hindurchhangelnd (was erstmal positiv gemeint ist! Und dieses zum Hörbarsten macht, da die typischen Leerphasen (aka der Meister sucht noch nach dem göttlichen Funken), Leerphasen, die ich persönlich mangels weihrauchgeschwängerter Bewunderung halt nervig finde, weil also die hier eher fehlen)... Will sagen: wenn Jarrett die Kölnmusik wirklich vorgabenfrei "nur" improvisiert haben sollte, bzw ausschließlich in der Magie des Moments aus der Leere geschöpft hätte, dann wäre das hoch genial, aber ich glaube das keinen Augenblick. Nehm ich ihm oder ECM oder der Geschichtsschreibung einfach nicht ab. - Aber es ist sehr schöne, gefällige und dabei niemals oberflächliche Soloklaviermukke :D

      Wie immer, demnächst mehr hier zu Kyoto oder Tokyo...


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)