Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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      Irgendwie riecht es nach Qualm , irgendwo klirren Gläser , und die Musik treibt schon beim Hören den Schweiß - das kann nur Bar Wars von Willis Jackson sein . ( Ich habe eine remasterte Ausgabe auf 32Jazz von 1997 , die ist wirklich noch Alkohol- und Nikotingeschwängert ) .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Senri Kawaguchi: Cider Hard & Sweet (2016)

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      Senri Kawaguchi - dr
      Philippe Saisse - p, keyb
      Armand Sabal-Lecco - b-g
      with special guest
      Gumbi Ortiz - perc (on two tracks)

      Das dritte Album der damals 19-jährigen Schlagzeugerin unter eigenem Namen. Die beiden Vorgängeralben hatte sie mit 15 und mit 16 eingespielt.
    • Roy Haynes: Cracklin' (1963)

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      Mit Schlagzeug geht es bei mir weiter:


      Roy Haynes - dr
      Booker Ervin - ts
      Ronnie Mathews - p
      Larry Ridley - b

      rec. 10.4.1963

      Roy Haynes wird im März seinen 96. Geburtstag feiern (!), während Senri Kawaguchi gerade mal 24 ist. Mir macht das Schlagzeugspiel von beiden gleichermaßen Spaß.
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      Rosamunde schrieb:

      Wie immer mit dem fetten Kater auf dem Schoss
      Wycliffe Gordon ist schon faszinierend. Ein unglaublich vielseitiger Musiker, der immer so spielt, als sei es sein letzter Auftritt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Rosamunde schrieb:

      ..... und ab 1:44 wirds überirdisch ....( wieviele spielen da?)
      Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die CD nicht kenne. Da ich gerade aber Mitten in meiner Sibelius-CD bin, möchte ich in den Link nicht reinhören. Das passt nicht mal im Ansatz zusammen. Nicht böse sein.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Rosamunde schrieb:

      ..... und ab 1:44 wirds überirdisch ....( wieviele spielen da?)
      So, ich habe mir das gerade angehört. Er spielt alle Posaunenstimmen (ich kann es leider auch nicht ganz genau hören, aber tippe auf 4 Posaunen in der Begleitung, dazu die die Stimme als "Vorprediger" und die Tuba spielt er auch, denke ich mal. Ein tolles Stück, und stimmt, er spielt fantastisch. Das ist so wie das Finale der Vierten von Bruckner. Beim richtigen Dirigenten und Orchester läuft einem der Schauer den Rücken hinunter.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Stan Getz / Chick Corea

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      Mit Chick Corea hat Stan Getz, wenn ich nichts übersehe, drei Alben gemacht: "Sweet Rain" (Verve Records, 1967), "What the World Needs Now: Stan Getz Plays Bacharach and David" (Verve Records, 1968) und "Captain Marvel" (Columbia Records, 1972). Während das zweitgenannte Album künstlerisch weniger interessant ist und sich deshalb auch nicht in meiner Sammlung befindet, mag ich die Alben von 1967 und 1972 sehr.

      Beide laufen heute Abend bei mir:



      Stan Getz - ts
      Chick Corea - p
      Ron Carter - b
      Grady Tate - dr

      rec. 30. März 1967



      Stan Getz - ts
      Chick Corea - e-p
      Stanley Clarke - b
      Tony Williams - dr
      Airto Moreira - perc

      rec. 3. März 1972

      "Captain Marvel" war als Album konzipiert, auf dem ausschließlich Kompositionen von Chick Corea gespielt werden. Es enthält daher die Corea-Titel "La Fiesta", "Five Hundred Miles High", "Captain Marvel", "Times Lie" und "Day Waves". Der sechste Titel, den Corea zur Aufnahmesession vom 3. März mitbrachte, missfiel Stan Getz jedoch, sodass stattdessen Billy Strayhorns "Lush Life" aufgenommen wurde.

      Das Album "Sweet Rain" enthält die Corea-Kompositionen "Windows" und "Litha".

      Insgesamt bekommt man auf diesen beiden Alben 7 Corea-Kompositionen zu hören gegenüber 4 Kompositionen von anderen Autoren (Dizzy Gillespie, Antonio Carlos Jobim, Mike Gibbs und eben Billy Strayhorn).