Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Weietr damit:

      "Up the Mississippi" AD: Spring, 1958 , Chicago

      Frank Aussnto (Trompete, Gesang) - Fred Assunto (Posaune) - Jac Assunto (Posaune, Banjo) - Jack Maheu (Klarinette) - Stan Mendelson (Klarinette) - Lowell Miller (Kontrabass, Tuba) - Norman "Red" Hawley (Drums)

      "Mardi Gras Time" AD: Fall 1957 , Chicago

      Besetzung wie bisher, nur Bill Porter (Kontrabass, Tuba) für Miller.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Gerade wieder "Speak No Evil" von Wayne Shorter aufgelegt, ein fantastisches Blue Note Album aus 1964. Das ist eine meiner Jazzlieblingsalben; wunderbare Besetzung, alles stimmt.

      Wayne Shorter (ts) - Freddie Hubbard (tp) - Herbie Hancock (p) - Ron Carter (kb) - Elvin Jones (dr)



      Uwe
      Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.
    • Nun nochmal ein Top-Wayne Shorter Album, und was für eins: "The Soothsayer", aufgenommen 1965.

      Freddie Hubbard (tp) - Wayne Shorter (ts) - James Spaulding (as) - McCoy Tyner (p) - Ron Carter (b) - Tony Williams (dr)

      Abgebildet ist hier eine Box mit 5 Alben Wayne Shorters, in der "The Soothsayer" enthalten ist.



      Uwe
      Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.


    • Jack Teagarden-Earl Hines-All Stars : At the Olypia Theatre, Paris AD: 06.11.1957, Paris/Frankreich

      Max Kaminsky (Trompete) - Jack Teagarden (Posaune, Gesang) - Peanuts Hucko (Klairnette) - Earl Hines (Klavier) - Jack Lesberg (Bass) - Cozy Cole (Drums)

      Im Jahre 1957 ging eine Formation auf Europa-Tournee, die man getrost als die "Louis Armstrong All Stars ohne Louis" bezeichnen könnte. Alle Musiker haben in genau jener Formation gespielt, die ich erwähnt habe, nur Max Kaminsky ist quasi die "Vertretung" von Armstrong gewesen. Peanuts Hucko sollte erst 1958 zu den All Stars stoßen, doch die anderen Kollegen haben dort gespielt. Lesberg nur kurz 1956, aber er gehörte zweifellos zu den besten Bassisten des traditionellen Jazz, der auch im hohen Alter noch auf Tournee ging (etwa Anfang der 1980-er Jahre mit den "Great Eight" um Billy Butterfield, Red Norvo und Teddy Wilson).

      Die Musik ist großartig, doch leider ist das Original nicht mehr im guten Zustand gewesen, und wurde offenbar auch nich von Kratzern, usw. zumindest mal bearbeitet. So sind die letzten drei Stücke auf Dauer nicht anhörbar. Schade. Es müssen an dem Tag zwei Konzerte stattegfunden haben, und es ist auch bedauerlich, dass man daraus nur eine so kurze CD-Spieldauer gemacht hat. Vielleicht war die andere Matrize in noch schlechterem Zustand, bzw. verschollen gegangen über die Jahre.

      Es existieren aber noch zwei CDs vom Konzert in Manchester/GB, die ich aber nicht in meinem Besitz habe.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Meine Dolphy-Erkundungsreise geht weiter:

      "Eric Dolphy and Booker Ervin with the Mal Waldron Sextet – The Quest" (1969)



      clo – Ron Carter
      cl, as – Eric Dolphy
      kb – Joe Benjamin
      dr – Charlie Persip
      p – Mal Waldron
      ts – Booker Ervin.

      Gefällt mir! :thumbup: Booker Ervin spielt mir nur stellenweise etwas zu laut. Ansonsten ein tolles Album, wie ich finde.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Mal wieder in der Scheibenwelt unterwegs und dabei auf Nathan Davis und sein Quartett gestoßen . Eigentlich habe ich mir die Platte wegen Hampton Hawkes zugelegt , aber der Saxofonist Nathan Davis hat mich überzeugt . Seine ersten Platten erschienen auf deutschen Labels ( Saba & Polydor) , obwohl er seinen europäischen Mittelpunkt in Paris hatte . Mehr über ihn bei Wiki . 1968 erschien 'Rules of Freedom' , inzwischen auch als CD . Mir gefällt es . (Meine LP ist auf Hot House erschienen) .

      youtube.com/watch?v=gJzI9ZdzXT0 youtube.com/watch?v=2m8S0N4lVeA youtube.com/watch?v=jm1Jf4a7xUg
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" - Und Bernd lacht -
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      Tja, an Friedrich Gulda als Jazz-Pianisten scheiden sich ja wohl die Geister. Und er hat zeitlebens darunter gelitten, dass man ihn in diesem Genre nicht mindestens so ernst genommen hat wie mit Mozart und Beethoven.
      Je mehr ich über Klavierjazz selbst lerne und andere große Meister besser verstehe, desto mehr kann ich das aber auch nachvollziehen. Wobei er natürlich "alles" weiß und es Technik absolut nicht mangelt.
      Ich liebe ihn ja durchaus auch als Komponisten sehr (besonders die Golowin-Lieder, Play Piano Play, Prelude & Fuge, Cellokonzert) ... aber oft ist es mir dann auch zu viel virtuose Pranke, zu viel Show... und wenn es mal langsam wird, zu viel Getriller ||

      Heute habe ich aber erstmals dieses Album gehört - dank der neuen opulenten DECCA-Box, in der auch seine sämtlichen Philips-Alben aus den 80ern zu finden sind.
      Und hier finde ich ihn richtig klasse! Zwar ist das schon sehr viel hyper-motivierte, freie Improvisation - aber die beiden ergänzen sich wirklich gut, und ich fand es von vorn bis hinten spannend. Und wenn es mal traditioneller wird, finden die beiden auch richtig gut zusammen.
      (Über die auch heute erstmals gehörte "Gulda plays Gulda" kann ich leider nicht gleichermaßen schwärmen, und das liegt nicht an den Kompositionen. Auf MPS gefiel mir besser, was es schon gab)