Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

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    • Maurice schrieb:

      garcia schrieb:

      Es gibt bei mir Hörsituationenen, in denen mich kaum etwas glücklicher macht als die Musik eines "excellenten Coctail-Pianisten".

      Allerdings halte ich Jamal für weit mehr als das.. . Er hatte überbordend-funkelnde Artistik schlicht nicht nötig, da er mit einfacheren (nicht simplen!) Mitteln direkt einen tiefen emotionalen Kern getroffen hat. Nun ja, jedenfalls bei mir..
      Du, das ist auch völlig ok so. ...
      Also ich habe auf meine alten Tage nach langer Zeit noch mal Klavierunterricht genommen - um mich in Richtung Jazz weiterzubilden (auch kompositorisch). Und da hat mir meine Lehrerin auch Transkription aufgetragen. Und zwar so, dass ich parallel spielen kann, und möglichst jede Nuance mit dem Original verschmilzt. "But not for me" von "Live at the Pershing" war das erste.
      Und nun, wo ich die Nummer in - und auswendig kenne, finde ich daran einfach alles perfekt. Angenehm zu vermerken war allerdings auch, dass es ja fast gar keine spieltechnischen Probleme gibt. Man muss ihn nicht um seine Technik beneiden (jedenfalls in diesem Fall), aber jeder Ton ist für mich genau dort, wo er sein muss!


    • Vinatge Jazz Big Band Schweden AD: 09./10.März 2002, Schweden

      Gegründet 1986 in Schweden, spielt die Band hier bereits 16 Jahre in unveränderter (!!!) Besetzung zusammen. Das hatte nicht mal Duke Ellington geschafft. Die Besetzung umfasst 12 Musiker, die in der Kernbesetzung mit 3 Trompeten, Posaune, vier Saxophonen und einer Vier-Mann-Rhythmusgruppe agieren. Baritonsaxophonist Bert Slättung spielt dabei auch Tuba und Sousaphone, so dass manchmal eine kuriose Besetzung von Kontrabass und Blas-Bass zu hören ist. Auch der Gesang wird von den Herren selbst übernommen.

      Stilistisch ist das etwas uneinheitlich, weil man sowohl Stücke der 1920-er Jahre (etwa "Gatemouth" von 1926, geschrieben von Lil Hardin-Armstrong etwa), aber auch "Cotton" Tail aus dem Jahre 1940 von der Ellington-Band spielt. Gerade Duke Ellington nimmt in der Band eine wichtige Position ein, was mich natürlich sehr freut. Die Band geht gut ab, die Jungs verstehen ihr Handwerk, man kann da nichts meckern, sehr schön.



      Blue Roseland Orchestra : Six or Seven Times AD: 1995 vermutlich nur die CD-Veröffentlichung)

      Besetzung:

      Tps: Heinrich Bunzendal, Matthias Knobloch, Andreas Gleim (Whistle)
      Tbs: Axel Wirthmann (auch Voc.), Hans Lecke
      As : Claus Jacobi, Christop Naumann D'Alnoncourt (beide auch Kl, Voc.)
      Ts : Engelhard Schatz (auch Sop, Voc.)
      P. : Klaus Mahlmann (auch Chimes)
      Bjo: Rainer Knobloch
      Sou: Ludwig Schatz
      Dm.: Wolfgang Jordan

      Die Besetzung habe ich von discogs übernommen, da die CD keinerlei Angaben parat hat.

      Die deutsche Band war mir völlig unbekannt, so auch die Musiker. Doch das I-Net macht es möglich, und so habe ich mir die beiden CDs gekauft, da sie auch nicht gerade teuer waren. Der Kauf hat sich gelohnt. Wenn man sich mit so einer Musik beschäftigt, findet man kaum Bands, die das schlecht machen. Die Musiker haben alle echtes Interesse daran, dass man sich mit der Musik dieser Zeit beschäftigt, da bekommt man keinen Null-Acht-Fünfzehn-Bierzelt-Jazz angeboten. Das ist auch gut so.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Hier

      Miroslav Vitous, "First Meeting".

      John Surman, sax, cl
      Kenny Kirkland, p
      Vitous, b
      Jon Christensen, dr

      Vitous' erste ECM-Einspielung, hoch atmosphärisch ohne diese garbareksche Skandinavienschiene zu bedienen, will sagen: nebelfrei...

      Leider nicht mehr erhältlich (außer gebraucht zum Mondpreis), drum ohne Bild weil das von amazon nicht funktioniert und jpc sie gar nicht hat.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Hier

      Miroslav Vitous, "First Meeting".

      John Surman, sax, cl
      Kenny Kirkland, p
      Vitous, b
      Jon Christensen, dr

      Vitous' erste ECM-Einspielung, hoch atmosphärisch ohne diese garbareksche Skandinavienschiene zu bedienen, will sagen: nebelfrei...

      Leider nicht mehr erhältlich (außer gebraucht zum Mondpreis), drum ohne Bild weil das von amazon nicht funktioniert und jpc sie gar nicht hat.


      :)
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Vielen lieben Dank für das Bild! Und wenn es nur zu abgehobener Geladausgabe führt - dies ist eine wundervolle Platte. Licht, Licht, eben dieses abendliche Gleißen eines kernamerikanischen Sommertags und in dem entwickelt sich dann die ECM-typische Sensibilität. Surman ist immer ein Pfund. Kirkland entfaltet sich wie ein Adler. Christensen ist immer in seinem Element. Eine sehr große Platte, die in meiner Reise in den Jazz aber auch immer eine öffnende Rolle gespielt hat: ich kenne sie seit ich 17 bin und sie war einer der Wendepubkte nach dem ich Dinge anders hörte.

      Hat sie heute,
      für andre, noch diese Funktion? Weiß ich nicht. Woher denn. Aber ich finde sie großartig...

      ECM sollte sie wieder veröffentlichen und sei es in der billigen Touchstoneserie. Mir war sie eine Erweiterung und sie alterte kaum.


      :fee:
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      (Shunryu Suzuki)
    • So langsam kommen die Jazzbestellungen an hier. :D



      Als Liebhaber von Allem aus dem Art Ensemble Umfeld ein großer Fang, bissl objektiver: ein spannendes Album mit großen Momenten, das eine Straffung ganz gut vertragen hätte können, für Lester Bowie Liebhaber: unverzichtbar...

      Ich hab Freude damit.

      Aber nicht mit dieser ECM-Touchstone-Veröffentlichungspolitik. Klasse daß Ihr alte Klassiker wiederauflegt. Aber bitte in korrekten Hüllen - bei den extrem schmalen Beschriftungen sortiere ich sie ein und finde sie nie wieder außer mit Lupe: ich bin ein alter Mann und die Augen wollen nicht wie früher, und haltbar ist was andres!!

      Eine coole Platte, virtuos, humoresk, ernsthaft wos gilt und hervorragend aufgenommen.


      :)
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      (Shunryu Suzuki)
    • Heute gab's noch einiges auf die Ohren :)


      Garbarek, "I Took Up The Runes"
      Garbarek, saxes;
      Rainer Brüninghaus, piano
      Eberhard Weber, bass
      Nana Vasconcelos, perc
      Manu Katche, dr
      Buge Wesseltoft, synth
      Ingor Antte Ailu Gaup, voc

      Wenn man Garbarek nordischen Kitsch vorwerfen will dann hier und vor allem im 5teiligen Kernstück "Molto Canticle", das sich über fast 40 Minuten erstreckt. Musik wie gemacht für Phoenix-Dokus über Schneegänse in Fjorden. Allein: - : ich aber hab das sehr genossen heute. Denn Garbarek kann sowas sehr. Manchmal mag ich das. Nicht zu oft. Aber wenn dann doll <3


      Noch viel besser fand ich die andre schon klassische Garbarek:


      Garbarek, "Dis"
      Garbarek, Saxes, fl
      Ralph Towner, g
      Windharfen dräuen
      Ein Blechbläserchor bläst auf einem Stück im Hintergrund ("Den Norske
      Messingsekstett" auf "Skygge")

      Das ist natürlich noch extremer, und die Platte ist dafür berühmt und berüchtigt :D Aber sie ist ein Geniestreich. Wo sein Stil auf den "Runes" gelegentlich zur Masche zu werden droht: hier (1977) war das völlig neu und frisch, und das Saxophon hat im Sound noch viel von der vitalen Kraft von Garbareks free-en Anfängen. Towner ist ein wesentlich vitaleres Gegenüber als alle Wesseltofts und Brünninghauens etc. dieser Welt. Und die Windharfen jagen Schauer über den Rücken... Eine extrem intensive, introvertierte und seltsame Angelegenheit, aber schon großartig in seiner Art. Habs geliebt heut (aber über die Jahre oft auch genervt ausgemacht, zugegeben), aber bin seit Jahrzehnten immer wieder mal mit Gewinn drauf zurückgekommen.


      Und dann gabs es noch


      Ralph Towner & Gary Peacock, "Oracle"
      Towner, acc-g (Nylon & 12-String)
      Peacock, Kontrabaß

      Dies ist hoch intim und eigentlich mit nichts vergleichbar was ich kenne: überirdisch, großartig und wundervoll wenn man reingekommen ist in diese Welt, was nicht ganz einfach ist, weil es recht hermetisch ist in seiner Art. Aber knack die Nuß und du bist im Himmel für eine Stunde. Danach war hier erstmal Stille, denn dann kommt nix mehr.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)


    • Bei ECM verbleibe ich und höre "My Song" vom Quartett mit Keith Jarrett (p), Jan Garbarek (sax), Palle Danielsson (b) und Jon Christensen (dr).

      Für mich ist das einer der Höhepunkte der Jazzeinspielungen. Diese Platte begleitet mich seit meiner Jugend und hat nie aufgehört, Inhalt meiner Schatzkiste zu sein. Ich liebe diese Musik sowohl durch Herz wie durch Verstand. Sie wirkt auf mich so besonders gehaltvoll und feinfühlig, beswingt und ernsthaft, verträumt und leidenschaftlich, dass ich sie heute noch genauso inbrünstig höre wie vor 40 Jahren.

      Uwe
      Wenn alle ein klein wenig verrückter wären, dann wäre die Welt nicht so durchgedreht.


    • Kennt sich jemand mit Earl Hines aus?
      So mit 12/13 habe ich einige Jazz-Platten vom italienischen Billig-Label JOKER gekauft... und bei dieser waren damals 99 Pfennig das Kaufargument (bei Brinkmann in Hamburg). 40 Jahre habe ich sie gar nicht gehört, aber nun gefällt sie mir sehr gut. (Und ist mir sogar vertrauter als gedacht). Habe aber noch nicht heraus gefunden, von wann die Aufnahmen stammen...
    • MartinG schrieb:

      Kennt sich jemand mit Earl Hines aus?
      Ich relativ gut, aber nicht überragend. Doch ich dürfte im Zweifel durchaus weiterhelfen können. Die Firma "Joker" dürfte mit der Firma, die die "Giants of Jazz-Reihe" herausgegeben hat, identisch sein. Beide Firmen haben ihren Sitz in Italien, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • MartinG schrieb:

      Oh prima, vielen Dank! Discogs hatte ich natürlich schon bemüht, aber das hatte ich übersehen.
      Helfe mir mal weiter bitte. Ich habe eine Doppel-CD aus dem Jahre 1966, da spielt er mit seinen All Stars. Das war eine Besetzung, die an die Louis Armstrong All Stars angelehnt waren, aber nicht den Kommerz-Kram spielten, sondern noch echten Dixieland.

      Hines hatte aber ab 1965 herum auch angefangen mit Budd Johnson (Tenorsax, Sopransax), Bill Pemperton (Bass) und Oliver Jackson (Drums) zu spielen. Allerdings wechselte diese Besetzung auch immer mal wieder. Dann müsste man auch grundsätzlich in einem anderen Regal und anderen Verzeichnis suchen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Lasse schrieb:

      Dort steht, sie seien am 14. Februar 1966 aufgenommen worden.
      Zu dieser Zeit war er in Europa unterwegs. Vom 21.01. - 28.04.1966 war er dort unterwegs. Das war er mit Sicherheit NICHT mit seiner All Star-Band, sondern mit Budd Johnson, Bill Pemberton und Oliver Jackson.

      Im gleichen Jahr ab Juli spielte er dann mit einer recht gut besetzten Bigband u,a, in Russland. Auch dort waren diese drei Kollegen dabei. Dazu noch etwa Money Johnson an der Trompete, Mike Zwerin, Posaune, Bob Donovan (Altsax).

      Ich hoffe, dass das in etwa hinkommt.

      PS: Als Quelle hatte ich das Buch von Stanley Dance: The World of Earl Hines zur Hand.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • If You're Not Part Of The Solution ....Soul , politics and spirituality in Jazz 1967 to 1975 . Mit 10 Stücken von 5 - 11 Minuten Länge wird hier versucht , die gesellschaftlichen Umbrüche in den USA während des genannten Zeitraums , genauer : deren Auswirkungen auf den Jazz nachzuspüren . Eine gelungene Zusammenstellung , wie ich finde - und sehr , sehr funky . Und ich wurde daran erinnert , welch toller Trompeter Woody Shaw gewesen ist .



      Joe Henderson / Johnny Hammond Smith / Catalyst / Clifford Jordan Quartet/ Harold Vick / Johnny Lytle / Eddie Jefferson / Gary Bartz Ntu Troop / Azar Lawrence / Funk, Inc.
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" "But I am good. What the hell has gone wrong?"
    • Neu

      Nur noch gebraucht zu haben und bei jpc garnicht, ich vermute der Link geht eh nicht aber ich versuch's:



      Arlid Andersen, "If You Look Far Enough" (ECM 1493), eine in Teilen hoch faszinierende Trioaufnahme des allzu unbekannt gebliebenen norwegischen Bassisten von 1993.

      Besteht aus
      Andersen, Baß
      Ralph Towner, Gitarre
      Nana Vasconcelos, Persussion
      (Plus Audun Kleive, snare drum)
      Ich nenns mal Trio, da Kleives Beiträge diskret bis an den Rand der Unhörbarkeit bleiben...

      Teils sehr lyrisch, aber voller Finessen - Andersens Baß ist wesentlich weniger virtuos-verspielt als etwa Peacock das gemacht hätte, aber er hat einen satten, dunklen, runden, grooooßen Ton der mich mit Wärme regelrecht abfüllt - , teils mit diskret hypnotischem Groove (Vasconcelos!), insgesamt eine tolle, zeitlose, recht ECM-typische (und das meine ich hier ausgesprochen positiv!) Geschichte.

      Und sowas ist gestrichen? Herr Eicher sollte mal in sich gehen...

      :)


      EDIT: Hach, der Link geht :D Ich bin positiv überrascht...
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Neu

      garcia schrieb:

      des allzu unbekannt gebliebenen norwegischen Bassisten
      Arild Andersen unbekannt geblieben? ?(

      Er hat zahlreiche Aufnahmen gemacht mit Jan Garbarek, Sheila Jordan, Alphonse Mouzon, Bill Frisell, John Abercrombie, Ralph Towner, Bobo Stenson, Terje Rypdal, Don Cherry, Markus Stockhausen, Andy Sheppard, um nur mal ein paar zu nennen. Hat mehr als ein Dutzend ECM-Alben als Bandleader aufgenommen. Unbekannt ist was anderes.
      "Ich bin ein solcher Skeptiker, dass selbst Skeptiker in mir Skepsis auslösen."
      (Dieter Nuhr)
    • Neu

      Schon, er ist kein absoluter Exot. Aber im Vergleich zu Haden oder Peacock oder Danielsson oder oder ist er doch eher Insidern ein Begriff? Aber vielleicht irre ich mich und habe den Rand meiner persönlichen Aufmerksamkeit mit dem Rand einer allgemeinen Aufmerksamkeit verwechselt...
      Kommt ja vor. Egal.


      Wie immer, hier jemand der im Zentrum jedweden jazzbedingten Interesses steht :D Sonny Rollins.



      Auf dieser Aufnahme (ein Filmscore) agiert er im Rahmen einer Big Band, der Sound behält aber meist die Intimität einer kleineren Combo, und arrangiert hat das Oliver Nelson.

      War immer irgendwie eine meiner Lieblingsrollinsaufnahmen...

      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)