Welche sind eure drei Lieblingslieder?

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    • Welche sind eure drei Lieblingslieder?

      Da ich in den letzten Monaten zu viel zu tun hatte, und in den nächsten Monaten noch viel zu tun haben werde, und ich also zur Zeit keine intelligenten Beiträge schreiben kann, habe ich mir gedacht: warum kein Ranking? - Also, bittteschön, hier sind meine drei Lieblingslieder, welche sind eure?

      1. Tomier et Palazi (um 1220) - Si col flacs molins torneja
      2. Claudio Monteverdi (1567 - 1643) - Zefiro torna
      3. Franz Schubert (1797 - 1828) - Die Krähe (aus der Winterreise)




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      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • Hallo!

      uhh, schwierig... und man darf nur drei? :huh:

      1. Guillaume Du Fay: Vergene bella
      2. William Byrd: Why do I use my paper, ink, and pen?
      3. Claudio Monteverdi: Lamento della ninfa

      LG
      Tamás
      :wink:
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Ohne viel zu überlegen - obwohl die Beschränkung auf drei Lieder natürlich eine Zumutung ist...


      1) Gustav Mahler (1860 - 1911) Ich bin der Welt abhanden gekommen

      2) Franz Schubert (1797 - 1828) Auf dem Wasser zu singen

      3) Richard Strauss (1864 - 1949) Morgen


      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Hallo Florian,

      du hörst wohl nicht viele Kunstlieder, hm? Ich auch nicht, aber drei sind selbst mir zu wenig. Ich probiere es dennoch, damit wir in Zeiten der Rankings- und Best Ofs nicht wie Dinos ausnehmen.

      1. John Ireland: Sea Fever - aber bitte ausschließlich mit Bryn Terfel


      [...] [Copyright! Text von der Moderation entfernt.]

      [/i]Hach. :love:

      2. Claude Debussy: Cheveaux de bois


      3. Thibauld de Champagne: Dame, ensinc est qu'il m'en convient aller
      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)
    • Wulf schrieb:

      du hörst wohl nicht viele Kunstlieder, hm? Ich auch nicht, aber drei sind selbst mir zu wenig.


      Doch, doch, ich höre eigentlich ziemlich viel Kunstlied, aber ich bin auch ein ziemlicher Sadist (und letztendlich Masochist, denn Debussy und Fauré - Le bonne chanson! - hätte ich auch noch gerne in die Liste genommen, und den Nussbaum von Schumann, vielleicht ein Lied von Connon de Bethune, natürlich noch mehr von Schubert... und so weiter, und so weiter... ... ..). Aber drei Lieder - da beschränkt man sich auf das wirklich Wesentliche, nicht?




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      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • Da kann ich schon nach so wenigen Postings gar nicht mehr unbefangen abstimmen...

      Claudio Monteverdi (1567 - 1643) - Zefiro torna

      :juhu: :juhu: :juhu:

      (Aber das ist ein Duett, hätte ich jetzt nicht in einer Liederliste genannt)

      1) Gustav Mahler (1860 - 1911) Ich bin der Welt abhanden gekommen


      :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

      2) Franz Schubert (1797 - 1828) Auf dem Wasser zu singen


      :juhu: :juhu: :juhu:

      1. John Ireland: Sea Fever


      :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

      (Ist auch eines meiner Favoriten von der Terfel-Platte (als s-tinkige Landratte, die seit früher Kindheit von der Seefahrt fasziniert ist, aber schon im Hafen seekrank wird... "sea-sick in Spithead" (Mr. Midshipman Hornblower))

      dann nenne ich mal spontan drei andere Favoriten:

      Schubert: Nacht und Träume
      Schumann: Frühlingsnacht aus op.39
      Brahms: Wir wandelten

      (Aber gerade bei Liedern, die ja meist eher kurz sind, sollten doch mehr als 3 Favoriten erlaubt sein)
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Drei Lieder nur? Aber was soll die Klage.

      Mir fallen da auf Anhieb diese drei ein, obwohl die bisherigen Nennungen, soweit ich sie kenne, schon schwer zu toppen sind. Ich finde allerdings, dass man gerade bei Liedern die Textdichter nicht ignorieren sollte:

      I) Hector Berlioz saisongemäß aus den NUITS D'ÉTÉ: Sur les lagunes auf einen Text von Théophile Gautier

      Natürlich in dieser Aufnahme:

      [img]http://ec2.images-amazon.com/images/P/B000024MXN.03._SS300_SCLZZZZZZZ_.jpg[/img]

      Eine gute Begründung findet sich in den Beiträgen ab hier:http://www.capriccio-kulturforum.de/kunstlied/p14766-berlioz-hector-les-nuits-d-%C3%A9t%C3%A9/#post14766


      II) Henri Duparc: Invitation au voyage nach einem Text von Charles Beaudelaire.

      Eine gute Begründung gibt es in diesem Thread, in dem ich auch meine Lieblingsaufnahme mit Barbara Hendricks und John Eliot Gardiner vorstelle: http://www.capriccio-kulturforum.de/kunstlied/888-duparc-henri-genie-und-autodaf%C3%A9/




      III) Richard Strauss: Im Abendrot auf einen Text von Joseph von Eichendorfaus Vier Letzte Lieder

      Haufenweise Begründungen finden sich hier: http://www.capriccio-kulturforum.de/kunstlied/669-strauss-richard-vier-letzte-lieder-av-150/

      Aus der Vielzahl großartiger Aufnahmen nur eine herauszugreifen, ist eigentlich unmöglich, aber letztlich komme ich dabei auf eine dieser beiden Zyklen zurück, wobei ich im Gegensatz zu früher leicht Della Casa/Böhm gegenüber der trotzdem auch maßstäblichen Kombination Schwarzkopf/Szell zuneige.





      Okay, es sind lauter Orchesterlieder geworden, obwohl ich schon auf einige der besten von Rossini bis Hahn, ganz zu schweigen von Schubert, den Wesendonk - Liedern oder Chausson, verzichten musste, aber so sind nun mal meine Vorlieben.

      :wink: Rideamus





      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • So ganz gelungen ist es mir nicht. Ich muss den dritten Platz teilen.

      1. Platz: Franz Schubert: "Des Baches Wiegenlied"



      2. Platz: Richard Rodgers / Lorenz Hart: "Bewitched, bothered and bewildered"



      3. Platz: Arnold Schönberg: Herzgewächse / Michael Hurley: You´ll never get to heaven

      /

      Tharon.
    • Da hier nicht näher ausgeführt ist, ob auch Balladen "zugelassen" sind, schmeiße ich mal alles bunt durcheinander :

      1. Loewe "Der Wirtin Töchterlein" (am liebsten von Hans Hotter)
      2. Schuman "Ich grolle nicht" (am liebsten von Cesare Siepi)
      3. Schubert "Gute Nacht"
      "Allwissende! Urweltweise!
      Erda! Erda! Ewiges Weib!"
    • Hallo,

      obwohl ich den Liedern nicht nahestehe, gibt es doch etliche, die ich sehr mag:

      1. Schubert - Der Lindenbaum ges. von Dietrich Fischer-Dieskau und von Sir Thomas Allen

      2. Schumann - Widmung ges. von Hermann Prey und auch von Ben Heppner

      3. d' Hardelot - Because ges. von Mario Lanza, Sir Thomas Allen und von Lawrence Tibbett

      Oh Wunder, es würden mir sogar noch ein paar mehr einfallen


      :wink: :wink: Kristin
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)
    • Nur drei Lieder????‼‼ :faint:

      Also versuche ich mal, mich auf das Wesentliche zu beschränken:

      Dazu gehört jedenfalls Frederic Mompous wunderbares "Damunt de tu només les flors" aus dem Mini-Zyklus "Combat de somni". Am allerliebsten mit Victoria de los Ángeles, aber auch Marisa Martins und Christiane Oelze sind schöne Alternativen. Noch besser als jede CD-Aufnahme ist die Film-Aufnahme mit Victoria de los Ángeles und Frederic Mompou himself am Klavier, die es mal auf Youtube gab, die ich jetzt aber leider nicht mehr finden konnte.



      Dann Reynaldo Hahn, "À Chloris", auch ein Traum von einem Lied, mit köstlichen Reminiszenzen an das französische Barock. Hier ist die himmlische Susan Graham meine unangefochtene Favoritin. Auch nicht schlecht ist Philippe Jaroussky.



      Jetzt wirds dann allmählich schon schwierig, weil es noch einige französische und katalanische Lieder gäbe, die mir sehr gut gefallen, und spanische und deutsche Lieder waren noch gar nicht dran. "L'invitation au voyage" und "Sur les lagunes" hat praktischerweise schon Rideamus genannt, so dass ich mich auf die Ergänzung dreier Cover beschränke. Besonders die erste CD mit der Klavierfassung von "L'invitation au voyage" kann ich sehr empfehlen!



      Arrangements von Volksliedern klammere ich einmal aus, obwohl es da gerade im französischen, katalanischen und spanischen Bereich etliche Perlen und Kleinodien gäbe. Fauré wäre auch ein heißer Kandidat, aber falls es gilt (es ist ja kein Klavierlied), würde ich mich wohl doch für Manuel de Falla, Psyché entscheiden. Sowohl Victoria de los Ángeles als auch Ana Higueras sind hervorragende Interpretinnen, wobei Victorias Stimme vielleicht ein bisschen lieblicher ist.



      Falls das nicht gilt, wird wohl was von Schubert nominiert werden.

      Liebe Grüße,
      Areios
      "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
      Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.
    • das Kunstlied und ich...

      Hmm ... oft genug faszinierend, SOLANGE ich sie (mit Text vor der Nase) höre...aber DANN :huh: :huh:
      - - - bleibender auf Dauer DAS LIED VON DER MOLDAU (Eissler I think) oder DER MANN VON NEBENAN (Degenhardt / diese GespensterMärchenOnkelStimme hat`s mir einfach angetan :) )

      "klassisch" am bleibendsten dann doch am ehesten MAHLER, am ehesten R e v e l g e
      - - - wenn da, zu Beginn der Schlussstrophe, (der ja nicht zu Unrecht ab und an bekrittelte) FiDi singt "Des Morgens stehen ... Gebeine / In Reih`und Glied ... wie L e i c h e n s t e i n e
      - - - - - wer DANN noch unbefangen prrreusssisch-teutsche MARSCHSCHmusik zu hören imstande ist, dem ist nicht zu helfen........
      Fleiß ist gefährlich (Henning Venske >Inventur<) Majo ist ätzend (Gus van Sant >Paranoid Park<) Hollywood ist ein Witz (Aki Kaurismäki)


    • Eigentlich müsste ich auch "In Atemnot" von Richard Strauss nominieren, aber da das extrem unterschätzte Liedschaffen Hans Pfitzners hier noch keine Erwähnung fand, schwenke ich um:

      1. Hans Pfitzner: "Die Einsame" Op. 9 Nr.2

      2. Franz Schubert "Der Wanderer an den Mond" D 870

      3. Robert Schumann: "Ihre Stimme" Op. 96 Nr.3

      Diese Lieder stehen stellvertretend für verschiedene andere, mir ebenso nahegehende Liedkompositionen Schuberts, Schumanns und Pfitzners.

      Wie gesagt hätte Strauss genauso wie Brahms und Kilpinen(!) eigentlich auch noch einen Platz finden müssen.

      Beste Grüße

      Bernd
    • es ist sehr schwer drei Lieblingslieder auszuwählen unter so vielen schönen Liedern, ich nenne mal diese drei:

      1. Widmung, Schumann

      2. Die Uhr, Loewe

      3. Ich habe im Traum geweinet (am liebsten mit F. Wunderlich) Dichterliebe, Schumann
      viele Grüße von musica
    • 1. Schubert: Erstarrung (aus der Winterreise)

      2. Mahler: Wo die schönen Trompeten blasen

      3. Eisler: Lied von der Moldau

      Eine sehr schwierige bis sinnlose Auswahl ;)... aber vielleicht stehen die drei Lieder auch jeweils für einen präferierten Typus.
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      Musica est exercitium metaphysices occultum nescientis se philosophari animi
    • Einen schlafenden Thread versuchsweise wieder geweckt - Vielleicht bekommt ja noch jemand Lust, wieder mal etwas beizusteuern; da ich mit Solo-Liedern noch immer meine kleinen Probleme habe, bin ich für gute Tips sehr dankbar.
      "Meine" Lieder sind:
      Ganz klare Nr. 1: Schubert: Der Leiermann (aus "Winterreise"). Ich kanns nicht erklären, aber wenn ich dieses Lied höre, läuft es mir eiskalt den Buckel runter. Bei mir ist das ein gutes Zeichen.
      Nr. 2: Nochmal Schubert (aber das hängt u.a. auch mit besonderen Erinnerungen an meine leider nur sehr kurze Studienzeit bei Franz Fehringer zusammen): Der Erlkönig.
      Für eine eindeutige Nr. 3 kann ich mich nicht entscheiden; auf gleicher Höhe bewegen sich
      a) Hugo Wolf: Der Feuerreiter, und
      b) Gustav Mahler: Des Hl. Antonius Fischpredigt.
      Wer macht weiter?
      Viele herzliche Grüße aus dem schönen Odenwald,
      harry
    • Hallo harry,

      danke für den "Weckruf":

      harry schrieb:

      a) Hugo Wolf: Der Feuerreiter
      klar einer meiner Favoriten (einst selber im Schulchor gesungen).

      b) "Mondnacht" von Robert Schumann :juhu:

      c) "Die Gedanken sind frei"

      Grüße

      Magus
      "Whenever we hear sounds, we are changed, we are no longer the same..." Karlheinz Stockhausen 1972
    • Machen wir's einfach thematisch.
      Zum Thema Nacht und Träume:

      Henry Purcell: an evening hymn on a ground (Now that the sun hath veil'd his light)
      Antonín Dvořák : Dobrú noc ma milá (der Text ist von einem slowakischen Volkslied, das selber auch nominiert werden könnte - z.B. in der Interpretation von Jarmila Novotná )
      Hugo Wolf: Die Nacht

      (absichtlich keine Schubert-Nominierung :) )
      Alles, wie immer, IMHO.