Beethoven 10

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    • AI AI AI ...
      da kann der Computer noch so vollgestopft sein mit Informationen, wenn der Mensch, der da auswählt, keinen Schimmer von spätklassischer Formdramaturgie hat, bleibts halt leerer Schall...

      Mauerblümchen schrieb:

      Doch an die ersten beiden Sätze hat man sich nicht herangewagt.
      manchmal ist Bescheidenheit eben doch ne Zier..

      bzw wäre es gewesen, seine nichtvorhandenen originellen Ideen nicht unter dem Namen "Beethoven" zu verkaufen.

      zum Thema "Scherzo mit Klopfmotiv" ist ja nu wirklich alles notwendige gesagt in der Fünften.

      okay, postmoderne Kunstwerke, Abteilung Überflüssiges und Skurrilles (leider nicht ganz so, dass es interessant wäre).

      PS was sind das eigentlich für Leute in den Labels, die so ne Art peinlichen Etikettenschwindels mitmachen?
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht
    • Beethoven 10 - der künstlichen Intelligenz fehlt leider das Genie
      Wer ein bedeutendes musikalisches Ereignis erwartet hatte, wurde enttäuscht.

      klassik-begeistert.de/sommereg…nieklassik-begeistert-de/
      Später, auf irgend eine niemals aufgeklärte Weise, ist einzelnen Familiengliedern das »Wort« bekannt geworden, dieses desperate Wort, das in jener Nacht Herr Permaneder sich hatte entschlüpfen lassen. Was hatte er gesagt? – »Geh' zum Deifi, Saulud'r dreckats!«.
    • Ich höre Musik von Harald Genzmer sehr gerne und kenne vielleicht fünfzig Kompositionen von ihm.

      Schon möglich, dass die "künstliche Intelligenz" ein gefälliges, stimmiges und einigermaßen interessantes fünftes Klavierkonzert von Harald Genzmer komponieren könnte.

      Eine zehnte Sinfonie von Beethoven konnte sie halt nicht herstellen oder rekonstruieren oder wie man das nennen will.

      Das ist eben der Unterschied zwischen einem reizvoll und gekonnt schreibenden Berufskomponisten, der seinen Stil gefunden hatte, viel geschrieben hat und jederzeit Neues schreiben konnte, und einem Genie.

      Oder einfacher ausgedrückt: Worum es in der musikalischen Vorlage für diesen Faden geht, das ist künstlich, aber deswegen noch lange nicht intelligent, allenthalben indes modisch vermarkteter Unfug.

      Meine Meinung.

      :) Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Melzer schrieb:

      Wer ein bedeutendes musikalisches Ereignis erwartet hatte,
      ... ist selbst schuld, würde ich sagen.
      Wenn die Öffentlichkeit so bereitwillig auf Märchenerzähler hereinfällt, muss man sich nicht wundern, dass selbige Hochkunjunktur haben.

      Ich würde mir so eine unfertige Komposition vielleicht noch nicht mal anhören wollen, wenn Beethovens Entwürfe wesentlich weiter gediehen wären.

      Geradezu grotesk finde ich vor diesem Hintergrund, dass das letzte Musikstück, das Beethoven vollendet hat, von mehreren Ensembles totgeschwiegen wird: das nachkomponierte Allegro-Finale des Streichquartetts op 130. Diesen Satz selbst in Gesamteinspielungen wegzulassen (Artemis, Ébène, Kuss), ist in den letzten Jahren ziemlich Mode geworden, und außer mir beschwert sich keiner.
      ;( Khampan

      (ja ich weiß, ich reite ständig darauf herum. passt hier aber gerade mal wieder)
    • Khampan schrieb:

      Geradezu grotesk finde ich vor diesem Hintergrund, dass das letzte Musikstück, das Beethoven vollendet hat, von mehreren Ensembles totgeschwiegen wird: das nachkomponierte Allegro-Finale des Streichquartetts op 130. Diesen Satz selbst in Gesamteinspielungen wegzulassen (Artemis, Ébène, Kuss), ist in den letzten Jahren ziemlich Mode geworden, und außer mir beschwert sich keiner.
      Falls Du Lust hast, mal wieder nach Detmold zu kommen: Am 27.11. spielt das Auryn-Quartett op. 130 mit großer Fuge und nachkomponiertem Allegro.
      "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
      "Mir nicht."
      (Theodor W. Adorno)
    • Khampan schrieb:

      Melzer schrieb:

      Wer ein bedeutendes musikalisches Ereignis erwartet hatte,
      ... ist selbst schuld, würde ich sagen.
      Wenn die Öffentlichkeit so bereitwillig auf Märchenerzähler hereinfällt, muss man sich nicht wundern, dass selbige Hochkunjunktur haben.

      Ich würde mir so eine unfertige Komposition vielleicht noch nicht mal anhören wollen, wenn Beethovens Entwürfe wesentlich weiter gediehen wären.

      Geradezu grotesk finde ich vor diesem Hintergrund, dass das letzte Musikstück, das Beethoven vollendet hat, von mehreren Ensembles totgeschwiegen wird: das nachkomponierte Allegro-Finale des Streichquartetts op 130. Diesen Satz selbst in Gesamteinspielungen wegzulassen (Artemis, Ébène, Kuss), ist in den letzten Jahren ziemlich Mode geworden, und außer mir beschwert sich keiner.
      ;( Khampan

      (ja ich weiß, ich reite ständig darauf herum. passt hier aber gerade mal wieder)
      Die Einspielung, die ich habe, haben alle beides. Aber ich würde mir wünschen, dass man sie zumindest auf die gleiche Scheibe tut. Weil wenn ich für die große Fuge die CD-Wechseln muss, nervt das gewaltig. Perfekt wäre natürlich das Op. 130 zweimal komplett auf CD mit jeweils anderem Finale (da dürfen die vorangehenden Sätze gerne kopiert sein).
      Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...