bildDISKOGRAPHIE de La Rue, Pierre (1460-1518)

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    • bildDISKOGRAPHIE de La Rue, Pierre (1460-1518)

      Pierre de La Rue
      geb: um 1460 (Tournai)
      gest: 20.11.1518 (Kortrijk)

      [Stand: 10. Oktober 2011]



      Messen:








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      Geistliche & weltliche Werke:







      Einzelne Stücke:
















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      Links:
      "http://www.medieval.org/emfaq/composers/larue.html"
      "http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_de_la_Rue"


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Das ist eine feine Übersicht, die Du da gemacht hast Ich staune immer, wie viele CDs es von La Rue gibt und wie wenig von Dunstable, Power, Frye, sogar Harnoncourt hat sich an den Franco-Flamen versucht, das ist aber sicher den habsburgischen Wurzeln in Wien zu verdanken.

      Eine Reihe von diesen CDs habe ich und auch schon einige vorgestellt. Im Moment mache ich eine Pause, zuviele La Rue Messen hintereinander mag ich dann doch nicht bearbeiten. Außerdem interessieren mich zur Zeit die Sammel-CDs mehr, auch da gibt es ganz hervorragende Beispiele in Deiner Discographie. Grob gesagt, kann ich alle CDs des Ensemles mit dem programmatischen Namen Capilla Flamenca empfehlen, natürlich auch graindelavoix; beide Gruppen arbeiten mit entsprechenden Forschungseinrichtungen für die Musik der Niederländer zusammen wie der Alamire-Stiftung.

      Mich interessiert diese Musik v.a. im Hinblick auf die Burgundische Hofkapelle und die beiden Margarethas, also Margaret of York und Margaret(h)a von Österrreich, und La Rue war da einer der zentralen Figuren. Vielleicht gibt es mal eine Möglichkeit, das darzustellen, dann könnte man auch was über die Sammel-CDs machen. Eine meiner Favoriten z.B. ist diese:



      das Tous les regretz, Track 1, gehört momentan zu meinen absoluten Lieblingschansons!

      Vielleicht war es ja wirklich die Unterstützung durch Margaretha von Österreich, die einige Handschriften mit La Rues Kompositionen in Auftrag gegeben hat, und die vielen überlieferten Kopien seiner Werke, die zu der vergleichsmäßig großen Verbreitung geführt haben. Die Werke von z.B. Caron oder Regis sind sicher nicht schlechter oder weniger eingängig.


      lg vom eifelplatz, Chris.
    • Ja, es ist doch ganz schön was zusammengekommen - rund zwei Dutzend Titel, die sich nur ihm widmen. Das ist mehr als ich dachte, denn sein Name war mir bis vor einem Jahr gar kein Begriff. Es hängt sicherlich damit zusammen, daß er ein Liebling Margarethas von Österreich war, daß es so viele Manuskripte mit seiner Musik gab. Die wurden dann schon eher von anderen Fürstenhöfen kopiert als Manuskripte von einzelnen Abteien oder Klöstern.

      Harnoncourt hat tatsächlich auch nur dieses eine Album für die Archiv Produktion gemacht, es erschien bereits 1964 zum ersten Mal. - Ansonsten kann sich de La Rue über die vielen Einspielungen seiner Messen nicht beklagen: von 32 erhaltenen Messen sind 19 davon in kompletten Einspielungen verfügbar, einige auch mehrmals. Sein Magnificat-Zyklus (die dritte Vertonung ist verlorengegangen) liegt wenigstens einmal komplett vor. Seine einzelnen Messeteile wurden dagegen nie eingespielt. Dafür sind die meisten seiner Motetten und weltlichen Chansons vorhanden, allerdings auf sehr vielen CDs verteilt (unter Einzelne Stücke aufgeführt). Für einen Komponisten der Renaissance, der nicht Dufay, Ockeghem oder Desprez heißt, ist das schon viel.

      Fazit: de La Rues Werk ist wirklich sehr gut in Aufnahmen dokumentiert. Wer sich für ihn interessiert, kann wirklich aus den Vollen schöpfen. :thumbup:


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul