Donizetti: Lucia di Lammermoor, Staatstheater Darmstadt am 11.11.2011

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    • Donizetti: Lucia di Lammermoor, Staatstheater Darmstadt am 11.11.2011

      LUCIA DI LAMMERMOOR



      Gaetano Donizetti | Oper in zwei Teilen

      Text von Salvadore Cammarano | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
      Musikalische Leitung Martin Lukas Meister
      Inszenierung Lothar Krause
      Bühne Dirk Hofacker
      Kostüme Ricarda Marose
      Choreinstudierung André Weiss

      Bastiaan Everink | Oleksandr Prytolyuk (Enrico), Julie Davies | Alexandra Lubchansky (Lucia), Joel Montero (Edgardo), Minseok Kim (Arturo), John In Eichen (Raimondo), Elisabeth Hornung (Erscheinung der Alisa), Lasse Penttinen (Normanno

      Ich muss sagen, mir hat die Aufführung sehr gut gefallen! Die Sänger, insbesondere hervorzuheben ist dabei Julie Davies als Lucia, habe exzellent gesungen und vor allem auch meistenteils sehr gut geschaupielert (auch hier ist Julie Davies im positiven Sinne wieder herauszustreichen). Dadurch war für mich die Oper ein sehr packendes Erlebnis und keine Minute langweilig oder langatmig.

      Das Bühnenbild war innnerhalb eines Kreises in drei Teilbühnen angordnet und eher spartanisch gestaltet. Die Clanzugehörigkeit der einzelnen Protagonsiten wurde mit verschieden farbigen Blumen am Revers gekennzeichnet, Blumen spielten allgemein eine grosse Rolle.

      Die Handlung werde ich jezt hier nicht wiedergeben, ausser das anscheinend ein Malheur am Ende passierte: wir wunderten uns am Anfang der Vorstellung, warum ein Schuss hinter der Bühne zu hören war, obwohl in der Handlung nicht einbezogen. Naja, denkt man sich, wird schon einen Grund haben. Als jedoch in der Schlußszene Edgardo sein Leben mittels eines Revolvers aushauchen wollte und dieser nicht losging, ahnte man schon: das war wohl der Schuß hinter der Bühne gewesen 8o Er machte dann erst Andeutung, sich zu erstechen, überlegte es sich kurz anders und verschwand im dunklen Teil der Bühne, wo er dann darniedersank. Egal: Tot ist tot! :pfeif:

      LG Lotte

    • Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Als jedoch in der Schlußszene Edgardo sein Leben mittels eines Revolvers aushauchen wollte und dieser nicht losging, ahnte man schon: das war wohl der Schuß hinter der Bühne gewesen 8o
      Vielleicht lief da im Hintergrund ein Tatort-Krimi ab, während Du, liebe Charlotte, glaubtest, einer gewöhnlichen Oper beizuwohnen? :rolleyes:

      Wie auch immer: Nach Deinen Hinweisen wäre direkt zu überlegen, ob ich mir nicht mal wieder einen Donizetti antun sollte... :whistling:

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
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      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann