Kopfhörer für Klassikhörer - bis 300 Euro

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Informationen zum Capriccio-Verein als Betreiber des Forums finden sich hier.
    • Kopfhörer für Klassikhörer - bis 300 Euro

      Ich dachte, wir hätten längst so einen Thread. Muss wohl ein anderes Forum gewesen sein.

      Folgendes: nachdem erst mein Verstärker ersetzt werden musste, fällt inzwischen mein alter Kopfhörer (Beyerdynamic irgendwas; der ist so vermackelt, dass ich die Typenbezeichnung nicht mehr lesen kann) buchstäblich auseinander. Ich will nicht mehr reparieren lassen. Jetzt soll ein neuer her, in der Preisklasse bis 300 Euro.
      Ich finde in dieser Preisklasse Empfehlungen bzw. hervorragende Testergebnisse vor allem für Beyerdynamic DT 880, AKG K701 und Sennheiser HD600. Der AKG scheint derjenige zu sein, der das klarste Klangbild liefert und am besten für analytisches, differenziertes Hören geeignet ist. Welchen Kopfhörer habt ihr, welche habt ihr vielleicht sogar mal verglichen, was sind Eure Empfehlungen?

      Grüße
      vom Don
    • Lieber Don, ich bin möglicherweise nicht wirklich hilfreich, weil ich in Sachen Kopfhörer-Modelle schon lange nicht mehr auf dem Laufenden bin. Aber grundsätzlich wäre zu sagen: Kopfhörer sind wie Boxen - man sollte sie selber auf jeden Fall mal probehören. Vielleicht ist ja ein Saturn/Media Markt usw. in deiner Nähe, wo es die Modelle möglicherweise gibt. Ein erster Hör- und Prüfcheck wäre nicht verkehrt. Schließlich willst du einen dauerhaften Kauf tätigen. ;+)

      Was die drei von dir vorgeschlagenen Modelle betrifft, liegst du gar nicht mal weit vom Optimum daneben, aber da gibt es einige Punkte, die man meiner Meinung immer beachten sollte:

      1. der Tragekomfort: wenn du Kopfdrücken kriegst dank der Bügel, dann macht das auf Dauer keinen Spaß.
      2. das Hörempfinden: es gibt Kopfhörer, die verursachen dir nach einer kleinen Weile Ohrenschmerzen vom Hören.
      3. die Kabel: es gibt Kopfhörer, die haben dieses leidige Problem, die Kabel auf beiden Seiten zu haben, und sie sind sehr dünn; da bleibst du irgendwo hängen, und schon hat der Kanal Aussetzer, weil das Kabel kaputt gegangen ist. Dann darfst du mehrmals den KH einschicken, um ein neues Kabel dranmontieren zu lassen. :cursing: Das Selbe gilt für diese aufgeringelten Kabel, die sich strecken lassen; die sind ebenfalls sehr empfindlich.
      4. die Impedanz: je höher sie ist, desto stärker muß der Kopfhörerverstärker sein. Allerdings klingen sie in der Regel besser. Dein NAD 316 hat 68 Ohm am Verstärker anliegen (ein guter Wert). Das sollte für alles zwischen 0-600 Ohm mehr als ausreichend sein.

      Den Beyerdynamic gibt es in drei Imdepanz-Varianten (32/250/600 Ohm), hat das recht dicke Kabel auf einer Seite, ist aber die Marke, bei der ich Ohrenschmerzen bekomme (2.).

      Der AKG hat ebenfalls nur ein Kabel und 62 Ohm.

      Der Sennheiser hat zwei Kabel (3.). Allein deshalb würde ich ihn meiden: zu anfällig.


      Generell wirst du das Modell an deinem NAD mal hören müssen, mit vertrauter Musik. Da wäre amazon von Vorteil; wenn's nicht so funktioniert, kannst du es einfach innerhalb der Frist zurückschicken.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Vor gut zwei Jahren gab mein alter Kopfhörer seinen Geist auf und ich entschied mich, nach eingehendem Studium der Kritiken für einen Sennheiser HD600, gab's damals über Amazon für ca. 200 Euronen. Mit dem bin ich bis heute hochzufrieden und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen: Für meine Ohren klingt er natürlich, gut räumlich, transparent und auch im Baß präsent. In Betracht war auch der Sennheiser HD650 gekommen, aber ich hatte mehrfach gelesen, daß der den Klang künstlich hochpuscht und für klassische Musik nicht so sehr geeignet sei.

      Die Kritiken zu allen Modellen (nicht nur Sennheiser) sind aber derart unterschiedlich, daß es hier wohl nur um subjektive Höreindrücke geht - unser Gehör und unsere Hörerfahrungen und -gewohnheiten sind individuell wohl zu verschieden.

      Wahrscheinlich hätte ich mir verschiedene Modelle anhören sollen, aber ich entschied mich schnell, da meine Ohren und Sennheiser offensichtlich gut kompatibel sind; auch die früheren Modelle kamen mir immer gut entgegen.

      Was bei Sennheiser bedacht werden muß: Mit den Kabeln hatte ich früher öfter Probleme, das war nicht sehr stabil konstruiert. Beim 600er habe ich das Problem bislang nicht, das hält, anfällig scheint da nichts. Dann: Es gibt Beschwerden, daß der Tragekomfort nicht gut sei, daß die Dinger drücken. Auch damit habe ich kein Problem, auch meine Kopfform ist hier offensichtlich kompatibel.

      Solltest Du, lieber Don, mal in der Nähe sein, könntest Du es Dir gern mal selber anhören. Mit einem guten Darjeeling klingt es besonders gut. ;+)



      Bei den Amazon-Kritiken wird, wie ich gerade sehe, der Klang durchwegs gelobt, die Verarbeitung mehrfach kritisiert. Immerhin wird das Teil in einem festen Kasten geliefert, in dem ich es auch aufbewahre, selten offen herumliegen lasse. Mein Verdacht: Manche der Kritiker sind da nicht ganz so sorgfältig und achtsam. :S

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Ich meine auch, im Bereich Kopfhörer muß man den für sich selbst individuell am Besten geeigneten durch Ausprobieren finden - Empfehlungen Dritter sind deswegen nur begrenzt sinnvoll. Ich gebe dennoch eine ab ^^

      Warum nicht bei Beyerdynamic bleiben? Ich habe mir den "Klassiker", das Modell DT531, vor ungefähr 15 Jahren zugelegt und bin nach wie vor sehr davon begeistert. Ab und an habe ich immer wieder auch andere KH probegehört, aber keiner vermochte diese Klangqualität - bei imho hohem Tragekomfort - zu erreichen. Das Nachfolgemodell DT 990 dürfte sich wenig unterscheiden; es kostet beim Werbepartner 149 Öre.
      "You gotta grab'em by Debussy" (DJ Trump)
    • Don Fatale schrieb:


      Der AKG scheint derjenige zu sein, der das klarste Klangbild liefert und am besten für analytisches, differenziertes Hören geeignet ist. Welchen Kopfhörer habt ihr, welche habt ihr vielleicht sogar mal verglichen, was sind Eure Empfehlungen?

      Den AKG 701 habe ich mal probegehört, ich fand ihn nicht gut. Zum einen passte er nicht zu meinem westfälischen Dickschädel, das Ding hat schon nach wenigen Minuten sehr unangenehm gedrückt. Zum anderen habe ich praktisch keinen Bass gehört - wenn das analytisch sein soll... Meinen Elac-Lautsprechern sagt man das auch nach, sie werden allgemein als anayltisch und neutral beschrieben. Aber da höre ich Bass, auch wenn ich nur kleine Regallautsprecher habe.

      Ich habe mich dann für den Denon AHD 2000 entschieden.



      Bei Amazon scheint der mir aber deutlich zu teuer, ich habe vor zwei Jahren beim Saturn 250 € für den Kopfhörer bezahlt.

      Der Denon ist allgemein als Bass-Monster verschrieen (siehe auch einige Amazon-Rezensionen). Ich kann das nicht finden. Da ich zu viel Bass nicht mag, würde er mit dann auch nicht gefallen. Für meinen Ohren klingt der Denon umwerfend gut, die Instrumente und Stimmen klingen natürlich und einfach richtig - besser kann ich es nicht beschreiben. Und der Tragekomfort ist für meinen Kopf ausgezeichnet. Der Hörer sitzt auch nach ein bis zwei Stunden noch angenehm, drückt nicht und hat Luft. Im Hochsommer fangen die Ohren allerdings nach längerem Hören an zu schwitzen. Ich vermute das ist bei fast allen Hörern so. Jedenfalls habe ich den Kauf noch nie bereut, das Hören über Kopfhörer hat damit für mich erst richtig angefangen.

      Gruß, Carola
    • Don Fatale schrieb:

      Jetzt soll ein neuer her, in der Preisklasse bis 300 Euro.


      Mehr als 100 E könnte ich nimmer für einen Kopfhörer zahlen. Ich hab jetzt einen AKG K240 Sextett, der ja einige Jahren bereits am Buckel hat. Wenn endlich die Zeiten vorbei sind, wo ich nur das Wichtigste bezahlen kann (Raten, Wohnkosten, Lebesmittel und Sprit), möchte ich mir so einen gönnen:



      Eigentlich der jüngste Bruder meines jetzigen Kopfhörers, erheblich leichter, sehr bequem und mit fabelhafter Sound.

      LG
      Tamás
      :wink:
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Vielen Dank allerseits für Eure Hinweise!

      Carola schrieb:

      Den AKG 701 habe ich mal probegehört, ich fand ihn nicht gut. Zum einen passte er nicht zu meinem westfälischen Dickschädel, das Ding hat schon nach wenigen Minuten sehr unangenehm gedrückt. Zum anderen habe ich praktisch keinen Bass gehört - wenn das analytisch sein soll...

      Ich habe mir tatsächlich, noch vor Deiner Warnung, den AKG 701 bestellt, weil ich einfach neugierig war nach all den Testberichten, die ihn als unglaublich detailgetreuen, analytischen Kopfhörer beschrieben. Nun, er ist sicher absolut ideal für schrumpfköpfige Puritaner, die ausschließlich sehr leise Kammermusik hören. Für alle anderen Menschen scheint er mir unbrauchbar. Ich meinerseits bin wie Du, liebe Carola, ein dickköpfiger Westfale - auch mir passt das Ding nicht. Katholisch bin ich noch dazu, also gelegentlich dem Weihrauch, den tiefen Bässen und allerlei Brimborium durchaus zugeneigt. Laut Brucknersymphonien hören ist mit dem AKG 701 freilich ein Ding der Unmöglichkeit. Die eklatante Bassschwäche erwähntest Du bereits, dazu kommt, dass der Klang auch in den Mittellagen ab einer gewissen Lautstärke (bei meiner Anlage reichte dazu bei den meisten CDs die Zehnuhrstellung des Lautstärkereglers) plärrend und topfig klingt und der Kopfhörer überdies die Stereophonie deutlich weniger deutlich abbildet als andere Kollegen. Diese mir wirklich unverständliche mangelnde räumliche Aufteilung geht bei symphonischen Werken dann tatsächlich auch wieder zu Lasten der ansonsten wirklich fabelhaften Detailgenauigkeit. Für einige Momente in Werken von Mark Andre oder Helmut Lachenmann, die ich nie zuvor so genau gehört hatte und nie wieder so genau hören werde, habe ich diesen Hörer gleichwohl geliebt und ansatzweise auch verstanden, warum es Verrückte (noch Verrücktere) gibt, die sich gleich einen ganzen Zoo von Kopfhörern zulegen. Nur solchen ist der AKG 701 zu empfehlen. Ich bin noch nicht so weit, habe ihn zurückgeschickt und bin jetzt sehr glücklich mit dem beyerdynamic DT990 Pro (der fast um die Hälfte billiger ist als der DT990 Edition, obwohl, wie beyerdynamic versichert, die elektronischen Bauteile beider identisch sind und sie sich nur in Features wie dem Spiralkabel und dem höheren Andruck beim Pro unterscheiden). Ich hätte also natürlich gleich auf den General hören können, andererseits war die Erfahrung mit dem AKG 701 schon eine interessante, und ich konnte ihn ja wieder zurückschicken.

      Grüße
      vom Don
    • Hallo Capricciosi-Fachleute, hallo Don Fatale,

      Don Fatale schrieb:

      bin jetzt sehr glücklich mit dem beyerdynamic DT990 Pro
      ...der ist ja auch nicht gerade billig.

      Ich habe einen Philips SHP805, war damals vor ein paar Jährchen so um die EUR 35,- , und finde ihn toll.
      Höre damit aber lediglich die YouTube Musik am Computer. Bin eigentlich wunschlos glücklich.

      Werde jetzt bald einen neuen Computer bekommen, mit einer besseren Soundkarte. Wenn ich jetzt von diesen Edel-Kopfhörern lese, werde ich natürlich neugierig.

      Sind die denn auch für Computer + YouTube geeignet, oder ist das für YouTube rausgeworfenes Geld? Hört man da wirklich einen Unterschied zu so einem 35,- Teil? (Bei einer Hifi-Anlage wohl schon, sonst würde ja keiner einen teureren Kopfhörer kaufen)

      Jedenfalls klagten letztens Bekannte über die schreckliche YouTube-Musik, und es kam raus, die hören nur über den Computer-Lautsprecher bzw. Billig-Computer-Boxen, und ich habe die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, Leute, kauft euch für die paar Euro einen halbwegs "richtigen" Kopfhörer, und es klingt wundervoll! Aber... ...vielleicht klingt es mit einem Edel-Kopfhörer noch um ein vielfaches wundervoller?

      Wäre Euch Fachleuten sehr dankbar über eine kurze Info, keine Eile! Vielen Dank! Und noch einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag, allerseits!

      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • amamusica schrieb:

      Jedenfalls klagten letztens Bekannte über die schreckliche YouTube-Musik [...]
      Die ist ja oft technisch nur recht bescheiden, das kann man auch mit einem guten Kopfhörer bestimmt nicht retten.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Don Fatale schrieb:

      Ich hätte also natürlich gleich auf den General hören können, andererseits war die Erfahrung mit dem AKG 701 schon eine interessante, und ich konnte ihn ja wieder zurückschicken.


      Zwar ist die Angelegenheit jetzt schon etwas alt, doch knüpfe ich hier an:

      da mein AKG K242 HD - den ich mir, wie oben schon gesagt, seit langem gewünscht habe - bereits unterwegs zu mir ist, habe ich mich im Netz weiterbilden lassen in Kopfhörerologie. Und was ich so gelesen habe, glaube ich, du hast dich zu schnell von deinen K701 getrennt, lieber Don. Man sagt nämlich, dass AKGs immer dazu tendieren, dass sie eine Warmlaufzeit benötigen: man spricht über 50-200 (!) Stunden Laufzeit, bis ihr Klang sich richtig entfaltet.

      Die "Topfigkeit" deiner Kopfhörer glaube ich diesen Umstand zu verdanken: mein alter AKG K40 Sextett produziert sowohl bei solistischer Violine, wie bei Symphonieorchester einen sehr detailgenauen Klang. Dass sie dazu einen eher schlanken Bass haben, stimmt, fehlen tuhen sie aber sicherlich nicht. Und ich kann mir schwer vorstellen, dass der allseits gepriesene K701 schlechter klinge als der K240.

      LG
      Tamás
      :wink:
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Nachdem mein Sony CD3000, ein absoluter Spitzenkopfhörer in der Preisklasse um ehemals 1000 Euro etwas in die Jahre gekommen ist und nicht mehr gebaut wird, habe ich mich nach was neuem umgesehen. Ich habe diie ganze Denon Linie von 2000bis zum 7000 getestet, witzigerweise fand ich den 2000er am besten, hat mich aber auch nicht ganz überzeugt, die Bässe waren mir generell bei allen zu stark, Auch den neuen Sennheiser HD 800, der mir auch zu dumpf eingestellt war, auf jden Fall hat der Klang nicht den Preis gerechtfertigt. (wie bisher die meisten Sennheiser auch den HD 650 hatte ich mal, fand ich einfach nur dumpf). Ein Tonmeister hat mir den Tip gegeben den neuen Shure SH 940 auszuprobieren, der eben für Tonmeister entwickelt wurde. Ich bin restlos begeistert. Der Kopfhörer ist extrem exakt in der Wiedergabe, löst sehr gut auf, so ähnlich wie mein CD3000 nur noch etwas direkter, ausserdem schirmt er die Umwelt gut ab und klingt auch ohne Kopfhörerverstärker sehr gut. Shure liefert einen Case mit, mit einem zweiten Kopfhörerkabel und 2 Ersatzearpads, auch vorbildlich und das ganze bei Thomann für schlappe 229 Euro.....

      Gruss Syrinx
      Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen, Wenn es nicht aus der Seele dringt Und mit urkräftigem Behagen Die Herzen aller Hörer zwingt.
      Goethe, Faust 1
    • In der Zeitschrift FonoForum Ausgabe 4/12 werden 13 Kopfhörer (100-1000 Euro, Bügel und InEar) getestet (S. 54-59).
      Heike

      P.s. man kann das, solange die aktuelle Ausgabe noch angezeigt ist, auch online ansehen: "http://www.fonoforum.de/index.php?id=26" rechts, "Ausgabe durchblättern"
      „Wahrscheinlich werden künftige Generationen sich erinnern, dass dieses Jahrhundert das ,Century of Recordings’ war, in dem die Menschen auf die seltsame Idee verfielen, man könne Musik in kleine Plastikteile einfrieren. Mich erinnert das an die Idee der Ägypter vom Leben nach dem Tod. Eine ungesunde Idee. Studiomusik ist eine Verirrung des 20. Jahrhunderts. Das wird verschwinden.“ (F. Rzewski, Komponist, in der FAZ vom 21.4.2012)
    • Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Na ganz toll: da schaut man mal in einen Thread, der einen ja eigentlich gaaaar nix angeht und schwupps, hat man auf amazon einen Kopfhörer bestellt :hide:
      Wir sind halt der Amazonen und jodpehzehens Lieblinge... :D


      jd ;+)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Heike schrieb:

      In der Zeitschrift FonoForum Ausgabe 4/12 werden 13 Kopfhörer (100-1000 Euro, Bügel und InEar) getestet (S. 54-59).
      Heike
      P.s. man kann das, solange die aktuelle Ausgabe noch angezeigt ist, auch online ansehen: "http://www.fonoforum.de/index.php?id=26" rechts, "Ausgabe durchblättern"

      In diesem Artikel wurde der Ohrstöpselhörer KOSS KDX-200 sehr gelobt. Den habe ich gestern bekommen, mit verschiedenstem Repertoire gehört und bin begeistert.

      Das Kabel macht einen belastbaren Eindruck. Bei meinen bisherigen Ohrstöpselhörern war das die klare Schwachstelle, egal ob Beipackqualität oder für €30 - €40,- im GeilIstGeil-Laden gekauft. Nach wenigen Monaten war es eine Frage der Kabelführung, ob der linke Kanal, der rechte, beide oder keiner zu hören war.

      Den Klang finde ich bisher sehr angenehm und unaufdringlich. Die erzielbare Lautstärke genügt für meine Verhältnisse am MP3-Spieler (Creative Zen Mosaic) voll und ganz. Wenn ich neben der Bahnlinie (am Rhein ... :love: ) jogge und ein Zug vorbeifährt, höre ich natürlich nichts mehr außer dem Zug. Alles andere wäre ohne aktive Geräuschkompensierung aber auch zu viel verlangt.

      Mit dem Sitz im Ohr muss ich noch experimentieren. Es werden drei Ohrmuscheladapter mitgeliefert. Der Sitz ist (mit dem mittelgroßen Adapter) objektiv gesehen ok, die Stöpsel fallen nicht heraus. Es fühlt sich für mich aber so aus, als ob die Teile in der nächsten Sekunde herausfallen würden, und das nervt auch. Vielleicht Gewöhnungssache. Mal sehen.

      Bei amazon für knapp €70,- statt der in FonoForum aufgerufenen €100,- zu haben.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Tschabrendeki schrieb:

      Don Fatale schrieb:

      Ich hätte also natürlich gleich auf den General hören können, andererseits war die Erfahrung mit dem AKG 701 schon eine interessante, und ich konnte ihn ja wieder zurückschicken.


      Zwar ist die Angelegenheit jetzt schon etwas alt, doch knüpfe ich hier an:

      da mein AKG K242 HD - den ich mir, wie oben schon gesagt, seit langem gewünscht habe - bereits unterwegs zu mir ist, habe ich mich im Netz weiterbilden lassen in Kopfhörerologie. Und was ich so gelesen habe, glaube ich, du hast dich zu schnell von deinen K701 getrennt, lieber Don. Man sagt nämlich, dass AKGs immer dazu tendieren, dass sie eine Warmlaufzeit benötigen: man spricht über 50-200 (!) Stunden Laufzeit, bis ihr Klang sich richtig entfaltet.

      Die "Topfigkeit" deiner Kopfhörer glaube ich diesen Umstand zu verdanken: mein alter AKG K40 Sextett produziert sowohl bei solistischer Violine, wie bei Symphonieorchester einen sehr detailgenauen Klang. Dass sie dazu einen eher schlanken Bass haben, stimmt, fehlen tuhen sie aber sicherlich nicht. Und ich kann mir schwer vorstellen, dass der allseits gepriesene K701 schlechter klinge als der K240.

      LG
      Tamás
      :wink:


      Seit mehreren monaten bin ich nun stolzer Besitzer nicht nur eines AKG K 242 HDs, sondern auch eines K 272 HDs (also der geschlossenen Variante von 242). Beide Kopfhörer sind fantastisch! Schlanker, beweglicher Bass, ohne zu dröhnen, sehr-sehr schöne Raumabbildung und überhaupt ein nüchterner, dennoch warmer Klang. Der K 272 ist im Klang vielleicht etwas schwächer, als der halboffene Bruder, in vielen Situationen (z.B. wenn man neben mir fernsehen oder schlafen möchte) von großem Vorteil. Irgendwie klingt er am Computer angeschlossen sogar besser als der K 242, weil etwas klarer. An der HiFi angeschlossen ist aber deutlich der 242 für mich der Sieger, so geschmeidig klingt er.



      LG
      Tamás
      :wink:
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Beyerdynamic DT 880

      Dieser Thread hat nur 16 Beiträge, aber anständige die den KH-Interessenten auf sinnvolle Bahnen lenken und kein Lari-Fari !

      Interessant die Eindrücke von DonFatale über den AKG K701, der zwar analytisch, aber viel zu bassschwach sein soll. Mein eigener Eindruck und die Hörtestberichte bestätigen dies.
      Von der Werbung und den durchaus guten Berichten wird man ja zum kauf angeheizt --- Zum Glück habe ich den nie gekauft, denn mein AKG K-500 ist auch gewünscht analytisch, hat aber einen trockenen, präzisen und nicht zu schwachen Bass. Zudem ist er schwarz und hat nicht das ätzende Grau-Design des Nachfolgers K-501.

      :vv: Manchmal weis man gar nicht mehr was man für Schätze im Hause hat:
      Meinen Beyerdynamic DT 880 hatte ich als Student in Köln bei Rheinradio im Jahre 1983 erworben (175,-DM Sonderangebot). Dieser Tage habe ich ihn aus dem Regal geholt und mal wieder getestet.
      OK - für heutige portable Geräte ist der wegen dem Wirkungsgrad nicht brauchbar (600 Ohm), weil dort zu leise. Er braucht halt mehr Saft !
      :thumbup: Und den bekommt er an den sehr guten Ausgängen meiner SONY-Esprit-CD-Player allemal. Für Unterwegs habe ich den KOSS Porta Pro !

      Jedenfalls war ich wieder - wie damals überrascht, wie präzise dieser KH auch heute nach so langer Zeit immer noch klingt. Absolut präziser voller Bass und seidige Höhen - einfach immer noch Spitzenklasse aus Germany !

      In den Jahren habe ich die zweiten Ohrpolster; und auch am Bügel Reperaturen durchgeführt. Aber die Klangsysteme sind damals wie heute Megaklasse.
      Habe gleich neue Ohrpolster bei Thomann bestellt.

      ;+) So eine Überraschung kann man erleben, wenn man fast nur über Boxen hört - und für unterwegs kleinere KH benutzt.

      Fazit 2012
      :
      Der Beyerdynamic DT 880 ist besser als alles was ich bisher von AKG auf dem Kopf hatte !
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • teleton schrieb:

      für heutige portable Geräte ist der wegen dem Wirkungsgrad nicht brauchbar (600 Ohm)

      Das ist bereits bei niederohmigeren KH der Fall.
      Wer trotzdem gerne mal einen größeren Gesellen an sein iPhone o.ä. anschließen möchte, dem sei dieses Gerätchen (Smartphonegröße) anempfohlen.

      amazon.de/FiiO-E11-Kilimanjaro…TF8&qid=1353702907&sr=8-5
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms
    • Hat jemand ne Ahnung von Funkkopfhörern...meine Kopfhörer funktionieren noch, aber der Sender/die Antenne nicht mehr, kann man da was machen?
      Und wenn nicht, muss ich jetzt wieder ein neues Komplett-Set kaufen, obwohl die Hörer noch funktionieren oder gibt's solche Antennen auch extra?
      "Allwissende! Urweltweise!
      Erda! Erda! Ewiges Weib!"
    • RE:Funkkopfhörer

      Succubus schrieb:

      Hat jemand ne Ahnung von Funkkopfhörern...meine Kopfhörer funktionieren noch, aber der Sender/die Antenne nicht mehr

      Hallo Succubus,

      woher weist Du denn das die KH funktionieren, wenn der Sender- Empfangs- Bereich ausgefallen ist ?
      In der Regel kann man die Sendeeinheit nicht ohne weiteres nachkaufen. Das muss bestellt werden und wird dann fast so teuer, wie ein neuer KH sein.

      :thumbdown: Aber ich halte ohenhin absolut nichts von diesen Funkkopfhörern !

      :!: Betrachte mal folgendes: Alle Hifi-Freunde reden von guten Verstärkern (Vr) für KH; ordentlichen KH-Ausgängen bei CD-Playern, ggf mit diskret aufgebauter Ausgangsstufe; oder auch von separaten KH-Verstärkern um den optimalen Klang rauszukitzeln.

      ;+) Du glaubst nicht wirklich, dass die beiden Mini-Billig-Vr in der KH-Muschel incl.Empfangseinheit des Funk-KH das bringen kann und wird, was die Hifi-Freunde wie oben beschrieben erzielen wollen !!!
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang