10 beliebte Musikstücke, die den Ruhm nicht verdient haben / Die Moderne und das Publikum

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    • 10 beliebte Musikstücke, die den Ruhm nicht verdient haben / Die Moderne und das Publikum

      [Aufgrund des Verlaufs der Diskussion habe ich den Threadtitel erweitert. Vgl. auch hier.
      :wink:
      Gurnemanz]



      1: Beethovens Sinfonie Nr. 6: Beethoven ist ein Gigant, keine Frage, aber dieses Immer-den Fluss-entlang nebst Vogelgezwitscher geht mir mächtig auf die Senkel.

      2: Bizet: Carmen: Herrlicher Musik! La Toreador erklingt und ich singe mit. Leontyne Price‘ rauchige Stimme zu hören heißt sich neu zu verlieben! Aber: Immer dieselbe Melodie. Wie öde.

      3. Schubert Forellenquintett: Ebenfalls ein wunderbares Quintett an sich. Allerdings kann ich den Wert dieses Stückes nicht mehr wahrnehmen, das Stück ist totgenudelt. Gute Musik wächst beim immer wieder hören. Das Forellenquintett nervt nur noch.

      4. Brahms Sinfonie 4: Ich meine nur den Anfang: „Genial ohne Aufwand“, lautet das Motto, mit dem Jungs gern versuchen, die Schulzeit zu überstehen. Ist das Brahms auch so gegangen, frage ich mich. Ist ihm mal wieder nichts eingefallen?

      5. Beethoven: Adelaide. Ja, ein wundervolles Lied. Aber immer wieder dieser unsagbar dämliche Name. Ich erinnere mich an einen Otto-Film. Das ich weiß nicht mehr wievielte Schaf hieß Harald und dieser Name allein wurde zum Witz. Entsprechend bei Adelaide. In meinen Ohren ist die Nennung dieses Namens stets unfreiwillig komisch – und er wird oft genannt.

      6. Die Bilder in der Orchestration von Ravel: Mit Tannhäuser gesprochen: Zu viel, zu viel! Mann, konnte Ravel toll instrumentieren! Beeindruckend. Aber wer von allem am meisten nimmt, macht es noch lange nicht am besten, mag er sein Handwerk noch so sehr verstehen. Viel, viel besser gefällt mir die Klavierfassung.

      7. Harold von Berlioz: Für diejenigen, die Filmmusik mögen …

      8. Tschaikowsky, Klavierkonzert Nr. 1: Es gibt Leute, die glauben, dieses Konzert dauere nur dreißig Sekunden. Mal ehrlich, abgesehen vom fantastischen Anfang kommt doch nicht mehr viel, oder?

      9. Alles von Nono (ist ein Witz, wollte nur Amfortas ein wenig foppen).

      10. Dieser Franzose, ich komme einfach nicht drauf, der hat so was Glitzerndes gemacht, irgendwas mit Wasser … Ich sehe schon, ich muss mal Wulf fragen, wie der heißt. Jedenfalls: Das Stück ist vorbei und es ist immer noch nichts passiert. Mer-de.
    • Knulp schrieb:

      1: Beethovens Sinfonie Nr. 6: Beethoven ist ein Gigant, keine Frage, aber dieses Immer-den Fluss-entlang nebst Vogelgezwitscher geht mir mächtig auf die Senkel.

      2: Bizet: Carmen: Herrlicher Musik! La Toreador erklingt und ich singe mit. Leontyne Price‘ rauchige Stimme zu hören heißt sich neu zu verlieben! Aber: Immer dieselbe Melodie. Wie öde.

      3. Schubert Forellenquintett: Ebenfalls ein wunderbares Quintett an sich. Allerdings kann ich den Wert dieses Stückes nicht mehr wahrnehmen, das Stück ist totgenudelt. Gute Musik wächst beim immer wieder hören. Das Forellenquintett nervt nur noch.



      :boese:

      Hör Dir dazwischen einfach drei Stunden Hardrock schlechter Qualität an. Dann noch zwei Stunden "Försterchristel" und Ähnliches, notfalls auch noch zwei Tage nix als Ravel-Bolero. Wenn Du dann diese Urteile nicht zurücknimmst, ist Dir nicht zu helfen (will ich nicht terroristische Mittel anwenden, was mir natürlich fern liegt. Aber hüte Dich, mir zu begegnen, wenn ich wieder einmal verzückt den Fluß entlang mit Vogelgezwitscher träume. :pfeif: )

      :wink: Waldi
      ______________________

      Homo sum, ergo inscius.
    • Von dieser Art Threads halte ich nichts.

      Die Gefahr besteht, dass viele Leserinnern und Leser eigene Lieblingsstücke hier finden und sich entweder beleidigt fühlen oder zu Rechtfertigungen genötigt sehen.

      Das ist ein Thread, der die Eskalationsstufen schon in sich trägt und nicht zum Forenfrieden beiträgt...
      Lucius Travinius Potellus
      Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)
    • Mutig, lieber Knulp, aber natürlich völliger Schwachsinn, wie Du selber weißt.
      Dass eine farbintensive Musik, deren Spannung nicht aus dem Kochen und Brodeln an der Oberfläche resultiert, Dich nicht fixt, wundert mich bei deinen Hörgewohnheiten kaum :P

      Und Carmen, ich glaube, Du weißt nicht, wovon Du sprichst.

      Mal so als kleiner Kontrapunkt: alle DSCH-Symphonien außer 1,4, 14 und 15. Alles plakativer Käse. :D
      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)
    • Ich verstehe ehrlich gesagt den Sinn solcher "Die besten XY" und "Die schlechtesten XY" nicht.

      Musik soll doch unterhalten und ist Geschmackssache. Wieso wertet man da eine Sache höher als die andere? Am Ende läuft es doch nur darauf hinaus, dass man ein paar Witze über die Hörgewohnheiten der anderen macht, und das wars.
    • merkatz schrieb:

      Ich verstehe ehrlich gesagt den Sinn solcher "Die besten XY" und "Die schlechtesten XY" nicht.
      Musik soll doch unterhalten und ist Geschmackssache.
      Wieso wertet man da eine Sache höher als die andere?


      Um zu zeigen, dass man guten Geschmack hat. Wenn einem alles gleichermaßen gut schmeckt/gefällt, hat man keinen differenzierten Geschmack.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Wulf schrieb:

      Mal so als kleiner Kontrapunkt: alle DSCH-Symphonien außer 1,4, 14 und 15. Alles plakativer Käse.


      Du wirst lachen, lieber Wulf, ich hatte tatsächlich Schostakowitsch drin, lautete: "Schostakowitsch - alle Symphonien: Immer dasselbe: Aufruhr, Lärm oder Marsch, dann emotionales Holzbläserspiel, Aufruhr, Lärm oder Marsch, dann emotionales Holzbläserspiel - immerfort ...

      Debussy fand ich dann aber doch passender. Wäre ja sonst allzu offensichtlich.
    • Knulp schrieb:

      1: Beethovens Sinfonie Nr. 6: Beethoven ist ein Gigant, keine Frage, aber dieses Immer-den Fluss-entlang nebst Vogelgezwitscher geht mir mächtig auf die Senkel.
      Menno, dann zieh dir doch nur den 1. Satz rein
      2: Bizet: Carmen: Herrlicher Musik! La Toreador erklingt und ich singe mit. Leontyne Price‘ rauchige Stimme zu hören heißt sich neu zu verlieben! Aber: Immer dieselbe Melodie. Wie öde.
      es gibt da doch noch so was für Floristen..
      3. Schubert Forellenquintett: Ebenfalls ein wunderbares Quintett an sich. Allerdings kann ich den Wert dieses Stückes nicht mehr wahrnehmen, das Stück ist totgenudelt. Gute Musik wächst beim immer wieder hören. Das Forellenquintett nervt nur noch.
      Dann zieh dir ne Zeitlang das Es-Dur Trio rein und versuchs danach wieder mit Forelle a la Müllerin oder hol dir endlich einen Angelschein.
      4. Brahms Sinfonie 4: Ich meine nur den Anfang: „Genial ohne Aufwand“, lautet das Motto, mit dem Jungs gern versuchen, die Schulzeit zu überstehen. Ist das Brahms auch so gegangen, frage ich mich. Ist ihm mal wieder nichts eingefallen?
      Hatte die CD so ne Art Sprung, dass sie immer wieder nur den Anfang nudelte oder ist dein Player jetzt total im Arsch ?
      8. Tschaikowsky, Klavierkonzert Nr. 1: Es gibt Leute, die glauben, dieses Konzert dauere nur dreißig Sekunden. Mal ehrlich, abgesehen vom fantastischen Anfang kommt doch nicht mehr viel, oder?
      Oder !
      9. Alles von Nono
      waaaaaaaaaaaaas ?????????? :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :boese: :boese: :boese: :boese:
      (ist ein Witz, wollte nur Amfortas ein wenig foppen).
      O.K. dann is ja wieder gut ;+) ;+) ;+) ;+) ;+) :prost: :prost: :prost:
      10. Dieser Franzose, ich komme einfach nicht drauf, der hat so was Glitzerndes gemacht, irgendwas mit Wasser … Ich sehe schon, ich muss mal Wulf fragen, wie der heißt. Jedenfalls: Das Stück ist vorbei und es ist immer noch nichts passiert. Mer-de.
      Ja klar, frag mal den Wulff, dann kann er endlich missionieren, wozu er sonst kaum Gelegenheit hat


      Meine 10-Liste Anti-DSDS-Liste beginnt schon mal mit 2 Deliquenten:

      1. R. Strauss: Alpensinfonie ( also nach einiger Zeit krieg ich davon Sodbrennen, dieses fette Blech und so..)
      2. Britten: 2. oder 3. Streichquartett, kann mich nicht mehr so genau daran erinnern welches von denen, aber kam nich gut rüber: „glücklich ist, wers schnell vergisst!, weils nicht zu ändern ist“

      ...
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • merkatz schrieb:

      Ich verstehe ehrlich gesagt den Sinn solcher "Die besten XY" und "Die schlechtesten XY" nicht.

      Musik soll doch unterhalten und ist Geschmackssache.
      Eben. Der Weg ist das Ziel. Der Versuch einer Wertung oder Einordnung schließt immer die Notwendigkeit ein, sich Gedanken über Kriterien zu machen und Ergebnisse zu vergleichen.

      Kann man sich intensiver mit ewinem breiten Fächer von Musik auseinandersetzen ohne selbst zu musizieren oder Notentexte zu analysieren, was bekanntlich nicht jedem gegeben ist?

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Da wir schon dabei sind...

      M. Ravel: Bolero
      Aber die Diskussion warum fangen wir jetzt hier nicht wieder an, oder?

      R. Strauss: Rosenkavalier
      Ich verstehe nicht, was an diesem Langeweiler so toll sein soll - wirklich nicht...

      R. Strauss: Ein Heldenleben
      Dieses Stück hat mir eine gute halbe Stunde meines Lebens gestohlen, die man mir nicht zurückgeben kann!

      R. Strauss: Also sprach Zarathustra
      Genialer Anfang, nur hätte Strauss nach den ersten zwei Minuten aufhören sollen.

      G. Puccini: alles
      Kein Kommentar... :hide:

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Symbol schrieb:

      R. Strauss: Rosenkavalier
      Ich verstehe nicht, was an diesem Langeweiler so toll sein soll - wirklich nicht...

      R. Strauss: Ein Heldenleben
      Dieses Stück hat mir eine gute halbe Stunde meines Lebens gestohlen, die man mir nicht zurückgeben kann!

      R. Strauss: Also sprach Zarathustra
      Genialer Anfang, nur hätte Strauss nach den ersten zwei Minuten aufhören sollen.
      ich verdopple

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Und schon habt Ihr es geschafft, dass ich als Freund und Liebhaber Straussscher Musik mich fragen muss, ob ich einfach nur zu dumm oder verblendet bin, die wahre Banalität der Werke zu erkennen.

      Aber vielleicht werdet Ihr mir ja eines Tages noch zur Erleuchtung verhelfen können.

      Und genau das ist der Grund, warum ich solche Threads nicht mag.

      Aber im Sinne der Deeskalation werde ich einfach nichts weiter dazu sagen.
      Lucius Travinius Potellus
      Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)
    • Waldi schrieb:

      Knulp schrieb:

      1: Beethovens Sinfonie Nr. 6: Beethoven ist ein Gigant, keine Frage, aber dieses Immer-den Fluss-entlang nebst Vogelgezwitscher geht mir mächtig auf die Senkel.

      2: Bizet: Carmen: Herrlicher Musik! La Toreador erklingt und ich singe mit. Leontyne Price‘ rauchige Stimme zu hören heißt sich neu zu verlieben! Aber: Immer dieselbe Melodie. Wie öde.

      3. Schubert Forellenquintett: Ebenfalls ein wunderbares Quintett an sich. Allerdings kann ich den Wert dieses Stückes nicht mehr wahrnehmen, das Stück ist totgenudelt. Gute Musik wächst beim immer wieder hören. Das Forellenquintett nervt nur noch.



      :boese:

      Hör Dir dazwischen einfach drei Stunden Hardrock schlechter Qualität an. Dann noch zwei Stunden "Försterchristel" und Ähnliches, notfalls auch noch zwei Tage nix als Ravel-Bolero. Wenn Du dann diese Urteile nicht zurücknimmst, ist Dir nicht zu helfen (will ich nicht terroristische Mittel anwenden, was mir natürlich fern liegt. Aber hüte Dich, mir zu begegnen, wenn ich wieder einmal verzückt den Fluß entlang mit Vogelgezwitscher träume. :pfeif: )

      :wink: Waldi


      Lieber Waldi,

      Rideamus hat es soeben sehr schön erläutert. Es geht um Kriterien. Gemessen an Försterliesel und den anderen von dir genannten Hässlichkeiten sind die von dir ausgewählten Stücke schön. Aber das heißt - nichts.

      Travinius schrieb:

      Von dieser Art Threads halte ich nichts.

      Die Gefahr besteht, dass viele Leserinnern und Leser eigene Lieblingsstücke hier finden und sich entweder beleidigt fühlen oder zu Rechtfertigungen genötigt sehen.

      Das ist ein Thread, der die Eskalationsstufen schon in sich trägt und nicht zum Forenfrieden beiträgt...


      Für mich ist der Forumfrieden nicht so wichtig. Ist doch viel sinnvoller, dass man die eigenen Gewohnheiten mal hinterfragt, als sich immer wieder im Altbekannten einzurichten und das Neujahrskonzert für den musikalischen Höhepunkt des Jahres zu halten. Und "zu Rechtfertigungen genötigt sehen?" Aber gern doch! Ich verstehe dich hoffentlich falsch, wenn ich dich dahin verstehe, dass du befürchtest, man könnte über die Qualität der Werke auch noch diskutieren?

      Eben. Der Weg ist das Ziel. Der Versuch einer Wertung oder Einordnung schließt immer die Notwendigkeit ein, sich Gedanken über Kriterien zu machen und Ergebnisse zu vergleichen.

      :wink: Rideamus


      Sehr schön gesagt! :wink:
    • Ich verstehe den Sinn solcher Threads durchaus, und sie sind mir sehr willkommen. Sie regen nämlich das nachdenken über Musik an. Ja, ja, ich weiß schon, man giftet sich auch. Aber allein durch den Ärger, den man (hoffentlich) vor sich selbst begründet, nimmt man sein eigenes Urteil über ein Werk wieder durch und differenziert es vielleicht. Und wenn es unverändert hält: Auch gut, gegen Urteile, die überprüftermaßen halten, ist ja nichts einzuwenden.

      Ich bin mit Knulps Liste übrigens in sehr vielen Punkten nicht einverstanden, denn sie enthält meiner Meinung nach einen grundlegenden Fehler, nämlich die Popularität eines Werks dem Werk anzulasten. Das kann man schon machen - aber dann muß die Liste auch entsprechend definiert sein ("die zehn totgespieltesten Werke"); eine Mischung von großartig komponierten, aber totgespielten Werken mit tatsächlich komopositorisch unzulänglichen (oder zumindest für solches ausgegebenen) halte ich hingegen für fragwürdig.

      Ob man ein Lied wegen eines Namens ablehnen kann, frage ich mich auch - hoffentlich, lieber Knulp, kommst Du nie nach Australien, sonst leidest Du Höllenqualen. Ich finde auch die Wertung von "Harold" seltsam - das kaum gespielte Werk ist schon deshalb als Filmmusik ungeeignet, weil Berlioz immer ein schwacher Melodiker war, aber selten schwächer als im "Harold" (den ich auch nicht mag, aber "Filmmusik" ist er nicht).
      "Alles von Nono" hingegen unterschreibe ich gerne und ganz ohne Amfortas foppen zu wollen, sofern hinzugefügt wird "und von Lachenmann".

      Wenn es freilich um "La mer" geht, dann ... hast Du recht (pardon, Wulf). Für mich ist Debussy eines der größten Genies der ganzen Musikgeschichte. Aber "La mer" hat meiner Meinung nach Probleme, und in den ersten beiden Sätzen ertappe ich mich immer wieder beim Gelangweiltsein. Aber Debussy hat ja ein paar andere Sächelchen geschrieben, die man schon mögen kann.
      :wink:

      PS.: Was ist Picciuni? Irgendeine italienische Süßspeise?
      Na sdarowje! (Modest Mussorgskij)
    • Edwin schrieb:



      Wenn es freilich um "La mer" geht, dann ... hast Du recht (pardon, Wulf). Für mich ist Debussy eines der größten Genies der ganzen Musikgeschichte. Aber "La mer" hat meiner Meinung nach Probleme, und in den ersten beiden Sätzen ertappe ich mich immer wieder beim Gelangweiltsein. Aber Debussy hat ja ein paar andere Sächelchen geschrieben, die man schon mögen kann.
      :wink:

      PS.: Was ist Picciuni? Irgendeine italienische Süßspeise?
      Kein Problem, Edwin. Dein Langeweile bei "La mer" muss ja nicht auf kompositorische Mängel fußen. ;+)

      Das mit der italienischen Süßspeise gefällt mir :D
      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)
    • Forenfrieden - schwer zu definieren. In gewisser Hinsicht gebe
      ich Knulp recht. Doch die eingeforderten Kriterien, die bleibt auch er -
      ja Du, lieber Knulp, schuldig.

      Weil entweder nehmen wir das halbwegs Ernst, dann müssen aber wirklich
      hard facts genannt werden oder es ist ein komplett subjektives Bashing
      der trashig komischen Art.



      Übrigens: über jeden und alles darf man anscheinend in diesem Forum
      schreiben - aber es gibt den EINEN, der natürlich kein Werk geschrieben
      hat, das zuviel des Ruhmes erhält:



      Johann Sebastian Bach. Was nicht stimmt. Da gibt es schon Überschätztes.
      Z.B. die Brandenburgischen Konzerte. Nett. Mehr aber auch nicht. :p

      Ich mach mal gleich weiter - Beethoven wurde ja bereits genannt, wie
      wäre es mit Mahler?? Zuviel Ruhm für Alphorn-Kitsch meets Weltengrübelei
      in der stark beginnenden 3. Spätestens, wenn der Knabenchor kommt, geht
      die Lautstärke. Und zwar auf 0.



      :thumbsup:




      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)