Eben gehört - ALTE MUSIK

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Eben gehört - ALTE MUSIK

      Dies ist ein Sonder-Thread, der eine besondere Funktion hat: das Vorstellen von CDs, die sich
      dem Repertoire der Antike, des Mittelalters und des Früh- und Hochbarock

      speziell widmet - mit der Möglichkeit, etwas ausführlicher auf die Aufnahmen einzugehen, wenn man möchte. Ich ziehe die Grenze inmitten der Epoche des Barock, da die Übergänge von der Renaissance her recht fließend sind.

      Als grundsätzlicher Richtwert gilt:

      Alles vor Bach/Händel/Telemann [Spätbarock] - zeitlich also bis spätestens 1700.


      Ich setze den Rahmen ganz bewußt sehr spät an, da selbst das 17. Jahrhundert etwas unterrepräsentiert ist. Es besteht kein Zwang, etwas zu der eben gehörten CD zu schreiben, aber wenn es sich gerade um Aufnahmen von Repertoire aus der Renaissance u.ä. handelt, können weitere Infos sinnvoll sein. Diskussionen und Fragen lassen sich hier ebenso einstellen.

      Bezüglich der Gattungen gibt es keinerlei Einschränkungen. Gregorianik ist ebenso willkommen wie Carmina Burana, Canti Carnevaleschi, Flämische Polyphonie oder deutsche Minnelieder. Nur durch diese Vielfalt läßt sich der Gesamtkomplex Alte Musik sinnvoll beschreiben.

      Na denn, es kann losgehen. :vv:


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Da habe ich doch gleich Futter für den neuen thread, denn meine heutige "Frühmesse" ist Palestrinas Missa Papae Marcelli und die CD gibt es gerade im Sonderangebot



      Simon Preston leitete 1985 in der All Saints´ Church in London/Tooting den Choir of Westminster Abbey.
      Auf der CD sind vereint:
      G. P. da Palestrina: Missa Pape Marcelli & Motette Tu es Petrus
      Gregorio Allegri: Miserere (vermutlich nicht die Originalgestalt der legendären Komposition)
      Felice Anerio: Venite ad me omnes (nach Math. 11,28)
      Giovanni Bernardino Nanino: Haec dies
      Ruggiero Giovannelli: Jubilate Deo

      Ich hatte die CD vor vielen Jahren mal gehört und nun neu gekauft. Die Akustik ist zwar nicht ganz knäckebrottrocken, mir hätte sie aber ruhig noch etwas halliger sein dürfen. Der Chor scheint mir für meinen Geschmack gut besetzt zu sein, weder zu groß noch zu klein. Dass da Engländer singen, hört man. Das ist nicht schlimm, lokalkolorierende Rom-Assoziationen können deshalb aber leider nicht entstehen. Nutzt ja nichts, wenn die heutige Nachfolgeorganisation der Capella Sistina keinen Palestrina auf CD einsingt.

      Im Vergleich zu prähistorischen Aufnahmen rasche Tempi, die aber nie überzogen sind. Insgesamt wirkt die Aufnahme kühler auf mich als ich sie in Erinnerung hatte. (p.s.: und das Miserere scheint mir sogar ein bisschen unsauber/angestrengt)
      Um ein Urteil abzugeben, müsste ich jetzt doch erst nochmal Summerly / Oxford Camerata (Naxos), Georg Ratzinger / Regensburg (DHM), Tallis Scholars (Gimell) und David Willcocks / King´s College (EMI) abhören.
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Ein schöner Thread - Danke!

      Ich beschäftige mich gerade damit:



      Nicht zuletzt, weil ich die Corelli-Fassung der Follia gerade selber spiele.

      Diese CD unter Leitung und Mitwirkung des grandiosen Jordi Savall versammelt jenes "Urthema" der Frühen Musik in Fassungen verschiedener Komponisten zwischen 1490 und 1701 (ich hoffe, das läßt Du noch gelten ;+) :(

      Unterteilt sind die Fassungen in:

      I. Folias Antiguas
      -Anonym, Folia: Rodrigo Martinez 1490
      -Diego Ortiz, Recercada Quarta sobre la Folia 1553
      -Antonio de Cabezón, Folia: Para quien crié cabellos 1557
      -Diego Ortiz, Recercada Ottava sobre la Folia 1553
      -Juan del Enzina, Folia: Hoy comamos y bebamos ca. 1520

      II. Antonio Martín y Coll, Diferencias sobre las Folias nach dem Manuskript "Flores de Música" nat.bib.Madrid 1706-09

      III. Arcangelo Corelli, Follias 1700

      IV. Marin Marais, Couplets de Folies 1701

      Wie von Savall gewohnt werden hier gut recherchierte und mit ansteckender Spielfreude dargebotene Schätze präsentiert. Allerdings gehen m.E. besonders in den Corellivariationen manche der virtuosen Baßlinien verloren bzw. etwas unter, was zum einen daran liegen kann, daß sie mit einer Baßviole gespielt werden, die vielleicht etwas anders ausgesteuert hätte werden können, zum anderen natürlich auch aufgrund des z.T. mörderischen Tempos, das diese versierten Spezialisten vorlegen.
      Generell frage ich mich manchmal, ob da öfters nicht weniger mehr wäre (was sicherlich einen eigenen Thread lohnte...). Die Auffasung, daß Geschwindigkeit eine eigene Wertigkeit hat, ist ja kulturgeschichtlich gesehen verhältnismäßig neu, und kam erst im Zuge der Französischen und insb. Industriellen Revolution auf.

      Dennoch: eine unbedingt hörenswerte CD für alle, die sich mit Alter Musik beschäftigen möchten.

      :wink:

      Magus
      "Whenever we hear sounds, we are changed, we are no longer the same..." Karlheinz Stockhausen 1972
    • Ich höre gerade die Liebe meiner jüngeren Jahre. Senfl "Deutsche Lieder", cpo 2002. Es gibt kaum eine Musik der Renaissance, die mir so nah ist. Popmusik, sozusagen.



      Der Coverlink funzt nicht, deshalb einen direkten Link zur CD: amazon.de/Deutsche-Lieder-Senf…TF8&qid=1328872928&sr=1-3




      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • Hey, das läuft ja schon gut... :)

      Magus schrieb:

      zwischen 1490 und 1701 (ich hoffe, das läßt Du noch gelten ;+) :(
      Selbstverständlich... :yes:


      Bei mir läuft nun:



      (P) 1995 harmonia mundi france hmf 901 539


      Johann Christoph Pachelbel (1653-1706) wurde in Nürnberg geboren und erwies sich von früh an als begabter Organist. In dieser Eigenschaft war er u.a. in Wien, Eisenach, Erfurt, Stuttgart und Gotha tätig, bevor er 1695 in seine Geburtsstadt zurückkehrte. Er wurde Organist an St. Sebald - eine Stelle, die er bis zu seinem Tod ausfüllte.

      Er komponierte dementsprechend viel für die Orgel, aber auf dem Sektor der Triosonaten war er ebenso unterwegs. Auf dieser CD sind insgesamt 10 Werke vereint:


      Musicalische Ergötzung (Nürnberg, 1695)
      Insgesamt sechs Triosonaten sind damals im Druck erschienen, bezeichnet als Partie (Sonate) I-VI. Es sind jeweils Zyklen von verschiedenen Tanzsätzen (Allemande, Courante, Sarabande, Gigue), die immer mit einer Sonata begonnen werden.

      Partie a 5 in G-Dur
      Partie a 4 in G-Dur
      Partie a 4 in fis-moll

      Diese drei Partiten lagen nur im Manuskript vor. Sie orientieren sich eher nach der französischen Art und haben auch neuere Tänze zu bieten (Gavotte, Ballet, Bourrée).

      Canon & Gigue
      Natürlich darf das auch nicht fehlen, obwohl es alles andere als repräsentativ für Pachelbels Schaffen ist: es ist nämlich der einzige Kanon, den er komponierte.


      London Baroque existiert seit 1978 und beschäftigt sich intensiv mit den Triosonaten solcher Komponisten wie Corelli, Händel oder Purcell. Der Kern besteht aus Ingrid Seifert, Charles Medlam, Richard Gwilt und Irmgard Schaller. In dieser Einspielung sind außerdem alte Bekannte wie Andrew Manze (Violine) und Richard Egarr (Cembalo & Orgel) beteiligt.

      Die Einspielung ist sehr schön geraten. Sehr elegant und subtil, mit präziser Technik und klangschöner Interpretation. Echte Empfehlung! :thumbup:


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Victoria und Morales finde ich schon sehr lange supertoll. Aber merkwürdigerweise hatte ich noch kaum was von Francisco Guerrero, nur ein wenig auf Collections. Jetzt habe ich mir mal diese aus der Bibliothek ausgeliehen:



      La Capella Real de Catalunya, Hesperion XX, Jordi Savall

      Aber als ich sie vorhin einlegte und die ersten Takte sehr genoß, mußte ich bald darauf feststellen, die CD hat leider irgendwer gründlich ruiniert. :cursing: Es reichte gerade so, um festzustellen, dass ich die haben muß.

      Hat jemand noch andere Empfehlungen, was ich wohl noch unbedingt von Guerrero brauche?

      :wink: Matthias
    • Matthias Oberg schrieb:

      Aber merkwürdigerweise hatte ich noch kaum was von Francisco Guerrero, nur ein wenig auf Collections. Jetzt habe ich mir mal diese aus der Bibliothek ausgeliehen:



      Da kann ich Dir folgender Aufnahme der Tallis-Scholars empfehlen:



      Wie bei den Tallis-Scholars eigentlich anders zu erwarten ein homogener Ensembleklang und eine hohe Transparenz: man kann den einzelnen Stimmen problemlos folgen. Das die Intonation lupenrein ist, versteht sich von selbst ;+)

      :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Caesar73 schrieb:

      Wie bei den Tallis-Scholars eigentlich anders zu erwarten
      Du meinst sicherlich: "nicht anders zu erwarten", nicht wahr? ;+)



      Lieber Matthias, diese CD



      ist auch in diesem 3-CD-Set drinne:

      :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

      Der Rest der Box ist auch nicht zu verachten:



      Savall hat hiermit drei seiner alten Astrée-CDs neu aufgelegt - in der bewährten Qualität als Hybrid-SACDs und einem fetten Booklet dazu. Wenn man einen musikalischen Einstieg in die spanische Siglo de Oro haben möchte - bitte sehr! :vv:


      Weitere Empfehlungen:



      Michael Noone ist ja Spezialist für spanische Renaissancemusik - er hat auch die 10-CD-Box von de Victoria (Archiv Produktion 2011) zu verantworten. Mit einer wundervollen Ensembleleistung bringt er Guerrero wieder ins Bewußtsein zurück - wo er auch hingehört. :yes:


      Bei mir läuft zur Zeit:



      Glanz der Gregorianik ist die letzte Einspielung, die Konrad Ruhland für Vivarte machte; damit beendete er seine 40jährige Aufnahme-Tätigkeit. Hier hat er nochmals sein besonderes Händchen für melodiöse Gregorianik bewiesen. :angel:


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Ich bin da, wo die Zootiere herkommen. Die kleinen Affen turnen abends immer in den Palmen vor unserer Veranda herum. Letzte Woche haben sie bei uns eingebrochen und sämtliche Schokoriegel angeknabbert :D

      Glenn Gould soll ja Gibbons auch sehr verehrt haben :wacko:
      "You gotta grab'em by Debussy" (DJ Trump)
    • Général Lavine schrieb:

      Ich höre und beobachte gerade Gibbons ;+)
      :mlol: :mlol: :mlol:
      Ja, der ist echt gut! :k:


      Meine zweite Neuerwerbung:



      (P) 1991 Harmonia Mundi France HMC 901 355


      Claudio Monteverdi

      Messa a quattro voci da cappella (1650)
      Adoramus a sei voci (1620)
      Missa da cappella a sei voci "In illo tempore" (1610)


      Ensemble Vocal Européen de la Chapelle Royale
      Dirigent: Philippe Herreweghe



      Gestern wurde ich dieser Ausgabe gewahr - und schon habe ich sie einkassiert! Und damit habe ich auch nichts falsch gemacht: das Ensemble singt wunderbar luftig, voll- und wohltönend, und ganz nebenbei habe ich eine Messe Monteverdis entdeckt, die ich noch gar nicht kannte.

      Die Messa a quattro voci da cappella, SV 190 erschien posthum in einem Druck (Alessandro Vincenzi, Venedig 1650) und stellt eine der späteren Kompositionen Monteverdis dar. Wann genau sie entstand, läßt sich nicht mehr feststellen. Sie geht aber an die prima prattica schon etwas anders heran und entwickelt ihr Geflecht mehr chromatischer und madrigalisker. Monteverdi hat sich bis zuletzt auch der Vergangenheit erinnert und gestellt, die damals immer noch lebendig war. Sie gefällt mir auf Anhieb wirklich gut.

      Noten gefällig? "http://www.tbusse.com/downloads/MonteverdiMassin4Low.pdf"

      Die Missa "In illo tempore" - basierend auf der gleichnamigen Motette Gomberts - stammt ja aus dem Werk, welches auch die Marienvesper beinhaltet. Es war die erste Messe des älteren Stils (zwei weitere sollten noch folgen). In einem ewigen Klangstrom wendet Monteverdi jeden denkbaren kontrapunktischen Kniff an, um die Stimmen in der Schwebe zu halten.

      Herreweghe hat 17 SängerInnen für diese Einspielung um sich gescharrt und erreicht ein wunderbar durchhörbares Klanggeflecht. Präzise und ohne jedes falsches Pathos erreicht das Ensemble ein hohes Niveau an Klangschönheit und Innigkeit.


      PS
      Die CD ist immer noch schwarz wie die Nacht . 8+)


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Vielen Dank für eure Hinweise. Bis auf die Victoria-CD von Savall habe ich jedoch schon alle hier genannten Morales und Victoria-Aufnahmen und finde die auch alle sehr gut. Zuletzt erreichte mich die 10-Cd-Box, mit der ich jetzt gleich mal anfange:



      Da hat Tamas sicherlich nicht zu viel versprochen. Das beginnt schon mal ähnlich gut wie bei "Morales en Toledo".

      :wink: Matthias
    • aus dieser erlesenen box heute abend cd 4 gehört
      frühbarocke blockflötenmusik
      mit werken von jacob van eyck (1590?-1657)
      frescobaldi (1583-1643)
      giovanni paolo cima (1583-1643)
      samuel scheidt (1587-1654)
      und einem anonymen meister die sonate in G um 1620
      frans brüggen ein meister seines fach spielt besonnen und mit viel hingabe. die blockflöte beruhigt und entspannt.
      es gibt aufnahmen da wird man nach kurzer zeit nervös und hat genug, bei dieser cd kommt das nicht vor im gegenteil
      ich bin froh das ich die editiion vor etwa 15 jahren gekauft habe, so viel ich weiss gibt es sie nicht mehr


      lg :wink:
      Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
      Herbert von Karajan (1908-1989)
    • Marc-Antoine Charpentier:




      Te Deum H 146
      Missa "Assumpta est Maria" H 11
      Litanies de la Vierge H 83



      Charpentier war der wohl beste Komponist Frankreichs zur Zeit Ludwigs XIV., der nicht bei Seiner Majestät angestellt war. Geschadet hat es ihm anscheinend nicht, denn er hatte immer genug Aufträge - auch von Ludwig selber. - William Christie hat mit seinem Ensemble Les Arts Florissants eine schöne Einspielung dieser drei Werke vorgelegt.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • ich beginne mit frescobaldi aus dieser box

      durch die box muss ich mich noch durcharbeiten
      der preis war enorm günstig, jedenfalls günstiger als ein ticket mit der concord damals :thumbup:
      heute cd 14 fantasias roberto loreggian cembalo
      frescobaldi (1583-1643)
      thema concord da sieht man mal wo die jahre hingehen, wie lange das schon wieder her ist. seit die concord 2000 abgestürzt ist, habe
      ich schon etwas angst vor dem fliegen. zwischen 1985- ende der 90er jahre bin ich sehr oft mit dieser gigantischen maschine geflogen.
      sojetzt cd 14
      lg :wink:
      Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
      Herbert von Karajan (1908-1989)
    • Mein Morgen beginnt mit:




      John Blows Venus & Adonis entstand um 1683 und gilt als die erste wirkliche englische Oper (noch vor Purcells Dido & Aeneas). In einem Prolog und drei Akten hat Blow praktisch schon das vorweggenommen, was Purcell später für seine eigene verwendet: ausgiebiger Chorgebrauch, süße Melodien und ein trauriges Ende.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul