Eben gehört - ALTE MUSIK

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    • Henry Purcell: Fantazias

      Ricercar Consort
      Philippe Pierlot

      Was soll ich sagen? Ich bin bislang ja davon ausgegangen, dass eigentlich keiner diese herrlichen Consort-Stücke überzeugender darbieten kann als Fretwork. Aber die oben gezeigte Aufnahme, die mir heute früh quasi einfach so zugeströmt ist, belehrt mich eines Besseren. Was für ein Knaller!

      :wink: Agravain
    • Agravain schrieb:

      Ich bin bislang ja davon ausgegangen, dass eigentlich keiner diese herrlichen Consort-Stücke überzeugender darbieten kann als Fretwork. Aber die oben gezeigte Aufnahme, die mir heute früh quasi einfach so zugeströmt ist, belehrt mich eines Besseren.
      Och, das hätte ich dir taub sagen können, daß der Ricercar Consort das auch spielen kann. Unbedingte Zustimmung... :jaja1:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul


    • Loquebantur
      Music from the Baldwin Partbooks
      The Marian Consort
      Rose Consort of Viols
      D: Rory McCleery

      Stücke aus einer englischen Sammlung des frühen 17. Jahrhunderts.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Andreas schrieb:

      Hab gerade erkannt, daß diese Hammerscheibe in meiner L`Arpeggiata-Box [...] enthalten ist, die ich offenbar nicht ordentlich durchgehört habe :sofa1:
      Ja, sie ist da drin - die Box habe ich nämlich selber... :jaja1:

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      Weiter mit Polyphonie:



      Giovanni Pierluigi da Palestrina
      Missa Ad coenam Agni
      Motetten zur Osterzeit
      The Brabant Ensemble
      D: Stephen Rice
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • In Gedenken an Sir Stephen Cleobury:

      [Blockierte Grafik: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/616IdAc3YxL._SX300_.jpg]

      William Byrd
      The Great Service
      The Choir of King's College Cambridge
      D: Stephen Cleobury
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Felix Meritis schrieb:

      Holloway & Co. sind mir hier wieder mal etwas zu neutral unterwegs...
      Tatsächlich? Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit diesen Einspielungen.

      Ich werde die beiden CDs mal auf die Liste setzen... :)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Was die Buxtehude-Sonaten betrifft, kannte ich die Einspielung bei Alpha noch gar nicht. Scheint recht neu zu sein. Ich she einmal nach.

      Hier hat es sich für mich gelohnt, gleich mehrere Einspielungen zu beschaffen.
      Das Purcell Quartet bietet eine hervorragende Spielkultur, die gar nicht auffallen lässt, das andere durchaus zupackender agieren. Very britisch, eher kultiviert als exzentrisch.

      Ein Klassiker unter Aufnahmen, von den neuen wohl die älteste. Der Kern des Ensebles machte als "Rare Fruits Council" ziemlich Furore mit der Einspielung einer Suiten-Sammlung von Heinrich Ignaz Franz Biber:



      Dietrich Buxtehude
      « VII Suonate a due », op. 1 (gedruckt: Hamburg [1694])
      Suonata I F-dur BuxWV 252 [1′51″/2′51″/2′15″/1′03″/1′39″]
      Suonata II G-dur BuxWV 253 [3′11″/1′13″/0′50″/2′54″]
      Suonata III a-moll BuxWV 254 [2′33″/1′49″/1′44/1′52″/1′00″/2′01″]
      Suonata IV B-dur BuxWV 255 [4′26″/1′42″/2′08″]
      Suonata V C-dur BuxWV 256 [1′44″/1′35″/0′42″/1′38″/2′56″]
      Suonata VI d-moll BuxWV 257 [2′24″/1′26″/1′26″/1′21″/2′31″]
      Suonata VII e-moll BuxWV 258 [2′04″/0′43″/0′47″/1′19″/1′24″/0′56″]
      Manfredo Kraemer, Violine; Juan Manuel Quintana, Viola da gamba; Dane Roberts, Violone; Dirk Börner, Cembalo
      Aufgenommen im April 2001 im Reitstadel in Neumarkt in der Oberpfalz
      ℗ 2002. Harmonia Mundi France – HMC 901746

      Die mir persönlich liebste, aber durch den italienischen Standpunkt vergleichsweise "unakademisch":



      Dieterich Buxtehude
      Sonatas Op. 1 für Violine, Viola da Gamba und Cembalo
      (gedruckt: Hamburg 1694)
      Sonata I F-dur BuxWV 252 [9′27″]
      Sonata II G-dur BuxWV 253 [7′43″]
      Sonata III a-moll BuxWV 254 [10′13″]
      Sonata IV B-dur BuxWV 255 [7′45″]
      Sonata V C-dur BuxWV 256 [8′55″]
      Sonata VI d-moll BuxWV 257 [9′15″]
      Sonata VII e-moll BuxWV 258 [7′08″]
      L’Estravagante: Stefano Montanari, Violine; Rodney Prada, Viola da gamba; Maurizio Salerno, Cembalo
      Aufgenommen am 8.–10. November 2007 und am 8.–11. Januar in der « Baroque Hall » S.M.C., Ivrea (Italien)
      ℗ 2007. ARTS MUSIC – ARTS 47731-8 SACD

      Mit wechselnden Continuo-Konzepten und mit ausgeprägt wissenschaftlichem Zugang, wenngleich nicht so sehr "verkopft" wie die zunehmend spröden Aufnahmen der (späten) Musica Antiqua Köln:



      Dieterich Buxtehude
      Opera Omnia XII – Chamber Music I. Trio sonatas opus 1
      Sonata F-dur op. 1 Nr. 1 BuxWV 252 [9′21″]
      Sonata G-dur op. 1 Nr. 2 BuxWV 253 [7′15″]
      Sonata a-moll op. 1 Nr. 3 BuxWV 254 [10′14″]
      Sonata B-dur op. 1 Nr. 4 BuxWV 255 [8′04″]
      Sonata C-dur op. 1 Nr. 5 BuxWV 256 [8′23″]
      Sonata d-moll op. 1 Nr. 6 BuxWV 257 [9′33″]
      Sonata e-moll op. 1 Nr. 7 BuxWV 258 [7′00″]
      Catherine Manson, Violine; Paolo Pandolfo, Viola da gamba; Ton Koopman, Cembalo und Orgel; Mike Fentross, Laute
      Aufgenommen im Mai 2010 in der Geertekerk, Utrecht (Niederlande)
      ℗ 2011. Challenge Classics – CC72352

      Und dann gibt es noch das Opus zwei sowie etliche andere Sonaten, die zusammen eine dritte CD ergeben können, hier ist wieder auf Koopman zu verweisen.

      Johann Adam Reincken kommt mit diesen großartigen Kammermusikwerken des "stylus phantasticus" nicht ganz mit, und auch kein Johann Pachelbel. Der nächste ist in (Mittel-)Deutschland Johann Paul (von) Westhoff – womit wir schon fast bei Johann Sebastian Bach wären.

      Jedenfalls für mich eine gute Gelgenheit zum "Wiederhören"

      LG, Kermit :wink:
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.
    • Neu

      Ist zwar "neu" gedacht, aber wahnsinnig unterhaltend:



      Die Puristen mögen mir es verzeihen ;)
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams