Wieviele Gesamtaufnahmen habt ihr? (Schöne Sammlungen zum Ansehen)

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    • Wieviele Gesamtaufnahmen habt ihr? (Schöne Sammlungen zum Ansehen)

      Hallo!
      Oft begnügen sich die Leute mit einer, maximal 2 Aufnahmen einer Oper, eines Konzerts etc., aber als ich anfing, Aufnahmen meiner Lieblingsopern zu sammeln, fand ich es immer toll, NEUE Interpretationen zu hören. Unterschiedliche Tontechniken, unterschiedliches Dirigat, unterschiedliche SängerInnen, unterschiedliche Tempi … und auch unterschiedliche Booklets, unterschiedliche Hüllen usw. Im Laufe der Jahre sind schon einige Aufnahmen zusammengekommen, und deswegen habe ich mir gedacht, mache ich einen kleinen „Wettbewerb“, wer von uns die meisten GESAMTAUFNAHMEN (im folgenden GA abgekürzt) einer OPER hat, geordnet nach Tonträgern. Aber natürlich macht es auch prinzipiell einen Spaß, anderen Leuten seine Sammlung, und auch ein paar seltene Sammlerstücke zu zeigen :)

      Als GA zählen dabei natürlich alle „offiziellen“, käuflichen Aufnahmen, aber auch z.B. private Radiomitschnitte, sofern es sich dabei um die ganze Oper handelt, und nicht um Ausschnitte, Szenen daraus etc.
      Damit keine Diskussion entsteht: Wenn in einer GA, z.B. von einer Mozart-Oper, ein paar Rezitative fehlen, dann zählt es trotzdem als GA.
      Noch eine Sache: wenn man von derselben Aufnahme zwei oder mehrere unterschiedliche Versionen hat, werden die natürlich separat gezählt.

      NICHT als GA zählen logischerweise Opernquerschnitte, oder Tonträger, auf denen nur die Ouvertüre zu hören ist.
      Ich mache einmal den Anfang und zeige euch meine GA-Sammlung der Oper „Hänsel und Gretel“. (Die vielen Querschnitte, CDs und Platten mit Ouvertüren, Suiten etc. habe ich für die Fotos entfernt, nur die GAs sind zu sehen)

      CDs:
      [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/cds7hzd23bpoe.jpg]
      V.l.n.r.:
      1944 – Arthur Rother
      1953 – Herbert von Karajan
      1953 – Fritz Lehmann
      1953 – Fritz Lehmann
      1954 – Herbert von Karajan
      1964 – Andre Cluytens (mittlerweile Out of Print, wird überteuert verkauft)
      1969 – Otmar Suitner (diese Edition ist ebenfalls Out of Print, es gibt eine Neuauflage)
      1971 – Kurt Eichhhorn
      1974 – Heinz Wallberg
      1978 – Sir Georg Solti
      1978 – John Pritchard (hässliche, schiefe Papphülle!)
      1989 – Jeffrey Tate
      1992 – Johannes Fritzsch
      1992 – Sir Colin Davis (ebenfalls Out of Print, wurde aber vor einiger Zeit von der DECCA neu aufgelegt)
      1994 – Donald Runnicles
      1996 – Paul Kantschieder
      2004 – Andreas Delfs
      2006 – Vergessen (privater Radiomitschnitt einer konzertanten Aufführung vom Dezember 2006 auf Ö1)
      2007 – Sir Charles Mackerras (sieht aus wie ein Halloween-Chemiebaukasten. Hässlich!)
      1956 – Otto Matzerath (leider nicht im Bild, weil die billige Hülle kaputt ist und ersetzt werden muss)

      = 20 Gesamtaufnahmen auf CD


      Schallplatten:

      [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/bild1l9bjdk5qy3.jpg]
      V.l.n.r.:
      1974 – Heinz Wallberg
      1971 – Kurt Eichhorn
      1971 – Kurt Eichhorn (dünnes Album)
      1953 – Fritz Lehmann (Erstauflage der deutschen Grammophon von 1953, im Booklet ein Text von Humperdincks Sohn)
      1953 – Fritz Lehmann
      1953 – Herbert von Karajan
      1953 – Herbert von Karajan
      1978 – John Pritchard
      1978 – Sir Georg Solti (originale englische Decca-Ausgabe - interessant ist, dass hier "Hänsel und" steht, während bei einer anderen englischen DECCA-Box, vom fliegenden Holländer, nur der englische Titel "The flying Dutchman" steht)
      1978 – Sir Georg Solti (deutsche Teldec, schlechte Pressung)
      1978 – Sir Georg Solti (deutsche Ausgabe, aber bessere Pressung)
      1944 – Arthur Rother (sehr seltene GA von Urania, leider ohne Schriftzug auf der Seite - sehr hübsch! :thumbsup: )
      1944 – Arthur Rother (überdimensionale, leider arg ramponierte Hülle, sehr seltene Ausgabe aus den USA - trotz des hellen Blitzes total dunkler Schriftzug, kann kein Schwein lesen)

      = 13 Gesamtaufnahmen auf Schallplatte.


      Ich bin gespannt wieviele ihr von eurer Lieblingsoper habt, und welche Sammlerstücke und seltene Aufnahmen dabei sind :)
    • Das hat mich nun auch interessiert, weil ich mir die Frage bei Opern noch nie gestellt habe (warum eigentlich? Weil ich sie nicht so oft höre? Weil Operninterpretationen sich stärker voneinander unterscheiden als Interpretationen von z. B: Sinfonien?)

      Ergebnis (nur CDs, DVDs habe ich weggelassen, LPs habe ich keine):

      Otello: 7 (war viele Jahre meine Lieblingsoper)
      Aida: 7 (hätte ich nicht gedacht, dass ich davon so viel habe, neulich hätte ich um ein Haar Harnoncourt mitgenommen - gab's günstig und fand ich bei einem Interpretationsvergleich vor Jahren sehr interessant -, nicht auszudenken, wenn ich's getan hätte, dann hätte Aida "gewonnen", was ungut zu meinem kulturellen Selbstverständnis gepasst hätte)

      Holländer: 5 (noch eine früher heiß geliebte Oper, aktuell habe ich wenig Neigung mir eine weitere Aufnahme zu kaufen)
      Tannhäuser: 5 (ich liebe die Ouvertüre,auch dem Landgraf Herrmann, Heil-Chor gebe ich mich gern rauschhaft hin, und die Rom-Erzählung, und Wolframs Abendlied - herrlich!).
      Tristan: 5 (mehr Faszination als Liebe, noch immer bin ich nicht mit der Furtwängler-Aufnahme warm geworden, warum wird diese so sehr geschätzt?)

      Cavalleria: 4
      Lucia: 4
      Tosca: 4
      Dido: 4 (hier sind die Unterschiede "na, klar" besonders interessant)
      Traviata: 4

      Chancen auf Zuwachs haben von den Opern derzeit am ehesten: Aida und Dido

      Aber "Schöne Sammlungen zum Ansehen"? Nein, ich störe mich eher an dem Anblick der vielen CDs, die nehmen so viel Platz weg.
    • Knulp schrieb:

      Aber "Schöne Sammlungen zum Ansehen"? Nein, ich störe mich eher an dem Anblick der vielen CDs, die nehmen so viel Platz weg.
      Ist natürlich Ansichtssache, aber ich finde es schön, wenn man diese Tonträger nebeneinander stehen hat, und sich was davon aussucht, herausnimmt und dann anhört - eben Zugriff auf mehrere Jahrzehnte von Einspielungen hat. Finde ich auf jeden Fall schöner als wenn ich alles auf dem Computer gespeichert hätte.

      Das mit dem Platz kann ich schon verstehen ... wobei, ich habe für HuG ein eigenes Regal, wo ALLES hineinkommt: DVDs, Schallplatten, CDs, Schellacks, MCs, Partituren, Klavierauszüge, Libretti; auch ein paar schöne Figuren und Scherenschnitte haben ihren Weg dorthin gefunden, damit es optisch ein bisschen was hermacht. Für die Fotos habe ich das alles jedoch entfernt, damit man nur die GAs sieht.
    • Meine Spitzenreiter mit ~20 Alternativaufnahmen sind alles keine Opern. (Würde auch nicht zu meinem kulturellen Selbstverständnis passen :D)
      Von wenigen Opern habe ich mehr als zwei Aufnahmen.

      Spitzenreiter (nur CDs, besitze zwar wenige DVDs und LPs, aber nicht von besagten Werken):

      6x Fidelio (Walter, Furtwängler, Fricsay, Klemperer, Karajan, Bernstein)
      5x Don Giovanni (Busch, Walter, Mitropoulos, Norrington, Gardiner)
      4x Dido & Aeneas (die ist ja schön kurz!): Lewis/Baker, Mackerras/Troyanos, Christie/Gens, Jacobs/Dawson

      Von Wagners Ring habe ich drei (Furtwängler, Solti, Böhm), aber eigentlich nur Solti wirklich gehört, weil ich die schon über 10 Jahre besitze, die anderen mal vor einigen Jahren gekauft, als sie mal preiswert waren...

      Das Vokalwerk mit den meisten Aufnahmen (ohne Beethovens 9. und evtl. einzelne Schubertlieder? Von den Liederzyklen habe ich sicher keinen so oft) ist bei mir Beethovens Missa solemnis 9x (Toscanini, Klemperer, 2xBernstein, Karajan (EMI), Gardiner, Harnoncourt, Gielen, Giulini).
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • Kater Murr schrieb:

      6x Fidelio (...), Fricsay
      Rysanek, Seefried, Dieskau, Frick?
      Ich besitze keine Gesamtaufnahme der Oper, weil sie mir musikalisch leider überhaupt nicht zusagt, aber ich habe einen Opernquerschnitt der DG, den ich mir nur wegen des superschönen Covers gekauft habe, auf Schallplatte. :juhuu:

      Schade, dass sonst keiner Fotos seiner Sammlungen reinstellt, ich hätte es interessant gefunden. War die Mühe umsonst :(
    • wenns denn ein schöner Anblick wäre. Ist aber leider nur eine Plastikwüste

      "http://farm8.staticflickr.com/7226/7008027427_a2d20d30ed_b.jpg"

      (ein paar blaue Bärte fehlen noch auf dem Familienfoto. Keine Ahnung, wo die sich wieder herumtreiben. Auf Brautschau wahrscheinlich.)
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • merkatz schrieb:

      Kater Murr schrieb:

      6x Fidelio (...), Fricsay
      Rysanek, Seefried, Dieskau, Frick?


      Ja. Es gbit nur diese offizielle Studio-Aufnahme unter Fricsay.
      Fotos von CD-Rücken oder Covern, die sicher jeder bei Amazon ansehen kann, ist mir zu viel Aufwand. Ich habe habe ja kein gesondertes Regalfach für ein Lieblingswerk.

      TB kauft vermutlich für jede Ex eine Blaubart-Aufnahme.... :hide:
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • merkatz schrieb:


      Welche Oper ist das? Und wieviele Gesamtaufnahmen sind es?


      Auf dem Foto (wenn man draufklickt kommt die vergrößerte Version, müsste man doch gut erkennen können) sind genau 17 Aufnahmen von Bela Bartoks einziger Oper zu sehen. Deutscher Titel in etwa: Herzog Blaubarts Burg.
      Eine DVD (Solti) hätte ich auch noch anzubieten und ein paar Zerquetschte / Flüchtige.

      Die Theorie vom Kater ist zwar sehr lustig, trifft aber schon deshalb nicht zu, weil ich gelegentlich mehrere Blaubart-Aufnahmen auf einen Schlag gekauft habe.
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Die größte Anzahl an Opern-Gesamteinspielungen (nur CDs) bei mir

      Beethoven: Fidelio 48
      Mozart: Die Zauberflöte 39
      Weber: Der Freischütz 36
      Gluck: Orfeo 33
      Gluck: Iphigénie en Tauride 26

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Peter Brixius schrieb:

      Beethoven: Fidelio 48
      Mozart: Die Zauberflöte 39
      Weber: Der Freischütz 36
      Gluck: Orfeo 33
      Gluck: Iphigénie en Tauride 26
      48 - 39 - 36 - 33...... :cursing: :faint:

      Ich kann mit läppischen 7 Einspielungen für Monteverdis L'Orfeo dienen:

      Harnoncourt 1969 & 1981
      Wenzinger 1955
      Corboz 1986
      Garrido 1996
      Calusio 1939
      Koch 1950


      Der Rest ist höchstens doppelt, z.B. Tannhäuser (Solti 1971 & Sinopoli 1989).


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin Dufay schrieb:


      Der Rest ist höchstens doppelt, z.B. Tannhäuser (Solti 1971 & Sinopoli 1989).


      jd :wink:


      So, lieber Josquin, ist es auch meistens bei mir, da sind die genannten Opern die Ausnahme. Bartók "Herzog Blaubart" gehört auch zu diesen Ausnahmen ... Den Orfeo von Monteverdi hbe ich "nur" in zwei Einspielungen ;+)

      Liebe Grüße Peter
      (ein eigenes Gluck-Archiv, aber keinen CD-Shop zu Hause)
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Beeindruckend ist so eine Anzahl aber dennoch. Die Anzahl der meisten Einspielungen eines Werkes beträgt bei mir z.Z. 16 (Monteverdis Marienvesper), gefolgt von 14 für die Machaut-Messe. Immerhin könnte ich die Anzahl für diese Werke auf rund 40 bzw. 28 hochdrücken.

      Ein Glück, daß ich nicht alle Einspielungen von Beethovens 9. sammle... :D


      So viele Opern habe ich auch gar nicht, z.B. einen kompletten Ring (Solti), alle Mozart-Opern und einige ausgewählte (Troyens, Juive, Meistersinger...). Doppelt habe ich: Tannhäuser, Walküre, Zauberflöte, aber die haben sich so aus der Situation heraus ergeben. Letztendlich reicht mir das auch, denn ich bin doch nicht so ein großer Opernliebhaber.

      Bei Monteverdi, der mir sehr wichtig ist, habe ich jeweils Harnoncourt Studio und Zürich plus einen dritten Poppea (Hickox 1990), bei L'Orfeo: siehe oben.

      Aber ich finde es tatsächlich sehr interessant, mal zu sehen, was manche von euch für Einspielungen haben. Insofern bin ich sehr erfreut über diesen Thread. Ich stehe auf "Wenn du mir deine zeigst, zeig ich dir meine..." :D


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin Dufay schrieb:

      Insofern bin ich sehr erfreut über diesen Thread. Ich stehe auf "Wenn du mir deine zeigst, zeig ich dir meine..." :D


      jd :wink:
      Mein Gott, wo sind die Zeiten hin, als man mit dem Angebot, jemandem "seine Sammlung zu zeigen", noch ehrenhafte oder sonstwie andere Absichten verband?

      Ich finde, es kommt jedenfalls weniger darauf an, was man hat, als darauf, was man damit macht. So kann ich mich noch daran erinnern, dass ich mich mit meinen ersten eigenen Schallplatten subjektiv viel reicher fühlte, als mit meinem Mehrfachen heute, an dessen einzelne Bestandteile ich mich überwiegend kaum erinnere, während ich die ersten Aufnahmen, die ich vor fast fünf Jahrzehnten bekam oder kaufte, heute noch fast auswendig kenne. Das meiste, was seither dazu gekommen ist, erinnert mich eher daran, wieviel Geld ich in meinem Leben schon für Tonträger ausgegeben habe, ohne auch nur annähernd denselben emotionalen Gegenwert zu bekommen.

      Was nicht heißt, dass ich nicht viele spätere Erwerbungen schätze. Nur sind eben auch diese in meinem subjektiven Erleben Einzelstücke und keine Bestandteile eines Blockes zum Vorzeigen.

      :hide: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Mehrfach vertreten sind in meiner Sammlung auch eher andere Genres als Opern (z.B. Beethovens Sinfonien komplett mit Toscanini & Kegel, daneben einzelne mehr als doppelt).

      Wagner: Ring habe ich zweimal auf CD (Böhm, Neuhold), einmal auf DVD (Chéreau / Boulez). Holländer und Parsifal je dreimal auf CD (Sawallisch, Knappertsbusch, Weil bzw. Kegel, Levine, Boulez). Huch! Gerade merke ich, dass aus mir wohl ein Wagnerianer wird. :D

      Verdi: Otello & Aïda liebe ich zwar schon seit langem sehr. Aber was kann da nach den Toscanini-Einspielungen noch kommen? Ein besseres Remastering vielleicht.

      Schönberg: Die Gurrelieder habe zwar recht häufig (Kubelik, Ozawa, Boulez (Sony), Kegel). Aber die letzte ist Teil der Kegel-15-CD-Box, und beim Boulez kam es mir auf die selten eingespielten Orchesterlieder op. 22 an. Die Glückliche Hand liegt mir in 3 Einspielungen vor: Scherchen (Orfeo), Gielen und Hirsch (in der Kammerbearbeitung von Berthold Tuercke). Je zweimal sind bei mir Die Jakobsleiter & Moses und Aron vertreten (Nagano, Gielen bzw. Gielen, Boulez (DG)).

      Cherubini: Medea bzw. Médée habe ich in der Serafin-Aufnahme mit der Callas (dann noch zwei Callas-Aufnahmen, aber ausgeliehen und nicht wiederbekommen), dann Fournillier mit der Tamar in der Titelrolle. Da hoffe ich noch auf die eine oder andere Neu-Aufnahme. Das d-moll-Requiem habe ich zweimal (Muti, Markevitch), das in c-moll dreimal (Toscanini, Muti, Spering).

      :wink:
      Nur weil etwas viel Arbeit war und Schweiß gekostet hat, ist es nicht besser oder wichtiger als etwas, das Spaß gemacht hat. (Helge Schneider)
    • Rideamus schrieb:

      Ich finde, es kommt jedenfalls weniger darauf an, was man hat, als darauf, was man damit macht.
      Das galt aber schon immer für alles und für jeden. Der erste Eindruck ist immer noch der wichtigste. Die erste Machaut-Messe (Cape 1956) wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Lustigerweise gilt das auch für Gardiners 1974er Einspielung der Marienvesper ebenso, obwohl das bereits meine 8. (!?!) war; aber erst da verwandelte sich Mögen in wirkliche Liebe und Verehrung. So geht's manchmal... :pfeif:


      Oooooh, ich will auch Bilder posten. :jub:

      Hier meine Monteverdi-Oper-Sammlung:


      [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/monteverdisammfseqvbjkhg.jpg]

      Ich hatte noch vergessen, daß ich auch die Ponnelle-Filme habe.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Rideamus schrieb:

      So kann ich mich noch daran erinnern, dass ich mich mit meinen ersten eigenen Schallplatten subjektiv viel reicher fühlte, als mit meinem Mehrfachen heute, an dessen einzelne Bestandteile ich mich überwiegend kaum erinnere, während ich die ersten Aufnahmen, die ich vor fast fünf Jahrzehnten bekam oder kaufte, heute noch fast auswendig kenne.


      Ja, das geht mir fast ebenso - auch wenn der Erwerb meiner ersten Schallplatten erst gut drei Jahrzehnte zurückliegt. Ist natürlich auch ein nostalgischer Affekt.

      Ich habe leider gar keine Sammlung, sondern nur einen nach diversen Umzügen und ständigen Neukäufen ständig wachsenden Berg von CDs, der auf alle möglichen Ecken von zwei Zimmern aufgeteilt ist. Leider nicht nur ordnungsgemäß in Regalen und Schränken, sondern auch in Form von riesigen Stapeln auf Möbeln, Geräten (Plattenspieler) oder auf dem Boden, die dann gelegentlich auch noch zum Umfallen neigen... Manchmal nervt's, wenn ich wieder zwanzig Minuten nach einer bestimmten CD suchen muss. Lassen wir das. Fotos gibt's davon natürlich nicht, jedenfalls nicht hier. :D

      Ich katalogisiere auch nicht und bin auf mein - einigermaßen zuverlässiges - Gedächtnis angewiesen. Was Opern betrifft, vermute ich, dass ich von Don Giovanni und Tristan die meisten Aufnahmen habe, jeweils 6-7. Nur bei ganz wenigen Instrumentalwerken werde ich auf ein Dutzend oder mehr Aufnahmen kommen, wahrscheinlich bei Schuberts Streichquintett und einigen Beethoven-Quartetten, eventuell auch bei Mahlers Neunter.


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Rideamus schrieb:

      Ich finde, es kommt jedenfalls weniger darauf an, was man hat, als darauf, was man damit macht. So kann ich mich noch daran erinnern, dass ich mich mit meinen ersten eigenen Schallplatten subjektiv viel reicher fühlte, als mit meinem Mehrfachen heute, an dessen einzelne Bestandteile ich mich überwiegend kaum erinnere, während ich die ersten Aufnahmen, die ich vor fast fünf Jahrzehnten bekam oder kaufte, heute noch fast auswendig kenne. Das meiste, was seither dazu gekommen ist, erinnert mich eher daran, wieviel Geld ich in meinem Leben schon für Tonträger ausgegeben habe, ohne auch nur annähernd denselben emotionalen Gegenwert zu bekommen.


      Das geht mir ganz ähnlich, aber immerhin bietet eine Sammlung die Möglichkeit sich irgendwann mal in die eine oder andere Einspielung zu vertiefen, wenn sie sonst nicht mehr verfügbar ist. Den Kauf einer CD oder auch einer Box überlege ich meistens länger, und den zigsten Beethoven-Sinfonien-Zyklus schaffe ich mir nicht schon wegen eines günstigen Preises an.

      :wink:
      Nur weil etwas viel Arbeit war und Schweiß gekostet hat, ist es nicht besser oder wichtiger als etwas, das Spaß gemacht hat. (Helge Schneider)
    • Was Opern angeht, so gibt es nur 4 Werke, die bei mir immerhin dreifach vertreten sind (ich zähle nur CD-Aufnahmen, meine LPs schlummern großenteils im Keller, die paar DVDs zählen nicht):

      Mozart: Don Giovanni (Mitropoulos, Gardiner, Norrington)
      Wagner: Tristan und Isolde (Furtwängler, Böhm, Runnicles)
      Wagner: Parsifal (Knappertsbusch 1962, Kegel, Kubelik)
      Schönberg: Die glückliche Hand (Scherchen, Boulez, Gielen)

      Selbst mein Favorit (Debussy: Pelléas et Mélisande) ist nur zwiefach vertreten (Inghelbrecht, Boulez).

      Lohnt sich alles nicht zu photographieren.

      Und erstaunt bemerke ich gerade, daß sich kein einziger Fidelio unter meinen CDs findet (im Keller, glaube ich, LPs mit Fricsay).

      Bei Kammer- und Orchestermusik sieht es bei mir anders aus. Ist ja letzlich auch bedeutsamer. :D

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann