Label des Jazz: ECM

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    • Ja, eine gute Nachricht, auch wenn ich diese Dienste (noch) nicht nutze. Aber wer sich soviel Mühe für erstklassige Produktionen macht, sollte diese auch einem größtmöglichen Kreis zugänglich machen. Mir macht es aber noch mehr Vergnügen, zum Beispiel, John Abercrombies letzte Scheibe als 180g-Ware in den Händen zu halten. :)

      Gruß, Frank
    • Hallo Frank,

      das eine schließt das andere nicht aus. Ich höre viel bei Spotify - vor allem unterwegs, aber gerne auch zu Hause vom IPad über die Anlage - und entscheide danach, ob es mir die Aufnahme wert ist, sie anzuschaffen, bevorzugt dann natürlich auf Vinyl. Diese Vorgehensweise hat mir schon viele Fehlkäufe erspart.

      VG Bernd
    • Hallo Bernd,

      Ja klar, da hast Du recht. Ich bin in keiner Weise dogmatisch. Ich höre Schallplatte, weil ich damit angefangen und nie aufgehört habe. Im Klassikbereich habe ich auch deutlich mehr CDs, weil ich damit angefangen habe als Aufnahmen nur noch auf CD ausgegeben wurden. Meine Käufe der letzten Jahre waren bedeutend mehr Platten, weil ich hier in der Gegend sehr gute Läden habe. Letztens machte mein alter Klasse-CD-Player Schwierigkeiten und ich hatte mich schon damit abgefunden das gute alte Stück in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Dann hätte ich mir einen sehr guten Allround-Player gekauft. Aber der Schrauber meines Vertrauens hat ihn glücklicherweise wieder für wenig Geld hinbekommen. So geht es dann jetzt erst einmal weiter.

      Gruß, Frank
    • Ich stelle in diesem Faden mal eine Frage zur Diskussion, die ich im "Gerade goutiert"-Thread angeschnitten habe:

      music lover schrieb:

      Bei mir läuft eins der wenigen ECM-Alben, das ich mir in den letzten 20 Jahren gekauft habe:


      Marcin Wasilewski - p
      Slawomir Kurkiewicz - b
      Michal Miśkiewicz - dr

      rec. live in Antwerpen 2016

      Ein Wahnsinns-Album! Gerade, weil es live ist und die Musik somit nicht nach Manfred Eicher, sondern original nach den beteiligten Musikern klingt. Wie schrieb der jpc-Rezensent Gerdos am 2. September 2017 zu Recht über das Charles Lloyd-Live-Album "Passin' Thru"

      Gerdos schrieb:

      ECM-Künstler haben live immer schon lebendiger und intensiver gespielt (...) befreit von den Zwängen des ECM-Sounds.
      (Quelle: jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art…-passin-thru/hnum/7363878)

      Stimmt es, dass ECM-Alben dann (oder vielleicht sogar nur?) besonders gut sind, wenn sie live vor Publikum eingespielt wurden? Ist der "ECM-Sound", den Manfred Eicher wünscht, eine Zwangsjacke für die bei ihm unter Vertrag stehenden Musiker? Hat Eicher im Tonstudio mehr Einflussnahmemöglichkeiten als in der Live-Situation?
    • music lover schrieb:

      Hat Eicher im Tonstudio mehr Einflussnahmemöglichkeiten als in der Live-Situation?
      Liegt das nicht eigentlich auf der Hand?

      Nichtsdestotrotz scheint mir die eicher'sche Deutungshoheit "vom Schiff aus" erkennbar zu sein: das Postulat der äusserlich (in Bescheidenheit) realisierten Innerlichkeit, ein quasi spiritueller Ansatz. Ob dieser eine Zwangsjacke ist, mag ich nicht beurteilen.

      Gruss aus Bern vom Walter