Wege zu Wagner - womit beginnen?

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    • [Ausgegliedert aus: WAGNER: Parsifal – Kunstreligion aus "Noth um den Geschlechtstrieb"? Klangdenkmäler, ungeahnt, edel und voller Kraft?, da es hier eher zu Wagner allgemein geht, genauer: um die Frage, welche Einstiege in das Werk des Komponisten empfohlen werden können.
      :wink:
      Gurnemanz]



      Hallo Dio,

      Diabolus in Opera schrieb:

      :faint: Musikalisch gehört Wagerns "Parsifal" für mich zum Schönsten der Operngeschichte. Nicht weniger.
      oh. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden! Jedem das seine!

      Diabolus in Opera schrieb:

      Probier's mal mit dem "Fliegenden Holländer" oder dem "Tannhäuser", die sind von der musikalischen Struktur noch vergleichsweise traditionell.
      Werde ich machen. Den "Fliegenden Holländer" habe ich vor Urzeiten mal gehört, hat mir damals in der Tat gefallen.
      Und dann gibt es ja noch den Lohengrin mit dem Hochzeitsmarsch.
      Und der Tristan mit dem intensiv diskutierten Tristan-Akkord wäre sicher auch einen Versuch wert.

      Ich muß noch lange leben...

      vielen Dank, jedenfalls!


      Hallo Gurnemanz,

      bin gespannt, wann Eltern, die ihrem Nachwuchs "besondere" Namen verpassen wollen, mal beginnen, die Wagner-Opern zu durchforsten...
      ...und wieviele Gurnemanze und Amfortas dann in den Kindergärten und Schulklassen auftauchen werden!

      Laurin und Leander, Samuel und Aurel werden schließlich langsam 0815...


      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • amamusica schrieb:


      Und dann gibt es ja noch den Lohengrin mit dem Hochzeitsmarsch.


      Der ist allerdings nur ein kurzer Einschmiss in einer ziemlich langen Oper, den ich beim Anhören öfter mal überspringe weil er für mich schon so ausgelutscht ist ... Der Beginn des 2. Aktes deutet im Übrigen schon sehr stark in Richtung des Wagner'schen Musikdramas. :D


      Und der Tristan mit dem intensiv diskutierten Tristan-Akkord wäre sicher auch einen Versuch wert.


      Hmm, wenn Du mit dem "Parsifal" so wenig anfangen kannst, dann ist der "Tristan" vielleicht (noch) nicht das Richtige ...

      Grüße, DiO :beatnik:
      "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold
    • Hallo DiO,

      Danke für die Tips! Werde ich beherzigen.



      Hallo Symbol,

      Symbol schrieb:

      Zitat von »amamusica«:
      Und hat mal jemand gezählt, wie oft in der Oper "Heil / heil" vorkommt?

      Das war 1882 vermutlich noch unverfänglich...
      das sicherlich. Aber ich glaube, für jemanden, der von der Oper sehr angetan war, und dann noch so oft, hatte das Wort dann wohl einen ganz besonderen Wohlklang und eine ganz besondere Konnotation... ...und wenn dann der Nachname noch so gut dazu paßt...
      ...auf die Idee muß man ja auch erst mal kommen, so einen Gruß zu kreieren...

      ...ich glaube, es war schon ein spezieller "Närboden", eine spezielle Geistesströmung.
      Der Wagner befand sich ja auch nicht im luftleeren Raum.
      Aber damit kenne ich mich auch nicht weiter aus,
      es war für jemand "unbedarften" einfach auffallend, diese höchst salbungsvolle, superlativgespickte Sprache...
      ...war halt irgendwo die Zeit.
      Letztens mußte Tochter ein Referat über Thomas Manns "Tod in Venedig" halten. Im Restaurant während eines Ausflugs las sie uns Stellen daraus vor.
      Wir kringelten uns nur noch. Heutzutage klingt so was einfach schräg.


      :wink:

      amamusica :pfeif:


      @Gurnemanz:

      Pardon! Sehe gerade den Post.
      Einen eigenen Thread braucht es wegen mir jetzt nicht weiter, für mich ist es so weit ausreichend.
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • Meine Lieben!

      Eben vom Land heimgekommen - muss ich betonen, dass ich kein Wagnerianer bin.

      Mir gefällt z.B. nur der "Holländer", "Tannhäuser", "Lohengrin" und die "Meistersinger", aber auch "Parsifal" und wenn einem Komponisten allein nur der "Karfreitagsmorgen" einfällt, dann kann er schon allen wegen dieser Meolodie nur zu den Größten gehören. :juhu: :juhu:

      Beim "Ring" und "Tristan" schmuggle ich mich vorbei, das dauert mir einfach zu lange.

      Liebe Grüße am Karfreitagabend sendet Euch Euer Peter. :wink: :wink:
    • oper337 schrieb:

      Meine Lieben!

      Eben vom Land heimgekommen - muss ich betonen, dass ich kein Wagnerianer bin.

      Mir gefällt z.B. nur der "Holländer", "Tannhäuser", "Lohengrin" und die "Meistersinger", aber auch "Parsifal"


      Lieber Streifenpeter!

      Das ist doch 'ne ganze Menge ... also ein kleiner Wagnerianer bist Du wohl doch, auch wenn Du dieses Etikett nicht magst! :P

      DiO :beatnik:
      "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold
    • amamusica schrieb:

      Werde ich machen. Den "Fliegenden Holländer" habe ich vor Urzeiten mal gehört, hat mir damals in der Tat gefallen.
      Und dann gibt es ja noch den Lohengrin mit dem Hochzeitsmarsch.
      Und der Tristan mit dem intensiv diskutierten Tristan-Akkord wäre sicher auch einen Versuch wert.

      Hallo amamusica,

      mein Weg zum glühenden Liebhaber von (einigen) Wagneropern (als Wagnerianer würde ich mich dennoch ebenfalls nicht bezeichnen):
      1. Der fliegende Holländer
      2. Tannhäuser
      3. Lohengrin
      (4. Ring: tolle Einzelpassagen, aber als Gesamtwerk bisher nicht ganz meine Krangenweite. Am besten gefällt mir die Walküre.)
      (5. Meistersinger: komische Opern haben es generell schwer bei mir)
      6. Tristan
      (7. Parsifal: da bin ich auch noch am Eingewöhnen)

      Ich konsumiere Opern allerdings fast ausschließlich über DVDs, da ich dringend auch den Seh-Eindruck brauche.
      Beim Holländer ist die Auswahl da knapp, vor allem wenn man Umdeutungen nicht mag. Mein absoluter Favorit ist der Opernfilm von Kaslik mit Donald McIntyre in der Titelrolle. Wer Opernfilme ablehnt, dem würde ich die Version mit Franz Grundheber/Hildegard Behrens empfehlen, die es bei a...n allerdings nur noch gebraucht gibt (ich bin mit meiner ebenfalls als gebraucht gekauften DVD aber sehr zufrieden).
      Beim Tannhäuser ist die DVD-Lage für mich ebenfalls klar: Spas Wenkoff in der Titelrolle!!! Seitdem ich ihn gesehen habe, gibt es für mich keinen vergleichbaren Tannhäuser mehr. Ich schreibe allerdings bewusst "gesehen", denn vom reinen Höreindruck kann ich mir durchaus ebenso gute oder vielleicht sogar noch bessere Tannhäuser vorstellen.

      LG und viel Spaß womit auch immer - der Holländer ist wirklich eine absolut grandiose Musik :juhu:
      stiffelio
    • Bei mir fing es mit dem "Fliegenden Holländer" an, zunächst die Ouvertüre, aber die Neugier trieb mich schnell weiter. Eine Gespensterballade - für Balladen hatte ich dazumal ohnedies viel übrig. Highlights brachten mich dann bei den "Meistersinger" auf den Geschmack. In der Oberstufe hörten wir die komplette Oper im Musikunterricht. Mit dem Studium kam dann der "Ring", an das "Rheingold"-Erweckungs-Erlebnis im 1. Semester erinnere ich mich noch heute, diesen unglaublichen Sog in Es-dur bei dem Vorspiel - und der Durchbruch war dann der "Tristan". Danach gab es kein Halten mehr.

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Naja, als oller Filmmusik-Liebhaber muss ich da auch mal meinen Senf dazugeben:

      Meine erste Begegnung mit Wagner war die Ouverture zu Rienzi: Mir blieb echt die Spucke weg bei der Fanfarenpracht irgendwo in der - sagen wir mal - Durchführung dieser Ouverture.

      Daraufhin habe ich mir gleich die beiden Böhmschen LPs "Ouverturen und Vorspiele" von Richard Wagner gekauft.

      Letztendlich sind meine Favoriten - auch noch heute - die Vorspiele zu Parsifal und zu Lohengrin erster Akt.

      Beim Parsifal faszinieren mich immer wieder diese mächtigen absteigenden Fanfarenklänge, deren Feierlichkeit für mich durch nichts zu überbieten ist.

      Beim Lohengrin fasziniert mich dieses wahrhaftige Glühen des ganzen Orchesters bis zur Weissglut, die dann letztendlich jäh abgeschreckt wird.

      Als gesamte Oper finde ich den Lohengrin am schönsten.

      Beim Tristan gefällt mir insbesondere die symphonische Tradition des "Vorspiels und Liebestod" immer wieder. Aber auch der Wachgesang der Brangäne, der Liebesgesang des Tristan und - natürlich - der Monolog des Marke üben immer und immer wieder eine magische Faszination auf mich aus. Dazu dann die bereits weit über den Klangkosmos der Romantik hinausgehende teilweise schon hart an der Grenze zur Auflösung der Tonarten reichende Chromatik des Hauptthemas - einzigartig!

      Kurzum: Wirklich gute deskriptive Filmmusik wäre unter anderem ohne Wagners musikdramatischer Vorarbeit wohl kaum möglich gewesen - insbesondere was die Motivarbeit betrifft.

      Naja, es gibt ja hier dazu einen wunderbaren Thread von Diabolus in Opera zur Williams-schen Musik zu den Star Wars Filmen...

      Als Einstieg würde ich demnach zunächst die Ouverturen und 'Vorspiele empfehlen.

      Für am leichtesten zugänglich fand ich bisher die Oper Lohengrin als Gesamtaufnahme. Aber auch der Tannhäuser ist nicht allzuschwer zu konsumieren.

      Die anderen Opern und Musikdramen hingegen fordern mich hingegen weitaus mehr sie in Gänze wirklich geniessen zu können. Das hat nichts mit ihrer musikalischen Qualität zu tun, sondern ist mein rein subjektiver Eindruck.
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Liebe Capricciosi,

      vielen Dank für Eure Posts! Das sind wirklich viele hilfreiche und interessante Hinweise.


      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • Liebe Amamusica, Deine Vorbehalte gegenüber Wagner und Kontext teile ich bekanntlicherweise voll und ganz. Wenn man die Rosinen seiner schönsten Eingebungen überbaufrei geniessen möchte und, so wie ich, Wagner nur ohne gesang bzw ohne Text (mit Vokalisen wâre es evtl schon besser...) erträglich findet, dann seien Stokowskis Transkriptionen der Highlights aus den Opern empfohlen.


      Hier musst Du kein stundenlanges Gekreische anhören, wenn Du eigentlcih nur die herrliche Ouvertüre oder das Siegfriedidyll oder den Walkürenritt wolltest. Ich finde Stokowskis Wagner ideal für mich, denn der Mann hat ja nun wirklich auch ein paar wunderschône musikalische Einfälle gehabt. Die werden mir nur leider vermiest bzw unzugänglich gemacht, wenn ich den ganzen(ewig dauernden) Rest nicht umgehen kann.
      Allerwärmste Empfehlung an dich! :fee:

      Wenn es denn eine komplette Oper sein soll, kommt für mich nur Tristan infrage, die Musik und das Sujet gehen kongenial, und wenn es gut gesungen und inszeniert ist und man auch die Tristan Version von Gottfried von Strassburg als Kontrapunkt kennt, kann das ein aufwühlendes Erlebnis sein. Jedenfalls ging es mir damit so. Wobei alle 5 Jahre einmal dann auch ausreichend ist.
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • Bisweilen ebnen auch kommentierte, zum Teil humorvolle, Einführungen den Weg zu Wagner, z.B.



      Wapnewski zu Tristan und I unter Verwendung der 52er Furtwängler Einspielung (PhilO), 6 CDs,

      von Bülow zum Ring unter Verwendung der Karajan-Einspielung, 2 CDs,

      Mickisch zum Ring (Einführungsvorträge), unter Verwendung von Klaviertranskriptionen (Mickisch), 8 CDs.
    • Meine liebe Fairy! :fee: :fee: :fee:

      Dein Zitat:

      Wenn es denn eine komplette Oper sein soll, kommt für mich nur Tristan infrage, die Musik und das Sujet gehen kongenial, und wenn es gut gesungen und inszeniert ist und man auch die Tristan Version von Gottfried von Strassburg als Kontrapunkt kennt, kann das ein aufwühlendes Erlebnis sein. Jedenfalls ging es mir damit so. Wobei alle 5 Jahre einmal dann auch ausreichend ist.

      Tristan alle fünf Jahre ist auch für mich ausreichend [sogar a bisserl zu viel], wo Du Recht hast - hast Recht.

      Liebe Grüße und Handküsse sendet Dir Dein Streiferl aus Wien, nebst den besten Osterwünschen. :wink:
    • Was auch noch eine aus meiner Sicht sehr gute Einstiegsmusik ist:

      Ring ohne Worte - da gibt es mehrere Aufnahmen. Leider kenne ich keine mit dem hinreissenden Rheingold-Vorspiel. Meine Aufnhahme fängt mit dem Einzug der Götter in Walhal an, geht dann über den Walkürenritt zum Waldweben und endet schliesslich mit der Götterdämmerung - alles rein instrumental versteht sich.

      (Obwohl ich mir mittlerweile einen Walkürenritt ohne Heldensopratn nicht mehr richtig vorstellen kann :D )
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Apropos "Ring ohne Worte": Folgende CD war mein Einstieg in Wagners Musik:



      Übrigens mit dem Rheingold-Vorspiel.

      Lionel
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Lionel schrieb:

      Übrigens mit dem Rheingold-Vorspiel.

      Diese Aufnahme wollte ich auch gerade vorschlagen. Ansonsten bin ich für's Abenteuer. Sich einfach hineinstürzen in die Wagnersche Musik und nicht so lange fackeln. Die erste Aufführung, die ich voller Wagemut in der DOB hörte, war Tristan und Isolde. Ich hatte keinen blassen Schimmer, sondern war einfach nur neugierig auf die Musik. Nach der Aufführung hatte ich das Gefühl, als sei eine Dampfwalze über mich hinweggefahren, aber es war ein ausgesprochen gutes Gefühl. Alles von Wagner liebe ich nicht , z.B., sein Humor in den Meistersingern ist mir völlig fremd. Auch das Getröte in Rienzi liegt mir nicht so, aber alles andere........ :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: .
      calisto
    • Lieber Peter.

      wo Du jetzt wiederum Recht hast, hast Du Recht. Sir Thomas Allen als Sixtus Beckmesser ist wirklich umwerfend, wobei mir in diesem Fall die ganze Aufführung sehr gut gefällt.

      Die "Meistersinger", das ist übrigens die Oper von Richard Wagner, die ich wirklich liebe und eigentlich die einzige mit der ich mich bis jetzt beschäftigt habe (vielleicht kommt als nächste Oper ja der "Tannhäuser"). Dazu hat mich allerdings nicht diese Met-Aufführung (die kam erst später) gebracht, sondern der unvergleichliche Wolfgang Brendel in der u.a. moderneren Berliner Aufführung. Sein Sachs ist eine berührende Figur in all ihrer Menschlichkeit, mit anderen Worten mein Hans Sachs. :juhu: :juhu: :juhu:




      Liebe Ostergrüße aus München im Schnee

      Kristin :wink: :wink:
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)