Die Met im Kino - Saison 2012/2013

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    • Die Met im Kino - Saison 2012/2013

      Auch in der nächsten Saison gibt es im Kino wieder Met-Übertragungen zu sehen, allerdings nicht sehr viel, was mich reizt.

      13.10.2012 Donizetti "L'Elisir d'Amore" (Anna Netrebko, Matthew Polenzani und Mariusz Kwiecien. Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: Bartlett Sher)

      27.10.2012 Verdi "Otello" (Mit Renée Fleming, Johan Botha Dirigent: Semyon Bychkov, Produktion: Elijah Moshinsky)

      8.12.2012 Verdi "Un Ballo in Maschera" ( Mit Karita Mattila, Marcelo Álvarez, Dmitri Hvorostovsky und Stephanie Blythe. Dirigent: Fabio Luisi, Produktion: David Alden)

      15.12.2012 Verdi "Aida" (Mit Liudmyla Monastyrska, Olga Borodina und Roberto Alagna. Dirigent: Fabio Luisi, Produktion: Sonja Frisell)

      19.1.2013 Donizetti "Maria Stuarda" (Mit Joyce DiDonato, Elza van den Heever, Francesco Meli, Joshua Hopkins und Matthew Rose. Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: David McVicar)

      16.2.2013 Verdi "Rigoletto" (Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und Željko Lucic. Dirigent: Michele Mariotti, Produktion: Michael Mayer)

      2.3.2013 Wagner "Parsifal" (Mit Katarina Dalayman, Jonas Kaufmann, Peter Mattei und René Pape. Dirigent: Daniele Gatti, Produktion: François Girard)

      27.4.2013 Händel "Giulio Cesare in Egitto" (Mit Natalie Dessay, Alice Coote und David Daniels. Dirigent: Harry Bicket, Produktion: David McVicar)


      Ich glaube, da werde ich nur "Maria Stuarda" (wegen DiDonato), "Parsifal" (Pape!) und den "Giulio Cesare" sehen.

      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Liebe Renate,

      danke für die Infos!

      Met im Kino ist in der Tat eine sehr gute Idee!

      amelia grimaldi schrieb:

      16.2.2013 Verdi "Rigoletto" (Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und Željko Lucic. Dirigent: Michele Mariotti, Produktion: Michael Mayer)
      Bin ja absoluter Rigoletto-Fan :rolleyes: :angel: :rolleyes: , und die Damrau war in "Hoffmanns Erzählungen" in der Tat wundervoll, daher...
      ...möchte ich das schon sehr gerne sehen... ...muß dann allerdings ausreichend Taschentücher einstecken, für spätestens ab "La su in cielo..."

      amelia grimaldi schrieb:

      2.3.2013 Wagner "Parsifal" (Mit Katarina Dalayman, Jonas Kaufmann, Peter Mattei und René Pape. Dirigent: Daniele Gatti, Produktion: François Girard)
      Nun... ...damit warte ich vielleicht lieber noch fünf Jahre, bis ich mit Wagner besser klarkomme... :wacko:


      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • Liebe amamusica!

      Den Rigoletto gibt es in fast in identer Besetzung (nur Kaufmann als Herzog) auf DVD und Damrau und Lukic gefielen mir da sehr gut. Das wäre für mich mit Beczala auch noch eine Option.

      amamusica schrieb:

      Nun... ...damit warte ich vielleicht lieber noch fünf Jahre, bis ich mit Wagner besser klarkomme...
      Nur Mut - ich bin in meinen ersten Live-Wagner auch so "hineingestolpert", als ich eine Generalprobenkarte für die "Götterdämmerung" bekam. Das war ein ganz tolles Erlebnis!

      Liebe Grüße
      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Liebe Renate,

      ich muss leider beckmessern. In dem dresdner RIGOLETTO sang nicht Kaufmann, sondern Juan Diego Florez den Herzog. Danach hat er dieses Experiment aufgegeben, aber ich finde diese Inszenierung und Aufführung trotzdem sehr erstrebenswert. Beczala als Herzog in der MET ist aber wahrlich auch kein schlechter Ersatz, und Damrau und Lukic waren schon in Dresden und anscheinend auch letztes Jahr an der MET nahe am Ideal.

      Eine andere Frage ist, ob man den RIGOLETTO unbedingt in Las Vegas angesiedelt sehen möchte, wo Regisseur Michael Mayer anscheinend die Handlung angesiedelt hat. Immerhin hat die Ansiedlung Jonathan Summers im Mafia-Milieu in London bestens funktioniert, und man kann bis zum nächsten Jahnuar ja noch nachlesen, wie die neue Inszenierung und überhaupt die Inszenierungen des Verdi-Jahres ankommen.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Ui, hier hat sich ja noch gar nichts getan. Keiner den Liebestrank gesehen? Keiner den Otello?

      Gestern gab es ja den Maskenball und es war eine tolle Aufführung mit kleinen Schwächen. Die Inszenierung von David Alden war sehr lebendig und gleichzeitig sehr scharf charakterisierend. Marcello Alvarez begeisterte mich mit enormer Beweglichkeit auf der Bühne, mit einer sehr schönen Höhe und erschreckte mich mit einer schwachen Tiefe. Dmitri Hvorostovsky war ein erstklassiger Renato und überraschenderweise war ich auch mit dem Dirigat von Fabio Luisi sehr zufrieden.
      http://wotans-opernwelt.blogspot.com/
    • Nein, hier tut sich leider wenig. Ich steige erst im Jänner ein und kann dann von der Maria Stuarda hoffentlich Gutes berichten... Ein Abo ist mir einfach zu teuer und Verdi-Renner habe ich genug auf DVD.


      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Leider gar kein Verdi-Renner war die Aida, wenngleich es auch positives zu berichten gibt. L.Monastyrska, mimisch eher schwach, brauchte den ersten Akt, um sich warm zu singen, dann strahlte sie in den Ensembles des zweiten Aktes und im dritten Akt gelangen ihr auch innige Piani. Auch Aidas Vater Amonasro war mit George Gagnidze sher gut besetzt. Keinen guten Abend hatte mit brüchigen, angestrengten Höhen Roberto Alagna als Radames. Darstellerisch war er natürlich vital wie eh und je, stimmlich aber ist diese Spinto-Rolle grenzwertig. Solide, aber auch nicht besonders aufregend, dazu auch technisch nicht lupenrein, waren Stefan Kocan (Ramfis) und Olga Borodina als Amneris.
      Das Bühnenbild war ja durchaus imposant, aber die Regie war so staubtrocken wie die Sahara selbst. Von Leidenschaft keine Spur, selbst die Auftritte waren schlecht getimed, so dass es vorkam, dass ein Sänger viel zu früh auf der Bühne stand. Ich mag ja durchaus traditionelle Inszenierungen, aber ohne eine glaubhafte Personenführung kommt keine Oper aus. In diesem Fall standen die Sänger die meiste Zeit an der Rampe. Insgesamt keine sehr gute Übertragung.
      http://wotans-opernwelt.blogspot.com/
    • Gibt es denn Stimmen zum Rigoletto aus der Met? Ich war im großen und ganzen sehr zufrieden mit der Vorstellung. Großartig war Diana Damrau als Gilda. Auch Lucic in der Titelrolle war sehr mitreißend.
      Und noch eine zweite Frage, leicht am Thema vorbei: Hat jemand den Eugen Onegin gestern abend aus London gesehen?
      http://wotans-opernwelt.blogspot.com/
    • Jemand gestern Abend den Parsifal gesehen?
      Die Inszenierung von Francois Girard fand ich zwar visuell recht eindrucksvoll, aber wirklich bewegt hat mich diese Aufführung nicht. Strak fand ich dagegen die drei Herren: Pape, der Star für mich des Abends mit einem herrlichen Legato und einer wundervoll warmen Stimmfarbe, dann Jonas Kaufmann, ein intensiver Parsifal, und Peter Mattei, der markante Amfortas. Danielle Gatti dirigierte mir streckenweise zu langsam.
      http://wotans-opernwelt.blogspot.com/
    • Ja, ich war da.
      Auch für mich war Pape das Highlight, wenn ich denn einen aus diesem rundum wunderbaren Team herausheben müsste.
      Wer eine Kostprobe hören will: "http://www.youtube.com/watch?v=g7-Gtu8lhmY" :juhu:
      Kaufmann und Mattei haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich fand aber auch die Inszenierung sehr gelungen. Bei Interesse an mehr Details habe ich hier http://www.das-klassikforum.de/thread.php?postid=112228#post112228 ausführlicher geschrieben.
      Weiß jemand, ob man auf eine DVD hoffen kann?

      VG, stiffelio
    • Jemand gestern Abend den Parsifal gesehen?

      Ich auch, wie Stiffelio habe ich im Klassikforum schon einiges drüber geschrieben: "http://www.das-klassikforum.de/thread.php?postid=112218#post112218" und ff
      Im Gegensatz zu dir fand ich die Inszenierung richtig gut - für mich ein Weltuntergangsszenario vom Feinsten, bzw. die Beschreibung dessen, was danach kommen könnte, wenn alle wieder bei Null anfangen und Sinn/ Hoffnung/ Erlösung von der Schuld suchen.
      „Wahrscheinlich werden künftige Generationen sich erinnern, dass dieses Jahrhundert das ,Century of Recordings’ war, in dem die Menschen auf die seltsame Idee verfielen, man könne Musik in kleine Plastikteile einfrieren. Mich erinnert das an die Idee der Ägypter vom Leben nach dem Tod. Eine ungesunde Idee. Studiomusik ist eine Verirrung des 20. Jahrhunderts. Das wird verschwinden.“ (F. Rzewski, Komponist, in der FAZ vom 21.4.2012)
    • Zu Händels noch anstehendem "Giulio Cesare" habe ich eben folgende Rezension gefunden:

      "http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/giulio-cesare-in-new-york-viel-hindi-in-haendel-12140338.html"
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)