In welchem Alter erfolgt der Klassik-Einstieg?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • weit unter 10 Jahren ... ich bin mit Klassik groß geworden, habe Musik live zu Hause erlebt. ;+) Wann ich zum ersten Mal im Konzert war, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall war das vor dem Schulalter. "Peter und der Wolf" war ein frühes Live-Hörerlebnis ... ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern. Aber erst mit 9 Jahren habe ich, nach einem vergeblichen Anlauf mit der Blockflöte :thumbdown: , mit Klavierunterricht begonnen und habe fleißig geübt, bis ich zwecks Studium übersiedelt bin und schlicht kein Klavier zum Üben mehr hatte ...

      BG - elo :)

      PS: Oh, der thread ist ja schon älter. - Und der gute Steiferl hatte es auch nicht bemerkt ... :D
      Klemperer: "Wo ist die vierte Oboe?" 2. Oboist: "Er ist leider krank geworden." Klemperer: "Der Arme."
    • Manchmal hab ich hier zuhause als ich noch deutlich jünger war klassische Musik (abgespielt oder von meinen Eltern) mitbekommen. Selbst welche hören tu ich aber erst einige Monate...kommt mit dem verstärkten Interesse fürs eigene Instrument. :P
      Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
      (Victor Hugo) <3
    • Mein Einstieg erfolgte so mit ca. 15 Jahren, wo ich, unterstützt durch den Musikunterricht, Klassik schätzen und lieben lernte. Sicherlich habe ich zuvor auch schon hin und wieder was wahrgenommen und gehört. Mittlerweile hat sich das auch wieder verlagert. :)
      Denn ich, ich kenne meine Pläne - spricht der Herr - Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.
      Jer. 29,11
    • Bei mir selbst war das, nachdem ich auch die ersten Auftritte (mit Blockflöte oder im Chor) selbst hatte. Produzierendes und konsumierendes Intersse begannen etwa zeitgelch, das war etwa mit sieben Jahren.

      Mein Filius hat mit acht Jahren entschieden, dass er Oboe lernen möchte, damit er mal Bachs Weihnachtsoratorium selbst spielen kann. Mal sehen, wann das klappt. Heimlich im Kämmerlein ist ja nochmal eine andere Liga als in einer öffentlichen Aufführung.
    • Ich hatte einen guten Musiklehrer, der für meine Begriffe sehr einfühlsam die klassische Musik näherbringen konnte. Zum Unterrichtsstoff gehörten da auch Fahrten ins Chemnitzer Opernhaus. „Die verkaufte Braut“, „Der Barbier von Sevilla“ und „Porgy and Bess“ waren so die ersten Werke, die ich live auf der Bühne sah, allerdings mit etwas gemischten Gefühlen. Es blieb zwar ein überwiegend positiver Gesamteindruck zurück, aber der sprichwörtliche Funke sprang damals noch nicht über.
      Später überredete mich ein Kommilitone zum Besuch von Webers „Freischütz“. Doch das reichte nur zu dem diffusen Vorsatz: „Man müsste das eigentlich öfter machen.“
      An diesen Satz muss ich mich wohl erinnert haben, als mich einige Jahre später meine damaligen Kollegen mal fragten, welche Musik ich denn am liebsten höre. Mit der modernen Musik, die in meiner Jugendzeit noch das Maß aller Dinge war, konnte ich zu dieser Zeit nichts mehr anfangen und so antwortete ich, wohl mehr aus Mangel an Alternativen als aus Überzeugung, mit „Klassik“. Das fand ich dann doch etwas anmaßend, lag doch mein letzter Kontakt zu dieser Musik über 5 Jahre zurück. Aber ich nahm mir diesen „Fehltritt“ zum Anlass, ein wenig in den Rundfunkprogrammen zu stöbern und stieß so noch am selben Abend auf eine zweistündige Sendung mit Ausschnitten aus Verdi-Opern. Das hat mich derart beeindruckt, dass der berühmte Funke nun endlich übersprang. Von da an hörte ich solche Sendungen regelmäßig. Giuseppe Verdi wurde mein Lieblingskomponist. Das war vor fast genau 30 Jahren; ich war damals 29 .
      Später kaufte ich mir einen CD-Spieler und erste Tonträger: Gesamtaufnahmen von „La traviata“ und „Il trovatore“. Ich weiß nicht, wie oft ich die inzwischen gehört habe. Meine CD-Sammlung wurde ständig erweitert.
      Für Besuche in Opernhäusern fehlte mir lange Zeit ein interessierter Begleiter bzw. eine Begleiterin. Erst 2012 hatte ich mich dazu durchgerungen, auch allein Aufführungen zu besuchen. Ich habe es nicht bereut, höchstens ein wenig bedauert, nicht schon eher diesen Schritt gewagt zu haben.
      Viele Grüße aus Sachsen
      Andrea
    • Bei uns zu Hause gab es keine klassische Musik. Mit Anfang 20 (geschätzt) habe ich mal ein Jahr klassische Musik gehört, es war in dem Jahr auch sehr viel. Angeregt wurde das durch einen Kinofilm (der Club der Toten Dichter). Das hörte aber dann auch wieder komplett auf. Und jetzt vor ca. Zwei Jahren habe ich wieder und wirklich angefangen klassische Musik zu hören und diesmal auch wirklich intensiv, und mit Begeisterung. ;)
      Viele Grüße, Michael