Schon gehört? - Die Capriccio-Kaufberatung

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    • Lieber teleton,

      warum stellst Du Deinen Beitrag nicht dort ein: Schostakowitsch - Gesamtaufnahmen seiner Sinfonien ? Habs grad nicht nachgeschaut, aber es könnte sein, daß die von Dir genannten Gesamtaufnahmen dort erwähnt werden.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • teleton schrieb:

      - Dmitri Kitanko / Gürzenich Orcheester Köln (Capriccio) - als SACD dachte ich, das müsste klanglich was ganz herausragendes sein --- ist klanglich OK. Aaaaber, viel wichtiger die Int = was mich stört ist das lange auswalzen. Kitaenkos Spielzeiten sind mir einfach viel zu langsam ! Da geht dann durch das Auseinanderfallen einiges an Spannung verloren.
      Mein Vorurteil, dass Kitaenko hier im Westen weicher interpretiert, als früher in Moskau, wird hier wieder einmal voll bedient !
      Das wäre die GA, die aus meiner Sammlung wieder abgesetzt werden könnte.
      Ich finde diese Aufnahme klanglich nicht nur OK, sondern herausragend (bezogen auf die 5.1 SACD-Spur), was ich bei Schostakowitsch nicht ganz unwichtig finde. Und auch interpretatorisch gehört sie zu meinen Favoriten. wobei ich allerdings auch keine grundsätzlichen Probleme mit langsameren Tempi habe.
      Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.
    • teleton schrieb:

      - die IMO beste Westaufnahme ist bisher noch Barshai (Brillant).
      Ich finde sie auch hervorragend. Da brauche ich auch keine andere Einspielung mehr.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Ich habe gestern ein Konzert besucht und durfte den Fagottisten Bram van Sambeek zum ersten Mal live erleben. Ich fand ihn großartig und mir ist tatsächlich zum ersten Mal bewusst geworden, wie toll so ein Fagott klingen kann, also vor allem in den Solo-Passagen. :thumbup: Ich hatte gestern allerdings nicht genügend Bardgeld dabei, daher kaufe ich mir nun, im Nachhinein, das ein oder andere Album von ihm. Leider kann man ein bestimmtes Album, das gestern schon zu haben war (Bassoon Concertos: Mozart, Du Puy u. Weber), noch nicht bestellen. Soll im Frühjahr erscheinen, gem. seiner Website. Dort ist dann auch das Fagottkonzert v. Mozart enthalten, das ich gestern live gehört habe.

      Ich überlege nun, welches Album ich mir nun schon kaufen soll. Ich tendiere ja zu diesem:



      Hörproben gefallen mir schon mal. Hat jemand eine Empfehlung?

      EDIT:
      Hat sich erledigt.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Vaughan Williams: The Pilgrim's Progress

      Da ich mich gerade durch die 9 Symphonien Ralph Vaughan Williams' durchhöre (Haitink) und zunehmend Sympathien für die mir bislang unbekannte Musik des englischen Meisters entwickle, wäre ich für eine Empfehlung dankbar: nämlich für eine Aufnahme der mir ebenfalls bislang unbekannten Oper The Pilgrim’s Progress. Boult, Hickox, Handley oder etwas anderes? Lese gerade im einschlägigen Buch Meinhard Sarembas über britische Komponisten und das macht mich durchaus neugierig

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Ich habe nur Hickox, Boult und Best gefunden. Ich denke mal, Du würdest bei keinem der von mir genannten Namen eine schlechte Einspielung erhalten. Spontan würde ich mich für Boult entscheiden, da man diese Einspielung auch preislich günstig erwerben kann. Boults Vaughn-Williams ist ja durchaus legendär geworden.

      smile.amazon.de/Vaughan-Willia…1593685873&s=music&sr=1-3

      Leider funzt das Bild nicht, aber der Link sollte auch reichen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Gurnemanz schrieb:

      Da ich mich gerade durch die 9 Symphonien Ralph Vaughan Williams' durchhöre (Haitink) und zunehmend Sympathien für die mir bislang unbekannte Musik des englischen Meisters entwickle, wäre ich für eine Empfehlung dankbar: nämlich für eine Aufnahme der mir ebenfalls bislang unbekannten Oper The Pilgrim’s Progress. Boult, Hickox, Handley oder etwas anderes? Lese gerade im einschlägigen Buch Meinhard Sarembas über britische Komponisten und das macht mich durchaus neugierig

      :wink:
      Also: Es gibtg nur zwei Gesamteinspielungen der Oper, und zwar die von Boult und von Hickox. Handley hat nur Ausschnitte aufgenommen, die Version mit Sir John Gielgud bringt die Musik (auch unter Boults Leitung) für die Hörspielfassung von Bunynas Buch, Matthew Bests (wieder mit Gielgud als "Christian") bringt ebenfalls diese Fassung. Kurzum: Wenn Du die Oper kaufen willst, dann musst Du Dich zwischen Boult (EMI) und Hickox (Chandos) entscheiden. Beiden haben ihre Meriten. Mir persönlich steht die Boult'sche Aufnahme näher, weil sie meines Erachtens den Tonfall und den Habitus nicht nur der Komposition, sondern auch der Vorlage intensiver herausarbeitet. In der Ralph Vaughan Williams Society diskutierten wir immer mal wieder, welche Aufnahme die bessere ist. Wenn alle Argumente erneut ausgetauscht sind, einigen uns darauf, dass es schön wäre, wenn es einen MItschnitt der 2012er Aufführungen an der ENO unter der Leitung von Martyn Brabbins gäbe. ;)

      :wink: Agravain
    • Vielen Dank für die schnellen Antworten! Hier wird man gut geholfen. ^^

      Die Hickox-Aufnahme wäre dann wohl diese:


      Dauer übrigens ca. 131min. im Unterschied zu Boult: ca. 153min. Ist Boult tatsächlich soviel langsamer als Hickox oder woran liegt das?

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Gurnemanz schrieb:

      Vielen Dank für die schnellen Antworten! Hier wird man gut geholfen. ^^

      Die Hickox-Aufnahme wäre dann wohl diese:


      Dauer übrigens ca. 131min. im Unterschied zu Boult: ca. 153min. Ist Boult tatsächlich soviel langsamer als Hickox oder woran liegt das?

      :wink:
      Der Grund dafür ist, dass bei Boult an die Aufnahme der Oper noch 5 Tracks mit "Sir Adrian in Rehearsal" angehängt sind. Spielzeit dieser Tracks: 26:38.

      :wink: Agravain
    • Agravain schrieb:

      Der Grund dafür ist, dass bei Boult an die Aufnahme der Oper noch 5 Tracks mit "Sir Adrian in Rehearsal" angehängt sind. Spielzeit dieser Tracks: 26:38.
      Oha, danke! Dann ist ja Boult sogar ein paar Minuten schneller fertig als Hickox - es sei denn, es kommen Kürzungen vor. Wie auch immer: Dann entscheide ich mich mal für Boult und hoffe zuversichtlich, es mir damit nicht mit der ehrenwerten Ralph Vaughan Williams Society zu verderben.

      :tee1:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Hat schon jemand diese Aufnahme der Semiramide gesehen und gehört?



      Alberto Zedda am Pult macht ja schon mal Hoffnung ... etwa mit Blick auf die von Philbert sehr empfohlene Aufnahme aus Brüssel (7. März 2001)
      youtube.com/watch?v=DYpKD3SkBbE

      Danke für Eure Rückmeldung!

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Zedda wäre der Pluspunkt der Aufnahme.
      Ich habe sie nicht gesehen noch gehört, aber wenn ich nach dem Otello und der Armida aus Flandern beurteilen soll, habe ich keine große Lust, mir die reinzuziehen.
      Das Orchester läßt nämlich in beiden zu wünschen übrig.
      Myrto Papatanasiu kenne ich von einem wenig gelungenen Turco in Italia auf DVD - nicht so doll.
      Robert McPherson ist ein tenore leggerissimo, den ich mir kaum als Idreno vorstellen kann.

      Ich würde keine Empfehlung geben - aber wie gesagt nicht aus direkter Erfahrung.
      Als Video-Semiramide würde ich eher diese empfehlen:
      youtube.com/watch?v=HrY6XHdvQ6I
      Alles, wie immer, IMHO.
    • Sowohl sängerisch als auch bei Inszenierung und Ausstattung ist wahnsinnig viel Luft nach oben. Ich brach nach einer halben Stunde ab, zappte mich dann ein wenig auf der Blu-ray durch und hatte schließlich keine Lust, 4 Stunden einer sterbenslangweiligen Inszenierung zu folgen. Auch ein Sängerfeuerwerk hört sich anders an (wenn das noch wenigstens was gewesen wäre).

      Gruß
      Josquin
    • Vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Dann werde ich vom Kauf mal absehen.

      Vielen Dank an Philbert für den Tipp auf YouTube!

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Ich glaube, "historisches Instrument" muss man hier aber im Sinne einer Gulda-Spezialität lesen, also Mitte/Ende des 20. Jhd., nicht Anfang/Mitte des 18. Jhd... ;)
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • Bruckner: Sinfonie Nr.9 mit rekostruiertem 4.Satz

      Neu

      Ich möchte mir die Neunte mit dem rekonstruierten 4.Satz zulegen.

      Habe erst einmal die Kritiken gelesen:
      * Die Rattle-Aufnahme soll in den ersten 3 Sätzen eine schwache Zumutung sein, von Anderen wird diese Aufnahme wiederum geschätzt, besonders was den 4.Satz anbetrifft. Zu wenig Emotion und von Karajan (DG) weit entfernt ... leider !

      * Die Harnoncourt-Aufnahme soll klangtechnisch gut sein, aber ähnlich wie Rattle in den Sätzen 1-3 schwächeln. Das Adagio soll fürchterlich langweilen ... so etwas habe ich leidlich bei Harnis Schubert 9 erfahren müssen ...

      * Marthes "9-Zumutung" habe ich gehabt, aber nach ein paar Jahren hochkantig raus geschmissen. Hatte ich mal von einem Ex-Forianer geschenkt bekommen. Also diese bitte unbedingt aussparen !

      * Ich weis nicht mehr welche Bruckner-Sinfonie ich von Tintner (Naxos) hatte (war wohl die Dritte), aber das übermässig langsame Tempo entspricht nicht meinen Vorstellungen - ganz schnell raus damit !
      Ja, ja, Tintner ist ein Bruckner-Spezialist ... nicht für meinen Bruckner-Geschmack ...



      :wink: 8| Welche CD der kompletten 9 kommt für mich in Frage ???
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang