Die Klarinette

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    • Der Klang ist Dein Lehrmeister.

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      Hilfreiche Anweisungen.
      Wenn mir z. B. die höchsten Töne mal wieder nicht gelingen wollen, sagt mein Lehrer: „Du musst den Hals ganz aufmachen...“, und schon kommt der Ton, der vorher nicht ansprach.

      Ebenso verblüffend wirksam ist die Aufforderung: „Spiele mit ganz weichen Fingern!“, wenn ich bei einer Stelle krampfe.

      Zur Zeit spiele ich Brahms. In den Stunden gehen wir Takt für Takt und Phrase für Phrase durch. Kommt etwas rhythmisch Schwieriges, wird mein Ton häufig dünn und zu verhalten. „Stemm Dich rein. Der Klang ist Dein Lehrmeister“, bringt mich ( auch rhythmisch) dann wieder auf den richtigen Pfad.
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      Hudebux schrieb:

      Zur Zeit spiele ich Brahms.
      Wow, nicht schlecht ! Welches Stück ?

      Hudebux schrieb:

      Kommt etwas rhythmisch Schwieriges, wird mein Ton häufig dünn und zu verhalten. „Stemm Dich rein. Der Klang ist Dein Lehrmeister“, bringt mich ( auch rhythmisch) dann wieder auf den richtigen Pfad.
      Hm, naja. Ist leichter gesagt als getan. Wenn ich eine schwierigere Stelle habe, fiepe ich diese auch erst einmal leise vor mich hin. Inzwischen habe ich mir allerdings angewöhnt rhythmisch schwierige Stellen zunächst einmal zu summen. Dann erst versuche ich es mit dem Instrument. Habe festgestellt, dass man auf die Art und Weise recht schnell vorwärts kommt.

      VG

      Palisander
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      Ich spiele die beiden Sonaten. Die erste schon seit Jahren immer wieder. Den ersten Satz der zweiten nun zum ersten Mal. Ich weiss, das ist anspruchsvolle Musik, aber es ist nun mal die Musik, die ich liebe. Einmal die Woche treffe ich mich mit meiner Klavierpartnerin und wir versuchen es. Wir haben unsere Freude daran.
      Mein Lehrer liebt die Musik auch über alles. Neulich erfuhr ich erst, dass er in seinen jungen Jahren eine der Sonaten an einem Wettbewerb gespielt hat. Das wurde damals sogar im Schweizer Fernsehen gesendet. Das war glaube ich in den 70er Jahren bei sowas ähnlichem wie Jugend Musiziert.

      Hudebux
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      Hudebux schrieb:

      Hilfreiche Anweisungen.
      Wenn mir z. B. die höchsten Töne mal wieder nicht gelingen wollen, sagt mein Lehrer: „Du musst den Hals ganz aufmachen...“, und schon kommt der Ton, der vorher nicht ansprach.

      Ebenso verblüffend wirksam ist die Aufforderung: „Spiele mit ganz weichen Fingern!“, wenn ich bei einer Stelle krampfe.

      Zur Zeit spiele ich Brahms. In den Stunden gehen wir Takt für Takt und Phrase für Phrase durch. Kommt etwas rhythmisch Schwieriges, wird mein Ton häufig dünn und zu verhalten. „Stemm Dich rein. Der Klang ist Dein Lehrmeister“, bringt mich ( auch rhythmisch) dann wieder auf den richtigen Pfad.
      Lieber Hudebux,

      meine Lehrerin hat ganz ähnliche Ansatzpunkte. Sie fordert immer wieder mehr Lockerheit, Ausatmen vor dem Einatmen (bzw. gleich weniger Einatmen), entspanntes Fingerauflegen...und natürlich guten Klang. Vollen Klang. Letzteres ist ja auch mein eigenes Bedürfnis, und da packt sie mich dann sehr gut, zumal ich sie damit auch erreichen kann. Immer wieder soll ich "Atemübungen" machen, langes Crescendo/Decrescendo auf gewissen Töne, u. s. w., um den Klang immer weiter zu verbessern, und das ist in den letzten Monaten auch ganz klar geschehen. Sie fordert mich ungemein, manchmal wird es mir (in der Parallelität) fast zuviel, aber ich bin glücklich, dass ich von einer so fähigen Klarinettistin unterrichtet werde. (Wenn es Corona gerade nicht gäbe, wäre sie wahrscheinlich längst in anderen Sphären. Eine deprimierende Zeit für sie.) Sie fordert auch immer wieder "vom Blatt spielen", bzw. immer wieder neue Stücke spielen, um da einfach fitter zu werden.

      Brahms Op. 120 würde ich ja auch gerne spielen können, zumal ich mich in letzter Zeit sehr in Op. 120/1 verliebt habe. Aber da bin ich noch weit von entfernt. Ich freue mich für Dich, dass Du das realisieren kannst und auch noch eine Klavierpartnerin dafür hast. Toll!

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten