Kind berühmter Eltern: Chance oder Belastung?

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    • Kind berühmter Eltern: Chance oder Belastung?

      Angeregt hat mich diese Frage: "Warum ist dieser Sohn eines großen Vaters so unbekannt?" Dort geht es um den Sänger Florian Prey, dem Sohn des berühmten Hermann Prey.

      Hier geht es allgemein um die Frage, wie sich die Berühmtheit des Vaters bzw. der Mutter auf die Künstlerkarriere des Sohns bzw. der Tochter auswirkt, besonders dann, wenn der Nachwuchs wie im Beispiel Prey ins selbe Fach strebt. Dort scheint es eher problematisch zu sein (selbst kann ich das in diesem Fall nicht beurteilen).

      Fälle, die mir bekannt sind und in denen ich nicht behaupten würde, daß der Jüngere sich vor dem Älteren zu verstecken hätte: Neeme und Paavo Järvi, Kurt und Thomas Sanderling und - vielleicht das berühmteste Beispiel, was Dirigenten betrifft -: Erich und Carlos Kleiber (zu Letzterem gibt es übrigens bereits Eigenes: Carlos Kleiber - der Welt abhanden gekommen?)
      • Welche weiteren Beispiele (Dirigent/innen, Instrumentalist/innen, Sänger/innen) kennt Ihr?
      • Überwiegen im allgemeinen die Belastungen oder eher die Startvorteile?
      • Kann man das überhaupt allgemein sagen oder sind die Einzelfälle zu verschieden?

      Auch wenn ich es im Titel nicht angegeben habe: Angesprochen werden hier die Karrieren musikalischer Interpret/innen (sonst wäre es zu allgemein). ;+)

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Ich denke, die Chancen der Kinder ebenfalls berühmt zu werden,sind genauso groß wie die Bereitschaft der Eltern, sie zu lehren, die Flamme der Begeisterung- und der Freude am Schaffen zu nähren. Für was auch immer. Um ihnen dann, wenn die Zeit gekommen ist,die Freiheit zu geben ihren eigenen Weg zu gehen und sie ggf. zu unterstützen.
      Ich hoffe, daß dies nicht zu allgemein ist, aber meiner Meinung nach ist die Entwicklung zum größten Teil von der frühen Prägung abhängig. Klar kann es auch eine Bürde sein, im Schatten des Ruhmes berühmter Eltern aufzuwachsen. Die beste Medizin dagegen sind ein gesundes Selbstbewusstsein und ein vertrauens- und liebevolles Verhältnis zu seinen Erzeugern.



    • Gurnemanz schrieb:

      Fälle, die mir bekannt sind und in denen ich nicht behaupten würde, daß der Jüngere sich vor dem Älteren zu verstecken hätte: Neeme und Paavo Järvi, Kurt und Thomas Sanderling und - vielleicht das berühmteste Beispiel, was Dirigenten betrifft -: Erich und Carlos Kleiber ...

      Lieber Gurnemanz,

      ein interessanter Thread!
      Deine Einschätzungen teile ich, soweit es sich um die Kleibers und die Sanderlings handelt. Was Neeme und Paavo Järvi betrifft, so ist meine persönliche Erfahrung eher eine andere: Neeme Järvi hat zwar kaum einen Komponisten ausgelassen, hat sich insbesondere auch um bis dahin wenig oder gar nicht bekannte Komponisten (z.B. Tubin) verdient gemacht, aber im Vergleich bleiben nach meinem Eindruck viele seiner Interpretationen (z.B. der Symphonien von Berwald und Schmidt) eher blass, um nicht zu sagen: langweilig. Von seinem Sohn Paavo dagegen ist mir kein einziges Dirigat begegnet, das ich nicht als außergewöhnlich bezeichnen würde.

      Grüße von Auscultator :wink:
      Mozart und Beethoven reichen bis zum Himmel – Schubert kommt von dort. Oskar Werner
    • Gurnemanz schrieb:

      Hier geht es allgemein um die Frage, wie sich die Berühmtheit des Vaters bzw. der Mutter auf die Künstlerkarriere des Sohns bzw. der Tochter auswirkt, besonders dann, wenn der Nachwuchs wie im Beispiel Prey ins selbe Fach strebt. Dort scheint es eher problematisch zu sein (selbst kann ich das in diesem Fall nicht beurteilen).

      Gurnemanz schrieb:

      Welche weiteren Beispiele (Dirigent/innen, Instrumentalist/innen, Sänger/innen) kennt Ihr?

      Erst also mal der Versuch eines Anfangs einer solchen Liste. Die ersten beiden Beispiele mögen nicht als Affront gegen den Thread missverstanden werden:

      • Johann Sebastian Bach (selbst Sproß einer stattlichen Musikerfamilie) und mehrere Söhne, die zu Lebzeiten erfolgreicher und (noch) bekannter waren als der Vater
      • Leopold Mozart, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Xaver Wolfgang Mozart
      • (Franz Liszt und Cosima Wagner zählen bestenfalls in dem Sinne wie Franz und Peter Konwitschny, also offtopic)
      • Richard und Siegfried Wagner (haben beide auch dirigiert, sind aber ein Sonderfall, da der Komponist in beiden wohl überwiegt )
      • Franz Strauss, Solohornist am Orchester der Münchener Hofoper, und Richard Strauss
      • Fritz und Wolfgang Windgassen - beide Heldentenöre (u. a.) im Wagner-Fach
      • Erich und Carlos Kleiber
      • Friedrich Gulda mit Söhnen Paul und Rico Gulda, alles Pianisten
      • Dietrich Fischer-Dieskau und Sohn Manuel, Cellist des Chérubini-Quartetts
      • Alfred und Adrian Brendel (auch Cellist)
      • Neeme Järvi mit dirigierenden Söhnen Paavo und Kristjan
      • und natürlich die threadinitiierenden Hermann und Florian Prey

      Gurnemanz schrieb:

      Kann man das überhaupt allgemein sagen oder sind die Einzelfälle zu verschieden?

      M. E. belegt die Liste eher, dass es auf den Einzelfall ankommt (die Bach-Söhne, W. A. Mozart, R. Strauss und Wolfgang Windgassen waren zu Lebzeiten wohl erfolgreicher als ihre Väter). Bei den Järvis wird es eventuell beide Fälle geben ...
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Kinder berühmter Musiker wachsen mit den besten Kontakten auf, müssen sich aber irgendwann selbst beweisen.

      Kinder berühmter Musiker haben es nicht einfach. Schon gar nicht, wenn sie in die musikalischen Fußstapfen ihrer Eltern treten. Denn das Urteil ist schnell gesprochen: Entweder haben sie es nur ihres Nach¬namens wegen geschafft oder sie sind – zumindest in den Augen der Öffentlichkeit – bei weitem nicht so talentiert wie die Eltern. Da wäre zum Beispiel Michael Barenboim, 25 Jahre, Sohn des argentinisch-israelischen Star-Dirigenten Daniel Barenboim und der russischen Pianistin Elena Bashkirova. Er sagt: „Es kommt darauf an, was ich selbst erreichen kann. Ich tue sehr viel dafür, um immer besser zu werden. Aber was am Ende herauskommt, ist ungewiss.“ Das klingt nach Understatement, nach vornehmer Zurückhaltung. Nach ehrlicher Bescheidenheit. Doch was bleibt einem auch anderes übrig? Soll man den Familiennamen verleugnen, ihn ablegen, gar das Talent, das einem in die Wiege gelegt wurde, vergeuden?

      Michael Barenboim sagt, er habe nie einen besonderen Druck von seiner Familie gespürt. Er fügt aber hinzu: „Und wäre es so gewesen, könnte ich es nicht sagen. Weil ich das ja nicht anders kenne.“ Seine Eltern hätten ihn vielmehr machen lassen. So wie zum Beispiel beim Philosophiestudium. Zwei Jahre hat er an der Sorbonne in Paris studiert, und sich am Ende dann doch für die Musik entschieden. Nicht aber für das Klavier, sondern für die Geige. Kaum ein Interview vergeht, in dem der leidenschaftliche Pfeifenraucher nicht gefragt wird, ob er mit seiner Instrumentenwahl denn nicht aus der Familienart schlage. Die Geige, so etwas wie eine Revolte gegen die Eltern?

      Es ist wohl eher das, was der Psychologe Arist von Schlippe als Assoziationsfeld beschreibt, in das Kinder berühmter Eltern hi¬neingeboren werden: Auf der einen Seite die Öffentlichkeit, die mit dem Familiennamen ein bestimmtes Bild verknüpft. Auf der anderen Seite, die erfolgreiche Familie, deren Tradition sich der Junior als würdig erweisen soll. Im Fall Barenboim wäre es das Klavier.

      Quelle: Crescendo
      viele Grüße von musica
    • Mauerblümchen schrieb:

      Erst also mal der Versuch eines Anfangs einer solchen Liste.

      Mir fallen spontan noch ein:
      Ruthilde, Christian und Florian Boesch
      Heinz und Sebastian Holecek
      Harald, Martina und Daniel Serafin
      Willi Domgraf-Fassbaender und Brigitte Fassbaender
      Beniamino und Rina Gigli
      Ute Trekel-Brukhardt und Roman Trekel
      Kurt und Oliver Widmer (letzterer ist übrigens auch noch der Ehemann von Cecilia Bartoli - aber Musikerpaare sind wieder ein anderes Thema)

      Die ersten beiden Fälle wurden im parallelen Prey-Faden schon genannt. Dass bekannte Musiker Eltern haben, die ebenfalls Musiker sind, scheint ein ziemlich gängiges - und nicht schwer zu erklärendes - Phänomen zu sein. Ich habe nur Fälle aufgeführt, wo Eltern und Kinder im gleichen Metier (als Sänger) tätig waren und eine gewisse Bekannthiet erlangt haben. Die Eltern von Christa Ludwig waren auch beide Sänger, aber wer kennt heute schon noch Eugenie Besalla? Genauso gründlich vergessen sind die singenden Brüder und der Vater von Jussi Björling. Die Tochter von Irmgard Seefried und Wolfgang Schneiderhan ist als Schauspielerin immer wieder mal im deutschen Fernsehen zu sehen.
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Gegenbeispiel zu Michael Barenboim ist Dmitri Sitkovetsky. Sein Vater Violinst Julian Sitkovetsky starb 32jährig als der kleine Mitja erst 4 Jahre alt war. Bekannt war/ist auch die Mutter, aber als Pianistin und unter einem anderen Namen: Bella Davidovich.
      Dmitri Sitkovetsky hat sich einen Vor- und Nachnamen erfolgreich gemacht.
      Alles, wie immer, IMHO.
      • Dimitri und Maxim Schostakowitsch
      • Karlheinz und Markus Stockhausen
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Es geht aber auch so, Eltern opfern ihre Karriere für den Sohn, für die Tochter, wie bei Cecilia Bartoli. Die Mutter, Silvana Bazzoni Bartoli eine erfolgreiche Sopranistin, gab ihre Karriere für ihre Tochter auf. Sie war die einzige Gesangslehrerin und beide Damen sind heute ein unschlagbares Team in der Ausbildung junger Sänger.

      Genannt habe ich schon Montserrat Caballé und ihre Tochter Montserrat Marti, wer ist berühmter? Eine Tochter im Schatten ihrer Mutter?
      viele Grüße von musica
    • musica schrieb:

      Genannt habe ich schon Montserrat Caballé und ihre Tochter Montserrat Marti, wer ist berühmter? Eine Tochter im Schatten ihrer Mutter?
      Montserrat Martí wäre ohne ihre Mutter nie außerhalb Kataloniens aufgetreten. Anders die in München geborene Ángeles Blancas, die in Spanien ihre Karriere teilweise dem Ruhm ihrer Mutter Ángeles Gulín verdankte, aber ziemlich erfolgreich aus deren Schatten gekommen ist (ihre facebook-Biographie führt nur auf Englisch ihren vollen Namen Ángeles Blancas Gulín an und der Name der Mutter wird nie ausdrücklich erwähnt).

      Eine andere Sänger-Dynastie mit spanischen Wurzeln: Manuel Garcia, Maria Malibran und Pauline Viardot.
      Alles, wie immer, IMHO.
    • Erfolgreich, wenn auch nicht so berühmt geworden wie die Eltern:

      Maxim Schostakowitsch, Dirigent
      Dmitrij Maximowitsch S., Pianist
      Andrew Marriner, Klarinettist
      Michael Sanderling, Cellist

      Pianisten:
      Elena Gilels
      Stanislav Neuhaus (Sohn Heinrichs und Vater von Stanislav Bunin)
      Viviana Sofronitsky

      u.v.a.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Unter den Pianisten noch zu nennen: Anatol Ugorski und seine Tochter Dina Ugorskaja.

      Die Sänger-Dynastie Boesch wurde hier noch nicht erwähnt: Ruthilde Boesch, ihr Sohn Christian und ihr Enkel Florian.

      :wink:
      Renate

      Edit: Hoppala, überlesen :hide: - die Boeschs hat Cherubino schon genannt.
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Hallo zusammen,

      noch ein paar Beispiele:

      - Rudolf Serkin (Pianist), Sohn Peter Serkin (Pianist)
      - Vladimir Ashkenazy (Pianist und Dirigent), Sohn Dimitri Ashkenazy (Klarinettist), Sohn Vovka Ashkenazy (Pianist)
      - Christoph Prégardien (Tenor), Sohn Julian Prégardien (Tenor)

      Viele Grüße
      Frank

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    • Auscultator schrieb:

      [...] ein interessanter Thread!
      Danke!
      Deine Einschätzungen teile ich, soweit es sich um die Kleibers und die Sanderlings handelt. Was Neeme und Paavo Järvi betrifft, so ist meine persönliche Erfahrung eher eine andere: Neeme Järvi hat zwar kaum einen Komponisten ausgelassen, hat sich insbesondere auch um bis dahin wenig oder gar nicht bekannte Komponisten (z.B. Tubin) verdient gemacht, aber im Vergleich bleiben nach meinem Eindruck viele seiner Interpretationen (z.B. die Symphonien von Berwald und Schmidt) eher blass, um nicht zu sagen: langweilig. Von seinem Sohn Paavo dagegen ist mir kein einziges Dirigat begegnet, das ich nicht als außergewöhnlich bezeichnen würde.
      Lieber Auscultator, liegen wir hier nicht auf einer Linie? Ich meine ja gerade - auch hier -, daß sich der Jüngere nicht vor deem Älteren verstecken muß. Auch ich schätze Paavo Järvi mehr als den Vater Neeme (ohne diesen als "langweilig" bezeichnen zu wollen). Am Vater stört mich etwas, daß er dazu neigt, etwas zu sehr "al fresco" zu gestalten, kräftig, aber auch mit etwas (zu) weichen Konturen, im Unterschied zum Sohn, der eher einen knackig-klaren und kantigen Orchesterklang anstrebt, mit oft zügigen Tempi (habe ihn im Konzertsaal z. B. mit Beethoven und Nielsen erlebt, da war es so).

      Für mich ein überzeugendes Beispiel dafür, daß der Sohn es schafft, sich vom Vater zu emanziperen und einen eigenen persönlichen Stil findet, und das im selben Metier.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Frank1970 schrieb:

      - Christoph Prégardien (Tenor), Sohn Julian Prégardien (Tenor)

      Stimmt, die Pregardiens sind mir letztens auch aufgefallen und haben mich zum Nachdenken gebracht, welche Vater-Sohn-Paare es bei Sängern noch gibt. Wie konnte ich die jetzt bloß vergessen!? Julian Pregardien, der noch sehr jung ist, finde ich übrigens fabelhaft. Ich habe ein oder zwei Liedaufnahmen von ihm gehört und mir gefällt die Stimme viel besser als die seines Vaters (der wohl noch der differenziertere Gestalter ist). Zu der Familie gehört übrigens auch die Sopranistin Julia Kleiter. Sie ist, wenn ich das richtig weiß, die Nichte Christoph Pregardiens.
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Hallo zusammen,

      Ja, stimmt - Julia Kleiter ist die Nichte Christoph Prégardiens. Um die Verwandtschaftsbeziehungen nicht zu sehr auszuweiten, hatte ich sie hier zuerst unterschlagen, obwohl ich darum wusste. Habe Julia Kleiter und Christoph Prégardien vor gar nicht so langer Zeit mit einem gemeinsamen Liedabend in Leverkusen erlebt. War ein toller Abend und gerade ein Schumann Duett als Zugabe war zum niederknien schön!

      Ebenfalls nicht lange her ist es, dass ich Julian Prégardien bei einem Liedabend in der Kölner Philharmonie hörte. Papa Christoph Prégardien war übrigens auch im Publikum. Musste mich da schon fragen, wie das wohl für den Sohn ist. Mein rein subjektiver musikalischer Eindruck ging in die Richtung, dass Julian Prégardien eine sehr schöne lyrische Tenorstimme hat, mir das gestalterische - gerade bei dramatischeren Stellen - bei Christoph Prégardien aber eher besser gefällt.

      Und schon ist es wieder passiert! ;+) Vater und Sohn werden quasi automatisch miteinander verglichen!

      Viele Grüße
      Frank

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