Eben gehört - NEUE MUSIK

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    • Eviva España! Vor allem, wenn seine Leute so kurzweilige Musik schreiben.

      Cristóbal Halffter: Tres piezas para cuarteto de cuerda

      Arditti quartet



      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)


    • Gestern noch:
      D. Schostakowitsch: Violoncellokonzert Nr. 2 g-Moll op. 126 (1966)
      Heinrich Schiff
      Maxim Schostakowitsch
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

      Mit Schiffs sehr zu Herzen gehendem Celloton und dem feingliedrig klangschön spielenden Orchester bin ich sofort gewonnen für dieses anspruchsvolle, interessante Werk.
      (Habe die Philips Erstauflage dieser Veröffentlichung.)
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hier nochmals Kagel.

      Mauricio Kagel: Der Tribun - Zehn Märsche, um den Sieg zu verfehlen
      für Bläser und Schlagzeug (1978/79)

      Adam Bauer, Hans Gelhaar, Paul Peucker, Michael Riessler,
      Martin Schulz, Wolfgang Sorge, James Townsey, Manos Tsangaris



      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Hier wieder Nørgård.

      Per Nørgård: Concerto in due tempi (1996)

      Per Salo, Klavier
      Danish Radio Symphony Orchestra
      Leif Segerstam

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      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Gestern noch:



      Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129 (1967)
      Gidon Kremer
      Boston Symphony Orchestra
      Seiji Ozawa

      Spannend, wie Schostakowitsch im Spätwerk das Orchester verfeinert einsetzt und wie rhetorisch die Solostimme zu agieren hat. Ein Werk, das ich gerne mehrmals hören werde!
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Also gleich gestern auch noch diese Aufnahme:



      Dmiteri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129 (1967)
      Arabella Steinbacher
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Andris Nelsons

      Wie schon beim 1. Violinkonzert: Enorm präsentes Orchester, in der akustischen Mitte "zusammengepresste" Solovioline. Im 3. Satz kommt sie deutlicher zur Geltung, immerhin.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Robert Simpson:

      Variationen über ein Thema von Carl Nielsen (1983)
      bzw.
      (AD: 12/2003, St Jude-on-the-Hill, Hampsted, London)

      Das Thema stammt aus einer Suite zu einer Begleitmusik, die Nielsen 1925 zum Theaterstück Ebbe Skamulsen komponierte. Robert Simpson verarbeitet das Thema zu 9 Variationen und einem ausgeprägten Finale mit fugierten Passagen. Insgesamt ein sehr interessantes, farbenreiches und virtuoses Werk.


      City of London Sinfonia
      Matthew Taylor



      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Hier wieder Nørgård.

      Per Nørgård: Streichquartett Nr. 8 (1995-97)
      "Natten saenker sig som rog"/"Nacht, die wie Rauch herabsinkt"

      The Kroger Quartet



      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Ich fange schon mal mit den Passionen an.

      Mauricio Kagel: Sankt-Bach-Passion

      Anne-Sofie von Otter, Mezzosopran
      Hans-Peter Blochwitz, Tenor
      Roland Herrmann, Bariton
      Peter Roggisch, Sprecher
      Gerd Zacher, Orgel
      Limburger Domsingknaben
      NDR-Chor Hamburg
      Südfunk-Chor Stuttgart
      Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart
      Mauricio Kagel

      [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51j6KoSbIfL.jpg]

      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Hier wieder Nørgård

      Per Nørgård: Sinfonie Nr. 6 "At the End of the Day"

      Danish National Radio Symphony Orchestra
      Thomas Dausgaard



      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Hier wieder Halffter.

      Cristóbal Halffter: Streichquartett Nr. 6 (2001-02)

      Arditti quartet



      Wer von Nono und Ferneyhough schwärmt, könnte doch wenigstens mal reinhören ...

      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Wer von Nono und Ferneyhough schwärmt, könnte doch wenigstens mal reinhören ...
      Da fühle ich mich immerhin angesprochen (kenne da aber noch jemanden...). Mal sehn/hörn, bislang kenne ich Halffter nur dem Namen nach.

      :wink1:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Cristobal Halffter ist geradezu einfach (und spannend) zu hören, wenn man mit der Orchestermusik beginnt, etwa mit der folgenden CD:



      Ansonsten hat Mauerblümchen mich jetzt auf Norgard gebracht - das scheint sich zu lohnen!

      :wink1: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Per Nørgård ist seit kurzem gar kein Geheimtipp mehr für den aufgeschlossenen Klassikhörer, herzlichen Glückwunsch an ihn für den neuen Träger (2016) des Ernst von Siemens Musikpreises für sein bisheriges Lebenswerk. Hier habe ich sicher noch Lücken zu stopfen, bei der extremen Vielgestaltigkeit seine Ouevres dürften es (fast) unendlich viel sein.



      Zuletzt gehört, eine wirklich "fetzige" Musik, die mich wieder einmal sehr überrascht hat: 8o

      Kazimierz Serocki (1922-1981)

      Musica Concertante / Segmenti für Kammerorchester/ Episoden für Streicher und drei Schlagzeuggruppen / Symphonische Fresken
      Daraus die Seite B:
      - Episoden, für Streicher und 3 Schlagzeuggruppen (1959)
      - Symphonische Fresken (1963/64)
      Polnisches Radio-Sinfonieorchester; Leitung: Jan Krenz
      P 1966.
      WERGO 60018 (studio reihe neuer musik)
      "http://www.discogs.com/K-Serocki-Musica-Concertante-Segmenti-F%C3%BCr-Kammerorchester-Episoden-F%C3%BCr-Streicher-Und-9-Schlagzeugg/master/333937"
      "http://www.discogs.com/K-Serocki-Musica-Concertante-Segmenti-F%C3%BCr-Kammerorchester-Episoden-F%C3%BCr-Streicher-Und-9-Schlagzeugg/release/3516860"

      Leider ist die Platte sehr selten, und auf dem gegenwärtigen Tonträgermarkt ist Serocki noch viel weniger präsent als Tadeusz Baird, der ungefähr die gleichen - zu kurzen - Lebensdaten hat.

      Vergessene Meisterwerke aus der Zeit, wo die Neue Musik ansonsten gewisse Erstarrungstendenzen aufwies?

      LG, Kermit :wink1:
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.
    • Kermit schrieb:

      Per Nørgård ist seit kurzem gar kein Geheimtipp mehr für den aufgeschlossenen Klassikhörer, herzlichen Glückwunsch an ihn für den neuen Träger (2016) des Ernst von Siemens Musikpreises für sein bisheriges Lebenswerk.

      Nørgård habe ich eigentlich nie als Geheimtipp angesehen. Als ich auf ihn aufmerksam wurde, war er jedenfalls schon längst etabliert. Spannend fand ich, dass er anfangs von Sibelius, Nielsen und (einem seiner Lehrer) Holmboe beeinflusst war. Ist vielleicht für einen Skandinavier nicht ganz so überraschend, aber es könnte ja auch anders sein. Seine dritte Sinfonie hat mich dann einfach umgehauen. Wahnsinnsmusik mit einem Ende in geradezu überirdischer Schönheit, aber für meine Ohren ohne einen Hauch von Kitsch oder Epigonentum. Und der streng logische Aufbau des Kopfsatzes ist natürlich genau mein Ding ... ;)

      Hier sein neuntes Quartett.

      Per Nørgård: Streichquartett Nr. 9 (2000-01)

      The Kroger Quartet



      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Kermit schrieb:

      wo die Neue Musik ansonsten gewisse Erstarrungstendenzen aufwies?
      Diese Befürchtung/Sorge sei abgemildert.

      => mal eine fahrbare Katjuscha für die damalige fetzige Avantgarde-Mucke abgefeuert !

      Also ich finde, da entstanden während dieses Zeitraums (wenn 1956 mit einbezogen wird), richtig super-fetzige Mucke:

      Nono: Canto sospeso, Intolleranza 1960, Canti di vita e d'amore

      Dallipiccola: Concerto per la notte di Natale dell'anno, Dialoghi für Violoncello und Orchester, und war dabei seinen hammmergeilen Ulisse zu fabrizieren (UA 1968), sowie Parole di San Paolo für Mezzosopran und 11 Instrumente (echt geile Solo-Kantate)

      natürlich auch Cage: Klavierkonzert, Atlas Eclipticalis oder 26'1.1499... alle drei Mucken sind echte Super-Knaller.

      Stockhausen: Gruppen, Kontakte und mind. 11 seiner Klavierstücke

      Gottfried Michael Koenigs 1. Streichquartett

      Franco Evagelistis Aleatorio für Streichquartett und andere tolle Leckerlis

      Von Bazi: Omnia tempus habent (auch geile Solokantate), Dialoge, Cellosonate, Présence (ein Wahnsinns-Klaviertrio) und natürlich die Soldaten

      Earle Browns Streichquartett wurde von LaSalle in Donaueschingen aus der Taufe gehoben.

      und und und .. (ist ja bloß kleiner Ausschnitt von ganz viel geiler Mucke)

      Vieles davon man sich über Youtube schnuppern/reinziehn (ohne dass dabei Feeling aufkommt sich damit zu überfressen)....

      .... nix wie ran an den Speck ! :thumbup:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Gepfiffen und geblasen.

      Petr Eben: Okna ("Fenster", 1976)

      Tine Thing Helseth, Trompete
      Gunther Rost, Jann-Orgel der Konzerthalle Bamberg (IV/74)



      Gruß
      MB

      :wink1:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Hallo,
      hat eigentlich noch jemand außer mir gestern im TV (oder gar live) die Uraufführung der Oper "South Pole" von Miroslav Srnka an der Staatsoper München geschaut?

      U.a. haben Villazon und Hampson die Hauptrollen...Scott und Amundsen gesungen und für Kyrill Petrenko war's die erste abendfüllende Uraufführung wie ich las.

      Hier paar Infos: "https://suedpol.staatsoper.de/ueber-south-pole.html
      "Allwissende! Urweltweise!
      Erda! Erda! Ewiges Weib!"
    • Nein, liebe Prinzessin, diese Uraufführung ist mir "entgangen",
      aber Dein Post (danke!) hat mein Interesse geweckt
      und ich habe die Aufzeichnung in der arte Mediathek gefunden:
      Bis 1. März abrufbar => http://www.arte.tv/guide/de/065227-001/south-pole
      Liebe Grüße,
      Berenice

      Colors are like music using a short cut to our senses to awake our emotions.