Eben gehört - NEUE MUSIK

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    • Hier mal wieder Tüür.

      Erkki-Sven Tüür: Symphony Nr. 2 (1986-87)

      USSR State Symphony Orchestra
      Paul Mägi



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Vorgestern und gestern nun endlich auch bei mir im CD-Player gewirbelt:



      Mieczysław Weinberg:
      Sinfonie Nr. 2 Op. 30 für Streichorchester (1946) und Sinfonie Nr. 21 "Kaddisch" Op. 152 (1991)
      Kremerata Baltica, City of Birmingham Symphony Orchestra, Mirga Gražinytė-Tyla

      Die Sinfonie Nr. 2 höre ich zerrissen individuell, die Sinfonie Nr. 21 erschütternd universell. Mir geht die Musik beider Werke (auch die Interpretation) sehr, sehr nahe, das ist tief bewegend. In dem Gesamtkomplex hat mich am allermeisten erschüttert, was Weinberg im 5. Satz von op. 152 (Andantino) komponiert: Da gelingt so wie ich es höre dem verlorenen Geiger eine sanfte Harmonisierung des Geschehens, die Natur erblüht über verbrannter Erde neu, seltsam, magisch, zauberisch, jetzt könnte doch Friede da sein, aber nein, urplötzlich schlägt erbarmungslos das Schicksal erneut zu, mit unerbittlicher Gewalt.

      Und wenn dann im Finalsatz der Sopran das Klagelied von der Klarinette übernimmt...

      Heißer Kandidat für mein Best Buy erstes Halbjahr 2019 was dieses Genre betrifft, aber ich bin vorsichtig, heute höre ich mir noch eine andere kürzlich erworbene CD an, die da mithalten könnte (nach dem was man so liest im Netz). ;)
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Auch hier wieder



      Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 21 "Kaddisch" Op. 152
      City of Birmingham Symphony Orchestra, Kremerata Baltica, Mirga Gražinytė-Tyla

      Einfach wunderbar. Besonders schön sind viele der leisen Passagen.


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • Rolf Martinsson (Jg. 1956) ist ein schwedischer Komponist, der mir hier zum ersten Mal begegnet, obwohl seine Musikwerke - vor allem seine Orchesterlieder - wohl weltweit recht erfolgreich sind. Die CD enthält zwei kürzere Orchesterstücke, 10 Lieder nach Dickinson sowie ein Konzert für Orchester. Martinsson bezeichnet sich als "Borderliner", der an der Grenze zwischen Tonalität und Atonalität komponiert, das meiste auf dieser CD ist aber eher diesseitiger Natur. Inspiration sucht Martinsson wie viele Kollegen in früheren Epochen, bei zwei Stücken hier beim frühen Arnold Schönberg, der als A.S. in Memorian auch einen Titel ziert. Dieses 10-minütige Werk ist eine Hommage mit Zitat an dessen "Verklärte Nacht". Im Konzert für Orchester zitierte Martinsson laut Begleittext eigene ältere Werke sowie aus A.S.' Pelleas und Melisande. Das ist sicher alles gut gemacht, aber die letzte Begeisterung stellt sich bei mir irgendwie nicht ein.

    • Neu

      Nach einer gut gemixten Portion Ozean-Kuchens (Ah ya ya ya ya ya) eher Österlich-Spirituelles:

      James MacMillan: The World's Ransoming (1996)
      Konzert für Englischhorn und Orchester
      (Teil I von "Triduum", ein Ostertriyptychon)

      Christine Pendrill, Englischhorn
      BBC Scottish Symphony Orchestra
      Osmo Vänskä



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Neu

      Hinterher Schnittke.

      Alfred Schnittke: Violinkonzert Nr. 1 (1957/63)

      Mark Lubotsky
      Malmö Symphony Orchestra
      Eri Klas



      Schnittke selbst sah dieses Konzert kritisch: "... Ich sehe in der Arbeit an diesem Konzert vor allem ein krampfhaftes Bemühen, mich selbst zu finden, was fast nirgends gelang, nur stellenweise (das Unisono-Thema am Anfang, die Steigerung im 3. Satz, das Coda-Ergebnis). Es war eine Tschaikowsky-Rachmaninow-Klangwelt, überschattet von Schostakowitsch und geschmückt mit heutigen Orchesterkonventionen. Aber es war auch ein kleiner Hauch von allem, was später kam, und deswegen soll es auch bleiben, bei allen Mängeln eines ersten Violinkonzertes."

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Neu

      Mäßig Modernes.

      Alfred Koerppen

      Missa pro fidei propagatione

      für gemischten Chor a cappella

      NDR Chor
      Heinz Hennig

      Rosa mystica
      3 geistliche Gesänge für Sopran, Alt und Tenor, Violine, Viola und Orgel

      Heidrun Kölling, Sopran
      Ulrike Bartsch, Alt
      Achim Kleinlein, Tenor
      Barbara Koerppen, VIoline
      Annette Langehein, Viola
      Matthias Ihrig, Orgel

      aus "Siebzehn Choralfantasien und -partiten für Orgel":
      - O Heiland, reiß die Himmel auf
      - Gelober seist du, Jesu Christ
      - Jesus Christus, unser Heiland
      - Lass uns erfreuen herzlich sehr - Freu dich, o Himmelskönigin


      Matthias Ihrig und Ulfert Smidt, Orgel



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)