Eben gehört - NEUE MUSIK

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    • Ich sehe gerade im Booklet, dass die Orgel (separat) in St. Matthias aufgenommen wurde. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich da mal rein gegangen. Bis vor Weihnachten habe ich 200 Meter davon entfernt gewohnt.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      In mir steckt noch ganz viel Zeug hier drin fest, Gefühle und so. --- Nick Tschiller
    • Hilih schrieb:

      werde ich mal die Lauscher aufstellen wegen des Kinderlieds.
      Liebe Hilih,

      wahrscheinlich ist die Melodie für ein (naives) Kinderlied fast schon wieder zu kompliziert. Dennoch verbinde ich die Melodie irgendwie mit Kindern. Schnittke hat ja auch viel Filmmusik geschrieben, vielleicht kenne ich es daher? Ich könnte mir auch gut einen Horrorfilm vorstellen, bei dem Kinder diese Melodie singen. :/

      maticus
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    • angeregt durch den Thread über die besten "Schlüsse" habe ich mir Lutoslawskis Cellokonzert wieder einmal angehört.



      und muss feststellen, dass dieses Werk einen der eindrucksvollsten Anfänge hat (d - d - d - d - d - d - d ...), in der Mitte ein phänomenales Unisono und sich am Ende auch für die intensivsten Schlüsse qualifizieren kann. :thumbsup:

      Was will man mehr.
      :wink:
    • Nochmal Schnittke 3.

      maticus schrieb:

      (naives) Kinderlied
      Es scheint mir ein Leitmotiv / eine Keimzelle der gesamten Sinfonie zu sein. Im zweiten Satz höre ich es jetzt auch. (Gestern habe ich nicht drauf geachtet.) Der gesamte erste Satz besteht ja fast nur daraus (über dem kontinuierlichen Grundakkord). Und im vierten Satz kommt es ja, wie gesagt, auch vor. Und ich glaube, auch wie gesagt, dass es zudem häufig stark variiert auftaucht (im 2. und im 4. Satz. Evtl. aber sogar auch im 3. Satz.) Würde mich wirklich interessieren, wo diese Melodie herkommt.

      Nachtrag: Da das Rheingold immer erwähnt wird. Auf yt das Prelude dazu angehört. Ich denke, es ist (leicht verändert) diese Melodie. Bei Schnittke (wenn sie zum ersten mal auftaucht) klingt sie viel verspielter. (Ich selbst kenne von Wagner so gut wie nichts.)

      maticus
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    • Ein echtes Zitat vom Rheingold ist es nicht, in der 3. gibt es, soweit ich das höre, überhaupt keine echten (ganz im Gegensatz zur 1.). Aber die Anleihen an Rheingold sind so stark, dass man es auf keinen Fall überhören kann.

      Und ah, Du meinst das Hauptmotiv! :) Das kommt mir auch seit dem ersten Hören extrem bekannt vor, ich weiß aber so gar nicht woher.
    • So genau wissen tue ich das auch nicht, aber Schnittke hat doch dieses Faible für Rokoko-Motivik, von der man meint, sie zu kennen, und sich vermutlich irrt. Ich denke an den (k)einen Sommernachtstraum, an die Moz-Art, an Happy Birthday im Streich- bzw. Klaviertrio und an so manche (Beinahe-)Filmmusik etc. ... Gehört wohl mit zur Polystilistik. :D :)
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Wieder Schnittke 3.

      Hilih schrieb:

      Und ah, Du meinst das Hauptmotiv! Das kommt mir auch seit dem ersten Hören extrem bekannt vor, ich weiß aber so gar nicht woher.
      Ja. Es fängt nach ca. 3:40 an im Fagott, dann Klarinette, Oboe, später im Blech, E-Guitarre u.s.w., durchgehend bis zum Ende des ersten Satzes. Schon bei ca. 2:40 geht es im zweiten Satz sehr offen erkennbar weiter.

      Ich merke jetzt: erst ab einer gewissen Grundlautstärke kommt die Sinfonie richtig gut.


      maticus
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    • Gestern noch mein Start einiger DS 10 Abende, auf dieses klangherrliche Wiederhören habe ich mich schon gefreut:



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)
      Herbert von Karajan
      Berliner Philharmoniker (1966)
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • AlexanderK schrieb:

      Gestern noch mein Start einiger DS 10 Abende, auf dieses klangherrliche Wiederhören habe ich mich schon gefreut:



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)
      Herbert von Karajan
      Berliner Philharmoniker (1966)
      Diese 10 gefällt mir auch noch ein Tick besser als die sauberere spätere DDD-Aufnahme mit Karajan (DG).
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • AlexanderK schrieb:

      Gestern noch mein Start einiger DS 10 Abende, auf dieses klangherrliche Wiederhören habe ich mich schon gefreut:
      Hmm, bei mir ist der Funke bei dieser Aufnahme noch nicht übergesprungen. Vielleicht sollte ich es nochmal probieren.

      maticus
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    • Gestern war mein zweiter mehrerer "DS 10" Abende:



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Mariss Jansons
      Live, Herkulessaal der Residenz München, 4.3.2010

      Persönlicher Höreindruck: Karajan (1966) gestaltet (beeindruckend), Jansons hingegen lebt ganz und gar für die Psychologie der Musik, er vermittelt herzzerreißend pure Leidenschaft.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch, Tag 3 meiner "DS 10 Durchtauchabende":



      Dmitri Schostakowitsch:
      Passacaglia aus "Lady Macbeth von Mzensk"
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
      Boston Symphony Orchestra
      Andris Nelsons
      Live, Symphony Hall Boston, April 2015

      Die Passacaglia mit dem "Schicksalsschlag" zu Beginn quasi als zusätzlicher 1. Satz - spannend! Finde die Kombination mit der Symphonie sehr gelungen und würde diese Aufnahme nicht mehr ohne Track 1 hören wollen. Alles ein klangüppiger Genuss, diesbezüglich bin ich begeistert. Wer es psychologisch erschütternder und also weniger kulinarisch haben möchte, ist sicher anderswo besser aufgehoben.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch weiter hier:



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
      Dresdner Philharmonie
      Michael Sanderling
      Aufnahme: 8. bis 10.9.2015, Lukaskirche Dresden

      Arbeitet so wie ich es höre mit toller Detailarbeit das Bedrohliche und später Trotzige dieser Musik sehr eindringlich heraus.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch, "DS 10 Finale":



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
      Berliner Philharmoniker
      Herbert von Karajan
      Berlin, Philharmonie, 2/1981

      Persönlicher Höreindruck: Das Werk wird einer kühlen, stählernen Klangästhetik unterworfen.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • AlexanderK schrieb:

      Gestern war mein zweiter mehrerer "DS 10" Abende:



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Mariss Jansons
      Live, Herkulessaal der Residenz München, 4.3.2010

      Persönlicher Höreindruck: Karajan (1966) gestaltet (beeindruckend), Jansons hingegen lebt ganz und gar für die Psychologie der Musik, er vermittelt herzzerreißend pure Leidenschaft.
      Danke für die Anregung. Tolle Aufnahme!
    • Neu

      Bernd Alois Zimmermann, Sonate für Cello solo

      I. Rappresentazione - Darstellung
      youtube.com/watch?v=PU0aRtLsAsE
      II. Fase - Abschnitt
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      III. Tropi - bildlicher Ausdruck
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      IV. Spazi - Raum
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      V. Versetto - Vers
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      Mischa Meyer, Cello

      Momentan fetziger Favorit meinen Lauscherchen => Stammplatz im Bazi-Kader.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann