Oboen-Frischlinge

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    • Es muss doch nicht sofort sein ... ich würde den Stapel erst mal aufbrauchen und mich dabei nebenbei mit den anderen Hülsen auf den div. Oboenmarken durchprobieren ..... was aber natürlich auch mit etwas Mehraufwand verbunden ist ... aber Du kannst ja jederzeit frei entscheiden, ob Du überhaupt wechseln willst und auch wann ....
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Heute sind meine S-Bögen von der "soundfresh"-Behandlung zurückgekommen. Natürlich musste ich sie gleich ausproboieren ... und mein erster Eindruck ist, dass mein Lickman von der Behandlung deutlich profitiert hat 8o
      Im Vergleich mit meinen anderen vier S-Bögen (2 x Calamus und 2 x Mönnig) war der Lickman mit meinem aktuell vorhandenen Rohren der heutige Tagessieger 8) Die Ansprache finde ich spürbar verbessert; der Klang ist schön und die Intonation ist auch deutlich besser.
      Damit sind nun eine ganze Reihe Rohre, die bisher entweder in der Höhe oder der Tiefe nicht so brauchbar waren, wieder richtig gut spielbar :P

      Auch für die beiden Mönnige (ein 2er und ein 3er) gilt ähnliches, allerdings mit einer sehr seltsamen Einschränkung: der 3er S-Bogen ist auf einmal viel höher geworden 8| ?( :S - er ist fast höher als der 2er-Mönnig .... also auf 440 hz kann ich damit nun auch nicht mehr spielen - sehr merkwürdig .... Zweiter Tagessieger ist damit nun mein 2er-Mönnig.

      Und noch ein Pluspunkt: das Tatsumiya-Rohr, bei dem mir bisher immer das gegriffene c2 abschmierte, hat sich sowohl mit dem Lickman als auch dem Mönnig in dieser Hinsicht deutlich verbessert 8o

      An dem Calamus-S-Bogen, den ich noch mit geschickt hatte, kann ich allerdings irgendwie keine Veränderung feststellen .... :huh:


      Auch die Masako-Rohre sind heute angekommen: die beiden Oboenrohre (mittelleicht) sprechen super an, intonieren prima und klingen gut. Allerdings haben sie arg wenig Spannung und auch das Holz scheint mir recht weich zu sein :( Ich fürchte also, dass ich nicht lange Freude daran haben werde ....
      Das EH-Rohr spricht leider in der Tiefe (auf keinem meiner S-Bögen) gar nicht oder nur sehr röchelnd an :heul1: ; wenngleich auch hier Klang und Intonation ansonsten gut sind; aber auch hier gilt: wenig Spannung und weiches Holz ....
      Das d`Amore-Rohr habe ich noch nicht probiert ....
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Vielen Dank für den ausführlichen S-Bogen-Testbericht, Allegro! Alles in allem scheint die Tiefkühlbehandlung ja doch etwas zu bringen. Auch wenn du keine Veränderung feststellen konntest, bin ich schon sehr gespannt auf meinen Calamus-S-Bogen.....


      Allegro schrieb:

      Es muss doch nicht sofort sein ... ich würde den Stapel erst mal aufbrauchen und mich dabei nebenbei mit den anderen Hülsen auf den div. Oboenmarken durchprobieren ..... was aber natürlich auch mit etwas Mehraufwand verbunden ist ... aber Du kannst ja jederzeit frei entscheiden, ob Du überhaupt wechseln willst und auch wann ....

      Mmmh....eben präsentierte sich das auf die Eterion-Hülse umgebundene Rohr schon nicht mehr so gut wie gestern. Zum Üben war es noch ganz ordentlich, aber eine Probe oder ein Konzert würde ich jetzt nicht darauf spielen wollen, und ich würde es in dieser Form auch eher nicht verkaufen. Es zeigt sich einmal mehr, dass man sich beim Experimentieren mit neuen Hülsen vor zu großer Anfangseuphorie hüten und stattdessen Langzeitversuche anstellen muss.

      Auch heute gestaltete sich der Rohrbau insgesamt schwierig. Aber morgen soll es endlich regnen.....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • @arundo donax ...ja, sorry, dass ich so sang- und klanglos temporär verschwunden war... aber das USA-Projekt und andere persönliche Gründe haben eine Zeitlang viel Kraft gefordert, so dass ich keine Zeit fürs Forum mehr gefunden hatte...

      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich weniger Rohrprobleme habe, als hier oft berichtet wird. Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass ich irgendwann schon einmal komplett bei einer Aufführung gescheitert wäre wegen doofer Rohre. Und wenn es beim Üben schlecht klingt, liegt es meistens eher an mir als an den Rohren, finde ich.

      Mein Rohr-System sieht so aus: Ich habe normalerweise drei Rohre, die ich rotierend zum Spielen verwende (weil genau drei in das kleine Rohr-Etui in meinem Oboenkasten passen). Im Etui kommt das jeweils beste ganz nach rechts, und ich sehe zu, dass ich vor einem Konzert mehr auf dem zweitbesten als auf dem besten spiele. Dann habe ich noch ein Etui mit bis zu sechs „ausgemusterten“ Rohren, denen ich noch eine Chance gebe, bevor ich sie ganz vernichte und die Hülsen wiederverwende. Da kommen die Rohre rein, die mal gut waren, mir dann aber abgespielt vorkommen. Und dann habe ich eine Schachtel mit frisch gebauten, noch nicht finalisierten Rohren (maximal 10 oder 12). Und sobald ich ein Rohr aus dem Dreier-Etui ins „Altenteil“-Etui räume, nehme ich mir zwei-drei von den frischen und probiere und bastle so lange (d.h. mache vor allem den Ansatz feiner), bis davon eines gut genug ist, dass es als spielbares Rohr ins Dreieretui kommt. Die Rohre in der Schachtel der „frisch gebauten“ sind schon eine Auswahl, d.h. nicht jedes Rohr, das ich baue, schafft es bis dahin, sondern nach einem ersten, oberflächlichen Ausprobieren etwa zwei Drittel. Die offenbar ungeeigneten werfe ich gleich weg. Insgesamt schätze ich, dass es ca. 1/3 bis 1/4 aller gebauten Rohre in das kleine Dreier-Etui schaffen und damit wirklich zum Einsatz kommen (seit ich die Chance habe, einen Außenhobel zu nutzen, vorher eher 1/5).

      Wenn ich spielen will, muss ich nicht rumsuchen, sondern probiere immer nur die drei Rohre im kleinen Etui daraufhin, welches an dem Tag und für die jeweilige Anforderung am besten tönt. Für einen Profi würde das so nicht funktionieren, aber mit meinen maximal acht Stunden Spielzeit in der Woche komme ich so sehr gut hin und muss höchstens alle sechs Monate neue Rohre bauen.

      Hier in den USA spielen übrigens alle a=440 und nicht, wie in Deutschland, a=443. D.h. ich muss meine Rohre, die exakt auf 443 gebaut sind, immer ein bisschen rausziehen.

      Herzliche Grüße
      Sanipiano
    • Sanipiano schrieb:

      Mein Rohr-System sieht so aus: Ich habe normalerweise drei Rohre, die ich rotierend zum Spielen verwende (weil genau drei in das kleine Rohr-Etui in meinem Oboenkasten passen). Im Etui kommt das jeweils beste ganz nach rechts, und ich sehe zu, dass ich vor einem Konzert mehr auf dem zweitbesten als auf dem besten spiele.....
      Das von mir verfolgte System geht in eine ähnliche Richtung, wobei ich statt eines Dreieretuis ein Zehneretui für die "guten" Rohre verwende. Trotzdem komme ich vor Muggen schon mal ins Suchen, weil mir das "beste" Rohr plötzlich nicht mehr gut genug ist und auch das "zweitbeste" meinen hohen Anforderungen nicht standhält. Irgendwas, was passt, finde ich am Ende aber so gut wie immer, wenn ich hinreichend lange herumprobiere.

      Eine andere Sache ist es jedoch, wenn man wie ich Tag für Tag eine Anzahl x möglichst zufriedenstellender Rohre verkaufen will/muss. Da können einen widrige klimatische Umstände ganz schön in die Bredouille bringen. Schaun mer mal, wie es heute läuft - der angekündigte Regen hat schon eingesetzt!

      Sanipiano schrieb:

      Hier in den USA spielen übrigens alle a=440 und nicht, wie in Deutschland, a=443.

      Da müsste ich wohl wieder wie früher im Studium auf 48er Hülsen spielen. Ich bin aus mehreren Gründen froh darüber, dass ich nicht in Amerika lebe...

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Sanipiano schrieb:

      nach längerer Zeit will ich mich auch mal wieder melden. Wir sind als Familie für ein halbes Jahr in Kalifornien (Berkeley, also in der östlichen Bay Area, nahe San Francisco), und die Oboe durfte natürlich mit. Ich habe hier inzwischen schon mit drei verschiedenen Ensembles gespielt, und es macht mir sehr viel Freude, durch das Musizieren an einem neuen, fremden Wohnort sofort Anschluss zu finden.
      Schön, wieder von dir zu hören! Das stelle ich mir sehr anstrengend vor, mit der ganzen Familie für ein halbes Jahr ins Ausland zu wechseln. Umso schöner, dass du so schnell Anschluss gefunden hast und man mit einer Oboe rum um die Welt Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren findet.


      Allegro schrieb:

      Ist bei Euch der Rohrkampf seit Tagen auch wieder so schlimm ?
      Ja. :cursing: Manches Rohr, das ich abgeschrieben hatte, ist ganz ok, viele sind ganz schrecklich. Heute muss ich mal wieder reinhauen und werde gleich einen Rundumcheck aller Rohre machen (das heißt, meistens läuft es so, dass ich nach Stunden aufhöre und längst nicht alles durchgetestet habe).


      Allegro schrieb:

      Und meine Lehrerin hat mir heute eine mir bislang nicht bewußt bekannte Telemann-Sonate auf`s Pult gelegt, die sie am Wochenende spielen darf .... und bei näherer Ansicht stellte ich fest, dass das genau die ist, die Paula so empfohlen hatte; nämlich die aus der "Tafelmusik" Wir haben sie komplett durchgespielt und meine Lehrerin meinte hinterher, es wäre wirklich erstaunlich, wie sehr ich die barocken Strukturen schon ganz selbstverständlich "drauf" habe
      Na, endlich, das wurde auch mal Zeit! :thumbsup: Da kann dich deine Lehrerin ja sogar auf dem Fagott begleiten, gerade der erste Satz klingt super mit Fagott. Und nun - viel Spaß beim Üben der schnellen Sätze. :schwitz1:
      Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich liebe diese Sonate einfach wahnsinnig. Liegt sicher auch daran, dass ich sie (partiell) sehr intensiv geübt habe und mir geht es so: Je mehr ich etwas übe, desto mehr lerne ich die Komposition zu schätzen. (Geht mir auch jetzt mit Mahlers 8. so. "Nur" vom Hören her finde ich sie ganz ok, wenn ich sie übe, merke ich erst, wie geil die Komposition ist und kann Dinge wahrnehmen, die ich im Auditorium nicht mitkriegen würde.)
    • @ Paula, schön, dass Du auch noch / wieder "da" bist ;) ; ich hatte schon befürchtet, Du wärst "verschütt" gegangen, wie man hier so zu sagen pflegt .....
      Nur leider ist meine schon vor zwei Wochen getätigte Notenbestellung dieser Telemann-Sonate immer noch ausstehend - daher muss ich mit dem üben noch ein wenig warten ;( - aber ich freue mich schon darauf .....

      Wie läuft es denn so mit Mahlers 8. und den Proben, Paula ?
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Gibt deine Lehrerin dir die Noten nicht mit? :huh:
      Läuft alles gut, danke der Nachfrage. Leicht isses nicht, aber trotz all meiner Fehler muss ich doch auch sagen, dass ich überrascht bin, wie gut ich mich auf Tonarten einstellen kann, die ich bisher nicht auf dem Pult liegen hatte, und die unzähligen Tonartenwechsel sind auch machbarer, als ich dachte. Naja, sollte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. :versteck1: Bleibt natürlich noch viel zu üben und eine Meisterleistung werde ich nicht ablegen, aber gemessen an meinem "Bildungsstand" auf der Oboe wird's gut. Und ist halt schöne Musik. Vor allem schön, mal ein Orchesterwerk zu spielen.
    • Paula Fleming schrieb:

      Gibt deine Lehrerin dir die Noten nicht mit?
      Manchmal schon - eigene Noten leihweise und ausgedruckte auch mal zum Behalten .... aber da sie diese Sonate dieser Tage selbst irgendwo zur Aufführung bringt, braucht sie ihre Noten natürlich im Augenblick selber .....


      Paula Fleming schrieb:

      aber gemessen an meinem "Bildungsstand" auf der Oboe wird's gut.
      Das denke ich auch und ich drücke Dir ganz feste die Daumen dafür ;)


      Die Masako-Oboenrohre sind heute - nachdem es heute früh tatsächlich endlich mal wieder zwei Stündchen geregnet hatte - meine im Augenblick sogar besten 8o Ich bin echt nur gespannt, wie schnell sie platt gespielt sein werden .... :/
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Noch etwas: Ich habe ja hier länger nicht mitgelesen. Ist bei euch angekommen, dass es eine ganze TV-Serie mit vier Staffeln über eine Oboistin gibt, „Mozart in the Jungle“? Ist eine Amazon-Original-Serie, gibt‘s auch auf Deutsch, und ist ziemlich unterhaltsam. Wikipedia sagt darüber: „Die Serie basiert auf den Memoiren Mozart in the Jungle: Sex, Drugs, and Classical Music von der US-amerikanischen Oboistin Blair Tindall, in denen die Autorin ihre Erfahrungen bei den New Yorker Philharmonikern niedergeschrieben hat.„

      Ich bin gerade am Anfang von Staffel 3 und finde das sehr nett und unterhaltsam. Ist eine Komödie, aber mit etwas Niveau, und mit Gags für Kenner. Z.B. kommt in einer Folge Lang Lang vor, und der spielt sich selbst (und auch viel und gut Klavier) in dieser Folge.

      Die Serie gibt‘s seit 2015/16, aber ich bin erst hier darauf gekommen, weil mich hier mehrfach Leute darauf angesprochen haben, wenn ich erwähnt habe, dass ich Oboe spiele. Ist ja auch wirklich einmalig: eine Serie mit einer Oboistin als Hauptfigur...

      Herzliche Grüße aus Kalifornien
      Sanipiano
    • Also bei mir war das auch noch nicht angekommen .... daher danke für den Tipp .... habe mir gerade die Trailer angesehen, die lösen bei mir aber keinen "sehen-und kaufen-wollen"-Reflex aus ....
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Mozart in the Jungle, genau, das wollte ich schon länger gucken!

      Die SOKO-Folge ist lustig. Das Stück, das er am Ende "spielt" ist interessant - es ist unverkennbar stark angelehnt an einer der Bagatellen von Gordon Jacob, aber das Stück selber ist es nicht. Warum sie das wohl gemacht haben?

      Ich glaube, ich würde eher zu den Leuten gehören, die wenig Rohrprobleme haben, wenn ich überhaupt gelegentlich mal welche bauen würde...

      Heute ist unser Holz- und Blechbläserkammermusikkonzert. Wir spielen unter anderem die Serenade von Jadassohn (das haben wir Bernd zu verdanken, der das Stück lobend erwähnt und mir ursprünglich die Noten dafür ausgeliehen hat), zusammen mit einem Frühwerk von Mendelssohn und die frühe Strauss-Serenade. Ich bin sehr gespannt, wieviel Publikum wir haben - der Vorverkauf ist wohl miserabel gelaufen und die Zeitung hat uns zwar mehrmals aber nur sehr klein und ohne Foto angekündigt.
    • tischlerin schrieb:

      Mozart in the Jungle, genau, das wollte ich schon länger gucken!
      Demnächst werde ich mich auch mal damit auseinandersetzen - aber wohl eher zu einer späten Stunde.... ;)

      Danke jedenfalls für den Hinweis, Sanipiano!

      Die SOKO-Folge habe ich früher, als ich noch eine kleine Glotze in meinem Arbeitszimmer stehen hatte, rein zufällig beim Aufbinden mitbekommen. Vor zwei Jahren hat der Fernseher seinen Geist aufgegeben; ich habe mich gegen eine Neuanschaffung entschieden und arbeite beziehungsweise lebe seitdem fernsehfrei :thumbup: (wobei ich mich mit dem Rechner natürlich häufiger auf Youtube begebe ;) ).

      tischlerin schrieb:

      Das Stück, das er am Ende "spielt" ist interessant - es ist unverkennbar stark angelehnt an einer der Bagatellen von Gordon Jacob, aber das Stück selber ist es nicht. Warum sie das wohl gemacht haben?
      Obwohl ich Gordon Jacobs Musik in vielen Fällen sehr gerne mag (das Oboenquartett finde ich ganz stark!), muss ich gestehen, dass seine Bagatellen zu meinen Bildungslücken gehören. Ich kenne sie wirklich gar nicht :schaem1: - und sollte das vielleicht dringend ändern...

      tischlerin schrieb:

      Heute ist unser Holz- und Blechbläserkammermusikkonzert. Wir spielen unter anderem die Serenade von Jadassohn..... zusammen mit einem Frühwerk von Mendelssohn und die frühe Strauss-Serenade.
      Ein schönes Programm, mit dem ich als Ausführender viel Freude hätte! Ich drücke euch die Daumen für gutes Gelingen und zahlreiche Konzertbesucher!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • tischlerin schrieb:

      Heute ist unser Holz- und Blechbläserkammermusikkonzert. Wir spielen unter anderem die Serenade von Jadassohn (das haben wir Bernd zu verdanken, der das Stück lobend erwähnt und mir ursprünglich die Noten dafür ausgeliehen hat), zusammen mit einem Frühwerk von Mendelssohn und die frühe Strauss-Serenade. Ich bin sehr gespannt, wieviel Publikum wir haben - der Vorverkauf ist wohl miserabel gelaufen und die Zeitung hat uns zwar mehrmals aber nur sehr klein und ohne Foto angekündig

      Auch ich drücke feste die Daumen für eine gelungene Aufführung und reichlich Publikum, tischlerin.
      Und dafür, dass Dein Arm mitmacht ;)
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Ich habe heute meine d`Amore ausgepackt, um das letzte Masako-Rohr zu testen. Leider komme ich auch damit nicht wirklich klar ;( Das Rohr ist sehr tief (was mir ja eher zugute kommt - ich musste sogar den 1er-S-Bogen auspacken), aber vom Klang her sehr dumpf; die Ansprache einzelner Töne hakt bei mir; manche Töne klingen "falsch", obwohl das Stimmgerät keine groben Ausreißer zeigt und vor allem: es rauscht ganz dolle .... mit mehr Luft wird das Rauschen zwar weniger, aber ganz verschwinden mochte es bislang nicht ....
      Schade ... wobei ich davon ausgehe, dass vielleicht einfach die Hülsen oder die Fassonformen nicht zu mir und meinen "alten" Nebeninstrumenten und den verwendeten S-Bögen passen - obwohl es (lt. website) sowohl für das EH als auch die d`Amore Chiarugi-Hülsen sind - also nix exotisches .... :/
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Allegro schrieb:

      Schade ... wobei ich davon ausgehe, dass vielleicht einfach die Hülsen oder die Fassonformen nicht zu mir und meinen "alten" Nebeninstrumenten und den verwendeten S-Bögen passen - obwohl es (lt. website) sowohl für das EH als auch die d`Amore Chiarugi-Hülsen sind - also nix exotisches ....
      Allegro, Intonationsprobleme können mit einer nicht zum Instrument bzw. zum S passenden Hülse zusammenhängen, aber die Ursache für massives Rauschen liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in der Hülse.

      Ich würde mich bei solch massiven Problemen dann doch mal freundlich (!) an den Hersteller wenden. Jedenfalls bitte ich meine Kunden darum, mir mitzuteilen, wenn sie mit meinen Rohren gar nicht klarkommen. Mir bringt es ja nichts, wenn sie sich heimlich ärgern....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Danke für den Tipp mit der SOKO-Folge. Liegt hier auf der Merkliste für den nächsten Familien-Heimkinoabend.
      Von Mozart in the Jungle hatte ich schon gehört, bislang weigere ich mich aber, beim großen A Bezahlcontent zu kaufen. Eine Freundin hat *m*z*n-Prime, vielleicht kann ich sie zu einer gemeinsamen Session bei Prosecco überreden.