Oboen-Frischlinge

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    • Es war auch sehr schön, Herrn Liviu Varcol (ehemaliger Soloobist des hr-Sinfonieorcehster) beim Ausprobieren zuzuhören - nicht nur seines tollen Spielens wegen, sondern auch, weil er mit all den Instrumenten die gleichen Probleme hatte wie wir auch ... und zumindest soweit ich es mitgekriegt habe, hatte er auch ähnliche Urteile / Meinungen zu einigen der Instrumente wie wir 8)


      Dann gab es aber natürlich auch noch d`Amoren und Englischhörner zum Probieren: bei den d`Amoren gab es - glaube ich - sogar nur Mönnig-Instrumente; bei den Englischhörnern war auch noch Loree dabei - diese waren ganz ordentlich, aber kein Vergleich zu dem Mönnig-Hörnchen ....
      Mir persönlich hatte es wieder ein delSol-EH von Mönnig angetan :love: - auch wenn das aus Grenadil noch mehr Sound hatte und wirklich genau so klang wie ein Englischhorn klingen muss, hätte ich das neue delSol-EH-Modell von Mönnig mitgenommen, wenn ich denn das nötige Kleingeld dafür hätte :heul1: Es klang durch alle Register ebenfalls sehr schön, die Ansprache war überall wunderbar leicht - auch im pp - , die Intonation stimmig ohne abschmierende Töne, es ist auch kein Ton mehr herausgeplatz, die Griffabstände sind herrlich klein und vor allem: es ist sooooo herrlich leicht :rolleyes:
      Und was war neu an diesen Hörnchen ? Sie haben - auf Anregung von Albrecht Mayer - im Kopf und im Becherinnenleben noch Verstärkung aus Grenadil bekommen - was den Klang und den Sound nochmal deutlich verbessert hat ....


      Bei den d`Amoren war und bleibe ich Fan ebenfalls der del-Sol-AM-Modelle ..... die klingen traumhaft schön - besonders als Bernd darauf "Bereite Dich, Zion .... " anspielte :D :grins3: :love: Und die Ansprache ist sowas von leicht und zart möglich in allen Registern .... :verbeugung2:
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Allegro schrieb:

      Wider Erwarten gab es sogar eine Marigaux (bei einer Auswahl von 6 oder 7 Stück), das relativ gut gestimmt hat und ordentlich klang
      Ich weiß nicht, ob es sich um das gleiche Instrument handelt, aber auch ich hatte tatsächlich eine Marigaux in der Hand, die mir gut bis sehr gut gefallen hat. Sie wirkte auf mich klanglich ziemlich komplex - und zeigte vor allem auch auf meinen Rohren ;) eine erstaunlich stabile Höhe.....


      Allegro schrieb:

      Am besten waren tatsächlich wieder die div. Mönnig-Instrumente
      Das sehe ich genauso.

      Allegro schrieb:

      ... und erstaunlich gut, vor allem was die Intonation betrifft, hat sich die Adler-Schüleroboe erwiesen .... und auch vom Klang her echt nicht schlecht .....
      Ja, das Schülermodell von Adler war diesmal richtig, richtig gut. Sehr viel Oboe fürs Geld! Aber auch eine Adler 6000 machte auf mich einen schönen Eindruck. Die Adler-Oboen kamen mir viel besser vor als in 2017 und 2018.


      Allegro schrieb:

      Ludwig Frank hatte nach 18 Jahren auch endlich mal wieder ein eigenes neues Modell im Gepäck - mit veränderter Innenborung und noch einigen Veränderungen (vielleicht weiß Bernd die noch ?), das mir auch gut gefallen hat - interessanterweise jedoch erst wirklich, nachdem ich einen Becher aus einem anderen Holz (leider weiß ich auch hier nicht mehr, was das war) aufgeschraubt hatte .... der Klangunterschied zu dem normalen Becher war für meine Begriffe enorm ....

      Dieser Prototyp von Ludwig Frank hatte nicht nur eine andere Innenbohrung, sondern er war auch etwas kürzer und damit höher. Mir kommt eine höhere Grundintonation nicht wirklich entgegen, aber ansonsten wirkte das Instrument sehr schön.

      Nicht schlecht fand ich auch die "Etoile" von Lorée und die Yamaha, die mir beide besser gefielen als das Gros der Marigauxen.

      Allegro schrieb:

      Aber die schönste und klangvollste Oboe mit hervorragender Ansprache, die sogar in der Tiefe im pp losgeht , hatte Bernd mitgebracht: es war tatsächlich seine Veilchenholz-Mönnig, die er sich vor zwei Jahren gekauft hatte
      Letztes Jahr hatte ich im Marriott leichte Zweifel an meinem Instrument - zwei oder drei der Grenadill-Mönnigs kamen mir im direkten Vergleich damals leicht besser vor. In diesem Jahr gab es diese Zweifel nicht mehr..... :thumbsup: :grins3:

      Zu den Nebeninstrumenten schreibe ich gleich noch mehr.

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Allegro schrieb:

      Mir persönlich hatte es wieder ein delSol-EH von Mönnig angetan - auch wenn das aus Grenadil noch mehr Sound hatte und wirklich genau so klang wie ein Englischhorn klingen muss, hätte ich das neue delSol-EH-Modell von Mönnig mitgenommen, wenn ich denn das nötige Kleingeld dafür hätte Es klang durch alle Register ebenfalls sehr schön, die Ansprache war überall wunderbar leicht - auch im pp - , die Intonation stimmig ohne abschmierende Töne, es ist auch kein Ton mehr herausgeplatz, die Griffabstände sind herrlich klein und vor allem: es ist sooooo herrlich leicht
      Das geringe Gewicht, die kleinen Griffabstände und die leichte Ansprache stellen natürlich nicht völlig zu vernachlässigende Argumente dar, aber mir fehlt bei den Ahorn-Englischhörnern eine entscheidende Komponente im Klang. Auf mich wirken sie immer wieder tonlich flacher als die Diamant-Modelle aus Grenadill mit Cocobolo-Becher - und insofern käme ein Kauf für mich nicht in Frage.


      Allegro schrieb:

      Bei den d`Amoren war und bleibe ich Fan ebenfalls der del-Sol-AM-Modelle ..... die klingen traumhaft schön
      Bei der d´amore - das habe ich diesmal genauso wie schon in 2018 erlebt - sieht es anders aus als bei den Englischhörnern. Da passt auch beim del-Sol-Holz der Klang! --

      Erstmalig zu probieren gab es eine ganze Reihe EH-S-Bögen von Suitbert Walter und - ich habe nicht schlecht gestaunt! - von der legendären amerikanischen Firma Hiniker. Leider erwiesen sich beide Marken als Enttäuschung - vor allem die Hinker-S-Bögen, von denen ich mir viel versprochen hatte, passten überhaupt nicht mit den Mönnig-Instrumenten und meinem Rohrtyp zusammen. Oben war ich darauf kilometerweit zu hoch, wenn denn überhaupt ein Ton anstellen eines Kratzgeräusches kam. Und mit den Walter-S-Bögen verhielt es sich kaum besser.

      Mit Abstand der beste S-Bogen für die neuen Mönnig-Englischhörner bleibt für mich der zumindest in Deutschland nicht mehr erhältliche "Calamus". Ich habe Ludwig Frank noch mal kurz dazu befragt - es handelt sich wohl um ein japanisches Produkt, und wenn ich Ludwig Frank richtig verstanden habe, hat die Firma, von der die S-Bögen kommen, früher auch "Calamus"-Hülsen produziert. Später wurden diese Hülsen wohl in "Actus" umbenannt; sie finden sich noch im Programm von z.b. Oboe-Shop. Ludwig Frank wollte nicht ausschließen, dass es auch "Actus"-S-Bögen gibt; ich habe eben kurz recherchiert, aber keine solchen S-Bögen gefunden.... gut, ich habe ja noch zwei Exemplare kaufen können, Glück gehabt :pfeif: !

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Imprägnierspray

      thomasflorence schrieb:

      Arkon schrieb:

      ich hatte das gleiche Problem mit a2. Kaum angefangen schon Wasser im Oktavloch. Vor 2 Wochen habe ich das Tonloch mithilfe eines zurecht geschnitzten Zahnstochers gereinigt. ( war schon bedenklich ) .danach den Zwingendraht verdoppelt und mit einem wasserabweisenden ImprägnierSpray eingesprüht so das ein Tropfen am Draht hing und diesen in das Oktavloch eingerieben. Trocknen lassen und gut ist's. Seit dem ist Ruhe mit Wasser. Am Sa. einen Auftritt von 4 Std und keinerlei Probleme. Arbeitsaufwand ca. 20 Min.
      Gruß Arkon
      Das ist ja mal interessant, hab ich noch nie so gehört. Du hast vermutlich den Oktavkessel nicht aufgemacht, sondern bist mit Zahnstocher bzw. Zwinge unter der Klappe in`s Oktavloch hinein oder? Wenn es hilft, wäre es einen Versuch wert. Die geringe Menge sollte dem Material der Oboe nicht sonderlich schaden hoffe ich. Insbesondere bei einem Kunststoffoberstück.

      LG,
      Thomas
    • Ich habe die Klappe abgeschraubt aber den Oktavkessel drinnen gelassen. Das hätte ich mich nicht getraut den
      herauszuschrauben. Ich habe den Versuch bei meiner marigaux auch nur getan weil ich auch langsam am verzweifeln war.
      Ich habe einen Befeuchter im Koffer mit dabei und so trocknet die Oboe nicht mehr. So war das Problem nur umso schlimmer.
      Wenn das nicht funktioniert hätte oder ich in irgendeiner Weise meine Oboe verschlechtert hätte müsste ich sowieso zu dem
      Oboendoktor meines Vertrauens fahren. So hat es prima geklappt und die Oboe hat keinen Schaden genommen.
      LG Arkon
      P.S. Entschuldigung das ich hier die Zitate vorher nochmals gesendet habe. Aufgrund meines Alters ist das Internet
      und das Schreiben hier etwas schwierig.
    • Obwohl ich die Mönnig-Oboen (zur Buffet "Virtuose" waren übrigens von Händlerseite kritische Töne zu vernehmen) momentan für das Maß aller Dinge halte, war die Streuung zwischen den einzelnen Instrumenten aus Markneukirchen schon ziemlich groß. Es gab so um die 10 Mönnigs (inklusive der 155-B-Modelle, die sich leider auch akustisch im unteren Bereich bewegten) zu probieren, und davon hätte ich beileibe nicht jede kaufen wollen.

      Alleine wegen der Vielzahl von im Marriott vorhandenen Mönnig-Instrumenten hat sich der Weg nach Frankfurt auf jeden Fall mal wieder gelohnt!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Und ich überlege gerade ernsthaft, ob ich morgen nochmal hinfahre :rolleyes: und zwar mit meinem Englischhorn im Gepäck ... ich habe es heute mal wieder ausgepackt und nur Gruseliges zustande gebracht ;( Keine S-Bogen-Rohr-Kombi funktioniert momentan wirklich :boese1:
      Vielleicht könnte ich mich morgen noch mal durch alle S-Bögen durchprobieren ? Oder vielleicht würde sich ja auch der Instrumentenbauer von Herrn Frank erbarmen und mal kurz auf das Instrument draufschauen ? :/ Oder ich lasse es gleich dort und gebe es mit zum Weiterverkauf ? Spaß macht mir das Instrument jedenfalls momentan überhaupt nicht - und wirklich brauchen tue ich es auch nicht - zumindest nicht in absehbarer Zeit .... ?(
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Allegro schrieb:

      Und ich überlege gerade ernsthaft, ob ich morgen nochmal hinfahre und zwar mit meinem Englischhorn im Gepäck ... ich habe es heute mal wieder ausgepackt und nur Gruseliges zustande gebracht Keine S-Bogen-Rohr-Kombi funktioniert momentan wirklich
      Hmmm - das ist natürlich blöd.....

      Vielleicht benötigst du einfach mal ein ordentliches neues Rohr? Das alte von mir, das du gestern dabei hattest, dürfte seine besten Zeiten hinter sich haben.

      Allegro schrieb:

      Vielleicht könnte ich mich morgen noch mal durch alle S-Bögen durchprobieren ?
      Die neuen Mönnig- und die Walter-S-Bögen passen meines Erachtens nicht zu den alten Mönnig-Hörnchen. Hiniker habe ich logischerweise auf dem alten Mönnig-Modell noch nicht probiert, aber es steht schwer zu vermuten, dass auch diese Kombi nicht funktioniert. Für mich gab es bislang 2 Marken, die gut zum alten Mönnig passen - nämlich Lickman und Calamus. Alle anderen S-Bögen haben bei mir vor allem in der Höhe zu mittelschweren Katastrophen geführt...

      Allegro schrieb:

      Oder ich lasse es gleich dort und gebe es mit zum Weiterverkauf ?
      Das würde ich mir gut überlegen - und im Falle des Falles davon abhängig machen, wie viel Herr Frank und Herr Meyer dafür zahlen wollen. Dein Instrument ist doch noch ganz gut in Schuss, oder? Deutlich unter 3000 würde ich es nicht verkaufen. Wenn du auf längere Sicht ein wirklich gutes Hörnchen mit Deckelklappen und kleineren Griffabständen anschaffen möchtest, wird es nicht leicht werden, so etwas zu einem vernünftigen Preis auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Und was die Mönnig-Hörnchen neu kosten, weißt du ja.... :whistling:

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • arundo donax schrieb:

      Wenn du auf längere Sicht ein wirklich gutes Hörnchen mit Deckelklappen und kleineren Griffabständen anschaffen möchtest, wird es nicht leicht werden, so etwas zu einem vernünftigen Preis auf dem Gebrauchtmarkt zu finden.
      Da hast Du natürlich auch wieder recht :S
      Aber 3.000 kriege ich dafür nicht - zumindest nicht bei F&M - denn soviel habe ich selbst gar nicht dafür bezahlt, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht :huh:
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • arundo donax schrieb:

      Die Preise sind Jahr für Jahr gestiegen. Auch die für gute Gebrauchtinstrumente!
      Darf ich Dich im Bedarfsfalle zitieren, Bernd ? ;)

      Zum Thema EH habe ich vorhin noch ein Video mit Dominik Wollenweber gefunden - ist zwar ein Werbevideo für Buffet, aber trotzdem recht interessant, wie ich finde:
      youtube.com/watch?v=RAlIq2o0QuA
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Allegro schrieb:

      Darf ich Dich im Bedarfsfalle zitieren, Bernd ?
      Aber sicher doch!

      Allegro schrieb:

      Zum Thema EH habe ich vorhin noch ein Video mit Dominik Wollenweber gefunden - ist zwar ein Werbevideo für Buffet, aber trotzdem recht interessant, wie ich finde
      Es gibt in der Tat weitaus dussligere Werbevideos!

      Mein Senf zum Thema Buffet: Die Greenline-Oboe, die man diesmal im Marriott probieren konnte, fand ich sehr ordentlich bis gut. Gegenüber den Buffet-Oboen (eine davon benutze ich nahezu täglich für den Rohrbau im eher frühen Stadium) hat sich meine hier schon vor Jahren geäußerte Meinung kaum geändert: Es handelt sich um alles andere als schlechte, sondern um, wie Dominik Wollenweber zu Recht sagt, ausgeglichene Instrumente, die gut intonieren, über eine hervorragende Mechanik verfügen und insgesamt erfreulich wenig Probleme machen. Klanglich können sie aber mit den Oboen von Mönnig und auch von Ludwig Frank nicht wirklich mithalten - das fehlt es dann doch an Wärme, Volumen und Leben.

      Ähnliches gilt auch für die Buffet-Englischhörner, von denen ich gestern eines kurz und im Mai 2018 zwei ausführlicher angespielt habe: Gute Instrumente, aber das Bessere (Mönnig!) ist nun mal der Feind des Guten! Die Mönnig -Englischhörner wirken auf mich vom Sound her deutlich reicher und komplexer, wobei sie mit den Original-S-Bögen - das gilt heute noch so wir vor 25 Jahren :!: - nicht vernünftig spielbar sind. Man muss erst mal nach den passenden S-Bögen suchen, wobei ich per Zufall, nämlich über meinen Schüler Detlef, der ja auch schon mal hier im Forum aktiv war, mit Calamus Typ f fündig geworden bin. Dominik Wollenweber hat, wenn er denn überhaupt mal ein Mönnig-EH angeblasen hat (was ja schwer zu vermuten steht), wahrscheinlich die originalen S-Bögen verwendet - und mit denen stimmen (je nach Rohrtyp natürlich) die Oktaven ab a nun mal leider wie Hund und Hupe.

      Mich erstaunt es ehrlich gesagt, dass von Mönnig nicht mehr S-Bogen-Varianten angeboten werden! Es gibt, wenn ich das richtig sehe, eigentlich nur einen Typ in verschiedenen Längen sowie Silber-oder Goldausführung. Für meine Art des Spielens und Rohrbaus ist dieser Typ aber leider nicht geeignet.....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Bist du mit deinem Hörnchen noch mal nach Frankfurt gefahren, Allegro? Wahrscheinlich nicht - ansonsten hättest du ja schon was dazu geschrieben....

      Entgegen meines Vorsatzes habe ich angesichts der spannenden Begegnung mit Liviu Varcol jetzt doch den "Messegutschein" von Reeds 'n Stuff genutzt (im dritten Versuch ist es mir endlich gelungen, den zweiundreißigstelligen ;( Code richtig einzugeben) und die Fassonschablone " Varcol RSO Ffm." bestellt. Die Maße sehen für mich ganz vielversprechend aus, und es auch mal wieder an der Zeit, dass ich eine neue Fasson probiere. Ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse - vielleicht finde ich ja irgendwann doch noch mal etwas Besseres als die Hörtnagl 17!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • arundo donax schrieb:

      Bist du mit deinem Hörnchen noch mal nach Frankfurt gefahren, Allegro? Wahrscheinlich nicht - ansonsten hättest du ja schon was dazu geschrieben....
      Korrekt vermutet - ich war nicht dort ... Deine Mahnungen haben Wirkung gezeigt ;)

      Aber das Hörnchen braucht wahrscheinlich wirklich mal einen Oboenbauer, der es neu einstellt und durchsieht .... und ich dringend neue Rohre - wenn ich nur wüsste, welche ;( Meine letzten drei ! Neukäufe waren absolute Fehlkäufe .... :heul1: und alle anderen vorhandenen Rohre sind in der Tat uralt und entweder in der Tiefe oder in der Höhe für micht spielbar und damit auch keine Nachkaufoptionen .... ;(

      Dass Du die Schablone bestellt hast, finde ich gut - und ich bin gespannt auf Deine Berichte dazu .... ich habe übrigens für den Messegutschein keine Verwendung, da ja Rohre das einzige wären, was ich bräuchte und die sind davon ja ausgeschlossen :boese1:
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Allegro schrieb:

      Aber das Hörnchen braucht wahrscheinlich wirklich mal einen Oboenbauer, der es neu einstellt und durchsieht .... und ich dringend neue Rohre - wenn ich nur wüsste, welche Meine letzten drei ! Neukäufe waren absolute Fehlkäufe .... und alle anderen vorhandenen Rohre sind in der Tat uralt und entweder in der Tiefe oder in der Höhe für micht spielbar und damit auch keine Nachkaufoptionen ....
      Ich mache dir gerne mal wieder 2 EH-Rohre, aber es wird so um die 6 -8 Wochen dauern, bis ich liefern kann.

      Allegro schrieb:

      Du könntest ja auch mal die Fasson "Ortega" ausprobieren, Bernd
      Mein niederländischer Freund Herman (Ramon Ortega Quero war Solist bei einem Konzert mit Hermans Orchester) hat die schon getestet und für ziemlich gut befunden! Das wird wohl irgendwann (wenn es mal wieder einen Gutschein gibt :D ) die nächste Fasson, die ich bestelle!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Allegro schrieb:

      Das wäre phantastisch - und auf die Lieferzeit kommt es mir hier nun wirklich nicht an
      Dann setze ich dich gleich mal auf die Liste - meine Situation ist eh so krass, dass es auf zwei weitere EH-Rohre auch nicht mehr ankommt.....

      Allegro schrieb:

      Aber was habe ich mir bitte wohl unter einer Fasson namens "Quing mit Ohren" vorzustellen ?
      Genau weiß ich das auch nicht, aber ich habe schon Fassons gesehen, die oberhalb der Grenze, an der man später abschneidet, ohrenförmige Ausbuchtungen hatten. Wozu das gut sein soll, ist mir nicht klar, aber ich vermute mal (denn auch die ziemlich abseitigen Maße sprechen dafür), dass es sich um so etwas handelt.

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • arundo donax schrieb:

      Dann setze ich dich gleich mal auf die Liste - meine Situation ist eh so krass, dass es auf zwei weitere EH-Rohre auch nicht mehr ankommt.....
      Tausend Dank, Bernd :kuss1:


      Und ich habe heute meine d`Amore ausgepackt und das ausprobiert, was Ludwig Frank erzählt hatte: die Oboenstimme des Chorals "Jesu bleibet meine Freude" auf der d`Amore 8) ... es hat mir zwar luftmäßig nicht allzuviel geholfen, aber es klingt herrlich ....
      Und dann habe ich mich im vom-Blatt-transponieren geübt und es tatsächlich geschafft, die erste Hälfte korrekt transponiert zu spielen :D .... wenn ich mal Langeweile habe, werde ich mich durch den Rest auch noch durcharbeiten ....
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés