Oboen-Frischlinge

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    • Ich mag all diese ausgefallenen Instrumente ...

      Der nach einer Novelle von Joseph Roth in den 1970er Jahren gedrehte TV-Film mit Helmut Qualtinger Das falsche Gewicht ist nicht nur ein optischer Genuss, sondern beginnt mit einem - wenn ich mich nicht täusche - folkloristischen Oboen-Instrument. Vielleicht irritiert mich aber nur die orientalisierende Spielweise und das Instrument ist gar nicht so ungewöhnlich. Wir befinden uns in einem jüdischen Shtetl kurz vor dem Ersten Weltkrieg, am Rand der k&k-Monarchie, in einer Welt der Schmuggler und Kleinstbauern. Damals hieß die Gegend Galizien - nicht zu verwechseln mit Galicien in Spanien. Heute gehört die Landschaft bereits zur Ukraine.

      youtube.com/watch?v=gcdw0HXVzmE

      Der Film ist faszinierend, das Instrument für mich auch.

      Übrigens stammt die Filmmusik von dem Jazzer George Gruntz, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das auch für diese Vorspann-Musik zutrifft. Andere Angaben habe ich nicht gefunden, allerdings auch nicht akribisch gesucht.

      Kann jemand helfen? :kuss2:
      :cincinbier: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Meiner Vermutung nach handelt es sich um ein Tarogato - dieses Instrument stellt eine Art Kreuzung zwischen Klarinette (einfaches Rohrblatt) und Oboe (konische Bohrung) dar.

      Siehe auch Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Tárogató oder Youtube youtube.com/watch?v=ekAT4ghi_jc

      Herzliche Grüße

      Bernd

      P.S.: Das von mir oben angeführte Youtube-Beispiel habe ich mir gerade noch einmal etwas genauer angehört. Und ich finde es auf seine Art durchaus sehr beeindruckend! Offenbar agieren der Tarogato-Spieler und der Akkordeonist ganz ohne Noten perfekt miteinander, und die Musik als solche wirkt extrem emotional....

      Herzliche Grüße

      Bernd
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      arundo donax schrieb:

      Insgesamt herrscht da leider eine ziemliche Begriffsverwirrung! :thumbdown:
      Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen (mit diesen Instrumenten habe ich mich einfach nicht so eindringlich beschäftigt), aber nach meiner Kenntnis haben das Heckelphon und die französische Baritonoboe, wie sie heute noch von der Firma Lorée gebaut wird (siehe hier: frankundmeyer.de/meisterinstru…en/baritonoboe/loree.html ) einigermaßen die gleiche Größe und den gleichen Ambitus. Diese Instrumente gibt es auch schon länger, während die ziemlich neu entwickelte Bassoboe von Mönnig größer und tiefer ist - gleiches gilt für das ebenfalls erst vor ein paar Jahren neu konstruierte Lupophon (guntramwolf.de/instrumente/modern/oboen/bassoboe/lupophon), auf welchem man bis zum F gelangt.

      Das Heckelphon steht zur normalen Oboe im Oktavabstand und muss somit eigentlich als Tenoroboe angesprochen werden. Und genau dies gilt auch für die französische Baritonoboe - ich zitiere Wikipedia: "Die Baritonoboe oder Bassoboe ist ein Doppelrohrblattinstrument in der Familie der Holzblasinstrumente. Sie ist etwa doppelt so groß wie eine normale Oboe und klingt eine Oktave tiefer, also in Tenorlage" (Fettung des letzten Worts erfolgte meinerseits). Dass das Ding Baritonoboe heißt, ist ziemlich unsinnig, und um eine Bassoboe im eigentlichen Sinne handelt es sich schon mal gar nicht!

      Eine folgerichtige Einteilung in die verschiedenen Stimmlagen müsste meines Erachtens so aussehen:

      Oboe = Sopran

      Oboe d´amore = Mezzosopran

      Englischhorn = Alt

      Heckelphon oder Baritonoboe = Tenor

      Bassoboe oder Lupophon = Bass

      Vielen Dank für die Klarstellung. :) Zum Heckelphon habe ich noch folgende Page gefunden: roxikon.de/instrumente/blasinstrumente/heckelphon/

      Demnach gibt es das Heckelphon in drei verschiedenen Stimmungen: Das Bariton-Heckelphon in C (Tonumfang A bis e''), das Piccoloheckelphon in F (Tonumfang d bis a'', also einen Ganzton tiefer als ein Englischhorn) und ein Terzheckelphon in Es (Tonumfang c bis g'', also wie eine Baritonoboe).

      Vom Lupophon hatte ich noch gar nicht gehört. Der Tonumfang (F bis c'') wird in diesem Fall tatsächlich komplett vom Fagott abgedeckt.

      Womit sich mir die nächste "dumme" Frage stellt: Wenn der Tonumfang eines Fagotts um eine Oktave größer ist als der eines Oboeninstruments, wäre es dann nicht reizvoll (oder zumindest möglich), bspw. ein Piccolofagott (mit Tonumfang B bis e''') zu bauen? Da hätte man nach oben die gleiche Reichweite wie eine "normale" Oboe (wenn auch mit einem ganz anderen Timbre), nach unten hin aber eine Extra-Oktave...

      - Philipp :wink:


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      Melione schrieb:

      Demnach gibt es das Heckelphon in drei verschiedenen Stimmungen: Das Bariton-Heckelphon in C (Tonumfang A bis e''), das Piccoloheckelphon in F (Tonumfang d bis a'', also einen Ganzton tiefer als ein Englischhorn) und ein Terzheckelphon in Es (Tonumfang c bis g'', also wie eine Baritonoboe).
      Die beiden letzteren Instrumente wurden wohl irgendwann mal gebaut, aber eine praktische Bedeutung besitzen sie nicht. Im Gegensatz zum "normalen" Heckelphon in C habe ich noch nie ein Piccoloheckelphon oder ein Terzheckelphon gesehen oder gehört, und auf der Homepage der Firma Heckel heckel.de/de/produkte/#heckelphon-anchor ist keine Rede davon. Wenn wir heute vom Heckelphon sprechen, sprechen wir vom "Bariton-Heckelphon".

      Melione schrieb:

      Wenn der Tonumfang eines Fagotts um eine Oktave größer ist als der eines Oboeninstruments, wäre es dann nicht reizvoll (oder zumindest möglich), bspw. ein Piccolofagott (mit Tonumfang B bis e''') zu bauen?
      Möglich wäre das wahrscheinlich schon. Aber was genau macht man mit einem solchen Gerät?

      Herzliche Grüße

      Bernd
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      Eine Runde Mitleid bitte :heul1: :heul1: :heul1: :heul1: :heul1: :heul1:

      Da findet heute abend bei mir am Ort ein Konzert statt, auf das ich mich schon seit Monaten mächtig freue - und ich sitze krank daheim und kann nicht hin :heul1: :schimpf1: :heul1: :schimpf1: :heul1: :schimpf1: :heul1: :schimpf1: :heul1:

      Spielen werden die "Deutschen Bläsersolisten", bestehend aus vier Professoren mit ihren Meisterschülern auf den Instrumenten Oboe, Fagott, Klarinette und Horn. Der Oboen-Prof. ist Nick Deutsch.
      Gegeben werden Bearbeitungen von vier Bachkantaten, Beethovens Oktett für Bläser Es-Dur op. 103 und die Harmoniemusik zu Mozarts "Entführung" .
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
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      Allegro, mein Mitleid ist dir gewiss! :trost:

      Ich bin zwar wie immer gesund, aber kämpfe mal,wieder tagtäglich mit dem Mut der Verzweiflung an der Rohrfront. Am 1. Dezember war ich über 140 Rohre im Rückstand, jetzt sind es noch 107 (nicht mitgerechnet die Rohre, die bereits für Januar zum neuen Preis auf meiner Liste vermerkt sind). Wie es gehen soll, weiß ich noch nicht, aber drückt mir mal die Daumen dafür, dass ich es auf welche Art auch immer schaffen werde, diese 107 Rohre bis Silvester zu verschicken!

      Herzliche Grüße

      Bernd
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      Danke, Bernd .... jetzt geht´s gerade los, das Konzert :heul1: :heul1: :heul1:
      Mal gucken, ob ich eine schöne Aufnahme von dem Beethoven-Oktett finde - die werde ich mir dann mal anhören ... ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt schon kenne :/

      Was die 107 Rohre abgeht: das wären dann so 4 - 5 am Tag .... vielleicht klappt das so besser ? :trost:
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
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      Allegro, das Beethoven-Oktett ist trotz der hohen Opuszahl ein Frühwerk des Meisters und gehört für meinen Geschmack nicht zu den ganz besonders erlebenswerten Stücken. Zu spielen ist es nett, aber zum Zuhören (ich habe es mal vor etlichen Jahren in der Kölner Philharmonie mit Holliger und Konsorten vorgesetzt bekommen) finde ich es...nun ja........ :sleeping:

      An Mozarts Meisteroktette KV 375 und KV 388 kommt es wirklich nicht heran. Und das sage ich, obwohl ich Beethoven eigentlich viel lieber mag als Mozart.


      Allegro schrieb:

      Was die 107 Rohre abgeht: das wären dann so 4 - 5 am Tag .... vielleicht klappt das so besser ?
      Naja, sonn- und feiertags kann ich der Geräuschentwicklung halber keine Endfertigung betreiben. Da wird nur gehobelt, fassoniert und aufgebunden. Und es wäre davon abgesehen mein unbescheidener Wunsch, mal an einem von den Weihnachtsfeiertagen nicht zu arbeiten....

      Von daher haut das mit den 4- 5 Rohren am Tag nicht hin. An den Tagen, an denen das möglich ist, muss ich schon deutlich mehr Rohre verschicken.: ansonsten wäre die Lage nicht so ernst!

      Herzliche Grüße

      Bernd
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      arundo donax schrieb:

      Allegro, das Beethoven-Oktett ist trotz der hohen Opuszahl ein Frühwerk des Meisters und gehört für meinen Geschmack nicht zu den ganz besonders erlebenswerten Stücken. Zu spielen ist es nett, aber zum Zuhören (ich habe es mal vor etlichen Jahren in der Kölner Philharmonie mit Holliger und Konsorten vorgesetzt bekommen) finde ich es...nun ja........

      An Mozarts Meisteroktette KV 375 und KV 388 kommt es wirklich nicht heran.

      Nun - nach dem Anhören - muss ich sagen: wo Du recht hast, hast Du recht .... es ist ganz nett, aber tatsächlich nichts, was ich sofort noch mal hören muss.... :S
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
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      Allegro schrieb:

      Nun - nach dem Anhören - muss ich sagen: wo Du recht hast, hast Du recht .... es ist ganz nett, aber tatsächlich nichts, was ich sofort noch mal hören muss....
      In dieser Hinsicht hast du also schon mal nicht so viel verpasst!

      Der Herr Deutsch spielt in der von dir verlinkten Aufnahme allerdings sehr schön - das muss ich sagen!

      Herzliche Grüße

      Bernd

      P.S.: Gute Besserung!
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      Hallo in die Runde!

      Am Mittwoch hatte ich mit der Concert Band das erste Weihnachtskonzert, und ich bin so sehr zu spät gekommen, dass sie schon angefangen hatten zu spielen. Und als Oboe sitze ich nun mal ganz vorne in der ersten Reihe in der Mitte zwischen den Flöten, es war also maximal auffällig, als ich mich dann während des Konzerts dazugesetzt habe. Immerhin gab es einen Extra-Lacher, als ich mir meinen weihnachtlichen Elchgeweih-Haarreif aufgesetzt habe... (Weihnachts-Accessoires waren erbeten zur Konzertkleidung) Irgendwie hatte ich es mit der Anfangszeit missverstanden, und dann war die Fahrt auch noch viel länger, als ich gedacht hatte. Das ist mir zum Glück noch nie zuvor passiert, und dieses Konzert war nicht so formal, in einem Seniorenheim. Trotzdem ziemlich peinlich.

      Und dann habe ich heute bei einer Weihnachtsfeier eine ungewöhnliche Geschichte gehört, von einer Frau, deren Mann früher Manager des San Francisco Symphony Orchestra war. 2013 ist William Bennett, der damalige Solooboist, während eines Konzerts auf offener Bühne zusammengebrochen und kurz darauf an einer Gehirnblutung gestorben, mit 56 Jahren. Und im Fallen hat er noch seine Oboe hochgehalten und der ersten Geigerin in die Hand gegeben, so dass sein Instrument nicht beschädigt wurde. Ich habe dann gegoogelt und sogar gefunden, was er gespielt hat in diesem Augenblick: das Oboenkonzert von Richard Strauss. sfcv.org/article/in-memoriam-william-bennett-1956-2013

      Tragische Geschichte, aber auch ein spektakulärer Oboistentod, oder?

      Herzliche kalifornische Grüße
      Sanipiano
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      Uff, das finde ich etwas gruselig, muss ich sagen!

      Das Beethoven Oktett kannte ich auch noch nicht, ist ja ganz hübsch. Und Nick Deutsch spielt da wirklich schön - ich habe ihn noch nie so richtig bewusst wahrgenommen, aber ich finde er trifft die Eleganz dieses Stückes ganz gut.
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      arundo donax schrieb:

      Melione schrieb:

      Wenn der Tonumfang eines Fagotts um eine Oktave größer ist als der eines Oboeninstruments, wäre es dann nicht reizvoll (oder zumindest möglich), bspw. ein Piccolofagott (mit Tonumfang B bis e''') zu bauen?
      Möglich wäre das wahrscheinlich schon. Aber was genau macht man mit einem solchen Gerät?
      Herzliche Grüße

      Bernd

      Na, Musik dafür schreiben :) Ich habe den Klang von Doppelrohrblattinstrumenten ja mittlerweile zu lieben gelernt, aber es wäre halt doch schön, wenn sie einen vergleichbaren Tonumfang hätten wie alle anderen Orchesterinstrumente...


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      Melione schrieb:

      Ich habe den Klang von Doppelrohrblattinstrumenten ja mittlerweile zu lieben gelernt, aber es wäre halt doch schön, wenn sie einen vergleichbaren Tonumfang hätten wie alle anderen Orchesterinstrumente...
      Also ich brauche das nicht zu meinem Doppelrohrblattglück ... ich finde das Fagott übrigens in der tieferen Lage am schönsten - die ganz "hohen" Töne darauf finde ich gar nicht mehr so schön .... denn dafür gibt es Englischhorn und Oboe ^^
      Außerdem wäre es doch langweilig, wenn alle Instrumente den gleichen Tonumfang hätten ....
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
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      Melione schrieb:

      Ich habe den Klang von Doppelrohrblattinstrumenten ja mittlerweile zu lieben gelernt, aber es wäre halt doch schön, wenn sie einen vergleichbaren Tonumfang hätten wie alle anderen Orchesterinstrumente...

      Der Preis für die Vergrößerung des Tonumfangs wäre mit ziemlicher Sicherheit der Verlust des charakteristischen Oboenklangs, Und genau dieses Klangs wegen haben wohl die meisten Oboisten überhaupt mit dem wenig benutzerfreundlichen und wegen der Rohre dauerhaft sehr kostspieligen Instrument angefangen....

      Zudem setzten sich dergleichen Neuheiten in 99 Prozent aller Fälle nicht durch. Schau dir mal das Heckelphon an - wie viel wirklich interessante Literatur gibt es denn dafür? Und die Literatur, die es gibt, spielt kaum ein Mensch, weil fast niemand ein Heckelphon besitzt - was unter anderem auch (nämlich neben dem Preis eines solchen Geräts) daran liegt, dass keine bis ins 19. Jahrhundert zurückgehende Literatur existiert :D .....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      Allegro schrieb:

      Außerdem wäre es doch langweilig, wenn alle Instrumente den gleichen Tonumfang hätten ....

      Nur, um nicht missverstanden zu werden, ich meinte nicht identische Tonumfänge bspw. im Sinne von c bis c''', sondern im Sinne von mindestens drei Oktaven. Da fallen von den gängigen Orchesterinstrumenten nur die Oboe und das Englischhorn raus...

      arundo donax schrieb:

      Der Preis für die Vergrößerung des Tonumfangs wäre mit ziemlicher Sicherheit der Verlust des charakteristischen Oboenklangs

      Hmm, interessant, das war mir nicht bewusst. Ich dachte halt, wenn beim Fagott dreieinhalb Oktaven möglich sind, dann wird das doch auch bei der Oboe... oder eben einem Sopranfagott... :D

      arundo donax schrieb:

      Zudem setzten sich dergleichen Neuheiten in 99 Prozent aller Fälle nicht durch. Schau dir mal das Heckelphon an - wie viel wirklich interessante Literatur gibt es denn dafür? Und die Literatur, die es gibt, spielt kaum ein Mensch, weil fast niemand ein Heckelphon besitzt - was unter anderem auch (nämlich neben dem Preis eines solchen Geräts) daran liegt, dass keine bis ins 19. Jahrhundert zurückgehende Literatur existiert :D .....

      Tja, einerseits klar wie Kloßbrühe... aber mein Sopranfagott könnte ja schonmal die ganze bisher bestehende Oboenliteratur (halt mit anderem Timbre) spielen, plus neue Stücke, die die zusätzliche Oktave nach unten ausnützen... :D

      Ist aber alles natürlich eh utopisches Wunschdenken... Nach ein bisschen Herumgegoogle hab ich herausgefunden, dass es zwar "Sopranfagotte" (unter allen möglichen Namen) gibt, die aber interessanterweise alle auch nicht höher kommen als ein "normales" Fagott, sondern lediglich "obenrum" beweglicher spielbar sind...