Oboen-Frischlinge

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    • Hallo Bernd,
      Man kann schon sehr genau sehen wie viel abgeschnitten wird. Daher lässt sich auch sehr fein damit arbeiten.
      Aber wie bereits erwähnt glaube ich das so ziemlich alles besser ist als meine Knipser.
      Ich habe vor kurzem gelesen das der Faden so fest gebunden werden soll das angeraten wird, um Verletzungen zu vermeiden,
      Einen Lederhandschuh zu tragen. Das kommt mir dann doch übertrieben vor.
      Und 600 m Faden wäre mir auch etwas zu viel. Das müsste eigentlich bis an mein Lebensende reichen und da ich Farben liebe
      Möchte ich doch öfter wechseln.
    • Ich habe zwar keine Ahnung von Oboen, aber bei Facebook wird eine vollautomatische Sonora angeboten. Sie käme frisch aus der Werkstatt. Preis 800, 00 € Vielleicht sucht jemand so ein "Ding" gerade....

      arundo donax schrieb:

      Allerdings bin ich nicht bei Facebook.
      Ich würde ja gerne helfen, aber wie ? Ich versuche es mal per PN.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Arkon schrieb:

      Ich habe vor kurzem gelesen das der Faden so fest gebunden werden soll das angeraten wird, um Verletzungen zu vermeiden,
      Einen Lederhandschuh zu tragen. Das kommt mir dann doch übertrieben vor.
      Zu festes Aufbinden führt meines Erachtens wieder zu Problemen! Wenn man nur ein paar Rohre pro Woche aufbindet, benötigt man gewiss keinen besonderen Schutz für die Hand.Und mit einem kompletten Handschuh fehlt mir das Feingefühl fürs Aufbinden - ich habe mir allerdings aus einem alten Arbeitshandschuh einen Überzug für den besonders belasteten kleinen Finger gebastelt, dem ansonsten bei 15 - 20 aufgebundenen Rohren pro Tag schmerzhafte Risse durch das Garn drohen. Das liegt aber ausschließlich an der Menge. Früher, als ich noch deutlich weniger Rohre produziert habe, hatte ich dieses Problem nicht.


      Maurice schrieb:

      Ich würde ja gerne helfen, aber wie ? Ich versuche es mal per PN.
      Sooo besonders dringend ist es jetzt nicht. Ich würde die Oboe kaufen, wenn sie wirklich sehr gut in Schuss ist, aber leider habe ich bei solchen Angeboten schon oft genug erlebt, dass die Beschreibung nicht mit der Realität übereingestimmt hat. Und ich habe generell (zu) wenig Zeit für Aktionen wie das Hin- und Herschicken von Instrumenten.

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • arundo donax schrieb:

      Sooo besonders dringend ist es jetzt nicht. Ich würde die Oboe kaufen, wenn sie wirklich sehr gut in Schuss ist, aber leider habe ich bei solchen Angeboten schon oft genug erlebt, dass die Beschreibung nicht mit der Realität übereingestimmt hat.
      Mir ist das egal. Es ist ihre Zweit-Oboe gewesen, ich habe davon keine Ahnung, daher mache was Du für richtig erachtest.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Allegro schrieb:

      Und bei F&M steht eine Mönnig-VA unbekannten Alters für 1.590,-- EUR in der Gebrauchtinstrumente-Liste ....
      Ja, diese Oboe habe ich (latürnich ;) ) auch schon gesehen. Es handelt sich angesichts des Preises mit Sicherheit um eines (der meistens durchaus nicht schlechten und heutzutage gerne unterschätzten) Instrumente aus VEB-Zeiten - und damit eher nicht um ein Schnäppchen. Solche Oboen habe ich auf Ebay schon für 500 Euro ersteigert - wenn man dann noch eine Generalüberholung bei Bernd Renz dazurechnet, bleibt man alles in allem deutlich unter 1590 Euro....

      Was die Gebrauchtinstrumentenliste bei F&M angeht, würde ich mir auf jeden Fall etwas detailliertere Informationen über das jeweilige Instrument wünschen! Die Angaben sind oft ungemein spartanisch gehalten; wenn man hier etliche Buchstaben mehr riskieren würde, würde man sich wohl kaum in größere Unkosten stürzen :D , aber dem potentiellen Kunden eine weitaus bessere Orientierung bieten. Um es auf gut deutsch zu sagen: Die Beschreibungen in dieser Liste finde ich oft erschreckend lieblos und dürftig verfasst!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • arundo donax schrieb:

      Es handelt sich angesichts des Preises mit Sicherheit um eines (der meistens durchaus nicht schlechten und heutzutage gerne unterschätzten) Instrumente aus VEB-Zeiten - und damit eher nicht um ein Schnäppchen.
      ... davon ging ich aus aus ;) ... ich schrieb es auch eher für den Fall, dass einer der stillen Mitleser hier sowas suchen sollte :rolleyes:

      arundo donax schrieb:

      Was die Gebrauchtinstrumentenliste bei F&M angeht, würde ich mir auf jeden Fall etwas detailliertere Informationen über das jeweilige Instrument wünschen! Die Angaben sind oft ungemein spartanisch gehalten; wenn man hier etliche Buchstaben mehr riskieren würde, würde man sich wohl kaum in größere Unkosten stürzen , aber dem potentiellen Kunden eine weitaus bessere Orientierung bieten. Um es auf gut deutsch zu sagen: Die Beschreibungen in dieser Liste finde ich oft erschreckend lieblos und dürftig verfasst!
      Das sehe ich natürlich auch so .... nichstdestotrotz kann man jederzeit telefonisch oder schriftlich um mehr Details bitten .... das habe ich damals bei meinem EH ja auch getan .... bei Uwe Henez z,B. ist bis auf ein Foto auch nicht mehr an Infos zu finden .....
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Neu

      Hallo zusammen,

      nach längerer Zeit mal wieder ein paar Infos von mir! Ich nehme jetzt wieder Unterricht, hatte letzte Woche Montag meine erste Probestunde bei einer Oboistin vom Wuppertaler Sinfonieorchester und wir treffen uns jetzt 14tägig für genau eine Stunde. Als ich ihr was vorgespielt habe, hat sie mich erstmal wieder "grob justiert" bezüglich der Haltung (Knie nicht durchgedrückt, aufrecht stehen, denken dass man am Kopf "an einem Haken aufgehängt ist", also nicht nach unten geknickt usw. Sie hat mir ein Etüdenbuch von Salviani (2. Teil) gegeben, daraus soll ich als eine Übeeinheit Tonleitern und sonstige Etüden durch den gesamten Quintenzirkel üben, damit die Griffe und Übergänge in die Finger übergehen, ohne dass man irgendwann noch darüber nachdenken muss. Dann soll ich einen schönen weichen Anstoß üben (bisher war die Dauer zwischen zwei Tönen noch zu lang) und zuletzt dann evtl schon ein richtiges kurzes Stück spielen. Zur Zeit übe ich tatsächlich fast jeden Tag ca. 30min und bin danach immer ziemlich fertig :) Aber es macht Spaß!

      Schöne Grüße an alle!
      Michael
    • Neu

      Meinen Glückwunsch zur Unterrichtsaufnahme, Michael! Mit einem ordentlichen Lehrer kommt man auf jeden Fall erst mal weiter als alleine.

      SoliDeoGloria schrieb:

      ...denken dass man am Kopf "an einem Haken aufgehängt ist", also nicht nach unten geknickt usw...
      Diese Auffassung von der richtigen Kopfhaltung ist mir bekannt. Ich selber kann aber offengestanden nicht so viel damit anfangen - bei mir führt das eher zu Verkrampfungen als zu einem positiven Effekt. Und man sieht viele hervorragende Profioboisten, die tendenziell mit einer leicht nach unten geneigten Kopf spielen. Das Gegenteil sieht man freilich auch; ich denke, jeder muss selber herausfinden, welche Haltung für ihn günstig ist, wobei ein starkes Abknicken des Kopfes natürlich generell vermieden werden sollte.

      SoliDeoGloria schrieb:

      Sie hat mir ein Etüdenbuch von Salviani (2. Teil) gegeben, daraus soll ich als eine Übeeinheit Tonleitern und sonstige Etüden durch den gesamten Quintenzirkel üben, damit die Griffe und Übergänge in die Finger übergehen, ohne dass man irgendwann noch darüber nachdenken muss.
      Huiuiui - deine Lehrerin scheint ja sehr viel Wert auf die Fingertechnik zu legen! Naja, solange es dir Freude macht, schadet es dir gewiss nicht, Tonleitern und Salviani zu üben (was ich erst im Studium konsequent gemacht habe)....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Leleux-Konzert

      Neu

      So - ich trete gerade die Heimreise an .....

      Das Konzert war phänomenal-phantastisch :verbeugung2:

      Francois Leleux hat mich heute nicht nur als Oboist begeistert, sondern auch als Dirigent :jaja1:
      Schon das erste Stück, Mendelssohns Hebriden, hat er ungeheuer mitreißend und kraftvoll mit vollstem Körpereinsatz dirigiert :clap: und dabei wurden die vielen Melodiebögen von der Camerata Salzburg wunderschön ausgekostet - ganz besonders das Klarinettensolo :verbeugung2: Und ich habe hierin heute auch wieder ganz neue Details gehört ...
      Dann kam Lisa Batiashvili mit einem traumhaft gespielten Mendelssohnschen Violinkonzert mit sehr warmen, vollen, häufig sehr kraftvollem, aber auch häufig ausgesprochen zartem Ton - es war ein Genuß, ihr zuzuhören :jaja1: und der perfekten Harmonie zwischen Solistin und Dirigent zuzusehen ...

      Nach der Pause kam dann endlich Mozarts ;) Oboenkonzert. Diesmal ganz ohne Überraschungen, aber wie erwartet mit wunderbar warmen und vollem Ton, enormen dynamischen Schattierungen, gewohnt flinken Fingern und halsbrecherischen Kadenzen (besonders im 3. Satz). Hochgenuß pur :love: :verbeugung2: :love: :verbeugung2: :love: Sehr oft wieder an die Grenzen des Möglichen gehend - oft hörte ich schon die Luft, bevor die zarten Töne im zweiten Satz kamen :verbeugung2:

      Als Zugabe vor dem letzten Werk, einer sehr hübschen kleinen Mozart-Symphonie, spielten dann die Oboe und die Violine eine Bearbeitung der Klnigin-der-Nachr-Arie :D Das war auch herrlich ... :D

      Das Publikum war von allem schwer begeistert - es gab wirklich tosenden Applaus für alle, Bravo-Rufe, Pfiffe, Getrampel - es fehlten nur noch die standing ovations....

      Die Weltreise zu diesem Konzert (inkl. des langen Rückweges - ich werde erst so gegen 01.30 Uhr heimkommen ;( ) hat sich voll gelohnt ;)
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Neu

      Hier gibt es übrigens noch ein aktuelles Interview mit Francois Leleux:

      br-klassik.de/aktuell/news-kri…-francois-leleux-100.html




      Und ich weiß nun auch, was das letzte Woche für ein vermeintliches Bach-Konzert war, das mir meine Lehrerin auf´s Pult legte - es war Vivaldi RV 535 :schaem1: (wie kam ich nur auf Bach ???? ) .... wir haben es heute nämlich gleich nochmal versucht .... meine Lehrerin muss es nämlich übernächstes Wochenende aufführen .... es klingt auch ohne Begleitung sehr schön .... 8o
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
    • Neu

      Auch, wenn meine Berichte anscheinend niemanden zu interessieren scheinen, hier noch der Vollständigkeit halber eine Konzertkritik vom vergangenen Mittwoch:

      wiesbadener-kurier.de/lokales/…ert-in-wiesbaden_20017208

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      Heute wurde auch der Konzertkalender der nächsten Saison des hr-Sinfonieorchesters veröffentlicht :P und ein hochinteressantes Konzert mit Oboe, Englischhorn und Bassoboe !!!! findet leider im für mich unerreichbaren Nordhessen (36341 Lauterbach) statt :heul1:


      hr-sinfonieorchester.de/konzer…essen-lauterbach-100.html
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
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      Allegro, deine Berichte interessieren mich immer! :) Aber da ich das Konzert ja selber nicht gehört habe, konnte ich nun schlecht etwas dazu schreiben....

      Allegro schrieb:

      Heute wurde auch der Konzertkalender der nächsten Saison des hr-Sinfonieorchesters veröffentlicht und ein hochinteressantes Konzert mit Oboe, Englischhorn und Bassoboe !!!! findet leider im für mich unerreichbaren Nordhessen (36341 Lauterbach) statt
      Hier zeigt sich - das Thema hatten wir ja schon mal - doch deutlich der Unterschied in unseren persönlichen Vorlieben: Ich bin natürlich auch von unserem Instrument besessen, aber meine Hörgewohnheiten sind einfach nicht so oboenlastig, dass mich das Programm dieses Konzertes wirklich reizen würde. Den Beethoven kenne ich in- und auswendig vom Spielen und vom Hören, Hindemith = weg damit!, der Name Loeffler ist mir verdächtigerweise überhaupt noch nie begegnet. Das einzige Werk, das ich ganz gerne mal im Konzert hören würde, ist das von Klughardt (welches mir bislang nur als Konserve richtig untergekommen ist). Ergo würde ich vieeeeel lieber in die Vorstellung einer von mir geliebten Oper oder in einen Klavierabend mit Beethoven-Sonaten gehen als in das Konzert in Lauterbach... :versteck1:

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      Wie kommst Du nur auf die Idee, dass ich Hindemith hören mag ? ;) Ich doch noch viel weniger als Du .... :versteck1:
      Daher schrieb ich ja auch, das Programm wäre interessant (und nicht schön) :evil:
      Aber wenn ich in der Nähe wohnen würde, würde ich es mir vielleicht trotzdem antun :rolleyes:
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)
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      Zugegebenermaßen wäre es früher für mich recht spannend gewesen, zu hören, was die hochqualifizierten Oboisten des HR-Orchesters klanglich und auch ansonsten gestalterisch zu bieten haben. Aber mittlerweile ist meine Zeit so knapp, dass ich - wenn denn überhaupt! - nur noch in Konzerte gehe, deren Programm Stücke enthält, die mich weitgehend vom Stuhl reißen können.....

      Mein letzter Opernbesuch liegt jetzt auch schon wieder über ein Jahr zurück. Und mein letzter Konzertbesuch (als rein passiver Hörer) hat, wenn ich mich nicht sehr irre, deutlich vor 2015 stattgefunden......... :heul1: :heul1: :heul1: :heul1: :heul1: :heul1: :heul1:

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      Allegro schrieb:

      Wie kommst Du nur auf die Idee, dass ich Hindemith hören mag ? Ich doch noch viel weniger als Du ....
      Die Englischhornsonate von Hindemith finde ich gar nicht so übel. Zum eigenen Spielen taugt sie mir jedenfalls (zum Hören weniger :schaem1: ).

      Irgendwann habe ich mir auch mal eine Radioübertragung von "Mathis der Maler" komplett angetan. Das Sujet dieser Oper liegt mir sehr, die Musik kommt mir leider extrem dröge vor. Aber es gibt durchaus noch weit Schlimmeres für meine arg konservativen Ohren......

      :versteck1: :versteck1: :versteck1: :versteck1:

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      Nachdem ich zur Zeit nichts für Muggen zu üben habe (mein nächstes Engagement am 7.4. betrifft Mozarts Krönungsmesse, die ich gefühlt schon hundertmal gespielt habe), habe ich eine neue Runde Strauss-Konzert mit Metronom eingeläutet. Viertel = 84 (erster Satz) im März, Viertel = 88 dann im April. Vielleicht bin ich völlig verrückt :evil: , aber mir macht es einfach Spaß, im Laufe einer langen Zeit zu erleben, wie ich ein nicht ganz so leichtes Stück immer sicherer beherrsche.....

      Nachdem es mit dem Weimarer Orchester erst mal nicht geklappt hat, fehlt demnächst nur noch die Gelegenheit zur Aufführung. Die kommt vermutlich nie, aber wenn sie wider Erwarten doch kommen sollte, bin ich gewappnet!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      Ich finde das nicht verrückt, sondern bewundernswert, wie Du da so kontinuierlich dran bleibst, Bernd .... ich wünschte mir, ich hätte auch so eine Ausdauer und Selbstdisziplin, dermaßen kontinuierlich und systematisch an ein und demselben Stück arbeiten zu können ....
      Viele Grüße - Allegro

      Musik ist, die in den Noten versteckten Töne frei werden zu lassen (nach Philmus)