Oboen-Frischlinge

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    • Aber hallo.....bei solchen Angeboten blättere ich gleich weiter....Allein solche Bilder sind abschreckend und mich wundert es nicht, wenn solche Auktionen immer wieder neu eingestellt werden. Ich bin da sehr empfindlich aufgrund meines feinmechanischen Fachwissen, wenn ich solch grazilen Mechaniken in solch desolaten Zuständen sehe.
      @ Bernd: Sollte ich irgendwann in der Zukunft ein in meinen Augen interessantes Angebot auftun darf ich dich doch sicher um deinen Rat/deine Meinung fragen, oder ? Gute Ware hat nicht umsonst ihren Preis, gel..

      Gruß
      Henricus
    • Henricus schrieb:

      @ Bernd: Sollte ich irgendwann in der Zukunft ein in meinen Augen interessantes Angebot auftun darf ich dich doch sicher um deinen Rat/deine Meinung fragen, oder ?
      Klar doch! Ich garantiere dir sogar, dass ich im Falle des Falles meine eigenen Finger stillhalten werde - Ehrenwort!

      Aus verschiedenen Gründen habe ich den Gebrauchtmarkt in den letzten Monaten nicht mehr ganz so intensiv wie früher beobachtet.....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Ich habs getan.....

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      ....nachdem ich ja schon längere Zeit gesucht habe bin ich per Zufall über ein Instrument gestopltert.
      Eine gebrauchte ältere Mönnig (Sonora) VA, jedoch 2018 generalüberholt und in absolut gepflegtem Zustand den Bildern nach zu urteilen. Zu einem äußerst akzeptablen Preis.
      Habe mir daraufhin noch fachkundigen Rat eingeholt und dann...naja...was soll ich sagen...ich denke bis zum nächsten Wochenende wird sie bei mir einziehen. Da ich das Glück habe im fußläufigen Bereich eine Oboenwerkstatt zu haben, wird die Kleine die Hürde der Begutachtung nehmen müssen. Fällt diese wider Erwarten negativ aus werde ich sie umgehend wieder verkaufen, ansonsten darf sie bleiben und versuchen, mit mir Freundschaft zu schließen :D

      Bin erwartungsvoll und freue mich auf die kleine Zicke :rolleyes:

      Gruß.
      Henricus
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      Ja....habe ich....sobald ich mich etwas eingewöhnt/angefreundet habe nehme ich Kontakt zu einem hiesigen Oboenlehrer auf, der Erwachsenen Privatunterricht erteilt. Ruft für eine Einheit von 45 Minuten derzeit 23 Euronen auf. Das ist in meinen Augen ein erträglicher Kurs.
      Das erste Kennenlernen (fange ja bei Null an und möchte mich erst mal mit den Feinheiten der Mechanik etc. auseinandersetzen, da kommt mein feinmechanischer Hintergrund durch) möchte ich im stillen Kämmerlein vollziehen.
    • Neu

      Henricus schrieb:

      Das erste Kennenlernen (fange ja bei Null an und möchte mich erst mal mit den Feinheiten der Mechanik etc. auseinandersetzen, da kommt mein feinmechanischer Hintergrund durch) möchte ich im stillen Kämmerlein vollziehen.
      Und wie genau wilst Du das anstellen, wenn Du noch gar keinen richtigen Ton herausbekommst ?
      Willst Du am Ende gleich dran herumschrauben ? Das würde ich tunlichst bleiben lassen - es gibt nur wenige Schrauben, an denen man drehen sollte, wenn man nicht wirklich ganz genau weiß, was man da tut :huh:
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
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      Um Gottes Willen, nein, da hast du mich falsch verstanden. Mich interessiert die Koplexität der Mechanik und das Ineinadergreifen der verschiedenen Bestandteile. Schrauben werde ich da bestimmt nix. Es ist für mich ein Verstehen um des Verstehens willen. Ich möchte wissen was passiert, wenn ich einen Ton erzeuge unter fachkundiger Anleitung, sprich des Lehrers. Bin bei Technik halt so verkopft wie ich bei Musik emotional bin. Und wegen der Emotion isses ja auch eine Oboe und keine Blockflöte oder ein Banjo geworden :D
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      Henricus schrieb:

      Ruft für eine Einheit von 45 Minuten derzeit 23 Euronen auf. Das ist in meinen Augen ein erträglicher Kurs.
      Es kommt natürlich darauf an, ob er es versteuert oder nicht, aber 23 Euro für 45 Minuten ist in meinen Augen kein erträglicher Kurs, sondern ein Dumpingpreis. (privat, nicht Musikschule, wo man nur einen Teil der Gebühr zahlt, weil Subventionen dazukommen)

      Viel Freude mit der Oboe! Ich würde mich allerdings an Deiner Stelle an die Anweisungen des Lehrers halten (sofern er kompetent ist) - zu viel geht falsch, wenn man auf eigene Faust herumprobiert, Du könntest Dir zum Beispiel eine falsche Blastechnik einlernen oder eine falsche Fingerhaltung, die Du nur schwer loswirst.

      Vergiss die Mechanik erstmal! Lass dich auf die Musik ein.
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      Keine Ahnung ob er wie und was er versteuert....ich würde auch mehr zahlen. Habe aber über musizierende Bekannte nur gutes über ihn gehört. Es wird sich zeigen, denn menschlich muß. Es meiner Meinung nach zwischen Schüler und Lehrer auch passen.
      Natürlich will ich mich auf die Musik einlassen...das ist meine Hauptmotivation. Aber ich kriege nunmal den Technikzwerg in meinem Kopf nicht tot :S
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      Sei halt nicht verzweifelt, wenn Du zu Hause versuchst zu spielen und es nicht gelingt. Mein Klarinettenlehrer hat gesagt, er hat Schüler gehabt, die auch nach zwei Wochen Unterricht keinen einzigen Ton herausgebracht haben (und Oboe ist wohl nicht einfacher zu spielen).
      Generell würde ich dazu raten, die ersten Schritte mit dem Lehrer gemeinsam zu machen, aber das (inkl die Risiken, wenn man autodidaktisch anfängt) habe ich ja schon geschrieben.
      Bleibt mir nur mehr, Dir viel Freude zu wünschen!
    • Neu

      Sadko schrieb:

      Es kommt natürlich darauf an, ob er es versteuert oder nicht, aber 23 Euro für 45 Minuten ist in meinen Augen kein erträglicher Kurs, sondern ein Dumpingpreis. (privat, nicht Musikschule, wo man nur einen Teil der Gebühr zahlt, weil Subventionen dazukommen)
      Da ist schon was dran - der Klempner, den ich neulich bestellen musste, hat mich an reinem Stundenlohn ohne Anfahrt und Material mehr als 60 Euro + Mehrwertsteuer gekostet. Aber leider ist es selbstverständlich, dass auf breiter Front für studierte Musiker weit weniger pro Stunde angesetzt wird als für Klempner - auch im Rahmen des (scheinbar!) subventionierten Musikschulbetriebs! Ich bin ja schon seit vielen Jahren per Honorarvertrag an einer Städtischen Musikschule angestellt, und übers Jahr gemittelt komme ich da auf klar weniger als 20 Euro "Stundenlohn".

      Henricus schrieb:

      Mich interessiert die Komplexität der Mechanik und das Ineinandergreifen der verschiedenen Bestandteile. Schrauben werde ich da bestimmt nix. Es ist für mich ein Verstehen um des Verstehens willen.
      Prinzipiell finde ich das erst mal nicht verkehrt. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sich mehr Schüler für die mechanischen Zusammenhänge interessieren würden, denn gerade in diesem Punkt habe ich oft das Gefühl, tauben, weil bewusst auf Durchzug umgeschalteten Ohren zu predigen. Irgendwann kommt aber fast jeder in eine Situation, in der die Mechanik Probleme macht, die man mit einem geringen Grundwissen, welches aber nun mal vorhanden sein muss, ohne große Umstände selber lösen könnte...

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      arundo donax schrieb:

      auch im Rahmen des (scheinbar!) subventionierten Musikschulbetriebs!
      Lieber Bernd! Ich denke, das Thema "Was soll Musikunterricht kosten?" wäre einen eigenen Thread wert (ich habe auf die Schnelle keinen solchen gefunden, soll ich einen eröffnen?), daher jetzt nur kurz zum Zitierten: Meine Musikschule in der Nähe von Wien wird nicht nur scheinbar subventioniert, sondern tatsächlich: Ca. ⅓ der Gesamtkosten zahlen die Eltern/Schüler, ⅓ das Land Niederösterreich und ⅓ die Stadt. Mein Klarinettenlehrer hat mir vor kurzem sogar gesagt, was er netto pro 60min bekommt, und wenn ich mich recht erinnere, war es deutlich über 20 Euro. Naja, er unterrichtet schon seit über 40 Jahren an dieser Musikschule, vielleicht hat er deshalb ein höheres Gehaltsniveau?
      Dass Dich die städtische Musikschule so schlecht bezahlt, finde ich sehr ungerecht - dass ein Handwerker 60 Euro / Stunde verlangt, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen, aber ein Barkeeper kann pro Abend samt Trinkgeld auch richtig viel verdienen und braucht dafür kein jahrelanges Studium.
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      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
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      Auch hier in diesem Thread hatten wir dieses Thema schon.

      Ich zahle aktuell für einen studentischen Privatlehrer, der zu mir nach Hause kommt, für 2 Stunden (also 120 Minuten) sage und schreibe 110,-- EUR :S , was einer der Gründe ist, warum ich das nur alle 6 - 8 Wochen in Anspruch nehme.



      Dafür habe ich mir heute kurzentschlossen ein neues musikalisches Spielzeug gekauft - und zwar ein Keyboard :D mit vier Okatven Tonumfang und vor allem mit akzeptablem Klavier- und Cembaloklang.
      Nun kann ich Aritulationen auch mal ohne Oboe und sogar zur Unzeit ausprobieren; vielleicht auch mal Kadenzen "erfinden", mal wieder das eine oder andere kleine Klavierstückchen versuchen oder auch mal eine Begleitung ausprobieren. 8o
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés