Oboen-Frischlinge

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    • Diese Telemann-Sonate habe ich - glaube ich - selber noch nie versucht ... aber sie klingt sehr schön; muss mal nach den Noten gucken gehen .... in welchem Rahmen könnt Ihr die denn aufführen ?
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Lieber Bernd! (Gerne auch, wer sonst mag ...)

      Eben gehört - NEUE MUSIK

      Und eine dumme Frage: Wie schwer ist da der Einstieg zu produzieren?

      Aber wirklich nur, wenn Du Lust hast, in die youtube-Datei hineinzuhören.

      Ansonsten schöne Grüße! Hin und wieder schaue ich in den Oboen-Thread und bewundere Euch heimlich.

      Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Melione schrieb:

      Kennst du jemanden, der Klarinette spielt? Lust, ein von mir komponiertes Duett auszuprobieren? scribd.com/document/400866376/…-und-Klarinette-in-B-2019 (PDF auf Anfrage auch per Email erhältlich)
      Ich werde mich demnächst mal an dem Klarinettenpart versuchen.


      Nachtrag 31.7.: Habe es heute einmal gespielt, noch sehr langsam. Ist nicht sonderlich schwierig, aber ich müsste es häufiger spielen, um schneller zu werden und auch die "Musik" zu erfassen.

      Gibt es denn einen Oboisten (m/w/d), vielleicht sogar im Berliner Raum, der Interesse daran hat, es gemeinsam zu spielen?


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • @Melione
      Leider kenne ich keinen Klarinettisten resp. eine Klarinettistin. Vor Jahren hatte ich mit Freunden das Projekt „Trio d‘anches“ in Angriff genommen. Wenn aber einer aus der Gruppe erst am Abend vor dem lang gesetzten Probentermin sein Instrument in die Hand nimmt, sind die Treffen wenig befriedigend. Und das war nicht nur einmal der Fall.

      @andréjo
      Toller Tipp, danke dafür. Das dankbare an dieser Musik ist doch, dass kein Zuhörer jemals ergründen kann, ob man einen falschen Ton gespielt hat. :thumbsup: Das gilt natürlich nicht für alle Werke der Gegenwart, Philip Glass und Arvo Pärt finde ich ziemlich harmonisch.

      @Allegro
      Baust du deine Rohre selbst? Ich habe mir endlich einen Außenhobel gegönnt und werde mich gleich heute hinsetzen und ein paar Rohre schnitzen.

      So langsam kommen meine Freundin und ich mit dem Telemann voran. Manchmal ist es schon Musik. ^^ Ist man eigentlich jemals zufrieden mit dem eigenen Output?
    • Nein - ich baue nicht selbst .... ich habe zwar das Werkzeug dazu da und auch einige Versuche angestellt; das Aufbinden klappte auch ganz gut, aber zum feinmotorischen Schnitzen bin ich definitiv nicht geeignet - noch dazu, da ich recht schlecht sehe ....
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Jorinde schrieb:

      @andréjo
      Toller Tipp, danke dafür. Das dankbare an dieser Musik ist doch, dass kein Zuhörer jemals ergründen kann, ob man einen falschen Ton gespielt hat. :thumbsup: Das gilt natürlich nicht für alle Werke der Gegenwart, Philip Glass und Arvo Pärt finde ich ziemlich harmonisch.
      Danke für Deine Antwort, Jorinde. Ironiefrei.

      Ich hoffe, dass das mit dem tollen Tipp nicht nur ironisch gemeint war. Klingt allerdings ein wenig so. Macht aber in jedem Fall nichts. :P

      Mit dem zweiten Satz dürftest Du Recht haben. Trotzdem ...

      :alte1: ;) : Aber meine Frage wurde noch nicht beantwortet - gut, war ja wahrscheinlich eine dumme Frage.

      Dennoch: Wenn ein Oboist so einsteigen muss, wie hier bei unserem Schmidt, Christfried - ein christlicher und friedlicher Vorname in der Tat:

      Wie groß sind da die Schwierigkeiten?

      PS: Natürlich brauche ich den Christfried nicht jeden Tag - um Himmelswillen. Dennoch fasziniert mich diese Musik mittlerweile schon, bin aber auch schon alt. Pärt hat für mich gelegentlichen Reiz und gelegentlich großen Nicht-Reiz. Glass geht mir schon lange auf den Geist. Das könnte ich begründen, aber hierher gehört es wohl nicht.

      Beste Grüße

      Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Neu

      Du meinst vermutlich das hier? youtube.com/watch?v=ryk5F5W4_q4
      Also die ersten paar Sekunden habe ich mir tatsächlich angehört - danach musste ich abschalten :versteck1:
      Wenn ich richtig gehört habe, geht der Einstieg bei der Oboe mit einer Flatterzunge los. Das ist definitiv eine "moderne" Technik, die ich persönlich zwar auch schon mal versucht, aber nicht hingekriegt habe.
      Ob das alle studierten Oboisten können, kann ich auch nicht beurteilen ...
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Neu

      Gibt es beu der Oboe auch die beiden Varianten "rollendes R" mit der Zunge bzw. dem Rachen? Da ich nie ein "richtiges" rollendes R wie z. B. Italiener konnte, aber immer schon ein Rachen-R wie die Franzosen, kann ich auf der Klarinette auch nur letztere Variante.

      maticus
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    • Neu

      Ich kenne nur die mit dem rollenden R im Rachen - so wurde mir jedenfalls die Flatterzunge von Froncois Leleux erklärt, als ich ihn in der Autogrammstunde nach einem Konzert fragte, wie das geht .....

      Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie das mit der Zunge funktionieren soll :huh: - wobei ich diese Variante aber auch beim Sprechen gar nicht kenne ?(
      Viele Grüße - Allegro

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    • Neu

      Ich kann beide Varianten des rollenden R, aber nur beim Singen. Auf der Oboe habe ich das bisher nicht gebraucht, das werde ich demnächst allerdings mal testen und meinen Lehrer darüber ausfragen.

      @andréjo
      Meine Ironie bezog sich nur auf die wirklich schrägen, ungewohnten Klänge, wobei ich solch - ich nenn‘ es mal krasse oder exzentrische - Musik zwar kenne, aber eher weniger höre. Die Problematik mag auch darin liegen, dass man manchmal das Gefühl hat, heutzutage meine jeder irgendeinen schrägen Klang aufs Papier kritzeln zu können und das wäre Kunst. Ähnlich in der Malerei.
      Ich stehe aber auch dazu, dass man solche Musik unbedingt AKTIV hören muss und trotzdem nicht zwingend Zugang findet. Hörst du eine Struktur in dem Werk?

      Der Oboeneinstieg ist sicherlich mehrfach aufgenommen worden. Interessant wäre ja mal zu erfahren, wie lange Glaetzner gebraucht hat, um sich mit seiner Stimme vertraut zu machen und sie sicher zu können. Ich würde vermutlich schon an den Einsätzen verzweifeln, da sind die richtigen Töne noch gar nicht diskutiert.
    • Neu

      Jorinde schrieb:

      Hörst du eine Struktur in dem Werk?
      Nein, nicht wirklich. Aber über die Jahrzehnte ist meine Offenheit solcher Musik gegenüber sehr gestiegen, so dass mir die ungewohnten Klänge und die Aggressivität des Zugriffs keinerlei Hörprobleme mehr bereiten - und hier auch keine Langeweile. Es gibt natürlich schon Diverses aus dem Bereich der Avantgarde, aber eben auch der Postmoderne, das mich langweilt, weil mir Überraschung fehlt - und ich ohnehin keine Struktur erkenne. Gut - das kann einem mit spätromantischer Musik - oder mit Barockmusik - auch passieren.

      Im Allgemeinen bin ich bei Musik sehr empfänglich für eine sehr große Bandbreite. Schwerpunkte muss man natürlich entwickeln, schon wegen der Lebenszeit ... :|

      Aber gut - ich will nicht den Rahmen sprengen.

      Vielleicht nur so viel zum Fadenkontext: Ich habe lange gebraucht, um avantgardistischer Oboenmusik der letzten - sagen wir - fünfzig und mehr Jahre etwas abzugewinnen. Doch mittlerweile reizen mich gerade die modernen Spieltechniken, die auf diesem Instrument so unverwechselbar sind.

      Und ich höre schon auch gerne Barockes mit Oboe - trotz der Gefahr mancher Verwechselbarkeit etwa bei Albinoni - und Konzerte im 19./ 20. Jahrhundert - bis hin zu Strauss. Gar so viele gibt es ja nicht.

      Kennst Du - kennt Ihr - das folgende Konzert?



      Ich meine den Goossens.

      Der Komponist war ja auch einer der ganz herausragenden Solisten.

      Ich finde dieses knappe Konzert attraktiv in Stimmung und Harmonik und es dürfte nicht sonderlich bekannt sein.

      :cincinbier: Wolfgang
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    • Neu

      Ah, danke. Da habe ich ja auch mitgemischt. Alles wieder verdrängt.

      Sagen wir so: Es ist natürlich zu Recht nicht in die oberste Liga aufgestiegen. Dazu ist es wohl nicht griffig genug, nicht einfallsreich genug, huscht zu schnell vorbei.

      Ich mag die Harmonik - wie Melione -. ich mag sie so lange, bis sie sich halt auch abgenutzt hat. Dann muss es liegenbleiben für längere Zeit. Das ist nicht schwer und die Regale sind voll.
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    • Neu

      Jorinde schrieb:

      Baust du deine Rohre selbst? Ich habe mir endlich einen Außenhobel gegönnt und werde mich gleich heute hinsetzen und ein paar Rohre schnitzen.
      Auch ich heiße dich hier herzlich willkommen, Jorinde! Von welchem Hersteller stammt dein Außenhobel? Kannst du Näheres zur Schablone sagen?


      andréjo schrieb:

      Dennoch: Wenn ein Oboist so einsteigen muss, wie hier bei unserem Schmidt, Christfried - ein christlicher und friedlicher Vorname in der Tat:

      Wie groß sind da die Schwierigkeiten?

      Die Schwierigkeiten sind schon immens groß.

      Allegro schrieb:

      Wenn ich richtig gehört habe, geht der Einstieg bei der Oboe mit einer Flatterzunge los. Das ist definitiv eine "moderne" Technik, die ich persönlich zwar auch schon mal versucht, aber nicht hingekriegt habe.
      Ob das alle studierten Oboisten können, kann ich auch nicht beurteilen ...
      Der größere Teil der studierten Oboisten, mit denen ich meine Muggen bestreite, dürfte ebenso wie ich keine Flatterzunge beherrschen - und auch ansonsten nicht in der Lage sein, Stücke wie das Oboenkonzert von Schmidt zu spielen. Um so etwas vernünftig realisieren zu können, muss man sich länger mit Spieltechniken, die nicht zum normalen Programm des Studiums gehören, beschäftigen.

      Meine persönliche Meinung zu dieser Komposition verschweige ich lieber..... :whistling:

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Neu

      Danke auch Dir, Bernd!

      Natürlich bin ich nicht sonderlich überrascht. Seltener wohl in der Musik - bei Klaviermusik kann ich etwas mehr mitreden -, dass etwas deutlich schwerer klingt, als es auszuführen ist.

      OK - die Toccata von Khatschaturian konnte ich einst ordentlich klimpern (und die klingt sehr effekthascherisch, stellt aber wirklich kein großes Problem dar), doch das geht jetzt auch nicht mehr ... Denn dazu müsste man in Übung bleiben.

      :wink: Wolfgang
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