Humperdinck: "Königskinder" - Oper Frankfurt, 14.10.2012 (Premiere: 30.09.2012)

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    • Humperdinck: "Königskinder" - Oper Frankfurt, 14.10.2012 (Premiere: 30.09.2012)

      Nachdem ja kürzlich endlich die erste "Königskinder"-Produktion auf DVD erschienen ist, genießt die Oper derzeit auch aufgrund der Frankfurter Aufführung wieder eine etwas erhöhte Aufmerksamkeit. Da mir diese Oper sehr ans Herz gewachsen ist, wollte ich sie natürlich auch einmal live auf der Bühne sehen und so ging's neulich für einen Abend nach Mainhattan ...

      Die Besetzung:

      Königssohn: Daniel Behle
      Gänsemagd: Amanda Majeski
      Spielmann: Nikolay Borchev
      Hexe: Julia Juon
      Holzhacker: Magnus Baldvinsson
      Besenbinder: Martin Mitterrutzner
      Sein Töchterchen: Chiara Bäuml
      Ratsältester: Franz Mayer
      Wirt: Dietrich Volle
      Wirtstochter: Nina Tarandek
      Schneider: Beau Gibson
      Stallmagd: Katharina Magiera
      1. Torwächter: Thomas Charrols
      2. Torwächter: Garegin Hovsepian
      Eine Frau: Claudia Grunwald

      Chor der Oper Frankfurt, Frankfurter Opern- und Museumsorchester

      Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
      Inszenierung: David Bösch
      Bühne: Patrick Bannwart
      Kostüme: Meentja Nielsen
      Licht: Frank Keller
      Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
      Chorleitung: Matthias Köhler
      Kinderchorleitung: Michael Clark

      Zuerst zum Musikalischen: Einen etwas schizophrenen Eindruck hinterließ das Dirigat von Sebastian Weigle. Auf der einen Seite bestach das fabulös aufspielende Orchester der Frankfurter Oper durch einen prächtigen, aber differenzierten Klangzauber, der die herausragenden Qualitäten von Humperdincks Musik sehr schön zur Geltung brachte. Das Pianissimo an manchen Stellen konnte man fast schon als magisch bezeichnen! Auch Weigles Tempi passten wunderbar. Leider war es jedoch so, dass an zahlreichen Stellen fast alle Sänger Schwierigkeiten hatten, über das Orchester zu kommen. Wer die Oper nicht kannte, hatte ohne Übertitel oftmals keine Chance, den Text zu verstehen. Besonders gravierend erwies sich das beim Spielmann von Nikolay Borchev, da dessen Aussprache an sich schon suboptimal war. Überhaupt war Borchev für mich die relative Enttäuschung des Abends. Er machte das nicht schlecht, schauspielerisch war's gut, aber im Gegensatz zu den ganzen anderen "Spielmännern", die ich von CD/DVD kenne, konnte er stimmlich nicht wirklich mithalten. Die beste Textverständlichkeit lieferte Katharina Magiera in der kleinen Rolle der Stallmagd, die überhaupt mit ihrem fantastischen Mezzo die Partie stark aufwertete. Fairerweise muss man allerdings dazu sagen, dass ihre Passagen auch überwiegend recht leicht instrumentiert sind. Der sängerisch-darstellerische Stern des Abends gebührt indes Amanda Majeskis Gänsemagd. Toll gesungen (auch wenn Helen Donath stimmlich weiterhin meine Favoritin bleibt) und überragend gespielt - ganz große Klasse! :juhu: Eine Gänsemagd wie aus dem Bilderbuch! Sie ist es auch, die von den Hauptfiguren noch am besten über das Orchester kommt. Eine Stufe darunter, aber ebenfalls sehr überzeugend, ist der Königssohn von Daniel Behle anzusiedeln. Auch die anderen Solisten lieferten grund-solide bis gute Leistungen ab, wenn man eben von der Tatsache absieht, dass sie z.T. etwas im Orchester untergingen. Herausgehoben werden soll noch Chiara Bäuml als Tochter des Besenbinders, die mit ihren jungen Jahren einen bravourösen Auftritt hinlegte.

      Für die Inszenierung zeichnete David Bösch verantwortlich, von dem ich vorher noch nichts gesehen hatte. Im Gegensatz zur Züricher Produktion von Jens-Daniel Herzog betont Bösch den Märchencharakter des Stücks etwas stärker, ohne es sich dabei im affirmativen Naturalismus bequem zu machen: Es gibt zwar eine "echte" Hexe und auch einige andere Kostüme scheinen direkt aus dem Märchenbuch zu kommen - von naturalistischem Wald und Hexenhaus fehlt jedoch jede Spur. Stattdessen gibt es eine gräulich-schwarze Öde mit von der Gänsemagd gebastelten weißen Papiergänsen und -blumen sowie einen weißen Kreidekreis, der als Bannkreis die Gänsemagd zunächst davon abhält, in die Welt hinaus zu flüchten. Die Szene, in der die Gänsemagd zum ersten Mal versucht, einen Fuß hinter die Linie zu setzten, ist wunderbar gemacht. Mit simplen Mitteln wird hier spannendes Theater gezaubert, Böschs subtile Personenregie fügt sich gut ein. Am Ende des 1. Aktes bekommt man dann aber auch etwas fürs Auge geboten: Die Papiergänse und -blumen am Bannkreis gehen nach dem Gebet der Gänsemagd in Flammen auf und für den Übergang zum 2.Akt setzt sich die Planen-Auflage des nach vorne abfallenden Bühnenbodens wie ein Laufband in Bewegung und lässt die Überreste des Bühnenbildes in das "schwarze Loch" des Hintergrunds verschwinden. Ein beeindruckendes Bild. Zum 2. Akt fahren von oben große Buchstaben herunter, die das Wort "Höllastadt" (eigentlich: Hellastadt, das "e" ist jedoch heruntergefallen) bilden. Visuell wird der Akt von einer Art überdimensionalem "Flachmann" dominiert, der wie ein Ballon über der Szene hängt und von dem zahlreiche Schläuche nach unten laufen, die später vom Chor aufgegriffen werden, der mit Schweinemasken plötzlich aus Löchern im Bühnenboden hervorlugt. Das einzige, was mich während der ersten zwei Akte wirklich gestört hat, war der permanente z.T. absolut unmotivierte Nebelschwall im Hintergrund. Es hätte meiner Meinung nach völlig gereicht, ihn an bestimmten Stellen einzusetzen und ansonsten den "schwarzen Schlund" wirken zu lassen Im 3. Akt wird dann das Schwert zu einem zentralen szenischen Motiv: Durch das Königsschwert gehen die beiden Königskinder in Abweichung von der Vorlage aktiv in den Freitod und die Kinder der Stadt, mit Parkas, kurzen Hosen und Holzschwertern ausgezogen, um nach dem Königspaar zu suchen, richten die Schwerter am Ende liegend so nach oben, dass die sie zu Kreuzen werden und einen Friedhof suggerieren - ein starkes und eindringliches Bild. Eine insgesamt sehr stimmige und packende Inszenierung von Bösch, die den im Stück angelegten Spagat zwischen Märchen und gesellschaftskritischer Dystopie überzeugend auf die Bühne bringt, jedoch in Sachen Personenführung nicht ganz an Herzogs Arbeit in Zürich heranreicht und in Sachen szenischer Neudeutung weniger weit geht.

      Trotz kleiner Einschränkungen unbedingt sehens- und hörenwert! Noch bis zum 27. Oktober.

      "http://www.oper-frankfurt.de/de/page851.cfm?stueck=401"

      DiO :beatnik:
      "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold
    • Laut einer Kritik in der NMZ ("http://www.nmz.de/online/anti-maerchen-in-hoellastadt-engelbert-humperdincks-koenigskinder-an-der-oper-frankfurt") wurde eine Aufführung auch für einen CD-Release bei OehmsClassics mitgeschnitten. Schade, dass es "nur" ein Audio-Mitschnitt ist, die Inszenierung hätte es sehr wohl verdient gehabt, auf Video festgehalten zu werden! Bin mal gespannt, wie die Balance Orchester/Sänger auf der Aufnahme ist ...

      DiO :beatnik:
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    • Tja, da kann man doch mal wieder sehen, wie die Meinungen auseinander gehen können.
      Ich fand diese ganze Produktion einfach nur unerträglich und zwar sowohl von der Inszenierung her (Bühnenbild, Kostüme) wie auch vom unglaublich schlechten Dirigat Sebastian Weigles her.
      Die Sänger waren durch die Bank in Ordnung, konnten aber in diesem schlechten Umfeld Ihr Können nur bedingt unter Beweis stellen.
      Das Bühnenbild bestand aus einer angeschrägten schwarzen Fläche mit Kreideschmierereien und im Kreis angeordneten Papierblumen, die dann irgendwann verbrennen. Dahinter steigt mysteriöser Nebel auf, der wohl sowas wie Atmosphäre vermitteln soll. Die Protagonisten müssen sich die ganze Zeit über auf dieser engen Fläche aufhalten.
      Das Orchester spielte katastrophal schlecht. Schon das eröffnende Hornmotiv war vollkommen misslungen, dann quälte sich alles voran. Der Klang war die ganze Zeit über schlecht ausgehört, dünn, leidenschaftslos, eng, alles wirkte schlecht geprobt, unterspielt, lustlos, schlampig. So schlecht hat Weigle hier noch nie in der Oper dirigiert (und ich habe Einiges von Ihm gehört).
      Ich kann nur sagen, daß Eleonore Büning in Ihrer Kritik in der FAZ vom 02.10.2012 vollkommen Recht hat, wenn Sie das Dirigat als Ärgernis bezeichnet und an der Inszenierung kaum ein gutes Haar lässt.
      David Bösch sollte einfach keine Oper mehr inszenieren. Er ist hier bereits mit Vivaldis "Orlando Furioso" komplett gescheitert und hat nun die "Königskinder" verhunzt.
      Würde ich nicht die gelungenen CD-Aufnahmen von Heinz Wallberg (EMI) und Ingo Metzmacher (Crystal) kennen, wäre diese Oper nach diesem Negativerlebnis für mich gestorben.
      Ich war dermaßen angenervt, daß ich die Oper bereits in der Pause verlassen habe und diese Entscheidung nicht bereut habe. Die absolut furchtbare, künstliche Beleuchtung der Bühne, die noch dazu permanent in den ersten Rang reflektierte, wo ich saß, haben mir die Oper zusätzlich verleidet. Es war ein ganz schreckliches Erlebnis für mich. Wäre die musikalische Umsetzung gut gewesen, hätte ich noch meine Augen schließen und mich der Musik hingeben können. Aber dies war eben nicht möglich.
      Man darf einfach mittelmäßigen Schauspielregisseuren nicht die Inszenierung einer Oper anvertrauen, die nunmal nach ganz anderen Regeln funktioniert.
      Daß diese Katastrophe nun auch noch auf CD erscheinen soll, ist wirklich ein ganz schlechter Witz.
    • inland_empire schrieb:

      Tja, da kann man doch mal wieder sehen, wie die Meinungen auseinander gehen können.


      Tja, so isses halt! 8+) Wobei die Heftigkeit Deiner Ablehnung mich schon etwas überrascht hat ... warst Du auch am 14. drinnen?

      DiO :beatnik:
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    • Diabolus in Opera schrieb:

      Tja, so isses halt! 8+) Wobei die Heftigkeit Deiner Ablehnung mich schon etwas überrascht hat ... warst Du auch am 14. drinnen?

      Nein, ich habe die Aufführung am Donnerstag, den 11.10. gesehen. Und ich hatte mir sogar schon Karten für zwei weitere Vorstellungen besorgt, weil ich das Stück wirklich intensiv live hören und sehen wollte. Aber diese Karten werden nun verfallen, denn das tue ich mir freiwillig nicht nochmal an.

      Nun, meine Heftigkeit mag Dich überraschen. Aber ich habe das genauso empfunden.

      Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, wer weiß?

      Obwohl ich von der Inszenierung her sowieso nichts erwartet hatte nach dem Vivaldi mit David Bösch.

      Das Dirigat von Weigle hat mir dann eben den Rest gegeben. Weigle huschte schon zu Beginn so komisch vor das Orchester und gab sofort den Einsatz - und alles ging schief. Ich weiß nicht, was da los war. Aber normal war das nicht. Daß er die Tempi zerdehnt, kennt man von Ihm ja schon, aber daß er so eine üble Klangkultur zulässt, war neu. Ich hoffe nicht, daß sich das wiederholt. Vielleicht ist er momentan schlecht drauf, krank, überfordert, lustlos - keine Ahnung. Oder die Chemie mit dem Regisseur hat nicht gestimmt (was mich nicht wundern würde).

      In der Oper hängt eben nunmal alles zusammen. Und so kann es auch schnell schiefgehen.

      Mir hats für die Sänger leidgetan. Ich hatte mich sehr auf Daniel Behle und Julia Juon gefreut, die ich Beide schon in wunderbaren Darbietungen und Inszenierungen erlebt habe (Frau ohne Schatten, Daphne). Aber sie wurden hier in schreckliche Kostüme gesteckt und in ein enges Inszenierungskonzept, und sie hatten somit keine Entfaltungsfreiheit. So kam es mir jedenfalls vor.

      Es freut mich dennoch, daß es Dir gefallen hat, DiO!
    • Was mich noch interessieren würde: War es in Deiner Aufführung auch so, dass die Sänger z.T. ziemlich vom Orchester zugedeckt wurden, bzw. nicht in der Lage waren, über das Orchester zu kommen? Da ich weder Weigle noch die Sänger jemals vorher gehört habe, konnte ich schlecht beurteilen, wen jetzt da die größere Schuld traf ... aufgrund der Tatsache, dass es fast alle Sänger betraf geht der schwarze Peter dann aber wohl doch eher an den Dirigenten. Vielleicht lag es aber auch nur an meinem Platz im Parkett ...

      DiO :beatnik:
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    • Diabolus in Opera schrieb:

      Was mich noch interessieren würde: War es in Deiner Aufführung auch so, dass die Sänger z.T. ziemlich vom Orchester zugedeckt wurden, bzw. nicht in der Lage waren, über das Orchester zu kommen?

      Ja, durch den pauschalen, intransparenten und dicken Orchesterklang entstand eine Art "Dröhnen", eine Lärmwand, die den Sängern nicht geholfen hat und Ihre Entfaltung behinderte. Den Gesang von Amanda Majeski (die hier zum ersten Mal auftrat) konnte ich da gar nicht beurteilen, weil Sie mit Ihrer Stimme gar nicht richtig durchgedrungen ist. Es entstand keine Symbiose zwischen Stimmen und Orchester, was in der Oper eigentlich so sein sollte.
      Weigle tut sich oft schwer mit der Balance. Er braucht meistens eine gewisse Zeit, bis er sie halbwegs im Griff hat. Bei Opern von Richard Strauss gelingt Ihm das sehr gut. Bei Wagner und anderen klappt es meistens nicht richtig. Zu Humperdinck schien er mir gar keine Affinität zu haben. Irgendwie ist er hier nicht durchgestiegen. Sein pastos-pauschaler Ansatz ging fehl.

      Das Parkett in der Oper Frankfurt halte ich für kritisch, gerade im mittleren Bereich, da hier eine Art "Delle" vorhanden ist. Besser sitzt man im hinteren Bereich, weil die Reihen da wieder ansteigen und der Klang und die Sicht wesentlich besser sind.
      Ich bevorzuge die mittleren Ränge. Man kann die Übertitel mitlesen, kann ins Orchester gucken und sieht die Bühne sehr gut. Der Klang ist hier i.d.R. ausgewogen, aber in den "Königskindern" half auch das nichts mehr, der Klang war übel.

      Am Sonntag hörte ich hier "Chowanschtschina" unter der Leitung von Lawrence Foster (als Gast). Und da war der Eindruck völlig anders. Transparent, klar, die Sänger kamen wunderbar zur Geltung, sie konnten aufblühen. Die Inszenierung hat nicht weiter gestört, die Musik kam exzellent zur Geltung. So soll es sein.
    • Hallo Inland Empire,

      danke für Deine Einschätzung!

      inland_empire schrieb:


      Ja, durch den pauschalen, intransparenten und dicken Orchesterklang entstand eine Art "Dröhnen", eine Lärmwand, die den Sängern nicht geholfen hat und Ihre Entfaltung behinderte.


      Meiner Meinung nach war der Orchesterklang eigentlich nicht dick und auch nicht intransparent (man konnte einzelne Stimmen gut heraushören, es war kein Klangbrei), sondern nur tendenziell zu laut. Dabei konnte das Orchester ein vortreffliches pp spielen, wie es an einigen Stellen bewies. Deshalb hab ich oben auch den Begriff "schizophren" im Bezug auf das Dirigat verwendet.

      Das Parkett in der Oper Frankfurt halte ich für kritisch, gerade im mittleren Bereich, da hier eine Art "Delle" vorhanden ist.


      Tja, ich war im mittleren Bereich des Parketts ... :rolleyes: Würde mich mal interessiert, welchen Eindruck bei mir die Orchester-Sänger-Balance im Rang hinterlassen hätte ...

      DiO :beatnik:
      "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold
    • Es stimmt schon, wirklich "dick" im Sinne von "massiv" war der Klang auch nicht. Ich hatte ja eigentlich "Opulenz" erwartet, aber die gabs nicht. Vielleicht waren die Stimmen auch einfach zu klein für diese Oper, nicht "wagnerisch" genug.

      Wie gesagt: für mich hat hier gar nichts mehr gestimmt. Es war einfach der Wurm drin.
    • inland_empire schrieb:

      Vielleicht waren die Stimmen auch einfach zu klein für diese Oper, nicht "wagnerisch" genug.


      Das kann durchaus sein. Da ich keinen der Sänger näher kenne, trau ich mich das aber - nicht zuletzt auch aufgrund der wohl etwas verzerrten Akustik an meinem Platz - nicht kompetent zu beurteilen.

      Wie gesagt: für mich hat hier gar nichts mehr gestimmt. Es war einfach der Wurm drin.


      Das ist natürlich schade. Hoffe, dass Du Deine Karten wenigstens noch los geworden bist ...

      Gruß, DiO :beatnik:
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