Opernsaison 2013/14 - Spielzeitvorschau

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    • Weiß zufällig irgendjemand etwas über den "Don Giovanni", den Krysztof Warlikowski inszenieren soll?
      Ich habe gelesen, dass diese Produktion in Trondheim über die Bretter gehen wird und soweit ich weiß,
      singt Barbara Hannigan die Donna Elvira. Sonst ist mir nichts bekannt... Wer kann mehr verraten? ;+)
      "Nicht immer sind an einem Misserfolg die Künstler schuld.
      Manchmal ist es auch das Publikum, das indisponiert ist."
      Leonie Rysanek (1926-1998)
    • Semperoper Dresden 2013/2014

      Die Premieren in Dresden in der nächsten Spielzeit:

      13.9.2013 Henry Purcell: King Arthur
      Musikalische Leitung: Felice Venanzoni
      Inszenierung: Tilmann Köhler

      28.9.2013 Georges Bizet: Carmen
      Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech
      Inszenierung: Axel Köhler

      19.1.2014 Richard Strauss: Elektra
      Musikalische Leitung: Christian Thielemann
      Inszenierung: Barbara Frey

      - mit ausgesuchter Starbesetzung (Klytemnästra: Waltraud Meier, Elektra: Evelyn Herlitzius , Chrysothemis: Anne Schwanewilms, Orest: René Pape)


      22.3.2014 Mozart: Così fan tutte
      Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
      Inszenierung: Andreas Kriegenburg

      30.5.2014 Verdi: Simon Boccanegra
      Musikalische Leitung: Christian Thielemann
      Inszenierung: Jan Philipp Gloger

      - mit Maria Agresta, Kwangchul Youn, Zeljko Lucic und Ramon Vargas


      Dazu an der "Semper 2" ab 21.2.2014 Dmitri Schostakowitsch: Moskau, Tscherjomuschki, und ab 20.6.2014 Karl May, Raum der Wahrheit, ein Musiktheater von Manos Tsangaris.


      Was fällt auf:
      - Starbesetzung bei den beiden von Thielemann dirigierten Premieren
      - Keine besonders mutige Stückauswahl
      - Stefan Herheim, eigentlich doch vor einigen Jahren in Dresden zum "Hausregisseur" ernannt, ist missing in action. Das bedauere ich sehr: In den letzten Jahren waren Herheim-Inszenierungen (Rusalka, Lulu, Manon Lescaut) immer willkommene Anlässe für eine Reise ins schöne Dresden.

      Im nächsten Jahr wird es wohl keine Opernreise nach Dresden geben...
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Gran Teatre del Liceu Barcelona 2013/2014

      Das Gran Teatre del Liceu ist auch weiterhin sehr aktiv im internationalen Koproduktionszirkus. Was ja nicht nur Nachteile hat: Wer die Reise nach Barcelona nicht scheut, kann immerhin die ein oder andere Produktion nachholen, die einem an anderem Ort entgangen ist. Außerdem steigt bei jeder Inszenierung, die den Weg nach Barcelona findet, die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass sie auf DVD erscheinen wird. Andererseits: Manche Produktionen touren mittlerweile 10 Jahre und länger durch Europa ;(

      16.11.2013 Händel: Agrippina
      Musikalische Leitung: Harry Bicket
      Regie: David McVicar

      mit Sarah Connolly, Malena Ernman, Danielle de Niese, David Daniels, Franz Josef Selig, Henry Waddington, Dominique Visse, Enric Martínez-Castignani

      (gab's mindestens schon in Brüssel 2000, Paris 2003 , Frankfurt 2006 und London 2007)


      20.12.2013 Massenet: Cendrillon
      Musikalische Leitung: Andrew Davis
      Regie: Laurent Pelly

      mit Joyce DiDonato, Annick Massis, Alice Coote, Ewa Podless, Laurent Naouri

      (gab es schon in London, Brüssel und Lille, und liegt auch schon auf DVD vor)


      27.1.2014 Bellini: La Sonnambula
      Musikalische Leitung: Daniel Oren
      Regie: Marco Arturo Marelli

      u.a. mit Diana Damrau und Juan Diego Flórez

      (Wien 2001, London 2002, Paris 2010)


      8.3.2014 Puccini: Tosca
      Musikalische Leitung: Paolo Carignani
      Regie: Paco Azorín

      (unglaublich: das scheint keine Übernahme zu sein...)


      13.4.2014 Rimski-Korsakow: Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesh
      Musikalische Leitung: Josep Pons
      Regie: Dmitri Tcherniakov

      (eine viel gelobte Produktion aus Amsterdam)


      19.5.2014 Wagner: Die Walküre
      Musikalische Leitung: Josep Pons
      Regie: Robert Carsen

      mit Irene Theorin, Anja Kampe, Klaus Florian Vogt, Albert Dohmen, Mihoko Fujimura, Eric Halfvarson

      (Übernahme aus Köln)


      22.6.2014 Dallapiccola: Il Prigionero / Puccini: Suor Angelica
      Musikalische Leitung: Josep Pons
      Regie: Lluís Pasqual

      (Übernahme aus Madrid)
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Teatro Real, Madrid

      Das Programm des Teatro Real ist -Mortier sei dank- schon wesentlich spannender als das von Barcelona:

      14.9.2013 Rossini: Il Barbiere di Siviglia
      Dirigent: Tomas Hanus
      Regie: Emilio Sagi

      9.10.2013 Rihm: Die Eroberung von Mexico
      Dirigent: Alejo Pérez
      Regie: Pierre Audi

      5.11.2013 Purcell: The Indian Queen
      Dirigent: Teodor Currentzis
      Regie: Peter Sellars

      2.12.2013 Donizetti: L'Elisir d'Amore
      Dirigent: Marc Piollet
      Regie: Damiano Michieletto

      12.1.2014 Wagner: Tristan und Isolde
      Dirigent: Teodor Currentzis
      Regie: Peter Sellars

      28.1.2014 Wuorinen: Brokeback Mountain (Uraufführung)
      Dirigent: Titus Engel
      Regie: Ivo van Hohe

      27.2.2014 Gluck: Alceste
      Dirigent: Ivor Bolton
      Regie: Krzysztof Warlikowski

      3.4.2014 Wagner: Lohengrin
      Dirigent: Hartmut Haenchen
      Regie: Lukas Hemleb

      17.5.2014 Offenbach: Les Contes d'Hoffmann
      Dirigent: Sylvain Cambreling
      Regie: Christoph Marthaler

      - da komme ich doch glatt in Versuchung, für Mai 2014 einen kleinen Urlaub in Madrid einzuplanen ;+)
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Archaeopteryx schrieb:

      Le Merle Bleu schrieb:

      17.5.2014 Offenbach: Les Contes d'Hoffmann
      Dirigent: Sylvain Cambreling
      Regie: Christoph Marthaler

      ...mit Anne Sofie von Otter als Muse/Nicklausse! :love:


      Jaja - offenbar arbeitet sie gerne mit Marthaler zusammen.

      Hoffmann wird Eric Cutler sein. Mal sehen, ob Marthaler in seine Inszenierung einbaut, dass sein Nicklausse >20 Jahre älter ist als sein Hoffmann ...
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Le Merle Bleu schrieb:

      Jaja - offenbar arbeitet sie gerne mit Marthaler zusammen.
      Das tut sie tatsächlich - sie gehört nach eigener Aussage zur "Marthaler-Family"... :D

      Le Merle Bleu schrieb:

      Hoffmann wird Eric Cutler sein. Mal sehen, ob Marthaler in seine Inszenierung einbaut, dass sein Nicklausse >20 Jahre älter ist als sein Hoffmann ...
      Also die Muse ist ja sowieso alterslos... :thumbup:
      "Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger."

      Max Bruch (1838-1920)
    • pedrillo schrieb:

      Soprano schrieb:

      Stimmt. Und zwar eine Produktion mit den Geschwister Pfister. Vermutlich wird das die Übernahme der Csardasfürstin aus der Oper Köln sein

      Wäre ja schade. Die Csardasfürstin hatten wir hier erst 2003, und es gibt doch noch so viele Kalman-Titel.... Könnte es aber auch sein, dass es nicht um dieses Stück, sondern um "Clivia" von Nico Dostal geht? Ist mir auf irgendeiner website als für "2014 geplant" begegnet. Das könnte ja die nächste Spielzeit sein...
      Stimmt, Pedrillo. Hab mich noch mal erkundigt. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Du Recht behältst! Chapeau
    • Und Calixto Bieito werden wir in der nächsten Saison an der Komischen Oper wohl auch wieder mit einer Premiere erleben.
      Bin da gar nicht scharf drauf, muss ich gestehen. Aber nicht, weil ich fände, dass da zu viel Nacktheit und Gewalt und Provokation drin wäre. Ich find ja Provokation gut. Aber ich fühl mich von ihm gar nicht provoziert. Ich krieg seine Provokationen nie mit, weil meine Aufmerksamkeitskurve bei Calixto Bieito mit schöner Regelmäßigkeit immer in den Keller absackt. Oder weil mir plötzlich auffällt, wie ich in Gedanken meinen Kalender durchgehe und mir überlege, was ich anderntags alles so zu tun habe ... Geht´s noch jemandem so?
    • Hm. Ja, kenne ich. Kann die allgemeine Begeisterung aber nicht teilen ... Freischütz und Karmelitinnen an der KO waren so was von stinklangweilig ... Hab ihn mal live zu einer Einführung der Karmelitinnen erlebt. Da fand ich ihn ganz inspirierend. Umso enttäuschender das Ergebnis.
    • Soprano schrieb:

      Ich krieg seine Provokationen nie mit, weil meine Aufmerksamkeitskurve bei Calixto Bieito mit schöner Regelmäßigkeit immer in den Keller absackt. Oder weil mir plötzlich auffällt, wie ich in Gedanken meinen Kalender durchgehe und mir überlege, was ich anderntags alles so zu tun habe ... Geht´s noch jemandem so?

      Ja. Ich habe in Hannover alles von ihm gesehen, und es gab ganz große Momente. Aber ganz oft traf genau das zu, was du gottseidank endlich mal aussprichst: Öde.
      Aber das wäre OT und eher was für den Thread zum Regisseur.
      Ich würde trotzdem hingehen. Manchmal überrascht einen ja doch noch. :thumbsup:
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Das Programm zur Saison 2013/2014 will die Berliner Staatsoper zwar erst am 11. April verkünden. Doch bereits gestern wurde eine spektakuläre Premiere angekündigt, die im Rahmen der Festtage (mit Preisen bis zu 260 €) aufgeführt wird (und dann zu Normalpreisen wohl frühestens in der Saison 2014/15).

      Tannhäuser
      12. April 2014
      Inszenierung: Sasha Waltz
      mit Peter Seiffert, René Pape, Marina Poplavskaya und Peter Mattei.

      Es handelt sich dabei, wie schon 2005 bei der wunderbaren Inszenierung von "Dido und Aeneas", um eine "choreographierte Oper", auf die man sicherlich sehr gespannt sein darf.
      Weitere Kooperationen von Sasha Waltz mit der Berliner Staatsoper - vor allem auf Betreiben von Barenboim - wurden versprochen.
      Dies ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil Sasha Waltz noch vor gut vier Wochen in einer Pressemitteilung verkünden ließ, dass sie Berlin verlassen wird. Nun ist man von allen Seiten um Schadensbegrenzung bemüht.
      Gut so.
    • Bayerische Staatsoper 2013/2014

      Die Premieren an der Bayerischen Staatsoper in der nächsten Spielzeit:

      Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten
      Inszenierung: Krzysztof Warlikowski
      Musikalische Leitung: Kirill Petrenko

      Giuseppe Verdi: La Forza del Destino
      Inszenierung: Martin Kušej
      Musikalische Leitung: Asher Fisch
      - unter anderem mit Jonas Kaufmann und Anja Harteros

      Wolfgang Amadeus Mozart: La Clemenza di Tito
      Inszenierung: Jan Bosse
      Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
      - Toby Spence und Kristine Opolais

      Bernd Alois Zimmermann: Die Soldaten
      Inszenierung: Andreas Kriegenburg (leider nicht Bieito, wie die Gerüchteküche zu wissen glaubte)
      Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
      - u.a. mit Barbara Hannigan

      Gleich drei Premieren für den neuen Chef Kirill Petrenko!


      Und bei den Opernfestspielen 2014:

      Gioachino Rossini: Guillaume Tell
      Inszenierung: Antú Romero Nunes
      Musikalische Leitung: Dan Ettinger
      - Michael Volle als Tell, Günther Groissböck als Gessler, Marina Poplavskaya als Mathilde


      Claudio Monteverdi: L'Orfeo
      Inszenierung: David Bösch
      Musikalische Leitung: Ivor Bolton
      - endlich wieder Barockoper in München, und endlich kehrt Bolton zurück. Und Gerhaher als Orfeo :thumbup:
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Le Merle Bleu schrieb:

      19.1.2014 Richard Strauss: Elektra
      Musikalische Leitung: Christian Thielemann
      Inszenierung: Barbara Frey

      - mit ausgesuchter Starbesetzung (Klytemnästra: Waltraud Meier, Elektra: Evelyn Herlitzius , Chrysothemis: Anne Schwanewilms, Orest: René Pape)

      Abgesehen von Thielemann klingt das doch äußerst vielversprechend...nicht unpraktisch, dass ich mittlerweile jemanden in Dresden kenne...

      Le Merle Bleu schrieb:

      13.4.2014 Rimski-Korsakow: Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesh
      Musikalische Leitung: Josep Pons
      Regie: Dmitri Tcherniakov

      (eine viel gelobte Produktion aus Amsterdam)

      Scjön, dass diese Oper mal wieder gespielt wird!

      Le Merle Bleu schrieb:

      28.1.2014 Wuorinen: Brokeback Mountain (Uraufführung)
      Dirigent: Titus Engel
      Regie: Ivo van Hohe

      Dazu gibt's ne Oper? Interessieren würd's mich ja schon, wenn ich's mir auch ganz schlecht vorstellen kann.
      "Allwissende! Urweltweise!
      Erda! Erda! Ewiges Weib!"
    • Succubus schrieb:


      Le Merle Bleu schrieb:

      28.1.2014 Wuorinen: Brokeback Mountain (Uraufführung)
      Dirigent: Titus Engel
      Regie: Ivo van Hohe

      Dazu gibt's ne Oper? Interessieren würd's mich ja schon, wenn ich's mir auch ganz schlecht vorstellen kann.


      Seit neuestem anscheinend schon. ;+) Mich hat ja angesichts der Mitteilung die Stimmlagenverteilung der vier Hauptpersonen interessiert, und sie ist, wie Google mir auswarf, tatsächlich so, wie ich vermutet habe (nämlich analog zu Così fan tutte). :P

      Weitaus interessanter find ich allerdings den Madrider "Hoffmann" mit Anne Sofie von Otter als mütterliche erfahrene Muse. 8+) Nein, aber ernsthaft: gegen das Altersverhältnis ist doch inhaltlich überhaupt nichts einzuwenden! Über die Fassung ist noch nichts verlautbart worden, oder?

      Liebe Grüße,
      Areios
      "Wenn [...] mehrere abweichende Forschungsmeinungen angegeben werden, müssen Sie Stellung nehmen, warum Sie A und nicht B folgen („Reichlich spekulativ die Behauptung von Mumpitz, Dinosaurier im alten Rom, S. 11, dass der Brand Roms 64 n. Chr. durch den hyperventilierenden Hausdrachen des Kaisers ausgelöst worden sei. Dieser war – wie der Grabstein AE 2024,234 zeigt – schon im Jahr zuvor verschieden.“)."
      Andreas Hartmann, Tutorium Quercopolitanum, S. 163.
    • Wenn jetzt noch Bieito statt Kriegenburg die Soldaten machen würde, hätte man in der kommenden Saison schon eine beeindruckende Phalanx von Regisseuren. Aber Warlikowski, Kusej, Bosse sind ja auch ohne Bieito kein schlechtes Aufgebot. Antú Romero Nunes kenne ich nicht.

      Auch die Sängerriegen sehen auf dem Papier sehr gut aus, und so könnte man sich in Vorfreude ergehen, wenn man nicht inzwischen schon durch Erfahrung weiser geworden wäre...

      Etwas enttäuschend finde ich zum wiederholten Mal, dass neben den überaus schätzenswerten Chefdirigenten Nagano und Petrenko (auch im Repertoire) immer nur die gleichen Leute am Dirigentenpult zum Zuge kommen: Ettinger, Fish, Bolton für Barock und Klassik...

      Petrenko dirigiert neben den Premieren auch Boris Godunow, Eugen Onegin, Tosca und Rosenkavalier. Bei den Festspielen ist er aber anscheinend komplett absent, weil in Bayreuth beschäftigt. Nagano kommt nochmal für Widmanns Babylon.

      Ansonsten die übliche Netrebko-Garanca-Florez-Kaufmann-Harteros-Damrau-Stoyanova-Keenlyside-etc.-Starparade. Auch Frau Gruberova ist immer noch dabei... Und Wagnerianer kommen nicht auf ihre Kosten, wobei ein wenig Entzug nach dem anstehenden Overkill wohl auch sinnvoll ist.


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      Wenn jetzt noch Bieito statt Kriegenburg die Soldaten machen würde, hätte man in der kommenden Saison schon eine beeindruckende Phalanx von Regisseuren. Aber Warlikowski, Kusej, Bosse sind ja auch ohne Bieito kein schlechtes Aufgebot. Antú Romero Nunes kenne ich nicht.
      Die Unzufriedenheit mit Kriegenburg als Regisseur verstehe ich nicht.
      Hab zwar von ihm noch keine Oper gesehen.
      Aber seine Theaterinszenierungen ("Der Prozess" in München, "Das Käthchen von Heilbronn" am DT in Berlin) sind ausgezeichnet, die Bühnenbilder spektakulär und das Regiekonzept stets gut durchdacht. Und das wichtigste: er langweilt nicht.
    • Soprano schrieb:

      Die Unzufriedenheit mit Kriegenburg als Regisseur verstehe ich nicht.
      Hab zwar von ihm noch keine Oper gesehen.
      Aber seine Theaterinszenierungen ("Der Prozess" in München, "Das Käthchen von Heilbronn" am DT in Berlin) sind ausgezeichnet, die Bühnenbilder spektakulär und das Regiekonzept stets gut durchdacht. Und das wichtigste: er langweilt nicht.


      Also letzteres wage ich nach seinem Rheingold und seiner Götterdämmerung (München) sowie seiner Frankfurter Tosca zu bezweifeln ;+). Näheres hier, hier, hier und hier.

      Von seinem Münchner Wozzeck im November 2008 war ich dagegen sehr angetan. Ich schließe ja auch nicht aus, dass ihm die Soldaten wieder besser liegen und bin überhaupt für fast alles offen...


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      Von seinem Münchner Wozzeck im November 2008 war ich dagegen sehr angetan. Ich schließe ja auch nicht aus, dass ihm die Soldaten wieder besser liegen und bin überhaupt für fast alles offen...
      Das ist gut ... immer offen bleiben für Überraschungen :gurni: ... Ich werde das auch so praktizieren und den nächsten Bieito an der Komischen Oper möglichst vorurteilsfrei rezipieren ...