Opernsaison 2013/14 - Spielzeitvorschau

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    • Le Merle Bleu schrieb:

      Vitelozzo schrieb:

      "Gehäuft" ist aber arg übertrieben.
      Das ist alles relativ. Wenn ich das richtig sehe (und das Aufführungsverzeichnis beim Schott-Verlag vollständig ist ;+) ), gab es nach 2000 genau eine Neuproduktion der Soldaten, nämlich in der Inszenierung von David Pountney bei der Ruhrtrienale 2006. Daneben gab es noch Aufführungen in Amsterdam und Tokio, die aber Übernahmen von Willy Deckers Inszenierung aus Dresden von 1998 waren. Das war's dann auch für's 21. Jahrhundert bisher.

      Dann sind 3 Neuinszenierungen in 2 Spielzeiten schon eine Häufung, würde ich sagen 8+)

      Ja, da hast du schon recht... Ich verstehe immer noch nicht, wieso dann nicht eine bessere (oder jedenfalls
      passendere) Besetzung für den Desportes an der BSO gefunden hat. Ich habe Wottrich ja noch nie gehört,
      aber was ich so bis jetzt von YT vernommen habe (Siegmund) ist nicht wirklich hoffnungsbereitend...
      Ein Rätsel ist mir auch, wo er die hohen Ds hernehmen wird. Marie ist aber so ideal besetzt,dass es nicht besser
      geht! Naja, ich hoffe wirklich, dass ich positiv überrascht werde.
      Ich glaube nicht, dass Daniel Brenna nein zu so einer Produktion gesagt hätte. Er hat mir sehr gut als
      Desportes gefallen.
      "Nicht immer sind an einem Misserfolg die Künstler schuld.
      Manchmal ist es auch das Publikum, das indisponiert ist."
      Leonie Rysanek (1926-1998)
    • Staatsoper Berlin 2013/2014

      Wie aus gewöhnlich gut interessierten Kreisen verlautet, gibt es (neben dem bereits genannten Tannhäuser) in der nächsten Saison folgende Premieren:

      Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Marshall, Boussard/ Lacroix)

      Dittrich: Die Verwandlung/ Die Blinden

      Rimsky-Korsakow: Die Zarenbraut (Barenboim, Tcherniakov, Kränzle)

      Verdi: Il Trovatore (Barenboim, Stölzl, Domingo, Netrebko)

      Janácek: Katja Kabanova (Rattle, Breth, Westbroek)

      Ronchetti: Lezioni di Tenebra

      Sciarrino: Lohengrin

      Schostakowitsch: Moskau Tscherjomuschki

      Feldman: Neither / Beckett: Footfalls (Mitchell, Aikin)

      Birtwhistle: Punch and Judy

      Stemann/ Jelinek: Rein Gold

      Aperghis: Rotkäppchen

      Sacre: Tanztheater mit Choreographien von Sasha Waltz

      Krenek: Vertrauenssache



      Insgesamt finde ich das Programm begrüßenswert. Zwar kann ich inhaltlich keinen roten Faden ausmachen, aber immerhin dürfte jeder Geschmack zu seinem Recht kommen: es gibt (unvermeidbar dieses Jahr) neues von Wagner und Verdi, aber glücklicklicher Weise nicht im Überfluss. Spannend finde ich den Musiktheaterabend "Rein Gold" nach dem gleichnamigen Essay von Elfriede Jelinek: Wagner unter der Lupe. Auch Sciarrinos "Lohengrin" lädt dazu ein, Wagners Themen noch einmal neu zu betrachten. Soviel Reflektion wünschte man sich auch von anderen Häusern im Jubiläumsjahr.

      In Sachen Jubilar Verdi dürften auch die Starfetischisten mit Domingo und Netrebko auf ihre Kosten kommen.

      Sehr begrüßenswert finde ich die Vielzahl an Produktionen mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, auch wenn die meisten "nur" Kammeropern sind.

      Mein persönlicher Favorit ist die neue "Katja Kabanova". Bin sehr auf Frau Westbroek und das Dirigat von Rattle gespannt. Und Andrea Breth hat mit "Wozzeck" und "Lulu" in den letzten zwei Spielzeiten sehr interessante Regiearbeiten vorgelegt, auch wenn die "Lulu" sehr umstritten war. Immerhin hat Frau Breth mit diesen sehr unterschiedlichen Arbeiten gezeigt, dass sie sehr wandlungsfähig ist, was ich immer sehr positiv finde (im Gegensatz etwa zu Herrn Bieito, bei dem man ja in der Regel schon im Vorfeld weiß, was einen erwartet).

      Was die Staatsoper allerdings geritten hat, ausgerechnet das Team für luxuriöse Langweile auf das kommunistische Opern-Experiment von Weill anzusetzen, bleibt ihr Geheimnis. Auf mich wirkt das etwas zynisch, ebeno wie die völlig überteuerte und mit Champagner gefeierte Produktion von Nonos ""Al gran Sole" in der letzten Saison, die der freien Szene in Berlin das Geld "weggenommen" hat. Es wirkt auf mich, als wollte die Staatsoper mit solchen Aktionen nachträglich die Utopien dieser Opern diskreditieren und zeigen, dass kapitalistische Vergnügungsästhetik eben doch über sozialistische Utopien gesiegt hat.
    • Gurnemanz schrieb:

      Hier kann man blättern: "http://issuu.com/opernhauszuerich/docs/ophaz53568d_saisonhandbuch_144dpi?mode=window"

      :wink:

      Durch die vielen Fernsehübertragungen und DVD-Produktionen in der "Ära Pereira" ist mir hier auch ein paar hundert Kilometer entfernt das Opernhaus Zürich gut bekannt. Die Entwicklungen und Spielpläne dort verfolge ich mit großem Interesse. Pereira kann man vieles Vorwerfen (in Salzburg ist seine Art der Amtsführung ja schon auf Widerstand gestoßen), was mir immer sehr gefallen hat, war aber die Pflege des Ensembles. Durch die Fernsehübertragungen konnte man erleben, was für großartige Sänger da in Zürich im Ensemble sind, mal größere mal kleinere Rollen singen, punktuell ergänzt durch Stars, die häufig aber auch eng an das Haus gebunden wurden. Ich habe bei der Durchsicht des Spielplanbuches mit Bedauern gesehen, dass der neue Intendant dieses gewachsene, sehr qualitätvolle Ensemble offenbar bereits zerschlagen hat. Viele der langjährigen Stützen des Ensembles tauchen gar nicht mehr oder nur noch in kleinen Nebenrollen bei Wiederaufnahmen und Repertoirevorstellungen auf. Ich finde das sehr schade, sowohl für die Betroffenen als auch im Hinblick auf die Struktur, Eigenheit und Qualität des Hauses.
      Nun weiß man natürlich nicht, und damit schränke ich das Geschriebene gleich wieder ein, wer da vielleicht auch wem auf die Füße getreten ist, ob es Leute gab, die Homoki unbedingt unterbringen und andere, die er loswerden wollte. Was da hinter den Kulissen läuft, bekommt man als Beobachter ja nicht mit. (Exkurs aus persönlichem Ärger: Immerhin scheint es nicht so schlimm zu sein wie hier bei uns in Paderborn, wo die neue Intendantin des Theaters nicht nur dem kompletten Schauspielensemble, sondern auch allen Dramaturgen, Theaterpädagogen, Verwaltungsmitarbeitern und vielen Technikern gekündigt hat - mit dem von den Verantwortlichen anstandslos geschluckten Hinweis, das sei in der Theaterwelt eben so üblich.)

      Prospero schrieb:

      Verdi: Il Trovatore (Barenboim, Stölzl, Domingo, Netrebko)

      Domingo als Manrico oder Domingo als Luna? Vermutlich wird er den Luna singen, oder? Rigoletto, Francesco Foscari und Simon Boccanegra hat er schon länger im Repertoire, als Giorgio Germont debütierte er letzte Woche an der Met, den Luna hat er, soweit ich weiß, zumindest in Auszügen schon gesungen. Hat sich Domingo von Verdis Tenorhelden inzwischen komplett verabschiedet?
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Cherubino schrieb:

      [
      Domingo als Manrico oder Domingo als Luna? Vermutlich wird er den Luna singen, oder? Rigoletto, Francesco Foscari und Simon Boccanegra hat er schon länger im Repertoire, als Giorgio Germont debütierte er letzte Woche an der Met, den Luna hat er, soweit ich weiß, zumindest in Auszügen schon gesungen. Hat sich Domingo von Verdis Tenorhelden inzwischen komplett verabschiedet?

      Als Luna. Irgendwo habe ich auch schon mal den Manrico gelesen, aber da müßte ich suchen... In Verona singt Domingo übrigens heuer auch Nabucco
      Ein Mann, der kleine Kinder und Hunde haßt, kann kein so schlechter Mensch sein. (W. C. Fields)
    • Prospero schrieb:

      es gibt (unvermeidbar dieses Jahr) neues von Wagner
      ich dachte das wäre der lohengrin von sciarrino?

      oder hast du vielleicht noch was vergessen ...

      apropos wagner und lohengrin: die staatsoper hatte doch mal einen fantastischen lohengrin, inszeniert von stefan herheim.
      warum ist der eigentlich vom spielplan verschwunden? weiß das jemand?
    • Soprano schrieb:

      apropos wagner und lohengrin: die staatsoper hatte doch mal einen fantastischen lohengrin, inszeniert von stefan herheim.
      warum ist der eigentlich vom spielplan verschwunden? weiß das jemand?


      Das habe ich mich auch schon gefragt. Leider hatte ich die Aufführung seinerzeit verpasst, aber hatte jetzt fest damit gerechnet, dass die Staatsoper die Inszenierung zum Wagner-Jahr wieder ins Repertoire nimmt. Scheint aber leider nicht der Fall zu sein.

      Stattdessen wird von Wagner nur "Der fliegende Holländer" weiter gespielt. Dafür gibt es Verdi-Repertoire satt: Neben dem genannten "Trovatore" : "Simone Boccanegra" (Domingo/ Harteros (leider nur zu den Festtagen), "Aida" unter Mehta, "Don Carlo", "La Traviata" und "Un Ballo in Maschera".
    • Soprano schrieb:

      apropos wagner und lohengrin: die staatsoper hatte doch mal einen fantastischen lohengrin, inszeniert von stefan herheim.
      warum ist der eigentlich vom spielplan verschwunden? weiß das jemand?

      Prospero schrieb:

      Das habe ich mich auch schon gefragt. Leider hatte ich die Aufführung seinerzeit verpasst, aber hatte jetzt fest damit gerechnet, dass die Staatsoper die Inszenierung zum Wagner-Jahr wieder ins Repertoire nimmt. Scheint aber leider nicht der Fall zu sein.
      Also, soweit ich erinnere, hat es im Vorfeld der Premiere mächtigen Krach zwischen Herheim und Barenboim gegeben; das war, soweit man den Berichten glauben darf, noch beim Schlussvorhang nach der Premiere deutlich zu sehen. So etwas dürfte die Laufzeit dieser Inszenierung stark verkürzt haben. Herheim jedenfalls meinte, dass er nie wieder an der Staatsoper inszenieren werde - so wie vor ihm schon Martin Kusej, dem bei seiner Carmen-Produktion an der Berliner Staatsoper Ähnliches passierte....
    • pedrillo schrieb:

      Also, soweit ich erinnere, hat es im Vorfeld der Premiere mächtigen Krach zwischen Herheim und Barenboim gegeben; das war, soweit man den Berichten glauben darf, noch beim Schlussvorhang nach der Premiere deutlich zu sehen. So etwas dürfte die Laufzeit dieser Inszenierung stark verkürzt haben.
      Aha. Danke für die Information. Ganz schön kostspielig, so eine Zickerei.
    • pedrillo schrieb:

      Also, soweit ich erinnere, hat es im Vorfeld der Premiere mächtigen Krach zwischen Herheim und Barenboim gegeben; das war, soweit man den Berichten glauben darf, noch beim Schlussvorhang nach der Premiere deutlich zu sehen.
      Wir waren damals zu Besuch in Berlin und in der Lohengrin-Premiere. Von dem Eklat hatten wir vorab nichts mitbekommen, und waren etwas erstaunt, als Barenboim beim Schlussapplaus Herheim in den Haaren wühlte, etwa mit der Bewegung eines Vaters, der seinem ungezogenen kleinen Sohn unwirsch durchs Haar fährt (und ihn vielleicht lieber übers Knie legen würde).
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • La Monnaie Brüssel - Neuproduktionen 2013/14

      Mozart: La Clemenza di Tito
      Dirigent: Ludovic Morlot
      Regie: Ivo van Hove

      Ambroise Thomas: Hamlet
      Dirigent: Mark Minkowski
      Regie: Olivier Py

      Francis Poulenc: Les Mamelles de Tirésias
      In einer Fassung für 2 Klaviere, erstellt auf Basis von Skizzen Benjamin Brittens
      Dirigent: Roger Vignoles
      Regie: Ted Huffman
      Choreographie: Zak Winokur

      Leoš Janáček: Jenůfa
      Dirigent: Ludovic Morlot
      Regie: Alvis Hermanis

      Henry Purcell: King Arthur
      (wie nicht anders möglich in einer Bearbeitung/Neufassung der Dialoge durch Peter Verhelst)
      Baroque Orchestra B'Rock, Dirigent: George Petrou
      Regie: Paul Koek

      Philippe Boesmans: Au Monde (Uraufführung)
      Dirigent: Patrick Davin
      Regie: Joël Pommerat

      Verdi: Rigoletto
      Dirigent: Carlo Rizzi
      Regie: Robert Carsen

      Gluck: Orphée et Eurydice (Fassung von Hector Berlioz)
      Dirigent: Hervé Niquet
      Regie: Romeo Castellucci
      (Teil einer Doppelproduktion, deren erster Abschnitt die italienische Wiener Fassung Orfeo ed Euridice bei den Wiener Festwochen sein wird)
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Kostspielige Zickerei

      Soprano schrieb:

      Zitat von »pedrillo« Also, soweit ich erinnere, hat es im Vorfeld der Premiere mächtigen Krach zwischen Herheim und Barenboim gegeben; das war, soweit man den Berichten glauben darf, noch beim Schlussvorhang nach der Premiere deutlich zu sehen. So etwas dürfte die Laufzeit dieser Inszenierung stark verkürzt haben. Aha. Danke für die Information. Ganz schön kostspielig, so eine Zickerei.


      Allerdings. Noch kostspieliger dürfte die Einmottung des aktuellen "Rings" an der Staatsoper werden. Mit dem Unterschied allerdings, dass es kaum Leute geben wird, die sich über das Verschwinden der Inszenierung empören werden. Aber man fragt sich schon, warum die Staatsoper (und die Scala) diese völlig nichtsagende und ideenarme Computeranimationsgedöns überhaupt auf Ihre Bühnen gehievt haben.

      Also: schon verständlich, dass Daniel Barenboim das auf Guy Cassiers Team niederprasselnde Buhgewitter nicht miterleiden wollte und sich deshalb bei den Premieren immer deutlich abseits von Cassiers und seinen Leuten gestellt hat, aber andererseits gehe ich davon aus, dass die Entscheidung für dieses schief gegangene Experiment ursprünglich auch nicht gegen seinen Willen getroffen wurde, so dass ich sein Verhalten nicht sehr konsequent finde.
    • Theater an der Wien


      THE RAKE´S PROGRESS

      Wiederaufnahme ab
      Montag, 16. September 2013

      Musikalische Leitung: Michael Boder
      Inszenierung: Martin Kušej
      Mit Toby Spence, Bo Skovhus u.a.


      A Harlot´s Progress


      Premiere
      Sonntag, 13. Oktober 2013

      Uraufführung: Oper in sechs Szenen (2013)
      Musik von Iain Bell
      Libretto von Peter Ackroyd nach der gleichnamigen Bilderfolge von William Hogarth

      In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

      Musikalische Leitung: Donald Runnicles
      Inszenierung: Jens-Daniel Herzog

      Mit Diana Damrau, Marie McLaughlin u.a.



      Idomeneo

      Premiere
      Mittwoch, 13. November 2013

      Musikalische Leitung: René Jacobs
      Inszenierung: Damiano Micheletto
      Mit Richard Croft, Marlis Petersen u.a.

      Freiburger Barockorchester
      Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)


      Lazarus
      Premiere

      Mittwoch, 11. Dezember 2013


      Musik von Franz Schubert und Charles Ives


      Musikalische Leitung: Michael Boder
      Inszenierung: Claus Guth
      Mit Kurt Streit, Annette Dasch u.a.


      I due Foscari
      Premiere
      Mittwoch, 15. Jänner 2014

      Musikalische Leitung: James Conlon
      Inszenierung: Thaddeus Strassberger
      Mit Placido Domingo, Arturo Chacon Cruz

      Koproduktion mit der Los Angeles Opera



      Platée

      Premiere
      Montag, 17. Februar 2014

      Musik von Jean-Philippe Rameau
      Libretto von Jacques Autreau
      revidiert von Adrien-Joseph Valois D´Orville und Balot de Sovot (145/49)

      Musikalische Leitung: William Christie
      Inszenierung: Robert Carsen
      Mit Marcel Beekman, Cyril Auvity u.a.
      Koproduktion mit der Opéra Comique Paris

      Cosi fan tutte
      Premiere
      Montag, 17. März 2014

      Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
      Inszenierung: Martin Kušej
      Mit Mari Eriksmoen Katija Dragojevic u.a.


      Messiah
      Premiere
      Montag, 14. April 2014

      Musikalische Leitung: Christophe Rousset
      Inszenierung: Claus Guth
      Mit Ingela Bohlin, Maria Bengtsson u.a.


      La Traviata
      Premiere
      Dienstag, 1. Juli 2014

      Musikalische Leitung: Sian Edwards
      Inszenierung: Peter Konwitschny
      Mit Marlis Petersen, Arturo Chacon Cruz u.a.
      Kooperation mit der Oper Graz


    • Komische Oper Berlin 2013/2014

      Die Vorschau ist noch nicht offiziell, aber folgende Premieren sind schon durchgesickert:

      15.09.2013: Britten: Ein Sommernachtstraum

      03.11.2013: Mozart: Così fan tutte

      22.12.2013: Kalman: Die Herzogin von Chicago (konzertant)

      19.01.2014: Prokofjew: Der feurige Engel

      08.02.2014: Dostal: Clivia

      Von den in diesem Thread erwähnten "Soldaten" und "Castor & Pollux" habe ich leider keine Spur gefunden. Aber vielleicht kommt ja noch was nach... Wenn nicht, wäre es ein bisschen traurig.
    • Prospero schrieb:

      Von den in diesem Thread erwähnten "Soldaten" und "Castor & Pollux" habe ich leider keine Spur gefunden. Aber vielleicht kommt ja noch was nach... Wenn nicht, wäre es ein bisschen traurig.
      Zumindest was die "Soldaten" betrifft, ist das laut Züricher Programmheft eine Koproduktion mit der KOB. Und wird damit vermutlich in einer späteren Spielzeit nach Berlin kommen. Ist ja bei Koproduktionen meistens so, dass die Übernahme nicht in der gleichen Saison stattfindet.
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Prospero schrieb:

      Die Vorschau ist noch nicht offiziell, aber folgende Premieren sind schon durchgesickert:

      15.09.2013: Britten: Ein Sommernachtstraum

      03.11.2013: Mozart: Così fan tutte

      22.12.2013: Kalman: Die Herzogin von Chicago (konzertant)

      19.01.2014: Prokofjew: Der feurige Engel

      08.02.2014: Dostal: Clivia

      Von den in diesem Thread erwähnten "Soldaten" und "Castor & Pollux" habe ich leider keine Spur gefunden. Aber vielleicht kommt ja noch was nach... Wenn nicht, wäre es ein bisschen traurig.

      Mit Sicherheit, daß die letzte Premiere im Februar ansteht wäre höchst erstaunlich. Da werden noch zwei kommen.
      Ein Mann, der kleine Kinder und Hunde haßt, kann kein so schlechter Mensch sein. (W. C. Fields)
    • Prospero schrieb:

      Die Vorschau ist noch nicht offiziell, aber folgende Premieren sind schon durchgesickert:

      15.09.2013: Britten: Ein Sommernachtstraum

      03.11.2013: Mozart: Così fan tutte

      22.12.2013: Kalman: Die Herzogin von Chicago (konzertant)

      19.01.2014: Prokofjew: Der feurige Engel

      08.02.2014: Dostal: Clivia

      Von den in diesem Thread erwähnten "Soldaten" und "Castor & Pollux" habe ich leider keine Spur gefunden. Aber vielleicht kommt ja noch was nach... Wenn nicht, wäre es ein bisschen traurig.

      Armin Diedrich schrieb:

      Mit Sicherheit, daß die letzte Premiere im Februar ansteht wäre höchst erstaunlich. Da werden noch zwei kommen.

      Also, eine fehlt jedenfalls noch, das ist "West Side Story": Die Premiere ist allerdings schon am 24.11.2013. Aber ich rechne auch fest mit Rameau und Zimmermann im Frühjahr 2014. Die offizielle Spielplanvorstellung wird wohl in der ersten oder zweiten Woche nach Ostern kommen.
    • Komische Oper Berlin

      Soprano schrieb:

      Wer führt den Regie bei den feurigen Engeln, Clivia und dem Sommernachtstraum?
      Weiß das jemand?

      Leider noch nicht. Aber mittlerweile stehen auch folgende Premierentermine an der Komischen Oper fest:

      11.05.2014: Rameau: Castor & Pollux

      15.06.2014: Zimmermann: Die Soldaten

      Damit hat die Komische Oper bietet die Komische Oper aus meiner Sicht auch in diesem Jahr wieder das abwechslungsreichste und prallste Programm der drei Berliner Häuser. Auch inhaltlich steht die neue Saison im Zeichen von Kontinuität: Fortsetzung des Mozart-Zyklus, wieder neue Aufführungen von Operetten, die Berlin zu ihrer Zeit geprägt haben, und mit Britten, Prokofjew und Zimmermann ein deutliches Bekenntnis zur Musik des 20. Jahrhunderts.

      Außerdem lobenswert, dass die Komische Oper das einzige Berliner Opernhaus ist, das eine Neuproduktion einer Barock-Oper unternimmt - und dann noch Rameau (außer konzertanten "Les Paladins" unter Christie vor einigen Jahren kann ich mich überhaupt nicht erinnern, jemals eine Oper von Rameau in Berlin gehört zu haben).
    • Prospero schrieb:

      Soprano schrieb:

      Wer führt den Regie bei den feurigen Engeln, Clivia und dem Sommernachtstraum?
      Weiß das jemand?

      Leider noch nicht.


      Also, der Regisseur des feurigen Engel heißt Benedict Andrews, kommt aus Australien und ist wohl bisher eher als Schauspielregisseur in Erscheinung getreten, u.a. durch eine Inszenierung von Botho Strauß' "Groß und Klein" mit Kate Blanchett. Clivia wird von Stefan Huber inszeniert, die Titelrolle spielt Christoph Marti ("Geschwister Pfister"). Zum Sommernachtstraum gibts bisher nur Gerüchte; eins heißt Homoki, als Austausch gewissermaßen für Koskys Inszenierung von Puccinis Mädchen aus dem goldenen WEsten in Zürich.
      Die Spielplanvorstellung sollte wohl zunächst in dieser Woche sein; kann allerdings sein, dass sie nochmal verschoben wird.