OFFENBACH: Les contes d'Hoffmann – Märchenhafte Episoden oder postmodernes Drama?

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    • Zwangsneurose

      Da ich seit meinem 16. Lebensjahr an zwanghafter Hoffmannie leide, höre ich nur Hoffmanns Erzählungen. Gibt es überhaupt noch andere Musik?
      Leider kann ich das Thema nicht vertiefen, da ich gerade mit der Besprechung von Karlsruhe beschäftigt bin.
      Es fehlt noch die Frage, ob es nicht langweilig wird, immer die selbe Oper zu sehen. Antwort: Ja, manchmal, wenn die Inszenierung doof ist. Aber der neurotische Zwang ist stärker. Ich muss jetzt doch endlich mal Dr. Mirakel konsultieren.
      Einarbeitung von Kollegen für die überregionale Besprechung von anderen Opern wird kostenlos angeboten. Für den Parsifal habe ich schon einen Interessenten gefunden.
      Hier ist noch Neuland zu betreten. Wie mir mehrere Musikwissenschaftler versicherten, bin ich möglicherweise weltweit der Einzige, der diese Oper (oder eine andere) so oft wie möglich besucht und auch darüber schreibt. Also ran an die Opern. Es gibt viele davon. Von der Zauberflöte, Carmen, Aida, Tosca etc. würde ich allerdings abraten. Die Arbeitsbelastung wäre viel höher als bei den Contes.

      P.S.: Es soll im Leben auch noch andere Tätigkeiten geben, die man/frau mit gewissen Variationen aber im Prinzip immer nach dem gleichen Schema wiederholt gerne ausübt.

      P.P.S.: Die Besprechung von Karlsruhe ist online: "www.myway.de/hoffmann/1819-karlsruhe.html
    • Bildhaft umgesetzter Hoffmann in Bratislava

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      Wieder ein gelungener Hoffmann mit mindestens einer besonderen originellen Interpretation im Antonia-Akt. Das neue Theater mit seiner kühnen Architektur ist zsammen mit der neueh Oper in Oslo der schönste Neubau, den ich kenne. Leider gibt es nur vier Vorstellungen, da die Zusammenarbeit mit Lwiw/Lemberg platzte. In der Ukraine schafft ihnen der böse und mächtige Nachbar im Osten andere Probleme.
    • Neu

      Inwiefern denn eine besonders originelle Interpretation? Bitte um Infooos!

      Das Programm der neuen Spielzeit ist noch nicht im Internet, Hoffmann kommt laut meinen Informationen am 9. Nov., 18. Dez., 15. Mai und am 18. 5. (11:00). Aber es gibt dort auch glücklicherweise auch andere Stücke.

      Ich wäre ja sogar zur aktuellen Premiere gefahren, aber als still und heimlich Boldizsár László (auf den ich mich sehr gefreut habe!) als Hoffmann durch irgendwen ersetzt wurde, hat mich das ganze nicht mehr interessiert. Ist ja eh nur der Hoffmann, den wir in Wien recht oft haben. Dafür muss ich wirklich nicht ins Ausland.

      Die neue Oper Bratislava halte ich von innen für sehr schön, von außen wird sie langsam unansehnlich... Leider ist die Akustik dort problematisch, man muss halt wissen, wo man sich hinsetzt. (Tipp: unten! nicht oben am Rang)

      (Wir sind hier auch kein Weltpolitikforum, über Russland vs. Ukraine äußere ich mich hier sicher nicht.)
    • Neu

      hoffmann schrieb:

      Wieder ein gelungener Hoffmann mit mindestens einer besonderen originellen Interpretation im Antonia-Akt. Das neue Theater mit seiner kühnen Architektur ist zsammen mit der neueh Oper in Oslo der schönste Neubau, den ich kenne. Leider gibt es nur vier Vorstellungen, da die Zusammenarbeit mit Lwiw/Lemberg platzte. In der Ukraine schafft ihnen der böse und mächtige Nachbar im Osten andere Probleme.
      Ich bin heute in der B-Premiere und in gespannter Erwartung.
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      Hallo Brunello,

      während Du den schönen Hoffmann in Bratislawa genießt, sitze ich im leicht defekten Rähltschett nach München. Bin gespannt auf Deine Meinung und würde mich freuen, wenn Du mir Ergänzugen zu meiner Besprechung oder Kritik an meiner Kritik zukommen ließest.

      Heute war Marathon in B. und die Hotelzimmer entsprechend knapp. Den Start legte man ausgerechnet an die neue Oper. Na gut, sollen sie sich ihre Gelenke ruinieren.
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      Danke für die Links, die ich mit Hilfe von Google translate rasch gelesen habe, aber meine konkrete Frage, was am Antonia-Akt so originell war, habe ich darin nicht beantwortet gefunden. Naja, vielleicht fahr ich nächste Saison ohnehin nach Bratislava, um mir selbst davon ein Bild zu machen (kommt natürlich auf die dann angesetzten Sänger an). Wenn ja, werde ich meine Eindrücke im Forum festhalten, allerdings im Operntelegramm-Thread, nicht im Werk-Thread.
    • Geht jemand zum Hoffmann in Klosterneuburg?

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      Vor langer Zeit fragte ich bei der Oper Klosterneuburg wegen einer Pressekarte für die Premiere nach. Keine Antwort. Noch 'ne Email, wieder nichts. Dann angerufen und die künstlerische Leiterin erwischt, die versprach, sich zu kümmern. Nach einiger Zeit die Antwort: "Pressekarten nur für Printmedien, Radio und TV. Ansonsten bitte sich an die Tageskasse wenden." Aha, Andere Festspiele wie Bregenz, Rheinsberg etc, berücksichtigen immerhin schon das doch noch sehr neue Internet.
      Da aber inzwischen die Premiere ausverkauft war, auf der man auch mit dem Regieteam und mit den Mitwirkenden sprechen kann, werde ich wohl auf diese Freiluftaufführung verzichten müssen. Auf gut Glück nach Wien zu fahren ist mir zu riskant. Zwar kommt man meistens noch irgendwie an eine Karte, aber eben nicht immer.
      Falls jemand aus Niederösterreich hingeht, würde ich um einen Bericht bitten.
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      hoffmann schrieb:

      Aha, Andere Festspiele wie Bregenz, Rheinsberg etc, berücksichtigen immerhin schon das doch noch sehr neue Internet.
      Ich will mich zwar hier nicht immer so unsympathisch einmischen, aber hier muss ich die Oper Klosterneuburg (die ich noch nie besucht habe, obwohl in meiner Nähe befindlich) massiv verteidigen.
      Die Oper Klosterneuburg hat völlig richtig gehandelt. Es kann einfach nicht sein, dass jeder, der glaubt, sich irgendwo im Internet über Aufführungen äußern zu müssen, eine Gratiskarte bekommt. Nein, einfach nein.
      Ich schreibe auch über sehr viele Opernaufführungen im Internet, und mir würde es nicht einmal im Traum einfallen, um eine Gratiskarte anzusuchen. Abgesehen davon würde ich nicht einmal eine geschenkt nehmen, da ich mir meine eigene Meinung bilde und nicht aus Dankbarkeit wegen der Gratiskarte wohlwollender schreibe als ich sonst würde. Wie kommen eigentlich die zahlenden Besucher der Bregenzer Festspiele dazu, mit ihrem Kartenkauf die Karte jemandes, der sich irgendwo im Internet äußert, mitfinanzieren zu müssen? Geht gar nicht.
      Nix für ungut!