Leoncavallo: I Medici – Theater Erfurt, 16.03.2013

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Leoncavallo: I Medici – Theater Erfurt, 16.03.2013

      Ruggero Leoncavallo (1857-1919) gilt heute neben Pietro Mascagni als wichtigster Vertreter des musikalischen Verismus. Doch sind außer den „Pagliacci“ eigentlich alle seine weiteren Werke vergessen. Das Theater Erfurt hat jetzt nach mehr als einhundert Jahren „I Medici“, Leoncavallos Oper über die Florentiner Herrscherfamilie, erstmals wieder szenisch aufgeführt.

      1893, ein Jahr nach den „Pagliacci“, erlebten die „Medici“ in Mailand ihre Uraufführung. Die Oper war aber bereits einige Jahre vorher entstanden. Leoncavallo hatte Großes vor. Einen mehrteiligen Opernzyklus über die italienische Renaissance wollte er schaffen. Der geplante Titel „Crepusculum“ (Dämmerung) verweist eindeutig auf Richard Wagner. Das Vorhaben blieb aber bis auf den ersten Teil – „I Medici“ – unvollendet.

      Die Handlung der Oper spielt vor dem Hintergrund der historisch verbürgten Pazzi-Verschwörung: Im Jahr 1478 versuchten in Florenz Verschwörer um Francesco Pazzi und den Erzbischof Salviati, die Brüder Lorenzo und Giuliano de’ Medici und damit die faktisch aristokratische Herrschaft der Medici in Florenz zu beseitigen. Während Giuliano bei der Ostermesse in der Kathedrale von Florenz ermordet wurde, überlebte Lorenzo das Attentat. Das Volk schlug sich auf die Seite der Medici. Die Verschwörer und ihre Familien wurden ihrerseits vernichtet.

      Einige historische Persönlichkeiten jener Epoche hat Leoncavallo, der auch selbst das Libretto schrieb, für seine Oper auf die Bühne gestellt. Außer Lorenzo und Giuliano de’ Medici sowie den Verschwörern gehören auch die von Botticelli porträtierte Schönheit Simonetta Vespucci sowie der Dichter Angelo Poliziano zum Personal der Oper.

      Dramaturgisch ist das Werk leider nicht besonders gut gebaut. Neben dem Bemühen um größtmögliche historische Authentizität bei der Darstellung der Geschehnisse der Verschwörung versuchte Leoncavallo, eine fiktive, eher konventionelle Dreiecks-Liebesgeschichte einzuflechten. Daneben bleibt genug Raum für einige Schwärmerei für die Kunstsinnigkeit jener Epoche.

      Dort setzt auch die Inszenierung von Roman Hovenbitzer an. Die von den Medici betriebene Kunstförderung wird hier insbesondere von Lorenzo als Mittel zum Machterhalt eingesetzt. Während die Medici-Brüder und die Verschwörer ansonsten durch die von Roy Spahn geschaffenen Kostüme und Bühnenbilder in einen eher zeitlosen Rahmen gestellt werden, entstehen bei den den schönen Künsten gewidmeten Episoden idealisierte Arrangements, die wie von Bildern Sandro Botticellis abfotografiert scheinen. Die „Geburt der Venus“ und „Primavera“ standen hier erkennbar Pate. Auch die beiden Frauenfiguren der Oper, Simonetta und Fioretta, sind Teil dieser Parallelwelt. Schließlich ist auch die auf einem drehbaren gerüstartigen Gebilde stattfindende Ostermesse mitsamt allen historischen Gewändern einem Modell nachempfunden, das Lorenzo von Poliziano zu Beginn des Aktes präsentiert wird. Vielleicht ist sogar das anschließende Attentat inszeniert; immerhin legt sich Lorenzo vorher eine Schutzweste an.

      Das Ganze ist nicht schlecht gemacht, es gelingt aber auch Hovenbitzer nicht, die beiden doch etwas verloren nebeneinander stehenden Handlungsstränge – die historischen Ereignisse und die Liebesgeschichte – sinnvoll miteinander zu verbinden.

      Bis auf den programmatischen Anspruch ist in dem Werk keine allzu große Nähe zu den Opern Richard Wagner zu erkennen. Mit Leit- oder Erinnerungsmotiven wird von Leoncavallo nicht gearbeitet. Da war selbst Puccini mit seiner ebenfalls 1893 uraufgeführten „Manon Lescaut“ näher an Wagner dran. Melodik und Harmonik scheinen auch eher der italienischen Tradition eines Ponchielli verhaftet zu sein. Bei dem Septett im dritten Akt, wohl dem musikalischen Höhepunkt der Oper, lugt vielleicht ganz vorsichtig Verdi mit seinem „Otello“ hervor. Veristische Entäußerungen haben in den „Medici“ keinen Platz. Insoweit ist auch die Tonsprache der „Pagliacci“ moderner. Dennoch ist die Oper mit ihren mitunter weit gespannten melodischen Bögen und den attraktiven Gesangspartien eine erfreuliche Wiederentdeckung.

      Für den musikalischen Verlauf des Abends ließen gleich mehrere Patzer bei den einleitenden Hornsignalen Schlimmes befürchten. Das Philharmonische Orchester Erfurt fand dann aber doch noch zu seiner Form. Emmanuel Joel-Hornak am Pult gelangen einige interessante Temporückungen, es blieb aber auch etwas die klangliche Süffigkeit, die in der Partitur durchaus ihren Platz hat, auf der Strecke.

      Die Oper wurde in Erfurt mit Sängern aus dem eigenen Ensemble besetzt. Dabei machten Frauen die bessere Figur. Ilia Papandreou als die lyrische Simonetta hatte im Duett mit Giuliano im ersten Akt gerade im Piano schöne Momente, während Stéphanie Müther als Fioretta eher für stimmliche Vehemenz zuständig war. Die Herren hatten es schwerer. Die Rolle des Giuliano wurde für einen dramatischen Tenor geschrieben, dem Leoncavallo gerade im ersten Akt einiges abverlangt. Richard Carlucci hat nicht ganz dieses Format, obwohl die Stimme in der mittleren Lage attraktiv ist. Carlucci sang zu jedem Zeitpunkt technisch sauber; in Höhe und Tiefe geriet die Stimme aber mitunter an Grenzen und konnte sich nicht immer gegen das Orchester behaupten. Juri Batukov als Lorenzo hingegen setzte rein auf Lautstärke. Undifferenziert und unpräzise wurde die nicht eben kleine Partie herausgebrüllt – nein, schön war das wirklich nicht. Von den Sängern der kleineren Rollen stachen Sebastian Pilgrim als Francesco Pazzi und Nils Stäfe als Poliziano positiv aus dem übrigen Ensemble heraus.

      Die musikalische Umsetzung zeigt eine Problematik auf, die wohl der Aufführung einiger italienischer Opern der Zeit um 1900 entgegensteht. So sehr sich die Erfurter auch anstrengen: Die Oper wurde einfach für ein großes Orchester und große Stimmen gemacht. Andererseits steht einer Realisierung in einem größeren Haus wohl das doch eingeschränkte Publikumsinteresse entgegen. Selbst bei der Premiere waren im Theater Erfurt einige Plätze frei. Die Aufführung dieser Oper in Erfurt ist dennoch zu begrüßen; ich war dort gerne zu Gast.
    • Vielen Dank, lieber Zauberton, für deine anschauliche Besprechung.

      Die gezeigte Aufnahme der "Medici" steht schon lange auf meinem Wunschzettel, das Erfurter Theater kenne ich von einem Besuch (was ein beeindruckendes Haus!), das dortige Ensemble von CD-Aufnahmen. Als ich von der anstehenden Premiere der Leoncavallo-Oper gelsen habe, habe ich es sehr, sehr bedauert, dass Erfurt eine Urlaubsreise entfernt ist und kein Ziel, wo man hinfahren kann, einfach nur um in die Oper zu gehen.

      Hach, lieber Zauberton, ich beneide dich so, das du da warst... :love:
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Ich wäre auch gerne dabei gewesen,obwohl ich andere Leoncavallo-Opern, allen voran die Boheme, besser finde.
      Aber schön, dass ein Versuch der Wiederbelebung gemacht wird. Vielleicht gibt diese Inszenierung - und die Aufnahme mit Domingo - ja einen Anstoß für andere Häuser. Vielen Dank für den Bericht, Zauberton!

      Die genannte Einspielung ist m.E. das Geld nicht wert. Vor Jahren habe ich einen Mitschnitt aus irgend einem italienischen Theater mit No-Name-Besetzung gehört, die mich weitaus mehr vom Hocker gerissen hat. Sogar, was die Klangqualität angeht. Da hat sich ein Label zu sehr auf den großen Domingo verlassen und sich nicht weiter engagiert.

      Wann produziert mal ein Theater die Boheme, Zingari oder Zaza? Oder gar den kuriosen Roland, den ich leider noch nie hören durfte? Von der dramatischen Konstruktion her sind die drei Erstgenannten allemal spannend genug, um einen packenen Abend zu garantieren.

      Vielleicht basteln wir mal einen Leoncavallo-Fred. Hier in H gibt es nächste Spielzeit Cav/Pag, das nehme ich vielleicht mal zum Anlass.
      :wink:
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Die Aufnahme mit Domingo war bislang meine einzige Referenz für diese Oper. Die ist sicher nicht optimal ausgefallen. Gerade die beiden Frauenrollen sind in Erfurt im Vergleich zur Aufnahme nicht wirklich schlechter besetzt gewesen. Trotzdem ist die Aufnahme derzeit wohl die einzige Gelegenheit, die "Medici" kennen zu lernen - es sei denn, ihr entscheidet euch doch noch für eine Reise nach Erfurt. Es gibt in dieser Spielzeit noch mehrere Aufführungen.

      Ich bin übrigens tatsächlich hauptsächlich wegen der Oper nach Erfurt gefahren, aber auch sonst hat sich die kleine Reise gelohnt: Ich war bislang noch nicht in Erfurt gewesen, und sowohl das moderne Opernhaus als auch die Stadt als solche haben mir gut gefallen. Diese schöne, große, unzerstörte Altstadt mit den Fachwerkhäusern - im Schnee und bei Sonnenschein sah das richtig romantisch aus! Auf der Rückfahrt haben wir noch bei der Wartburg Halt gemacht. Die ist auch einen kleinen Abstecher wert.

      Auch ich würde es sehr begrüßen, wenn andere Opern von Leoncavallo wieder einmal gespielt würden. Von der Boheme und Zaza habe ich immerhin Aufnahmen, aber die "Zingari" zum Beispiel kenne ich überaupt nicht. Mascagni ist ja leider auch so ein Kandidat, der mit nur einem Werk identifiziert wird. "Cavalleria Rusticana" und die "Pagliacci" sehe ich mir trotzdem wieder einmal gerne an. An die Inszenierung von Bieito in Hannover von vor einigen Jahren kann ich mich übrigens noch gut erinnern...
    • Wie Zauberton sagte, ist Erfurt definitiv eine Reise wert, auch wenn keine Oper auf dem Spielplan steht.
      Dazu ist im - äußerst sehenswerten - Erfurter Dom der Leichenstein vom Grafen von Gleichen zu sehen, der auch in die Operngeschichte, wenn such durch einen Nebeneingang, eingegangen ist.
      Alles, wie immer, IMHO.
    • 09.06. / 15.00Uhr!

      - - - auch wenns hier "zwodrittel OT" ist.....

      nach EF und zurück schaff ichs glücklicherweise an einem Tag, wenn sie dort eine Nachmittagsvorstellung geben....
      Am 09.06. plane ich einen Besuch des "Simone B." ... ist als "halbszenische Produktion" angekündigt - also evtl. was ähnliches wie seinerzeit Christoph Loys Frankfurter Inszenierung :P

      Vor Jahren sah ich in EF eine höchst formidable Produktion von Boitos "Mefistofele" - trotz nicht-populären Stücks und sonnigen Nachmittags dürfte die Hütte zu 80% voll gewesen sein.....

      but SRY please - bin schon weg - - - - - -
      Alexa: Was ist ein gerechter Lohn? - Das weiß ich leider nicht!
      Peter Kessen "Disruptor Amazon"

      Hollywood ist ein Witz - nicht hassenswert...
      Aki Kaurismäki
    • Alberich schrieb:

      Wann produziert mal ein Theater die Boheme, Zingari oder Zaza?


      Leoncavallos Bohème habe ich mal 2001 in einer passablen Produktion im Theater an der Wien gesehen (das damals noch nicht fest institutionalisiert war, sondern nur fallweise bespielt wurde), zudem besitze ich die Wallberg-Einspielung mit Bonisolli, Popp, Weikl etc. Die dramaturgische Anlage ist tatsächlich ganz geschickt (obwohl ich sie keineswegs "besser" finde als die bei Puccini), die Musik hat mich allerdings seinerzeit nicht vom Hocker gerissen, obwohl eine gewisse Sprödigkeit ganz attraktiv ist.

      Zur Erfurter Produktion von I Medici gab's vorgestern auch eine Rezension in der FAZ (die sich in letzter Zeit sehr um Ausgrabungen an kleineren Opernhäusern bemüht). Tenor: attraktive Inszenierung, teils überforderte Sänger, schwaches Orchester.


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zauberton schrieb:

      Ich bin übrigens tatsächlich hauptsächlich wegen der Oper nach Erfurt gefahren, aber auch sonst hat sich die kleine Reise gelohnt: Ich war bislang noch nicht in Erfurt gewesen, und sowohl das moderne Opernhaus als auch die Stadt als solche haben mir gut gefallen. Diese schöne, große, unzerstörte Altstadt mit den Fachwerkhäusern - im Schnee und bei Sonnenschein sah das richtig romantisch aus! Auf der Rückfahrt haben wir noch bei der Wartburg Halt gemacht. Die ist auch einen kleinen Abstecher wert.

      Philbert schrieb:

      Wie Zauberton sagte, ist Erfurt definitiv eine Reise wert, auch wenn keine Oper auf dem Spielplan steht.

      Erfurt war vor ziemlich genau einem halben Jahr mein Reiseziel für 2012. Erfurt gehörte nie zu meinen Sehnsuchtszielen, das sind dann doch Wien, Venedig oder Rom, aber als ich da war, habe ich mich in dieser Stadt unglaublich wohl gefühlt. Es gibt dort viel zu sehen und zu entdecken, viele schöne Plätze und Altertümer, alles neu renoviert und restauriert, vor allem fand ich aber, hat die Stadt eine sehr schöne Atmosphäre, eine Gemütlichkeit und Wärme in der ich misch spontan wohlgefühlt habe. Nach Erfurt werde ich sicher irgendwann wider einmal reisen!
      Im Theater Erfurt habe ich damals ein Symphoniekonzert gehört, die Opernsaison hatte noch nicht begonnen. Das Konzert war sehr schön (Haydn, Salonen und Schumann standen auf dem Programm), vor allem war ich aber von dem 2003 eröffneten Theaterbau der Landeshauptstadt beeindruckt! Was ein schöner, moderner, ja, eben beeindruckender Bau!
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Angesichts der ausführlichen, sehr lobenswerten Premieren-Besprechung der Erfurter Produktion und der erwähnten, bislang einzigen CD-Einspielung dieses höchst entdeckenswerten Opernwerks 'I Medici' Leoncavallos erinnere ich mich gerade an die - damals von mir besuchte - erstklassige konzertante Aufführung des Stücks in der Alten Oper Frankfurt im Jahre 1993 (in der geforderten sehr großen Besetzung!) - mit Renato Bruson, Giuseppe Giacomini, Francesca Ellero d' Artegna, Nicola Ghiuselev, Daniela Longhi, Gisella Pasino, Pierre Lefèvre, Claudio Otelli, Roberto De Candida als Solisten, dem Ungarischen Rundfunkchor Budapest, den Knabenstimmen des Mainzer Domchores, dem RSO Ffm. unter Leitung des für dieses Raritäten-Repertoire äußerst versierten (leider inzwischen verstorbenen) Marcello Viotti! :sev: :sev: :sev:

      Der Mitschnitt der beiden Konzerte vom 10. & 13.09.1993 ist zwar in HR 2 gesendet worden, war auch (wie zwei Jahre zuvor Alberto Franchettis 'Cristoforo Colombo') für eine CD-Veröffentlichung vorgesehen, allerdings ist durch irgendeinen dummen Zufall die Aufnahme in den Weiten des HR-Archivs bis zum heutigen Tage verschollen X(, so daß man nur hoffen kann, daß entweder jemand die damalige Rundfunk-Ausstrahlung dieser kongenialen Produktion mitgeschnitten hat oder das Band aus dem Archiv doch noch eines schönen Tages auftauchten wird.

      :wink:
      Johannes
    • Das war in der Tat eine fabelhafte Produktion.
      Ich habe damals einen Mittschnitt gemacht, allerdings auf Audio-Cassette und in schlechter Qualität. Irgendwann waren die Bänder so abgenudelt, dass ich sie weggeworfen habe. ;(
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Die Produktion, von der ihr redet, gibt es, glaube ich, bei Youtube: "http://www.youtube.com/watch?v=NfXDA4aZupg".
      [ :L: Bitte beachten: Keine externen Links! :gurni: ]
      Ist das die Aufnahme? Und meint ihr, sie ist besser als die neuere Domingo-Aufnahme?
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Hallo Cherubino,

      herzlichen Dank für den Link! Ja, genau um diese HR-Produktion handelt es sich.
      Allerdings besitzt dieser spezielle Mitschnitt des YT-Users leider nicht die hervorragende Klangqualität, die die ursprüngliche HR-Aufnahme hatte.
      Ob diese Aufnahme bezüglich der Interpretation besser ist als die DG-Einspielung kann ich nicht beurteilen, da ich sie (DG) nicht kenne. Allerdings habe ich Alberich in seinen Beiträgen so verstanden, daß dem so ist. :sev:

      :wink:
      Johannes
    • Meiner Erinnerung nach hat die hr-Aufnahme wesentlich mehr dramatischen Zug, ist insgesamt flotter und in den Chorszenen irgendwie turbulenter. Leider kann ich das gerade nicht nachprüfen, freue mich aber sehr, dass es wenigstens eine YT-Aufnahme gibt!
      :wink:
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.