Wer von Euch legt Wert auf SACDs? Oder andere HiRes und Surround-Medien?

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    • Hueb' schrieb:

      Mal davon ab, dass sich der Vorteil von HiRes verblindet getestet mit hoher Wahrscheinlichkeit in Luft auflösen würde,

      Klingt ja ziemlich spekulativ ... schon mal getestet? ;)

      Hueb' schrieb:

      sehr unwahrscheinlich, dass ein Label den Aufwand unterschiedlicher Masterings treibt.

      Das finde ich schon eher plausibel. Allerdings - schon LP und CD werden verschieden gemastert ... mit Rücksicht auf die abweichenden physikalischen Grenzen beider Tonträger. Nutzt der Tonmeister den größeren Frequenzbereich einer HiRes-Aufnahme, so muss sein Tiefpass nicht so brachial zuschlagen wie bei einer Abmischung für CD, wo etwa bei 20 kHz einfach Schluss sein muss. Solche steilflankingen Filter erzeugen jedoch (angeblich) ihre eigenen Artefakte, die bei einem weniger steilen Filtern bei 40 kHz einfach weniger ins Gewicht fallen.
      fairaudio.de/hintergrund/hi-res-download-portale-1-dwt/

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Klingt ja ziemlich spekulativ ... schon mal getestet?

      Ja, tatsächlich. Ich habe zwei DSD-fähige DA-Wandler bei mir stehen (dazu noch zwei SACD-Spieler, die ja ebenfalls ein HiRes-Signal erzeugen) und verfüge über sehr gut auflösende Kopfhörer (u. a. von Stax) sowie Studio-Monitore (K&H).
      Das Ausprobierte ist natürlich auch nur eine individuelle Wahrnehmung aber wenn man die Erkenntnislage aus entsprechenden Tests hinzunimmt, dann belegt das aus meiner Sicht schon, dass die hörbaren Vorteile bestenfalls (!) sehr gering sind, sich wohl überwiegend an der Schwelle zur Wahrnehmbarkeit bewegen dürften.

      Bei Interesse:

      aes.org/e-lib/browse.cfm?elib=14195
      dazu: digitalzimmer.de/artikel/wisse…audio-hoerbar-oder-nicht/

      welt.de/wirtschaft/webwelt/art…h-besser-als-eine-CD.html
      hifi-forum.de/viewthread-33-21119.html
      realhd-audio.com/?p=6197
      opensource.com/article/18/11/h…compared-cd-quality-audio
      realhd-audio.com/?p=6448
      aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=23&t=549

      Nix gegen HiRes oder SACDs, aber einen grundsätzlichen und "sofort ohrenfällig hörbaren Nutzen" zu behaupten halte ich für übertrieben und irreführend, da dieser in aller Regel nicht reproduzierbar ist (auch nicht durch denjenigen, der diese These vertritt).

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Abgesehen davon, daß meine technische Ausstattung den möglichen Nutzen kaum darstellen könnte, fürchte ich, daß mit einer annähernd realistischen individuellen alterkorrigierten Hörleistungsbeurteilung der Nutzen von SACD etc. sich eher nervös oszillierend im Grauzonenbereich zwischen Theorie und Wunsch bewegen dürfte ....
    • @Braccio:
      Danke für's Auslagern. Passt hier sicher besser. :)
      :cincinbier:
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    • Danke für die Links! Ich hatte in der Tat seinerzeit intensiv recherchiert und konnte keine klare Faktenlage erkennen.

      Hueb' schrieb:

      dass die hörbaren Vorteile bestenfalls (!) sehr gering sind, sich wohl überwiegend an der Schwelle zur Wahrnehmbarkeit bewegen dürften.
      Das dürfte es ziemlich gut treffen,

      Was m. E. keine belastbare Aussage über die Vorzüge von HiRes liefert, ist, dass man sich beim Streaming-Dienstleister mal CD-Qualität und mal HiRes liefern lässt. Denn dann könnte man in der Tat verschiedene Masterings erhalten. Wenn man keinen Schund angedreht bekommt (künstlich hochgerechnete CD-Daten), müssten zumindest verschiedene Filter (20 kHz/40 kHz) im Einsatz gewesen sein.

      Und das ist auch das Problem beim Vergleich - was vergleiche ich eigentlich? Ich müsste sozusagen das aufgenommene Master-Signal im HiRes-Format durch den 20-kHz-Filter jagen und dann einmal im HiRes-Format und dann heruntergerechnet auf CD-Qualität in denselben Wandler spielen, um die Filter-Artefakte zu eliminieren. Wer kann das?

      Selbst dann setze ich ja noch voraus, dass der D/A-Wandler für HiRes genauso gut oder schlecht arbeitet wie für CD-Qualität.

      Aber Hut ab vor Deinem Equipment ... Stax wollte ich schon immer mal hören ...

      So kann ich nur sagen, dass einige Alben für mich in der HiRes-Qualität besser, präziser klingen als in der CD-Version. Obs nun wirklich an der Auflösung liegt oder am Mastering, kann ich mit meinen Mitteln nicht beurteilen.

      Gruß
      MB

      :wink:
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