HiFi-Zettelkasten - Nachrichten und Sonstiges zum Thema HiFi

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    • HiFi-Zettelkasten - Nachrichten und Sonstiges zum Thema HiFi

      Da ich keinen entsprechenden Thread gefunden habe, wird gleich ein neuer erstellt. ;+)


      Ich bin auf einen Artikel gestoßen zum 25jährigen Jubiläum der CD. Weiter unten sind einige Abbildungen vorhanden, u.a. vom ersten Philips-CD-Player:

      "http://www.newscenter.philips.com/main/standard/about/news/press/20070816_25th_anniversary_cd.wpd"


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • vom ersten Philips-CD-Player:
      Wäre er doch der letzte geblieben........und der war nicht schlecht!

      Aber die CD ist noch Gold gegenüber der heutigen Entwicklung, alles irgendwie komprimiert oder von mir aus auch" lossless" aus einem Stream zu hören.

      Ist ja alles gut und schön, aber eine Musiksammlung war und ist für mich eine Bibliothek, und zwar eine haptische.

      Für mich gelten Ansammlungen von Daten auf einem Computer oder einer Cloud nicht besonders viel.

      Ich habe selber tausende von Gigabytes angesammelt in den letzten Jahren, nur, um sie zu haben.
      Es bleiben aber leider eben nur Gigabytes, zu denen ich keinen besonderen emotionalen Bezug habe.

      Ich vermisse die alten Zeiten mit Tonband, Cassette, DAT heute sehr....das war eine schöne Zeit, und die kommt leider nie wieder.

      Heute bekommt man alles, zu jeder Zeit, aber der ganze Spaß ist im Eimer.

      ;(

      Wenigstens die LP ist nach wie vor ein Thema, und das macht mich froh!
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Es bleiben aber leider eben nur Gigabytes, zu denen ich keinen besonderen emotionalen Bezug habe.

      Ich vermisse die alten Zeiten mit Tonband, Cassette, DAT heute sehr....das war eine schöne Zeit, und die kommt leider nie wieder.

      Heute bekommt man alles, zu jeder Zeit, aber der ganze Spaß ist im Eimer.

      ;(

      Wenigstens die LP ist nach wie vor ein Thema, und das macht mich froh!

      Im Grunde gebe ich dir ja recht, aber es wird schwierig, wenn der nostalgisch-verklärte Blick auf die genannten Dinge eine rein objektiv-sachliche Kritik nicht mehr zulässt.

      Ich halte auch nichts davon, Musik im Internet herunterzuladen, auch mir sind CDs lieber, eben, wie du schon sagst, weil es etwas haptisches ist.

      Aber ich denke, nachdem ich jetzt öfter in der Oper war und diesen Sound, diesen Bombast, diesen Druck live mitbekommen habe, dass kein Medium, egal ob Vinyl, CD oder sonst ein Format, dass die teuersten und besten HIFI-Anlagen der Welt, die besten Toningeneure mit den besten Mischpulten diesen Live-Eindruck vermitteln können.

      Dass man in seinem Wohnzimmer sitzt und meint, da säße ein echtes Orchester. Dass man die große Trommel in der Magengrube spürt, ohne dass sie zu leise klingt, weil die Aufnahmetechnik es nicht zulässt. Dass man eine Trompete so hört, als wäre sie tatsächlich anwesend, und nicht irgendwo am Ende einer riesigen Halle, weit entfernt.
      Ich glaube, DAS wird nie möglich sein.
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Wäre er doch der letzte geblieben........und der war nicht schlecht!

      :D Jaja, der Philips CD-100:
      "http://www.audioscope.net/philips-cd-100-the-first-p-1016.html?language=de"
      "http://www.radiomuseum.org/r/philips_compact_disc_player_cd_10.html"

      Hier der Nachfolger CD-101:
      "http://www.hifi-studio.de/hifi-klassiker/Philips/Philips_CD101/CD101.htm"

      Oder der CD-104:
      "http://www.mcintyre-hifi.de/pro_CD104_01.php"


      "http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/156/die_digitale_revolution_trug_silber.html"


      Hier noch eine Bildergalerie:

      "https://www.google.de/search?q=philips+cd+player+cd-100&hl=de&client=firefox-a&hs=r7P&rls=org.mozilla:de:official&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=QLlkUeexMOmo0wXU4YDwBw&ved=0CFcQsAQ&biw=1024&bih=629"

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Für mich gelten Ansammlungen von Daten auf einem Computer oder einer Cloud nicht besonders viel.

      Geht mir genauso - ich muß Physische Tonträger haben. :yes:

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Ich vermisse die alten Zeiten mit Tonband, Cassette, DAT heute sehr....das war eine schöne Zeit, und die kommt leider nie wieder.

      Vor den Geräten hocken und die optimale Aufnahme machen... :rolleyes:

      Sag mal, Michael, hattest du einen Nakamichi Dragon gehabt?


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
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      Jean Paul
    • Sag mal, Michael, hattest du einen Nakamichi Dragon gehabt?
      DEN nicht, leider....aber ich war mit der Qualität schon nahe dran.
      Time goes by......Revox High Speed, Aiwa und Sony Tapedesks...alles hin.
      Dolby A, Dolby S...ich hatte für die Revox noch ein orginal Dolby A extern von anno dunnemals.............tschüss, Erinnerung.

      Die DATs sind hin wegen Nichtbenutzung, ich wußte das nicht, daß die Teile kaputtgehen können, wenn man sie nicht bewegt.

      CD-Recorder:Kaputt..........Reparatur, wir lachen mal....

      Eine Wegwerfgesellschaft ist das geworden, welche überhaupt keinen Bezug mehr hat zu Begriffen wie Kundendienst und Nachhaltigkeit.
      Nö,immer das neueste, was meistens furchtbar ist, alles andere interessiert kaum einen mehr.

      Ich freunde mich gerade mit diesem Gerät an, aber es ist schwierig:
      "http://www.audiotranskription.de/SonyPCM-D50"

      Habe es mir aber nicht nehmen lassen, dafür vom Kabelguru meiner Wahl nun extra Kabel für dieses Spielzeug( ein extrem leistungsstarkes Spielzeug) bauen zu lassen.3.5mm Klinke, das ist Spielzeug, aber ich werde das adäquat ansteuern demnächst dank meines Kabelgurus.......

      Und das nur, um vielleicht einmal im Jahr für Freunde eine LP sehr gut zu überspielen!
      DAS muß sein!

      Überhaupt ist die LP zu meiner großen Freude eine Konstante geblieben.

      Ich habe in GB mein Goldring Excell retippen lassen für lächerliche 380.- , und diese ehemals 4000.- Nadel klingt besser als am ersten Tag, eine Wucht, ein Vergnügen!
      Habe mir eine neue Ringmat gegönnt nach 20 Jahren, traumhaft!
      "http://www.ringmat.com/"

      Wer als LP- Liebhaber die Ringmat nicht kennt(ich kenne sie seit über 20 Jahren), der hat wirklich etwas verpaßt.

      Habe nun auch ein traumhaftes, aber leider teures Mittel zum Plattenwaschen gefunden, welches das beste seit 20 Jahren ist.

      Klasse, aber....teuer, und jeden Cent wert.

      Im Sommer habe ich meinen Verstärker und meine zwei (!) CD-Player bei Clockwork nochmal hochtunen lassen.........

      Hat sich gelohnt, auch wenn ich überhaupt nicht mehr so oft Musik hören kann.....zu wenig Zeit und zuviel Live-Musik...........

      ABER: Wenn ich dann höre, alleine oder mit Freunden, dann will ich das kompromisslos beste klangliche Ergebniss hören, was mir finanziell und zeitlich bedingt möglich ist.

      Alles darunter ist für mich Müll.
      Mein Haus ist um die Anlage herum gebaut worden, ich habe einen 40 qm Hörraum zum Proben und Musikhören.............

      Es ist eine Leidenschaft, wobei der Schwerpunkt durchaus auf"Leiden" bezogen ist.

      Aber so muß das wohl sein, egal, ob man selber musiziert oder auf einem gewissen Niveau hört, es ist immer mit Leiden verbunden. ;+)

      :wink:
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Eine Wegwerfgesellschaft ist das geworden, welche überhaupt keinen Bezug mehr hat zu Begriffen wie Kundendienst und Nachhaltigkeit.
      Nö,immer das neueste, was meistens furchtbar ist, alles andere interessiert kaum einen mehr.
      Vor über 100 Jahren, als es Schellackplatten gab, waren diese ebenfalls nicht dazu gedacht, ewig zu halten, im Gegenteil: was lange hält, bringt weniger Geld. Keiner dachte daran, dass später mal Sammler diese Platten als wertvolle Tondokumente aufheben und hüten.

      Und um 1925, als es das neue elektrische Aufnahmeverfahren gab, wollten die Leute, wegen der viel besseren Klangqualität, nur mehr das hören, und keine alten akustischen Aufnahmen mehr. Und das war, wohlgemerkt, vor 90, fast 100 Jahren.

      Soll es in diesem Thread eigentlich um objektive Meinungen gehen, oder nur in nostalgischen Erinnerungen gekramt werden? Was ja auch eine nette Sache ist, nur neigt man dann dazu, die Probleme und Mankos davon zu übersehen.
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Eine Wegwerfgesellschaft ist das geworden, welche überhaupt keinen Bezug mehr hat zu Begriffen wie Kundendienst und Nachhaltigkeit.

      Dem ist auch ein immenser Werteverlust vorausgegangen: die Preise sind allgemein gefallen, woraus sich ergibt, daß neuere Geräte günstiger kalkuliert werden. Und das wiederum heißt: minderwertigere Qualität.

      Wenn man heute 500,- € für ein Gerät bezahlt, ist man schon der König. HighEnd ist es aber dennoch nicht... :thumbdown:


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • merkatz schrieb:

      Soll es in diesem Thread eigentlich um objektive Meinungen gehen, oder nur in nostalgischen Erinnerungen gekramt werden? Was ja auch eine nette Sache ist, nur neigt man dann dazu, die Probleme und Mankos davon zu übersehen.

      Es gibt keine Stelle, wo man interessante Nachrichten, Artikel oder dergleichen posten kann. Deshalb der Thread.

      Was sich dann an Diskussionen entspinnt, muß ja nicht gleich in irgendwelche Grenzen gepreßt werden... ;+)

      ----- -----

      Den Dragon hatte ich ebenso nie; ich habe noch den Pioneer CT-757, aber der läuft viel zu selten... ;(

      Mein MD-Deck hat leider einen Laufwerksschaden; dafür hatte ich es aber viel zu selten benutzt. :wut2:

      Ich habe zur Zeit wirklich nur meine CD-Player aufgebaut.


      Ich finde es auch nicht mehr gerade lustig, wie die Wertigkeit der Geräte so verhunzt wird. Zumal es somit kaum junge Leute gibt, die wissen, wie man mit Wertigkeit umgeht; sie kennen ja nur noch die Plastikbomber.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Aber ich denke, nachdem ich jetzt öfter in der Oper war und diesen
      Sound, diesen Bombast, diesen Druck live mitbekommen habe, dass kein
      Medium, egal ob Vinyl, CD oder sonst ein Format, dass die teuersten und
      besten HIFI-Anlagen der Welt, die besten Toningeneure mit den besten
      Mischpulten diesen Live-Eindruck vermitteln können.



      Dass man in seinem Wohnzimmer sitzt und meint, da säße ein echtes
      Orchester. Dass man die große Trommel in der Magengrube spürt, ohne dass
      sie zu leise klingt, weil die Aufnahmetechnik es nicht zulässt. Dass
      man eine Trompete so hört, als wäre sie tatsächlich anwesend, und nicht
      irgendwo am Ende einer riesigen Halle, weit entfernt.

      Ich glaube, DAS wird nie möglich sein.
      Sorry, das ist möglich.
      Ich war noch nicht so oft in der Oper, aber ansonsten kenne ich mich ganz gut aus.

      Es gibt Leute, und zu denen zähle ich mich durchaus dazu, welche ein Heidengeld ausgeben und sich zig Gedanken über Jahre machen, nur damit ein solch lächerliches Instrument wie eine große Trommel adäquat herüberkommt.

      Nur weil Du das noch nicht erlebt hast, bedeutet es noch lange nicht, daß das nicht möglich ist. ;+)

      Es ist möglich.

      Wenn man es wirklich will, dann kann man sich eine Anlage hinstellen, die das kann.
      Es muß noch nicht mal unglaublich teuer sein.
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Es gibt Leute, und zu denen zähle ich mich durchaus dazu, welche ein Heidengeld ausgeben und sich zig Gedanken über Jahre machen, nur damit ein solch lächerliches Instrument wie eine große Trommel adäquat herüberkommt.
      Was ich auch ja auch toll finde und für lobenswert halte - immerhin soll es ja darum gehen, den Klang immer weiter zu verbessern.

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Wenn man es wirklich will, dann kann man sich eine Anlage hinstellen, die das kann.
      Es muß noch nicht mal unglaublich teuer sein.
      Es ist aber trotzdem ein Unterschied, ob der Klang einer Pauke von der Pauke direkt in mein Ohr geht, oder ob der Klang in ein Mikro geht, vom Mikro durch ein Kabel in ein Mischpult, dort bearbeitet wird, das ganze dann auf einen Tonträger gebrannt wird, der Tonträger wiederum abgespielt wird, dieses Tonsignal über Kabel zu Lautsprechern geht, und von den Lautsprechern dann in mein Ohr. Das sind eine Menge Umwege, die der Ton da gehen muss.

      Ich weiß nicht wie es beim heutigen Stand der Technik aussieht, deswegen würde mich interessieren, ob man rein technisch gesehen ein 111 köpfiges Orchester ("Elektra", Strauss), das in größtmöglicher Lautstärke spielt, so aufnehmen kann, dass der Klang unkomprimiert aufgenommen und gemischt wird. Ich kann mir vorstellen, dass es einen gewissen Maximalpegel bei Mikrophonen gibt, bevor sie anfangen zu übersteuern, zu verzerren. Bei alten Aufnahmen aus den 50ern und früher hört man das ja oft, dass die lautesten Stellen kratzig klingen, und recht leise, man nur TEILE des Orchester hörst, z. B. nur das Blech, oder nur die Streicher, nur das Schlagwerk etc.
    • Dass man in seinem Wohnzimmer sitzt und meint, da säße ein echtes
      Orchester. Dass man die große Trommel in der Magengrube spürt, ohne dass
      sie zu leise klingt, weil die Aufnahmetechnik es nicht zulässt. Dass
      man eine Trompete so hört, als wäre sie tatsächlich anwesend, und nicht
      irgendwo am Ende einer riesigen Halle, weit entfernt.

      Ich glaube, DAS wird nie möglich sein.
      Das war in sehr, sehr guter Stereo-Qualität schon in den 50er Jahren möglich, wurde in den 60er und 70er Jahren fast zur Perfektion getrieben und ist dann mit dem Aufkommen der Digitaltechnik erneut ein Spielball der tonlichen Experimente geworden.

      Aber auch das ist relativ........
      Egal, welche Aufnahme ich habe, Mono, Stereo, frühes Digital, Analog, neues Digital-Schnickschnack...........
      In MEINEM Wohnzimmer sitzt da immer ein echtes Orchester, und zwar , egal ob Mono oder Stereo, für jeden meiner bis zu fünf Mithörer.

      Du solltest nicht immer von Dir auf andere schließen, das ist lästig.
    • Bei alten Aufnahmen aus den 50ern und früher hört man das ja oft, dass
      die lautesten Stellen kratzig klingen, und recht leise, man nur TEILE
      des Orchester hörst, z. B. nur das Blech, oder nur die Streicher, nur
      das Schlagwerk etc.
      Deine Anlage taugt anscheinend nichts, das ist alles.

      Bei den alten Aufnahmen übersteuert fast niemals etwas, und die Mikros waren schon in den 40ern up to date.

      Falls da was übersteuert hat, und das kam natürlich auch mal vor, dann war es das Mischpult oder das Band.
    • dass der Klang unkomprimiert aufgenommen und gemischt wird.
      Einen unkomprimierten Klang willst Du gar nicht, auch wenn BIS da immer etwas vom Pferd erzählt.
      Das stimmt nicht.


      Du brauchst eine ausgesucht austarierte komprimierte Version, welche derartig gut abgemischt ist, daß sie auch an einer Küchenanlage wie Deiner noch total natürlich klingt.

      Und nach diesem Sound wird seit 40 Jahren gesucht.

      Dieser Sound hat aber nichts mit dem zutun, wonach ich und viele andere seit Jahrzehnten suchen, Ihn auch finden.
      Was aber mit einem gewissen Aufwand verbunden ist.
    • merkatz schrieb:

      Ich weiß nicht wie es beim heutigen Stand der Technik aussieht, deswegen würde mich interessieren, ob man rein technisch gesehen ein 111 köpfiges Orchester ("Elektra", Strauss), das in größtmöglicher Lautstärke spielt, so aufnehmen kann, dass der Klang unkomprimiert aufgenommen und gemischt wird.

      Jetzt hast du aber die Diskussion vergessen, die wir bereits im SACD-Thread geführt haben, vor allem in Bezug auf Dynamik: es kann aufgezeichnet werden. Und so mies sind die Mikros nun auch wieder nicht, daß sie damit nicht zurechtkämen.

      Was die älteren Analogaufnahmen betrifft: zumeist waren die damaligen Bandmaschinen die eigentliche Grenze der Dynamik gewesen. Allerdings wirst du damals kaum Tonmeister kratzige Aufnahmen freiwillig erstellen hören; das liegt eher am heutigen Zustand der Masterbänder, oder eventuell die LP-Pressung, die man für CD überspielt hat. Ich habe selber eine Aufnahme von Mozarts Idomeneo,

      [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51faMOi-%2BML._SL500_AA300_.jpg]

      die wirklich mau kling (war eine Live-Übertragung für Radio, mitgeschnitten vom Sender). Aber es gibt auch das Gegenbeispiel:



      Hervorragend aufbereitete Klangqualität! :thumbsup:


      Klar: wenn die Basis nicht stimmt, kann man nachher nichts zu hervorragenden Ergebnissen remastern. Aber ich habe schon bei vielen älteren Aufnahmen feststellen können, daß zumeist akkurat gearbeitet wurde - bis an die Grenze des damals Machbaren.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Es ist aber trotzdem ein Unterschied, ob der Klang einer Pauke von der
      Pauke direkt in mein Ohr geht, oder ob der Klang in ein Mikro geht
      Nein, ein Mikro, auch eines aus den 50ern, ist genauso empfindlich wie Dein Ohr.....
      Sei froh, daß dieser Klang dann bearbeitet wird!

      Du würdest Ihn sonst nicht aushalten.
      der Tonträger wiederum abgespielt wird, dieses Tonsignal über Kabel zu
      Lautsprechern geht, und von den Lautsprechern dann in mein Ohr. Das sind
      eine Menge Umwege, die der Ton da gehen muss.
      Ja, sei froh. Zur Abwechslung kannst Du gerne mal zu mir in den Orchestergraben kommen und ich kette Dich dann mal vor der großen Trommel an ohne Gehörschutz.

      Aber mache Dir keine Sorgen, bei einer miesen Anlage wird auf dem Wege bis zum Lautsprecher derartig viel verhunzt, da ist keine Gefahr mehr.

      Nur sollte man dieses Klangerlebniss nicht vergleichen mit dem Klangerlebniss einer guten oder sehr guten Anlage.

      Das wäre so ähnlich, wie von einem VW Käfer auf einen Mercedes zu schließen.

      Wobei der VW Käfer im Gegensatz zu einer miesen Anlage immer noch ein tolles Auto ist, eine miese Anlage aber einfach nur mies ist.
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Du solltest nicht immer von Dir auf andere schließen, das ist lästig.

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Deine Anlage taugt anscheinend nichts, das ist alles.

      Michael Schlechtriem schrieb:

      daß sie auch an einer Küchenanlage wie Deiner noch total natürlich klingt.
      Jetzt wirds wieder unsachlich und persönlich. Du hast NULL Ahnung, was für eine Anlage ich habe, unterstellst mir aber, es sei eine "Küchenanlage", die eh nichts taugt. Und klar, ich bin lästig, weil ich "von mir auf andere" schließe - wo auch immer ich das getan haben soll. Du wirst es sicher besser wissen, nur du kennst dich wirklich aus :D

      Nebenbei: es ist ein Unterschied, ob man sich direkt vor eine Trommel stellt, oder im Publikum vor dem gesamten Orchester sitzt. Und den Klang habe ich sehr gut ausgehalten, ich habe ihn sogar genossen.

      Diskussion mit dir hiermit beendet.
    • Was ich auch ja auch toll finde und für lobenswert halte - immerhin soll
      es ja darum gehen, den Klang immer weiter zu verbessern.
      Äh, du denkst falsch herum.
      Ich und viele andere verbessern nicht den Klang, wir bauen uns Anlagen, um den Klang, der bereits vor z.B. 40-50 Jahren da war irgendwie adäquat abzubilden.

      Die Informationen, welche in den Plattenrillen von LPs aus den 50er und 60er Jahren stecken, die sind enorm!

      Ganz enorm, heute vor allem, da die damaligen Mastertapes entweder kaputt, verloren oder zumindest nicht mehr im bestmöglichen Zustand sind.


      Und wie toll eine 60er Jahre Orginalpressung klingen kann in gutem Zustand, wie sehr diese ALLE Versuche einer Digitalisierung ad absurdum führen kann.......

      Was für ein unglaublicher Dreck mit diesen meisterhaften Aufnahmen in den letzten 25 Jahren getrieben wurde,
      DAS erschließt sich aber nur jemanden, der eine halbwegs gute Anlage hat sowie einen guten Plattenspieler hat.


      Und was das irre ist:
      Auf den alten LPs sind so viele Informationen analog drauf, selbst in 25-50 Jahren ist es zweifelhaft, ob es einen Schallplattenspieler geben wird, der alle diese Informationen auslesen kann.


      Jetzt könnte man sagen, daß die Mastertapes ja digital ausgelesen wurden....ja, wurden sie.
      Aber DAS Ergebniss ist nicht das gleiche.Ist es nicht.
      Warum auch immer, es ist egal, es wurde alles bisher mögliche digital versucht.

      Es ist ähnlich, sehr gut ähnlich.

      Punkt!
    • Diskussion mit dir hiermit beendet.
      l-l

      Das ist schön, ich wollte gar keine Diskussion mit DIR anfangen.
      Jetzt wirds wieder unsachlich und persönlich. Du hast NULL Ahnung, was für eine Anlage ich habe,
      Was ist daran unsachlich, wenn ich eine Meinung äußere auf einem Gebiet, auf welchem ich mich-auch- professionell auskenne?

      Es tut mir leid, wenn Du dich als Person über Deine Anlage definierst, mir ist es nicht bewußt, Dich persönlich angegriffen zu haben.

      Ich habe nur meine Schlußfolgerungen gezogen aus dem, was Du hier einbrachtest.
    • Nebenbei: es ist ein Unterschied, ob man sich direkt vor eine Trommel
      stellt, oder im Publikum vor dem gesamten Orchester sitzt. Und den Klang
      habe ich sehr gut ausgehalten, ich habe ihn sogar genossen.
      Ach was? Du wolltest das doch orginal ohne Mikro und Kabel..........

      Im Publikum, also ich bitte Dich, das ist für Weicheier.......
      So richtig orginal ist das nur im Graben!

      Nebenbei: Danke für Deine Erklärung, ich wußte das nicht, das war mir überhaupt nicht klar.

      Und das, was Du da im Publikum hörst, ist natürlich bereits komprimiert, oder was dachtest Du?