Eben verarmt

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    • Eben verarmt

      [Wie in den vergangenen Jahren: Capriccio geht in ein neues Jahr - "Eben verarmt" ebenfalls. Vgl. Eben verarmt - 2012/13.
      :gurni:
      Gurnemanz]


      Und gleich in eigener Sache: Wieder etwas vom Hamburger Meister eingetroffen:

      Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54; Alt-Rhapsodie op. 53; Warum ist das Licht gegeben op. 74/1; Begräbnisgesang op. 13; Gesang der Parzen op. 89 (Ann Hallenberg, Collegium Vocale Gent, Orchestre des Champs-Elysées, Ph. Herreweghe); Phi


      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Gurnemanz schrieb:

      [Wie in den vergangenen Jahren: Capriccio geht in ein neues Jahr - "Eben verarmt" ebenfalls. Vgl. Eben verarmt - 2012/13.
      :gurni:
      Gurnemanz]


      Und gleich in eigener Sache: Wieder etwas vom Hamnurger Meister eingetroffen:

      Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54; Alt-Rhapsodie op. 53; Warum ist das Licht gegeben op. 74/1; Begräbnisgesang op. 13; Gesang der Parzen op. 89 (Ann Hallenberg, Collegium Vocale Gent, Orchestre des Champs-Elysées, Ph. Herreweghe); Phi



      Schöne Platte!

      Solltest Du nicht langsam deinen Avatar ändern?

      :wink: Agravain
    • Agravain schrieb:

      Solltest Du nicht langsam deinen Avatar ändern?
      Das würde Monsieur Claude mir niemals verzeihen. :tee:

      Der erste Eindruck ist übrigens positiv: Herreweghe scheint bei Brahms ebenso den mir nahen "spirituellen" Zugang zu finden wie bei J. S. Bach. Dieselbe Handschrift.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Gurnemanz schrieb:

      Agravain schrieb:

      Solltest Du nicht langsam deinen Avatar ändern?
      Das würde Monsieur Claude mir niemals verzeihen. :tee:

      Der erste Eindruck ist übrigens positiv: Herreweghe scheint bei Brahms ebenso den mir nahen "spirituellen" Zugang zu finden wie bei J. S. Bach. Dieselbe Handschrift.

      :wink:


      Ich habe den unbestimmten Verdacht, der Claude würde es aus biologischen Gründen vermutlich nicht mitbekommen. :D

      Wenn Dir Herreweghes Brahms gefällt, dann solltest Du an seiner Einspielung des "Deutschen Requiem" nicht vorbei gehen. Sie wurde hier im entsprechenden Faden zurecht gerühmt. Selbst wenn sie nicht mein Favorit ist, so kann ich doch verstehen, wenn man sie sich als Favoriten wählt.

      :wink: Agravain
    • Nicht zuletzt möchte ich da auch noch auf Dvořáks "Stabat Mater" hinweisen, das neulich erschienen ist und meine Frau und mich von der ersten bis zur letzten Note fesselte und packte.
      Lucius Travinius Potellus
      Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)
    • Agravain schrieb:

      Ich habe den unbestimmten Verdacht, der Claude würde es aus biologischen Gründen vermutlich nicht mitbekommen. :D
      Bist Du Dir ganz sicher? :angel:
      Wenn Dir Herreweghes Brahms gefällt, dann solltest Du an seiner Einspielung des "Deutschen Requiem" nicht vorbei gehen. Sie wurde hier im entsprechenden Faden zurecht gerühmt.
      Ist sicher ein guter Tip, doch mit Klemperer, Kegel, Gardiner und Norrington bin ich da schon ganz gut versorgt. :)

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Ach ja - wo ich schon mal gerade dabei war:



      Aber jetzt ist Schluss!

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Mauerblümchen schrieb:

      Ach ja - wo ich schon mal gerade dabei war:



      Aber jetzt ist Schluss!

      Gruß
      MB

      :wink:

      Die Aufnahme ist von der Ausführung her echt fantastisch! Es wäre eine Referenzaufnahme, wenn nicht die Striche wären. :cursing: :cursing: :cursing: ;( ;( :cry: :cry: :cry:
      "Nicht immer sind an einem Misserfolg die Künstler schuld.
      Manchmal ist es auch das Publikum, das indisponiert ist."
      Leonie Rysanek (1926-1998)
    • Vitelozzo schrieb:

      Es wäre eine Referenzaufnahme, wenn nicht die Striche wären.
      Genau das hält mich vom Kauf ab. Wenn ich es richtig sehe, wird hier der Beginn des 3. Aktes brutal zusammengestrichen. Vollständig gibt es Die Gezeichneten bislang lediglich bei Decca (Zagrosek). Oder irre ich?

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Gurnemanz schrieb:

      Vitelozzo schrieb:

      Es wäre eine Referenzaufnahme, wenn nicht die Striche wären.
      Genau das hält mich vom Kauf ab. Wenn ich es richtig sehe, wird hier der Beginn des 3. Aktes brutal zusammengestrichen. Vollständig gibt es Die Gezeichneten bislang lediglich bei Decca (Zagrosek). Oder irre ich?

      :wink:


      Nein, das ist meines Wissens nach korrekt.

      Aber: Trotz der Striche ist die Nagano/Lehnhoff-Produktion wirklich sehr gut. In einem gewissen Sinne kann ich - horribile dictu - die Striche in dieser speziellen Produktion sogar etwas nachvollziehen.

      Es ist indes ausgesprochen schade, dass es die Inszenierung von Martin Kusej, die ebenfalls unter Zagrosek in Stuttgart produziert wurde und vor einigen Jahren dann in Amsterdam noch einmal zu sehen war (dort dirigierte nicht minder faszinierend Ingo Metzmacher), nicht auf DVD gebracht hat. Sie war nicht nur ohne Striche, sondern von einer nachgerade beklemmenden Intensität, die dann auch die Salzburger Aufführung nicht erreicht hat.

      Beste Grüße,

      C.
    • Gurnemanz schrieb:

      Vitelozzo schrieb:

      Es wäre eine Referenzaufnahme, wenn nicht die Striche wären.
      Genau das hält mich vom Kauf ab. Wenn ich es richtig sehe, wird hier der Beginn des 3. Aktes brutal zusammengestrichen. Vollständig gibt es Die Gezeichneten bislang lediglich bei Decca (Zagrosek). Oder irre ich?

      :wink:


      Nicht nur das, da fehlen die Hälfte der Personen (oder mehr...). Außerdem wird zum Beispiel der "Jüngling" während "Ah, welche Nacht" weggelassen (in
      den Noten als kurze, aber sehr wichtige Rolle angeben und zwar deswegen, weil man die Rolle mit einem sehr guten Tenor besetzen sollte, der glaubwürdig
      einen Jüngling verkörpern kann. Da haben die sich wohl gedacht: "Da lassen wir ihn gleich weg"). Das meiste wurde aber glaube ich weggelassen, damit
      Lehnhoff seinen letzten Inszenierungscoup ausführen konnte. Aber auch ein paar Orchesterstellen wurden einfach zusammengestrichen mit Übergängen,
      die einfach grässlich klingen. Die Besetzung, die da ist ist aber exquisit... Anne Schwanewilms als Carlotta... :love: :love: :love:
      "Nicht immer sind an einem Misserfolg die Künstler schuld.
      Manchmal ist es auch das Publikum, das indisponiert ist."
      Leonie Rysanek (1926-1998)
    • Zum Glück bestelle ich eher selten was, so dass mein Geldbeutel sich wieder erholen kann ...

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      Noten bei JPC scheint mir weder günstig noch von den Lieferzeiten her geschickt zu sein, da ich aber schonmal dabei war ist das jetzt auch ausprobiert:

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      Da die Bildchen gleich aussehen, der Unterschied bei den letzten drei ist dass sie in B,C und F notiert sind
    • Ich hab die Aufnahme schon lange auf dem Kieker. Sie ist eigentlich nur noch gebraucht zu haben und momentan ziehen die Preise brachial an ...

      Giuseppe Verdi: Aida

      Aida - Leontyne Price
      Radamès - Plácido Domingo
      Amneris - Grace Bumbry

      Ruggero Raimoni, Sherill Milnes, Hans Sotin

      LSO
      Erich Leinsdorf

      [IMG:http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FiMjxzTVL._SY450_.jpg]

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.