Eben verarmt

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    • Neu:

      Jean Sibelius: Symphonien Nr. 1 - 7
      (Lahti Symphony Orchestra, Ltg.: Okko Kamu)


      Allan Pettersson: Symphonien Nr. 5, Nr. 7
      (Norrköping Symphony Orchestra, Ltg.: Christian Lindberg)


      György Kurtág: ... quasi una fantasia ..., op. 27 Nr. 1 für Klavier und Instrumentengruppen; Die Botschaften des verstorbenen Fräulein R. V. Trusova, 21 Lieder für Sopran und Kammerensemble nach Gedichten von Rimma Dalos; Szenen aus einem Roman, 15 Lieder für Sopran, Cimbalon, Violine und Kontrabaß, nach Gedichten von Rimma Dalos
      (Rosemary Hardy, Christine Whittlesey, Sopran, Hermann Kretzschmar, Klavier, Ensemble Modern, Ltg.: Peter Eötvös, Márta Fábián, Cimbalom, Mathias Tacke, Vl., Thomas Fichter, Kb.)
      Kein Bild :(

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Es wird Pettersson gekauft.
      Das erfüllt mein Herz mit Freude :)
      Mit diesen Sinfonien wirst du viel Spaß haben, lieber Gurnemanz, ich gratuliere sehr :D


      LG
      "Wir sind nichts Wichtiges. Wir sind im Grunde nichts weiter als Wirbel im Fluß des Lebens. -- So betrachten wir unser Leben allerdings nicht gern." (Charlotte Joko Beck)
    • (wobei: "Spaß" und Pettersson... meine Wortwahl war wohl mindestens unsensibel... Jedenfalls wartet da ein zu hebender Schatz).
      :versteck1:
      "Wir sind nichts Wichtiges. Wir sind im Grunde nichts weiter als Wirbel im Fluß des Lebens. -- So betrachten wir unser Leben allerdings nicht gern." (Charlotte Joko Beck)
    • garcia schrieb:

      Es wird Pettersson gekauft.
      Das erfüllt mein Herz mit Freude
      Mit diesen Sinfonien wirst du viel Spaß haben

      garcia schrieb:

      (wobei: "Spaß" und Pettersson... meine Wortwahl war wohl mindestens unsensibel..
      Das hast Du gut geschrieben. Pettersson war sogar mir zu düster. Bei ihm würde ich am Ende selbst in der Psychiatrie landen. Den konnte ich nicht mehr hören. Ich hatte mir damals die CPO-Aufnahmen gekauft, ich musste sie wieder verkaufen. Das tat mir in der Seele weh, aber es war mir zu heavy. Daher war es für mich kein Spaß gewesen.

      Ich möchte betonen, dass seine Werke auf ihre extrem eigene Weise der Wahnsinn sind. Das ist so persönlich, dass man es eigentlich nicht hören dürfte.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • garcia schrieb:

      Mit diesen Sinfonien wirst du viel Spaß haben, lieber Gurnemanz, ich gratuliere sehr :D
      Dank Dir! Gut, über "Spaß" könnte man diskutieren, aber ich gebe zu, daß das bei mir auch dabei ist, sogar bei Pettersson.

      Maurice schrieb:

      Ich möchte betonen, dass seine Werke auf ihre extrem eigene Weise der Wahnsinn sind. Das ist so persönlich, dass man es eigentlich nicht hören dürfte.
      Kann ich verstehen und möchte gar nicht mal widersprechen. Wobei ich finde, daß die im Unterschied zu anderen etwas kühlere Herangehensweise Christian Lindbergs mit den Norrköpingern da einige Perspektiven aufzeigt, die über den extremen "Leidensmann" hinausgehen. Stichwort: Transparenz und wohltuende Klarheit, nicht nur "Wahnsinn". Darüber vielleicht im Pettersson-Thread demnächst mehr.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • ...wobei ich die wohltuende Klarheit (kann den Reiz allerdings verstehen) eigentlich gar nicht will... Denn der Pettersson war ja nunmal die ärmste Sau der Welt :( und das hat er auch ausgedrückt. Gibt es eine unerlaubte Glättung tief empfundenen Schmerzes? Gibts eine Art Verpflichtung das eben so mit zuhören und mitzufühlen? Schwere Fragen und ich habe keine Antworten... Und da hier OT, lieber Gurnemanz, freu ich mich auf Vertiefungen im Petterssonthread. Schön daß es den gibt ist ja auch eine Verbeugung vor diesem großen Mann.

      Bis dorthin :D LG
      "Wir sind nichts Wichtiges. Wir sind im Grunde nichts weiter als Wirbel im Fluß des Lebens. -- So betrachten wir unser Leben allerdings nicht gern." (Charlotte Joko Beck)
    • garcia schrieb:

      Schön daß es den gibt ist ja auch eine Verbeugung vor diesem großen Mann.
      Stimmt. Übrigens: Wenn man nur "Allan Pettersson" bei Google eingibt, erscheint der Thread bereits an 8. Stelle!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Friese schrieb:

      @MB die Martinu CDs habe ich auch und finde sie lohnen sich.
      Das bestärkt mich im Glauben an eine eventuell lohnende Anschaffung! Die Box stand schon länger bei mir auf der "Liste", letzter Anlass war eine sehr lobende Bemerkung des Dirigenten Hannu Lintu (dessen wenige mir bekannten Aufnahmen ich sehr schätze). - Nun bin ich aber ganz sicher und freue mich.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Das bestärkt mich im Glauben an eine eventuell lohnende Anschaffung! Die Box stand schon länger bei mir auf der "Liste", letzter Anlass war eine sehr lobende Bemerkung des Dirigenten Hannu Lintu (dessen wenige mir bekannten Aufnahmen ich sehr schätze). - Nun bin ich aber ganz sicher und freue mich.
      Die Martinu-Aufnahmen wurden damals von der Kritik sehr gelobt. Ich schleiche auch immer wieder um sie herum.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)