Eben geübt

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    • Nachdem mit der langsamen Einleitung der 5. von Glasunow mein Projekt "russische Symphonik auf der Gitarre" erstmal etwas versackt war, hab ich was Neues am Wickel: den 5/4-Walzer aus der Pathetique.
      Erstmal unmöglich und frustrierend, aber heute, nach 4-5 Tagen Gewurschtel, scheint es mir irgendwie zumindest prinzipiell machbar - ob es allerdings wirklich in ein livetaugliches Gitarrenstück transformierbar ist, kann nur die Zeit zeigen...
      sind schon ein paar fiese Stellen drin, die wirklich eine Weile geübt werden müssen.
      Ich liebe einfach diese Harmonik.
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht
    • Hier übt sich Rheinbergers 4. Orgelsonate a-Moll ("Magnificat-Sonate") ihren Aufführungen in zwei Atzventzkontzerten zum Thema "Magnificat" am 15./16. Dez 2018 entgegen. (Nur der 1. Satz.)

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Mahler schrieb:

      Ich habe heute morgen eine knappe Stunde Seidene Leiter geübt - Ergebniss: ich weiss nicht mehr was 2 und 2 ist
      Warum übst du denn fast eine Stunde diese dusselige Seidene Leiter? Steht die Ouvertüre demnächst für dich an? Angesichts meines Dauergebrauchs der Doppelzunge finde ich die berüchtigte Stelle übrigens nicht sooo furchteinflößend...... :whistling:

      Knulp schrieb:

      Mein Fuß tappt, mein Kopf zählt, ich weiß nicht mal mehr, wie man Rhythmus schreibt
      Das Tappen mit dem Fuß hat mir der damaligen Leiter des Blockflötenkreises, dem ich im Grundschulalter mit Begeisterung angehört habe, ebenso rechtzeitig wie gründlich abgewöhnt! Ich bin ihm noch heute unendlich dankbar dafür!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Organisten haben sowieso anderes mit ihren Füßen zu tun ...

      ... habe von Kindheit an lange Zeit (am Klavier) nicht getappt und erst spät solch mechanische Dinge wie Metronome eingesetzt. Hätte ich früher mal mehr getappt, wäre das vielleicht nicht so entlarvend gewesen ... gerade solche Koordinationsthemen wie Triosonaten kann ich eigentlich nur mit Metronom gescheit üben.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Hudebux schrieb:

      Ich gestehe. Ich tappe. Sollte ich mir das schleunigst abgewöhnen?
      Wenn du mich fragst, ja! Den "Puls" sollte man im Kopf haben. Oder meinethalben im ganzen Körper empfinden.

      Wobei ich diesbezüglich als Lehrer nicht konsequent bin: Ich gestatte meinen Schülern das Tappen, wenn es dazu führt, dass sie Viertel von Achteln unterscheiden können.

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Hudebux schrieb:

      Ich gestehe. Ich tappe.
      Ich gestehe. Ich tappe nicht. Dafür ist bei mir auch alles eher so ein bischen zufällig. (Ich bin motorisch auch ziemlich faul.)

      Ein zu hoher Grad an Parallelität überfordert mich ziemlich, und der ist bei Erlernen eines (dem ersten) Instruments extrem hoch. Deswegen schalte ich momentan nicht einmal das Metronom an. Erst wenn ich bei einigen Parametern mehr Sicherheit gewonnen habe, möchte ich mich wieder um einen besseren Rhythmus kümmern. Ich hoffe, dass es dann nicht zu spät ist.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • maticus schrieb:

      Ein zu hoher Grad an Parallelität überfordert mich ziemlich, und der ist bei Erlernen eines (dem ersten) Instruments extrem hoch. Deswegen schalte ich momentan nicht einmal das Metronom an. Erst wenn ich bei einigen Parametern mehr Sicherheit gewonnen habe, möchte ich mich wieder um einen besseren Rhythmus kümmern. Ich hoffe, dass es dann nicht zu spät ist.
      Mein Lehrer würde wahrscheinlich dazu raten, so langsam zu spielen, dass auch der Rythmus stimmt. So langsam spielen, dass nichts schief geht.
    • Brahms op. 117. Meine Herren, klingt das Klavier da wunderbar, wenn die Stücke halbwegs gelingen. Aber diese Weitgriffigkeit - was für Hände hatte Brahms denn bitte?

      Und diejenigen, die Brahms harmonisch als in der Konvention steckengeblieben betrachten, mögen sich mal einige Passagen aus diesen Stücken näher ansehen. Das ist z. T. schon recht vertrackt und wild modulierend. Dies ist m. E. ein Vorteil des Selber-Spielens: man ist gezwungen, genauer hinzusehen...

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler