Arnold, Malcolm - ein volkstümlicher Neoklassizist aus England

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    • Arnold, Malcolm - ein volkstümlicher Neoklassizist aus England

      Sir Malcom Arnold, 1921 in Northampton geboren und 2006 in Norfolk gestorben, gehört zu den bekanntesten englischen Komponisten des letzten Jahrhunderts.

      9 Sinfonien, eine große Zahl durchwegs in Länge und Anspruch überschaubarer Solokonzerte für ganz unterschiedliche Instrumente, Tanzsuiten im englischen, walisischen und schottischen Stil und eher witzig-charmante denn pathetische Ouvertüren stehen neben kammermusikalischen Werken und vor allem Kompositionen für Blasorchester.

      Vieles von Arnold bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen Gebrauchsmusik unterschiedlicher Motivierung, die einen nicht geringen Teil seines Werks ausmacht, und ganz aus der Persönlichkeit und inneren Erfahrungswelt ihres Schöpfers heraus entstandenen Kompositionen.

      Malcolm Arnold erfuhr in seinem Leben diverse auch landestypische Ehrungen - dies ist im Netz bequem nachzulesen; ich möchte hier auf Einzelheiten verzichten. Doch obwohl er ein hohes Alter erreichte, hatte er in seinen letzten drei, vier Lebensjahrzehnten mit gravierenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, und dies nahm zweifellos Einfluss auf seine Musik.

      Je nach Interessenslage denke ich, dass man in diesem Thread vor allem über seine Musik sprechen sollte. Falls sich dabei ein Schwerpunkt bezüglich der Sinfonien ergeben sollte, könnte man das immer noch auslagern. Vorerst möchte ich auf CD-Erfahrungen meinerseits verzichten; vielleicht ist dann der Anreiz, den Thread zu bereichern, größer. :P :)

      Was gefällt mir an Arnold, von dem ich mittlerweile sicher über 50 Kompositionen kenne?

      Es ist der bisweilen sehr schräge Humor, wie er sich etwa in der Grand Grand Overture für diverse Gerätschaften und Sinfonieorchester von 1956 überdeutlich äußert, eher aber die ironische Leichtigkeit, mit der ernste und halb ernste Anlässe und Stimmungsgehalte herausgearbeitet, aufgelockert, kontrastiert oder auch parodiert werden. Vielfach bezieht sich Arnold auf alte Formen, häufiger noch auf die Unterhaltungsmusik seiner Zeit, nicht selten gelingen ihm big tunes, die er wie in der fünften Sinfonie zerbricht oder im Sande verlaufen lässt. Die Orchestermusik ist betont durchsichtig und farblich originell gestaltet; das Schlagwerk, besonders Mallet-Instrumente schaffen in nicht geringem Maße Atmosphäre. Das rhythmische Element steht neben dem melodischen im Zentrum, weniger wohl das harmonische. Markante Dissonanzen schaffen Klangreiz, sind aber nur selten struktur- oder melodieprägend - Arnold bleibt letztlich ein Konservativer.

      Ich bin kein Musikologe, habe aber den Eindruck, dass gewisse Intervallfolgen, insbesondere Vorhalte, die kleine Sekunde, oder Quarten, stilprägend sind. Man erkennt Malcolm Arnold recht schnell, vielleicht nicht so eindeutig wie beispielsweise Jean Francaix - dafür schreibt er allerdings meines Erachtens auch abwechslungsreicher als der Franzose.

      Ihr seid dran - ich freu mich drauf und melde mich wieder!

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Hallo andréjo!

      Danke für Deine schöne Einführung. Ich kenne Malcom Arnold bislang nur als Filmkomponist, wenig überraschend durch den Soundtrack zu "Die Brücke am Kwai" mit dem bekannten "River Kwai March" (darin enthalten ist der "Colonel Bogey March", der allerdings nicht von Arnold selbst stammt).



      Seine 5. Sinfonie, die in dieser Box enthalten ist, habe ich noch nicht angehört:



      Werde ich aber demnächst noch nachholen.
      "Wer Europa in seiner komplizierten Verschränkung von Gemeinsamkeit und Eigenart verstehen will, tut gut daran, die Oper zu studieren." - Ralph Bollmann, Walküre in Detmold
    • Einem der berührendsten Filme, die ich kenne, hat Arnold (konnte ihn mal in London "live" erleben) den Soundtrack und mit ihm eins der eingängigsten musikalischen Themen meines bescheidenen Fundus' verpasst.
      "Whistle down the Wind" von Regisseur Bryan Forbes (offenbar leider - oder zum Glück - nicht in deutscher Sprache erhältlich) ist ein Geheimtipp für Leute, die a) Arnold, b) Malcolm, c) oder umgekehrt, d) britische Fllme und e) lieben.
      Die junge Hauptdarstellerin ist Haley Mills, das zugrunde liegende Buch verfasste ihre Mutter, Mary Hayley Bell.



      Herr - sorry - Auch Sir Lloyd Webber hat sich bemüßigt gesehen, aus dem Stoff ein Musical zu basteln. Ob da Arnoldsche Motivik vorkommt, weiß ich nicht. Irgendwie hab ich Anlass zum Zweifel.
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms
    • Noch ein paar ergänzende Worte zu diesem hervorragenden Komponisten. Er war Trompeter (und wohl auch Solo-Trompeter) im London Philharmonic Orchestra und im BBC Symphony Orchestra zwischen 1941 und 1948.

      Seine Ausdrucksmittel nahm er auch aus dem Jazz, hier durchaus mit Leonard Bernstein vergleichbar. Hier schrieb er z.B. ein Mundharmonika-Konzert für Larry Adler, dem vielleicht damals besten Musiker auf diesem Instrument. Auch für den Meistergitarristen Julian Bream schrieb er ein Konzert auf den Leib.

      Seine Werke stehen in der Tat immer ein wenig zwischen der Banalität und Genialität, so dass man ihn wohl entweder sehr mag oder total ablehnt.Mir selbst gefallen seine Werke,da sie auf der einen Seite meine Vorliebe für Jazz teilen,aber auch durch Tonalität das Ganze verständlich rüberkommt.

      Seine Filmmusken sind mMn auf einer Stufe mit André Previn,John Goldsmith,Franz Waxman,HenryMancini oder Elmer Bernstein einzustufen.

      VG,Maurice
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • audiamus schrieb:

      Maurice schrieb:

      Auch für den Meistergitarristen Julian Bream schrieb er ein Konzert auf den Leib.

      Genau das hab ich von eben jenem in London gehört, mit Komponist als Ehrengast. Leider scheint's keine Aufnahme zu geben. Oder?


      Doch gibt es:

      Einmal mit dem Widmungsträger:


      Dann gibt es noch folgende Aufnahme:


      Lionel
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Dies wäre auch noch zu nennen:



      Jon Lord
      Concerto for Group & Orchestra
      Deep Purple
      The Royal Philharmonic Orchestra
      D: Malcolm Arnold


      Deep Purples Ausflug in klassische Gefilde wurde von Arnold dirigiert - heute nennt man das Crossover. Berührungsängste hatte er offensichtlich nicht. :thumbup:


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • audiamus schrieb:


      Aber da steht er, nehme ich an?

      Lionel schrieb:

      Doch gibt es:
      Einmal mit dem Widmungsträger:


      Ja, Malcolm Arnold dirigiert sein Gitarrenkonzert selbst und das tut er auch in dieser Aufnahme:


      Wobei diese Aufnahme mit der oben geposteten Version identisch sein dürfte, da in beiden Aufnahmen jeweils das Melos-Ensemble mitwirkt.

      Lionel
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Das war eine Heldentat von Arnold, er hat Jon Lord enorm geholfen und sich gegenüber dem überheblichem Orchester völlig durchgesetzt.

      Kann ich gut nachvollziehen. Lord hatte einen ernstzunehmenden Anspruch mit dem Concerto angemeldet. Und das 1969! Selbst heute wäre das nicht umstritten, wie ich finde. Jedenfalls kenne ich keine Band, die sich jemals danach so einem Projekt wieder gewidmet hat.

      PS:
      Metallica - S & M gilt nicht... :-PPP


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Wegen einiger obskurer Kontakte nach GB hatte ich öfter das Vergnügen mit Arnold. Als Hornist guckste nur in die Noten und denkst: Hilarious! Glissandi, Triller, Gestopftes und Beklopptes - der Mann hatte Humor.
      Klar schrammt er immer wieder das Banale, aber da sind auch großartige Einfälle und tiefer Ernst. Leider selten in einem Stück versammelt. :rolleyes:

      Danke für den Thread, ich habe jetzt Lust bekommen, nach Jahren mal wieder reinzuhören. :jub:
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Ich liebe ja Arnolds 4.Sinfonie und auch das Konzert für zwei Klaviere, und natürlich nicht nur diese Werke von Ihm.
      Er war sehr depressiv und wirklich getrieben inspiriert.

      Seine späten eigenen Aufnahmen für z.B. Lyrita sind, was typisch für ein solches Krankheitsbild sein könnte, quälend langsam.
      Aber wie er dort z.B. in seiner 4.Sinfonie einen Rhumba seziert und auseinandernimmt, das ist sehr stark.
      Seine 4.Sinfonie ist für mich im Moment das beste Beispiel, wo bei Ihm alles -das ernste, humorvolle und skurille- zu 100% paßt.

      Das ist kein banaler Komponist, das ist ein sehr interessanter Komponist, der mit "banalen" Versatzstücken seiner Zeit jongliert hat.
      Vielleicht trifft es das auch- für mich jedenfalls...Der Begriff Jongleur.

      Und er hat Stellung genommen im Klassiksektor, wo das seinerzeit durchaus verpönt war.
      Nicht nur bei Jon Lord, seine 6.Sinfonie z.B. ist Charlie Parker gewidmet.
      Da war er ein wirklicher Held, ein kompromissloser Kämpfer für gute-aber halt "andere" Musik, welche damals in den verstaubten 50er bis 70er Jahren im Prinzip keinem "klassischem" Musiker zur Karriere verhelfen konnte.

      Eine einzige Sache möchte ich einschränken, aber das ist wirklich meine einzige:
      Was mich immer ein wenig gestört hat, ist seine Instrumentation.
      Er war halt Trompeter, Blechbläser, was nicht abwertend gemeint ist.
      Aber mir gefällt bei vielen Werken die Balance zwischen Holzbläser und Blechbläsersatz nicht.

      Nun, das ist "Meckern" auf hohem Niveau und als solches zu verstehen.

      Arnold war ein Mensch, der sich große Verdienste als Komponist, Dirigent und Förderer erarbeitet hat.
      Zum Glück ist er noch zu Lebzeiten gewürdigt worden, gerade noch rechtzeitig.

      Nun ist es stiller geworden, aber das sollte niemanden daran hindern, z.B. mal in die großartige 4.Sinfonie reinzuhören.
      Vor allem in seinem eigenen, sehr drastischem Dirigat.
      Hickox auf Chandos ist sehr viel schneller in diesem Werk, und das ist auch ziemlich klasse.
      Arnolds eigene Aufnahme ist jetzt nicht besser, aber sehr, sehr viel extremer.

      Das ist kein Hingucker, das ist extrem gut aufgenommene Musik eines Komponisten als eigenem Interpret, der wirklich alles herauspopelt, was in seinem eigenen Werk drinsteckt.
      Kompromisslos.
      Und ich mag so etwas.




      Und DANN darf man unter gar keinen Umständen seine legendäre Aufnahme seiner Scottish,Irish,Cornish & English Dances versäumen.

      Das ist erstens wunderbar inspirierte Musik, in England-affinen Kreisen einer DER Evergreens überhaupt.
      Und zweitens eine der klanglich berühmtesten Analog-Aufnahmen überhaupt........als LP.

      Eine gute LP- Kopie kostet leider auch, falls man sich die Scheibe nicht schon damals in den 70er und 80ern zugelegt hat.
      Leider zu Recht.
      Das ist tolle Musik, Arrangements auf allerhöchstem Niveau, toll gespielt und selbst auf CD noch eine Klangwucht.




      Bitte zulangen, ich garantiere, daß sich das lohnt........... :angel:
      Michael
    • Schön, Eure vielen Antworten!

      Die Filmmusik zu nennen, hatte ich vergessen. Dabei hat ja Arnold auch mit der berühmten River Quai-Nummer zu schaffen, allerdings quasi aus zweiter Hand. Da wissen aber andere sicher mehr dazu als ich.

      Der erste Satz und die Rumba, welche Michael erwähnt - der Finalsatz der vierten Sinfonie - waren mit das erste, was mir von Arnold im Gehörgang geblieben ist. Genial - und zweifellos ironisch, wie hier mit den Rhythmen gespielt wird. Die weiteren Sätze dieser Sinfonie sind ein wenig spröder und dunkler getönt. Das Gitarrenkonzert schätze ich aufgrund seiner Originalität, aber auch strukturellen Ausgewogenheit sehr und besitze die beiden Aufnahmen, die oben zunächst genannt werden.

      Nicht selten sind es ganz banale Melodien, mit denen er in denkbar knapper Form eine unwiderstehlich unterhaltsame und dennoch unverwechselbare Atmosphäre erzeugt, wobei der Kontext eine wichtige Rolle spielt, da dieser oft sehr ernst im Gestus oder durchaus komplex sein kann. Als wohl weniger bekanntes Beispiel möchte ich die folgende Komposition für Flöte und Orchester, eine Bearbeitung, anführen:



      Hört Euch nur mal die Einspieltracks zum zweiten und dann eben zum Finalsatz (5 und 6) an! So simpel - und so wirkungsvoll! Die Portamento-Seufzer - ich nenne das mal so :D - sind besonders typisch!

      Mein Lieblingswerk ist seit längerer Zeit die fünfte Sinfonie, dazu sicher später.

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Michael Schlechtriem schrieb:

      Und DANN darf man unter gar keinen Umständen seine legendäre Aufnahme seiner Scottish,Irish,Cornish & English Dances versäumen. Das ist erstens wunderbar inspirierte Musik, in England-affinen Kreisen einer DER Evergreens überhaupt.
      Das hast Du sehr nett gesagt. :D

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Und zweitens eine der klanglich berühmtesten Analog-Aufnahmen überhaupt........als LP.


      Bitte zulangen, ich garantiere, daß sich das lohnt........... :angel:
      Michael


      Mmh. Dann muss ich doch wohl auch ran. Ich kenne nur die Thomson- und die Penny-Aufnahmen, wobei ich letztere besser gelungen finde als die erste (besonders im ersten "Irish Dance"). Aber jetzt werde ich mir Sir Malcolms Dirigat wohl anhören müssen... :D

      :wink: Agravain
    • Hallo!

      Ich freue mich sehr über diesen Thread. Ich werde auch Michael Schlechtriems Hinweis auf das Konzert für zwei Klaviere noch mal nachgehen, ich habe die Naxos CD. Ich weiß leider immer noch nicht, wie ich hier JPC oder Amazon Links setzen soll, der Hinweis auf FAQ hat mir nicht weiter geholfen.

      Malcolm Arnold kenne ich schon ziemlich lange und ich kann sagen, ich habe ihn für mich selber entdeckt. Das war die Zeit, als es den JPC Laden in Hamburg noch gab. Ich sah so eine Naxos CD mit der 1. und 2. Sinfonie von Malcolm Arnold und hörte einfach rein und danach war klar: Diese CD muß ich haben.

      Ich werde also bei Gelegenheit hier noch mal ein paar Links auf die CDs setzen, die ich habe.

      Ich weiß im übrigen nicht, ob mir der Threadtitel mit dem "volkstümlichen Neoklassizisten" so sehr gefällt. Es ist sicherlich eine Tatsache, daß Malcolm Arnold sehr volkstümlich schreiben konnte. Zum Beispiel die frühen "sinfonischen Tänze" sind durchaus sehr fetzig und volkstümlich. Allerdings, selbst bei den sinfonischen Tänzen, die auf der Naxos chronologisch angeordnet sind, hat man das Gefühl, je älter der Mann geworden ist, desto ernster wird er selbst noch in seinen sinfonischen Tänzen. Also Arnold konnte volkstümlich sein, hat aber eine unbedingt sehr ernste, wenn nicht sogar tragische Seite, die man an ihm nicht übersehen sollte.

      Und ob er ein Neoklassizist war? Mag sein, ich kann hier eine musikwissenschaftliche Einordnung nicht treffen, dazu bin ich kein Experte. Offensichtlich ist für mich allerdings, daß die Bezeichnung von Arnold als "Neoklassizisten" nun auch darüber hinweg getäuscht, daß Malcolm Arnold auch sehr "romantische" Musik schreiben konnte, man denke nur an das Thema des langsamen Satzes der 5. Sinfonie. Und das sage ich mal mit teilweise sehr einprägsamer prägnanter Melodik. Das hat mit schwächlicher "Neoromantik" rein gar nichts zu tun, sondern das ist vollkommen authentisch, wie ich überhaupt finde, daß der Mann einfach sehr authentisch war.

      CD Hinweise gebe ich dann mal, wenn ich weiß, wie man hier Links setzt.

      Gruß
      Malcolm
      Der Hedonismus ist die dümmste aller Weltanschauungen und die klügste aller Maximen.