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    • Jaja, bevor etwas Kunst wird, kommt das Handwerk ... z.B. Tempus in Vers 3. (Vielleicht " entlaubt' "?)

      Schwierig genug, das so hinzubekommen. Aber befriedigender als Kreuzworträtsellösen!

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Benutzername schrieb:

      andréjo schrieb:

      Hallo, Francesco!

      :thumbup:

      Ich habe schon deutlich fragwürdigere Lyrik in bayrischen Abituraufgaben vorgefunden!

      :) Wolfgang
      :D Da würde mich ja mal ein Beispiel interessieren. :D
      Gut. Ein halb zu null für Dich, auch weil ich zu faul zum Suchen bin. Es wurde aber vergleichend zumindest bereits NS-Lyrik angeboten oder gequälter Hagedorn aus der dritten Reihe als Beispiel für echte Aufklärungsdichtung oder zeitgenössische Prosalyrik, die man wirklich ebenso gut oder besser gleich als Prosa anbieten hätte können. Wie gesagt: im Vergleich! Aber in jedem Falle finde ich Francescos beide Nummern doch ganz amüsant. Ob Guggenmos, Gernhardt, Ringelnatz und die Dadaisten immer so viel besser waren ... :/ ?

      :D :) Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Meine Gedichte folgen immer einem strengen Formprinzip, ein Charakteristikum das ich in moderner Lyrik oft vermisse. Die Zeilenvorschübe erscheinen mir bei vielen Autoren oft absolut willkürlich; man könnte sie genausogut woanders setzen oder gleich ganz weglassen.

      Gernhardt und Ringelnatz schätze ich sehr; sie sind jedoch keineswegs meine Vorbilder.

      Ich habe für "Die Priesterin der Gäa" bewusst eine klassizistische Sprache gewählt (Born, Schmach, Fron). Tatsächlich wähle ich grundsätzlich jedes Wort ganz gezielt aus, insbesondere in meinen Geschichten. Da wird oft lange gefeilt bevor ich endlich zufrieden bin.
    • Francesco schrieb:

      Mauerblümchen schrieb:

      Jaja, bevor etwas Kunst wird, kommt das Handwerk ... z.B. Tempus in Vers 3. (Vielleicht " entlaubt' "?)

      Schwierig genug, das so hinzubekommen. Aber befriedigender als Kreuzworträtsellösen!

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Entlaubt" ist hier natürlich poetische Verkürzung von "entlaubt hat".
      Das nennt man "Ellipse". Oder so. Kannten schon die antiken Dingens- äh- Rhetoriker... Kannten auch Archaismen (schon wieder eine Ellipse!), die hammse auch schon verwendet.

      audiamus schrieb:

      Francesco schrieb:

      Plusquamperfekt.
      Heißt der nicht Plumpaquatsch?
      Nee. Plampatsch. Wohnt immer auf der anderen Seite des Sees, in den Worlitzer Wäldern oder im Siebengiebelwald, je nach eigenem Wohnort. Und die Zotteln hat der Zwottel Zottelschratz. Kann man nachlesen in "Hörbe mit dem großen Hut". O.Preussler muß es schließlich wissen!
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)