Ein Instrument lernen - eine Frage des Alters?

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    • Ein Instrument lernen - eine Frage des Alters?

      Ich möchte ja jetzt nochmal anfangen, traue mich aber nicht recht; man schämt sich halt ein wenig in so einem Alter ... 8+)
      Liebe Grüße

      Yorick


      Hoffnung ist etwas für Leute, die unzureichend informiert sind. (Heiner Müller)
    • Yorick schrieb:

      Ich möchte ja jetzt nochmal anfangen, traue mich aber nicht recht; man schämt sich halt ein wenig in so einem Alter ... 8+)

      Womit? Mit Musikunterricht? Wieso traust Du Dich nicht und weswegen willst Du Dich schämen, das ist doch völliger Quatsch! (habe gestern eine ca. 5-6-Jährige nach ihrer dritten Blockflötenstunde gehört. Die hat sich auch nicht geschämt. Weswegen auch?) Mitlerweile bringst Du doch auch einiges an (wenn auch passiver) Musikerfahrung mit, die Kinder oder Jugendliche nicht haben - m.a.W.: manches geht einfach besser und schneller bei Älteren, und die Motivation ist möglicherweise auch eine höhere. Üben müssen Kinder auch. Genaugenommen: Das Ergebnis hängt nicht ganz unwesentlich von der kumulierten Übezeit ab, und wenn Du jeden Tag eine halbe oder eine Stunde üben kannst, dann stehst Du diesbezüglich nicht schlechter da, als ein Schüler - bei G8 haben die mittlerweile auch nicht mehr mehr Zeit, als berufstätige Erwachsene. Und vielleicht bringst Du auch noch ein paar lernpsychologische Vorteile mit, wie z.B. wie man effektiv übt - bei Kindern ist das oft nicht wirklich zielführend, was die da treiben... kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen...
      Nur: von alleine geht gar nichts - es ist schon Mühe und Konzentration und vor allem daranbleiben - wie beim Sport auch. Da erwartet ja auch keiner, daß er morgen Marathonbestzeiten läuft, wenn er sich heute das erste Paar Laufschuhe kauft...
      Also: worauf wartest Du?
      viele Grüße

      Bustopher


      Sapere aude
    • @yorick: Nur zu, ich kenne ganz viele Leute, die in welchem hohen Alter auch immer mit Musikunterricht angefangen haben.

      Mein Musikunterricht war übrigens wirklich nicht dazu angetan, die Begeisterung für Musik zu wecken. In der Grundschule wurden Volkslieder gesungen und Blockflöte gequält. Im Gymnasium war Musik meistens gestrichen. Wenn ich mich richtig erinnere haben wir einmal ein bisschen Freischütz gemacht, so in der 5ten oder 6ten Klasse. Dann gab's erst wieder Musik in der 10ten bei einem super schmierigen alten Sack, der seine Finger nicht bei sich behalten konnte. Den hatte ich dann auch noch in den 2 Pflichthalbjahren in der Oberstufe, weil Kunst nicht wirklich ne Alternative war. Hat mir mächtig den Abischnitt verhagelt, weil der alte Sack gute Noten gab für Leute, die A capella für einen mexikanischen Badeort hielten...nicht für solche, die sich zumindest ansatzweise für Musik interessierten. Und wenn man ein Jahr mit dem Quintenzirkel gequält wird, lässt die Begeisterung eh schnell nach..

      LG
      Rosenkavalier
      Ich glaube, dass es in jedem Sänger einen einzigen, reinen und kleinen Ton gibt, welcher der wahre Ton der Stimme ist, und was immer man tut und wie man auch seine Stimme auf diesen Ton aufbaut, man muss zu ihm zurückkehren können, sonst ist es aus. (Agnes Baltsa)
    • Na ja, aber ich bin halt nun schon 42. 8+) Mir geht es natürlich auch nicht um Höchstleistungen; sondern vor allem um den Spaß an der Freude und ganz besonders darum, 30 Jahre Hörerfahrung und 25 Jahre Beschäftigung mit Musik und Musikgeschichte endlich einmal ganz solide musiktheoretisch und handwerklich-praktisch zu untermauern.

      P.S. Die obige "Diskussion" sollte vielleicht aus diesem Thread in einen eigenen - "Musikinstrumente lernen im Alter" ... oder hierein ... Gibt es "schlechte" Gründe, ein Instrument zu lernen?
      Liebe Grüße

      Yorick


      Hoffnung ist etwas für Leute, die unzureichend informiert sind. (Heiner Müller)
    • Und ich habe mit 45 !!! noch mit der Oboe angefangen und kann mir nichts Schöneres mehr vorstellen :P Dein Alter ist also kein Argument, Du Jungspund ;+)
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixier." Lajos Lencsés
    • Welches Instrument soll es denn sein, lieber yorick?

      Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass man eine völlig neue Welt der Musik entdeckt und auch die Prioritäte sich verschieben. Man weiß Leistungen anders einzuschätzen, wenn man sich selber daran versucht. Die 726. Aufnahme wird unwichtig, man kann sich auch an einfacheren musikalischen Erlebnissen berauschen, ganz einfach weil man sie selber macht 8+)

      LG Lotte

    • Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Welches Instrument soll es denn sein, lieber yorick?
      Das Klavier, teuerste Gattin jenes großen Geistes, der nur wenige Meter weit weg wohnte von der Stelle, wo ich eben in die Tasten des Rechners haue.

      Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass man eine völlig neue Welt der Musik entdeckt und auch die Prioritäte sich verschieben. Man weiß Leistungen anders einzuschätzen, wenn man sich selber daran versucht. Die 726. Aufnahme wird unwichtig, man kann sich auch an einfacheren musikalischen Erlebnissen berauschen, ganz einfach weil man sie selber macht 8+)
      Also daran glaube ich ganz fest, dass man sich komplett neue Welten erschließt, wenn man selbst produziert und nicht nur rezipiert. Freilich liegen darin auch Gefahren, denn gerade dann wird die 726. Aufnahme eben nicht unwichtig, weil man eben nicht mehr "naiv" und vorurteilsfrei hört, sondern als (wenn auch noch so dilettierenter) "Künstler" und man daher die Unterschiede noch mehr wahrnimmt als ehedem. Oder täusche ich mich da?
      Liebe Grüße

      Yorick


      Hoffnung ist etwas für Leute, die unzureichend informiert sind. (Heiner Müller)
    • Freilich liegen darin auch Gefahren, denn gerade dann wird die 726.
      Aufnahme eben nicht unwichtig, weil man eben nicht mehr "naiv" und
      vorurteilsfrei hört, sondern als (wenn auch noch so dilettierenter) "Künstler" und man daher die Unterschiede noch mehr wahrnimmt als ehedem. Oder täusche ich mich da?
      Ich kann da nur aus meiner eigenen bescheidenen (wie es sich für die Gattin eines großen Geistes geziemt) objektiven Sicht berichten und bei mir war das Gegenteil der Fall: man weiß die Leistung an sich, ein bestimmtes Stück spielen zu können, mehr zu schätzen und das Hörerlebniss verlagert sich dementsprechend. Es ist immer einfacher, von ganz außen ein "Urteil" zu sprechen, ohne jemals den Versuch gewagt zu haben, sich selber in dem Métier zu probieren.
      Ich empfinde mehr Spaß daran, unterschiedliche Musikrichtungen und Stücke für mich zu entdecken, als von einem Stück die x. Aufnahme zu hören. Außerdem erschliesst sich einem alleine aus dem praktischen Spiel ein völlig neues Repertoire an Stücken großer und kleiner Meister (die diese tatasächlich eben für den hausmusikalischen Laien schrieben, denn das wurde damals genauso als Komponist wertgeschätzt und bedient, wie die großen anspruchsvollen Stücke für den Profi), an denen man seine Freude hat, auch wenn es nicht das große Kino ist. Wie sehr man sich freut, ein kleines Stück von Bach, Mozart, Beethoven, etc. zu beherrschen und wie viel Freude man damit anderen machen kann, die einfach deshalb total begeistert sind, weil DU es spielen kannst und sie es live erleben, auch wenn sie manchmal eigentlich keine Hörer klassischer Musik sind.

      LG Lotte

    • Charlottes Posting kann ich nur unterschreiben !

      Meine Hochachtung vor allen Musikern, die schön und gut Oboe spielen können, ist - seit ich um die Schwierigkeiten und Zicken dieses Instrumentes und seines Mundstückes aus eigener leidvoller Erfahrung weiß - nochmals massiv gestiegen !

      Von der eigenen Freude darüber, irgendwann Stücke, die man bisher nur vom Hören her kannte und liebte, auch selbst spielen zu können (wenn auch manchmal mehr schlecht als recht), ganz zu schweigen ...
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixier." Lajos Lencsés
    • Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Freilich liegen darin auch Gefahren, denn gerade dann wird die 726.
      Aufnahme eben nicht unwichtig, weil man eben nicht mehr "naiv" und
      vorurteilsfrei hört, sondern als (wenn auch noch so dilettierenter) "Künstler" und man daher die Unterschiede noch mehr wahrnimmt als ehedem. Oder täusche ich mich da?
      Ich kann da nur aus meiner eigenen bescheidenen (wie es sich für die Gattin eines großen Geistes geziemt) objektiven Sicht berichten
      Liebe Lotte, ich wollte dich nicht verletzen oder degradieren, ich sehe dich durchaus als eigenständiges Individuum; nur löste eben dein Nick Assoziationen aus ...

      Charlotte von Lengefeld schrieb:

      und bei mir war das Gegenteil der Fall: man weiß die Leistung an sich, ein bestimmtes Stück spielen zu können, mehr zu schätzen und das Hörerlebniss verlagert sich dementsprechend. Es ist immer einfacher, von ganz außen ein "Urteil" zu sprechen, ohne jemals den Versuch gewagt zu haben, sich selber in dem Métier zu probieren.
      Das stimmt auf jeden Fall! In der Materie selbst verfangen, wird sich so manches Lästermaul von einst nun hüten, gleich den großen bösen Criticus zu spielen. Ich selbst kenne das nur zu gut aus der Literatur ...

      Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Ich empfinde mehr Spaß daran, unterschiedliche Musikrichtungen und Stücke für mich zu entdecken, als von einem Stück die x. Aufnahme zu hören. Außerdem erschliesst sich einem alleine aus dem praktischen Spiel ein völlig neues Repertoire an Stücken großer und kleiner Meister (die diese tatasächlich eben für den hausmusikalischen Laien schrieben, denn das wurde damals genauso als Komponist wertgeschätzt und bedient, wie die großen anspruchsvollen Stücke für den Profi), an denen man seine Freude hat, auch wenn es nicht das große Kino ist. Wie sehr man sich freut, ein kleines Stück von Bach, Mozart, Beethoven, etc. zu beherrschen und wie viel Freude man damit anderen machen kann, die einfach deshalb total begeistert sind, weil DU es spielen kannst und sie es live erleben, auch wenn sie manchmal eigentlich keine Hörer klassischer Musik sind.
      Das wird sicher je nach Typ und Charakter unterschiedlich ausfallen. Ich persönlich lote lieber das Gesamtwerk Mozarts aus, als den zigsten unbekannten kleineren zeitgenössischen Meister aufzustöbern, was mir zuweilen allerdings auch Spaß macht. Alles im richtigen Maß eben! Und natürlich wird man sich freuen, wenn man ein kleines Stück eines großen Meisters selbst spielen kann; aber um so interessanter wird doch der Vergleich, wie Gould oder Gilels oder Richter oder Rubinstein oder Buchbinder oder Schiff das gleiche gemeistert haben.
      Liebe Grüße

      Yorick


      Hoffnung ist etwas für Leute, die unzureichend informiert sind. (Heiner Müller)
    • Liebe Lotte, ich wollte dich nicht verletzen oder degradieren, ich sehe
      dich durchaus als eigenständiges Individuum; nur löste eben dein Nick
      Assoziationen aus ...
      Keine Sorge, ich wollte Dich nur ein wenig necken, ich habe mich weder verletzt, noch degradiert gefühlt ....
      aber um so interessanter wird doch der Vergleich, wie Gould oder Gilels
      oder Richter oder Rubinstein oder Buchbinder oder Schiff das gleiche
      gemeistert haben.
      Ich sehe, Du setzt Dir hehre Ziele :faint:

      Glaube mir, die Stücke, die Du laaaaaange Zeit spielen wirst, die wirst Du nicht in einer Aufnahme von Gould, Richter oder Schiff hören (ohne Dich jetzt desillusionieren zu wollen). Das sind Profis, Du spielst erst einmal die Stücke, die der große Komponist uns kleinen Laienmusikern zugedacht hat.

      Es kann jedoch auch sein, dass ich Dich da im Kontext falsch verstanden habe.

      Falls du darauf hinaus wolltest, dass du ein Stück von mehrern Profis vergleichen möchtest, das kenne ich von den Cello-Suiten. Doch gerade, wenn man das Instrument selber spielt, habe ich die Erfahrung gemacht, dann packt einen eine besondere Aufnahme im Klang, in der Dynamik und Rhythmik (ein spezieller Künstler) besonders und man will dann auch gar nicht mehr alle dazu hören.

      Falls dem bei Dir nicht so sein sollte, so sei es drum! Erfreue dich daran und laß dich bloß nicht vom Alter abschrecken. Ich überlege, mit 40 noch ein Blasinstrument zu lernen und mit 50 (da hat man nix mehr zu verlieren) in die Perkussion-Szene einzusteigen :D

      LG Lotte

    • Die vorangegangenen Beiträge habe ich ausgelagert aus Erlebnisse aus dem Musikunterricht - damals und heute, hüben und rüben ...

      :gurni:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Entschiedne Abkehr vom Begriffe der »zeitlosen Wahrheit« ist am Platz. Doch Wahrheit ist nicht – wie der Marxismus behauptet – nur eine zeitliche Funktion des Erkennens sondern an einen Zeitkern, welcher im Erkannten und Erkennenden zugleich steckt, gebunden. Das ist so wahr, daß das Ewige jedenfalls eher eine Rüsche am Kleid ist als eine Idee.
      Walter Benjamin
    • Yorick schrieb:

      Na ja, aber ich bin halt nun schon 42.


      Ein guter Freund meiner Familie hat sich seinen Lebenstraum, ein Instrument zu erlernen, mit 85 begonnen, zu erfüllen und nahm erstmals Klavierunterricht :D . Da waren gerade die Kinder mit seiner wesentlich jüngeren, noch berufstätigen Frau aus dem Haus. Inzwischen ist er 93, hat weiterhin Klavierunterricht und erzählte mir kürzlich stolz,dass er begonnen habe, nun selbst seinem ersten Enkel die Anfänge des Klavierspiels weiterzugeben.

      Es ist also nie zu spät!

      :wink: Matthias
    • "Wow", mit 85 Jahren das Klavierspiel zu beginnen und mit 93 Unterricht zu erteilen - "Hut" ab.

      Auch ich hätte gern ein Instrument erlernt, leider wurde es mir durch die Eltern nicht ermöglicht - und dann war ich zu "faul".
      Da machen Mundharmonika und Blockflöte zu Weihnachten wenig Sinn.
      Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

      Ein Maskenball - Giuseppe Verdi
    • Ich hab mit 39 angefangen Geige zu lernen und bin (die meiste Zeit) begeistert. Ich finde, es hält den Geist lebendig, wenn man sich so einer Herausforderung stellt. Und es klappt besser, als ich befürchtet hatte. Besonders Spaß macht mir das Zusammenspiel in einem kleinen Orchester.
      Ich kann nur jeden ermutigen, der ein Instrument lernen möchte, das auch zu tun. Das Alter spielt da nur eine zweitrangige Rolle. Viel wichtiger ist das Spaß an der Sache.
    • Ich habe mit 47 angefangen Kontrabass zu spielen und Noten lesen zu lernen. Toll war, dass ich schon Bassistin in unserem kleinen Trio (irish folk) war, bevor ich überhaupt richtig spielen konnte! Aber dank der einfachen Noten, die mein Mann mir aufschreibt habe ich mich bei Auftritten nie wirklich blamiert (was schief ging, konnte ich meist mit Charme wettmachen ;+) ) Allerdings übe ich sehr fleißig um in die Schuhe hineinzuwachsen, die ich mir so frech angezogen habe. Meistens macht es Spaß, manchmal bin ich sehr ungeduldig mit mir . Mein Papa, von dem ich das Instrument geerbt habe, hat auch relativ spät (mit 30 oder so) angefangen. Er hat meist nach Gehör gespielt und war richtig gut!
      Als Kind hatte ich eine Weile Klavierunterricht, aber leider nicht die Geduld zum Üben. Erst jetzt habe ich die tolle Entdeckung gemacht, dass viel üben auch viel Spass macht: plötzlich klappen Sachen, die vorher nicht gingen: die Finger werden kräftiger, die Schmerzen lassen nach, man kann plötzlich aus den Notenhieroglyphen Melodien herauslesen und spielen. Und irgendwann fängt es an zu grooven und man fängt an rhythmischer und dynamischer zu spielen. Ach, und wenn es dann noch im Spiel mit den anderen hinhaut - großartig :juhuu: ! Bemerkenswert : ich spiele besser, wenn ich fröhlich bin und nicht so streng mit mir selbst.
      Und Vatter sitzt auf seiner Wolke und freut sich...
      Nur Mut, Yorick !
      Liebe Grüße
      Tara
      Wenn eine Vergewaltigung unvermeidlich ist - einfach stillhalten und geniessen.
      Konfuzius
    • So, ich bin neu in diesem Thread eingetroffen, weil ich als inzwischen 48-jähriger noch immer weitgehend ohne eigene musikalische Fertigkeiten bin - und diesen Zustand eigentlich gern ändern würde.

      "Weitgehend" deshalb, weil ich als Jugendlicher mal kurzzeitig Klavierunterricht hatte, und weil ich mir ebenfalls damals autodidaktisch das Posaunespielen beigebracht hatte (um ein paar Jahre in einem evangelischen Posaunenchor mitspielen zu können).

      Beide Fertigkeiten sind leider aufgrund sträflicher Nachlässigkeit und beruflich bedingtem Zeitmangels weitgehend unter einer dicken Staubschicht verschwunden. Aber immerhin kann ich Noten lesen...

      Momentan bin ich noch unschlüssig, welches Instrument ich nun lernen sollte/könnte.

      Meine Rahmenbedingungen:

      Es existiert ein altes E-Piano in meinem Haushalt (spricht für Klavierunterricht, da ich gleich zu üben beginnen könnte).

      Posaune würde mir auch gefallen, aber meine hellhörige Wohnung würde das halbe Wohnviertel zu Zuhörern machen, wenn ich anfange, Elefantentöne von mir zu geben.

      Ebenso hat mich das Cello schon immer fasziniert. Hier könnte man ggf mit Dämpfern den Schall etwas bremsen...
    • ich würde dazu raten, erst mal den Klavierunterricht wieder aufzunehmen.
      Man bekommt schneller ein Erfolgserlebnis.


      Jein. Es hängt auch deutlich mit der persönlichen Veranlagung zusammen. Beim Klavier, das ich immerhin mehr als 10 Jahre traktiert habe, hatte ich nie Erfolgserlebnisse :cry: :hide: . Mit der Oboe hatte ich sie sehr schnell.

      Ich fürchte, da hilft nur Ausprobieren!

      Viele Grüße

      Bernd